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  1. #1

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    Nach der Schilddrüsen-OP

    Hallo,
    ich hatte Ende Januar eine "fast" totale Schilddrüsen-OP. Nach Angaben der Krankenhausärzte ist von der Schliddrüse nur die Größe eines Fingernagels übrig geblieben.
    Es waren sehr viele Knoten in den Voruntersuchungen festgestellt worden.
    An Hand des nachfolgenden Befundes erklärte mir mein HA das es alles noch gerade im gutartigen Bereich liege, dass aber auf jeden Fall aufgepasst werden muß das die Reste der Schilddrüse nicht wieder wachsen und das sich nicht wieder Knoten bilden.
    Er sagt das es dann höchstwahrscheinlich in die Bösartigkeit "abrutschen" kann.
    Nun liegt die OP gut 3 Monate zurück laut Laborbefunde bin ich mit L-Thyroxin 100 gut eingestellt, nun hatte ich die erste Ultraschalluntersuchung nach der OP: es sind wieder Knoten und mein HA war sehr erstaunt wie groß die Schilddrüse doch noch ist.
    Nun sagte er aber ich solle mir noch keine großen Gedanken machen und abwarten, im Herbst will er dann per Ultraschall die SD wieder kontollieren.
    Jetzt würde ich gern wissen hat jemand damit Erfahrung?
    Kann es bösartig werden, wie schnell kommt es zu Tochtergeschwüren, ist das ein Grund zur erneuten OP..... Fragen, Fragen, Fragen....
    Wenn mir jemand ein paar Fragen beantworten könnte wäre ich sehr dankbar.
    Ich habe schon überlegt im KH nachzufragen (da sie ja wissen wieviel Rest noch da sein darf)


    liebe Grüße Katrin

  2. #2

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    AW: Nach der Schilddrüsen-OP

    Hallo Katrin,

    ich kenne mich zwar eher mit Autoimmunerkrankungen der SD aus, aber soweit ich weiss, ist SD Krebs eher selten und wächst sehr langsam.

    Allerdings kann ich mir nicht erklären, wie die Schilddrüse wieder so schnell wachsen könnte.
    Der HA ist auch nicht der richtig Anssprechpartner, da käme eher ein Nuklearmediziner oder Endokrinologe in Betracht.
    Je nach dem wo Du wohnst kann ich Dir vielleicht einen Tipp geben.
    Mein jetztiger Tipp ist, besorge Dir den Befund aus dem KH und lass es genau abklären.

    Ich hoffe, Dir etwas geholfen zu haben, liebe Grüsse, Sportyfrau

  3. #3

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    AW: Nach der Schilddrüsen-OP

    Hallo Sportfrau,
    das bei der SD Krebs nicht so oft vor kommt hatte mir mein HA auch erklärt, das ist auch ein Punkt der mir ein kleines bisschen Hoffnung macht.
    Über einen Tipp für einen guten Endokrinologen wäre ich dir dankbar, kann ich mich denn da dann auch ohne Überweisung untersuchen lassen, denn ich könnte mir vorstellen das mein HA mir jetzt noch keine Überweisung geben würde.

    danke für deine schnelle Antwort

  4. #4

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    AW: Nach der Schilddrüsen-OP

    Hallo!

    Der Anfang Deines Beitrages liest sich wie meine SD-Geschichte. Ich habe seit meinem 16. Lebensjahr eine vergrößerte SD gehabt, das Verkleinern mit Tabletten hat nichts gebracht, dann kamen mehrere Knoten hinzu und mir wurde zur OP geraten. Ich hatte vorab 4 Ärzte unabhängig konsultiert, weil ich absolute Sicherheit haben wollte. Vor drei Jahren war meine OP, es wurde fast die gesamt SD entfernt, bis auf einen Rest in Fingernagelgröße. Ich habe die OP in HH machen lassen. Mein Arzt hat die Nachsorge und Einstellung begonnen, aber das funktionierte irgendwie nicht, ich hatte immer eine extreme UF. Dann habe ich mich ans Endokrinologikum in HH gewandt und festgestellt, dass man beim Endokrinologen, also DEM Facharzt für SD, am besten aufgehoben ist. Seitdem klappt eigentlich alles soweit.
    Nun zu Deiner Frage: Ich finde es ehrlich gesagt sehr seltsam, dass so kurz nach der OP die SD schon wieder gewachsen ist und zudem noch Knoten hat. Meine Tante hatte Knoten erst wieder 10 Jahre nach der OP. Als ich das meiner Ärztin erzählte, meinte sie, dass das schon mal vorkommen kann, aber extrem selten ist, wenn einem die SD subtotal operiert wurde. Ich werde aber auch regelmäßig (jedes Jahr) kontrolliert.
    Wende Dich unbedingt an einen Endokrinologen, allen anderen (Internisten etc.) fehlt die Erfahrung und Routine. Die haben vielleicht mal zwei SD-Patienten im Monat, ein Endokrinologe hat sie jeden Tag... Es ist wirklich ein Wissens-Unterschied. Wenn Dein HA Dir keine Überweisung gibt, kannst Du direkt zum Spezialisten gehen, musst halt nochmal 10€ bezahlen. Wo wohnst Du? Das Endokrinologikum, wie in HH, gibt es in mehreren Großstädten. Im Internet gibt es zudem ein gutes SD-Forum. ...schilddruesenforum... + Dtl.-Endung ;-) Da geben auch Ärzte Antworten auf Fragen.

    Viele Grüße!

  5. #5

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    AW: Nach der Schilddrüsen-OP

    Genau, Kuedl hat recht, mit der SD kennen sich die wenigsten richtig aus und ausserdem ist ein Wachstum in einen solchen Ausmaß sehr komisch.

    Magst Du uns verraten wo Du wohnst?

    Liebe Grüsse, Sportyfrau

  6. #6

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    AW: Nach der Schilddrüsen-OP

    Hallo Sportfrau,

    klar verrate ich wo ich wohne und zwar in Wermelskirchen das ist in der Nähe von Köln,

    Hallo Kuedl,

    das Endokrinologikum in HH ist zwar für mich zu weit, aber eine Endokrinologen werde ich mir auf jeden Fall suchen und die 10 € zahle ich gerne schließlich geht es um meine Gesungheit.
    Den Tipp für das Forum ist auch gut da werde ich dann mal morgen in aller Ruhe stöbern.


    Ihr habt mir mit euren Tipps schon etwas geholfen,
    Danke!

  7. #7

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    AW: Nach der Schilddrüsen-OP

    Endokrinologikum: Neben den Gründungspraxen in Hamburg gibt es bereits Partnerpraxen in Berlin, Frankfurt, Hannover, München, Ruhr (Wattenscheid), Göttingen, Dresden und Ulm - weitere Orte werden folgen. Auf der Seite vom endokrinologikum + com gibt es auch noch generelle Infos über die SD.
    Warte auf keinen Fall bis zum Winter, wer eine solche Aussage trifft, kann nicht viel Ahnung haben. In den ersten Monaten nach der OP war ich alle zwei Wochen zur Kontrolle beim Arzt. Zumal der Verlauf auch dokumentiert werden sollte, falls mal was sein sollte und man so sieht, bei welcher Tabletten-Dosierung was passiert. Bei neuen bzw. beginnenden Knoten muss man zudem umgehend handeln. Sie wachsen zwar i.d.R. langsam, aber was erstmal da ist, geht von selbst nicht mehr weg. Aber Du hast die Dringlichkeit ja schon erkannt und das ist das Wichtigste. Ich habe eine Ärzte-Marathon hinter mir und es lohnt sich, selbst aktiv zu werden.

    Alles Gute und schreib´ doch mal, wenn Du eine zweite Diagnose hast.

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