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Thema: Migräne

  1. #1
    Ischi20
    gelöscht

    Migräne

    Liebe Bricom,

    Schon mein Leben lang hatte ich immer Migräne, seit ca 6 Jahren tritt sie jedoch gehäuft auf. Ich führe einen Migränekallender und kann daher sagen 4-8 x im Monat überfallen mich diese Kopfschmerzen, die ich relativ erfolgreich mit Triptanen (Maxalt) bekämpfe, die aber trotzdem meine Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.

    Gibt es hier Leidensgenossen im Forum? Wie geht Ihr mit dem Problem um, Welche Migräneauslöser meint Ihr zu erkennen?


    Gruß

    ischi

  2. #2

    Registriert seit
    09.03.2005
    Beiträge
    58

    AW: Migräne

    Hallo !

    Für mich gibt es zwei eindeutige Migräneauslöser .

    1.: Erster Tag der Periode
    2.: Psychischer Streß

    Wobei Punkt zwei eine weitaus schlimmer Migräne bei mir auslöst als Punkt eins .

    Ich habe zwei mal im Jahr eine medizinische Kontrolluntersuchung , die mir jedes mal ganz gehörig angst macht , weil ich immer befürchte , der Befund könnte sich verschlimmert haben ( ist aber seit drei Jahren stabil )
    Wenn ich von dieser Untersuchung zurückkomme , überfällt mich jedes Mal eine Migräne , die ich meinem schlimmsten Feind nicht wünschen würde .

    Die ist dann so stark , daß ich auf der Couch oder im Bett liege und im wahrsten Sinne des Wortes vor mich hin wimmere .
    Begleitet wird das Ganze dann von Erbrechen und Durchfall , manchmal vorher auch Sehstörungen - es ist jedenfalls die Hölle.

    Spezielle Migränemittel nehme ich nicht , sondern versuche es , auszuhalten , weil ich ja weiß , woher es kommt .

    Allerdings würde ich gerne mal prophylaktisch versuchen , im Vorfeld die Migräne abzufangen .
    Leider weiß ich nicht , wie ich´s anfangen soll .

    Wenn da jemand Tipps hätte , wäre ich sehr dankbar .

  3. #3

    Registriert seit
    21.10.2006
    Beiträge
    68

    AW: Migräne

    Hallo Ischi,

    ich leide schon seit 14 Jahren unter Migräne. Bei mir ist das hormonell. Als ich mit 11 meine Tage bekommen hab, bekam ich auch die erste Migräne.
    Was Medikamente betrifft, helfen mir die meisten nur sehr wenig. Als ich noch klein war, half auch mal ne Aspirin, aber mittlerweile brauche ich schon ne richtige Dröhnung. Triptane bringen mir leider nix...Und Akupunktur hat nur für ein halbes Jahr etwas Besserung gebracht.
    Wenn ich meine Tage habe, hab ich mindestens drei Tage Migräne und muss im Bett bleiben. Es ist so schlimm, dass ich teilweise kaum ansprechbar bin und mich nur noch übergebe.
    Seit 2 Jahren mache ich nun Lankzeitzyklen mit der Valette, um die starken Hormonschwankungen zu verhindern, die ich immer hatte. Habe jetzt seltener Migräne, aber wenn sie kommt, dann nach wie vor RICHTIG..*jaul*
    Auch Alkohol und Wetter lösen bei mir Migräne aus. In letzter Zeit lebe ich daher absolut alkoholfrei.

    Es ist wirklich schrecklich, dass man sonst nicht viel tun kann. Bei uns ist die Migräne wohl in der Familie. Meine Mutter hat sie, ihre hatte sie auch...Meine Mutter ist nun in der Menopause und hofft, dass sie es dann nun bald hinter sich hat.

    Würd mich freuen, auch noch mehr über Deine Erfahrungen zu hören!

    Liebe Grüße, Galactica

  4. #4
    Ich500
    gelöscht

    AW: Migräne

    Zitat Zitat von Tanilein
    Allerdings würde ich gerne mal prophylaktisch versuchen , im Vorfeld die Migräne abzufangen .
    Leider weiß ich nicht , wie ich´s anfangen soll .

    Wenn da jemand Tipps hätte , wäre ich sehr dankbar .
    Ich nehme regelmäßig Magnesium in verschiedenen Dosierungen.

    Auslöser sind bei mir vermutlich das Zusammentreffen mehrerer Faktoren wie Wetter + Flüssigkeitsverlust (z.B. Milcheinschuss nach der Geburt, Periode, Erbrechen) und eventuell auch noch Stress. Da bin ich mir aber nicht so sicher. Der Einfluss Wetter hat sich bisher auf die Witterungen im Frühjahr und Herbst beschränkt. Dann nehme ich jetzt mehr Magnesium.

    Mir hilft es auf jedenfall. Nach anfänglicher "Überdosierung" habe ich jetzt raus wie viel mir gut tut.

    ich

  5. #5
    Ischi20
    gelöscht

    AW: Migräne

    Magnesium - da bin ich zufällig im Internet auch drauf gestoßen. seit 10 Tagen nehme ich das jetzt. Einen Effekt kann man so schnell wohl noch nicht erwarten.

    Bitte, Ich 500, äußere dich doch mal zu deiner Medikamentation, wie hoch ist die Dosis (wieviel Milligramm), wie oft hast du Migräne, welche Nebenwirkungen verspürst du etc.

    ischi

  6. #6
    Ich500
    gelöscht

    AW: Migräne

    Anfangs habe ich jeden Tag 300 mg genommen. Das war aber zu viel. Ich hatte so ein komisches Gefühl in den Beinen und dünneren und häufigeren Stuhl. Ich hab im Internet nach den Auswirkungen einer Magnesiumüberdosierung gesucht und die Symptome stimmten überein.

    Jetzt habe ich reduziert auf ca. jeden 2. Tag 300 mg oder jeden Tag 150-200 mg. Wenn ich das nicht vergesse habe ich gar keine Migräne mehr.

    Ich hatte nie starke Kopfschmerzen, auch, aber eher leicht, sondern immer eine starke Aura. Das hieß, ich war komplett außer Gefecht gesetzt weil ich nichts sehen konnte.

    Meine Migräne hatte ich nur ca. alle halbe Jahre, also wenn die genannten Faktoren zusammentrafen. Im Frühjahr und Herbst, wenn ich zusätzlich noch meine Periode habe oder eben anderen "Flüssigkeitsverlust" nehme ich mehr Magnesium. Dann sind es auch schon mal ein paar Tage hintereinander 300 mg. Wenn es zu viel ist merke ich das aber sofort an meinem Magen/Darm. Was das betrifft höre ich dann auf meinen Körper und gut.

    ich

  7. #7
    Ischi20
    gelöscht

    AW: Migräne

    @Ich

    danke für die schnelle Antwort.

    300 mg nehme ich auch, kann aber keine negativen Auswirkungen feststellen.

    Dass bei mir ein Mangel vorliegt, meine ich daran zu erkennen, dass ich ständig Wadenkrämpfe hatte. Normalerweise lebt man bei Magnesiummmangel wohl aus der Substanz, d.h. das Magnesium aus den Knochen wird abgebaut. Ist man älter, wie ich, tritt Magnesiummangel schneller auf.


    Mit dem Vergessen der Medikamente ist das so eine Sache. Kann mir vorstellen, dass es besonders problematisch ist jeden 2.Tag ein Mittel einnehmen zu müssen. Da kommt man nicht so in die Routine rein.

    Gruß

    ischi

  8. #8
    Ich500
    gelöscht

    AW: Migräne

    [QUOTE=Ischi20Mit dem Vergessen der Medikamente ist das so eine Sache. Kann mir vorstellen, dass es besonders problematisch ist jeden 2.Tag ein Mittel einnehmen zu müssen. Da kommt man nicht so in die Routine rein.

    Gruß

    ischi[/QUOTE]

    Ich neige eher dazu zu viel zu nehmen, weil ich keine Lust habe irgendwann irgendwo zu stehen und Migräne zu bekommen, sprich nichts zu sehen.

    Problem ist bei mir eher der wechselnde Bedarf.

    Inzwischen habe auch immer Magnesium direkt dabei damit ich jederzeit was nehmen kann. Das klappt jetzt ganz gut.

    ich

  9. #9
    Avatar von Lillian2207
    Registriert seit
    17.07.2006
    Beiträge
    317

    AW: Migräne

    Hallo zusammen,

    ich leide seit 17 Jahren an Migräne. Ich bekomme grundsätzlich am 1. Tag meiner Periode eine Attacke aber auch Stress, Nackenverspannungen und Wetterumschwünge können bei mir Migräne auslösen! Mit Triptanen (Maxalt, Ascotop) bekomme ich eine Attacke ganz gut in den Griff, wenn ich das Medikament so früh wie möglich nehme. Früher habe ich mich oft den Schmerzen extra ausgesetzt, weil ich Angst hatte durch ständige Medikamente noch mehr Kopfschmerzen auszulösen. Aber mein Arzt hat mir davon strickt abgeraten, weil sich der Körper an die Schmerzen gewöhnt und sie sich dadruch nur noch verschlimmern würden.

    Meine Migräneattacken haben sich dann irgendwann von einem Anfall auf drei bis vier im Monat gesteigert. Da habe ich angefangen mich im Internet schlau zu machen. Magnesium hat bei mir nicht wirklich viel gebracht, nehme ich aber trotzdem jeden Tag, denn schaden kann es nicht. Aber dann bin ich über einen Eintrag im Netz gestolpert: Mutterkraut. Es ist ein Pflanze die der Kamille ähnelt und wurde in England bei werdenden Müttern gegen Unterleibschmerzen eingesetzt. Man hat festgestellt, dass auch Migränepatienten weniger Kopfschmerzen dadurch hatten. Mutterkraut gibt es als Tee oder in Kapselform (mit oder ohne Magnesium) die man in der Apotheke bestellen kann. Man muß jeden Tag eine Kapsel einnehmen und nach (leider erst) 1,5 bis 2 Monaten stellt sich eine Besserung ein. Ich bin von 3-4 Attacken im Monat wieder auf eine zurückgegangen und die eine (wie üblich bei meiner Periode) ist weniger stark.

    Ach ja, eins sollte ich vielleicht auch erwähnen: die Tabletten sind nicht ganz billig, 2x 60 Kapseln kosten ca 27 Euro, aber es reicht für 4 Monate und der Erfolg zeigt sich ja auch erst wie oben geschrieben nach der ersten Packung. Mein Apotheker wußte übrigens gar nichts über das Kraut, zumindest nichts darüber das es gegen Kopfschmerzen hilft!

    Also mir hats geholfen, vielleicht ist Einbildung auch ein Faktor aber besser als nichts! Ich kann nur jedem empfehlen es einmal auszuprobieren. Würde mich freuen, wenn ich dem Einen oder Anderen damit weiterhelfen konnte!

    Einen schmerzfreien Tag!
    Lillian

  10. #10

    Registriert seit
    21.10.2006
    Beiträge
    68

    AW: Migräne

    Ja, das mit Mutterkraut und Migräne hab ich auch schon gehört!
    Habe Mutterkraut-Tee zu Hause, wusste aber nicht, dass ich den jeden tag trinken muss...Hab ihn bisher erst 2x während der Migräne probiert! Schmeckt auch echt scheußlich! *schüttel*
    Muss man den Tee also jeden Tag trinken? einmal? mehrmals?

    Gruß, Galactica

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