Hallo an alle Hashis hier im Forum,
im September 2011 wurde bei mir Hashimoto Thyreoiditis festgestellt. Da hatte ich allerdings schon 3 Monate hinter mir in denen ich meine Ärztin darauf aufmerksam gemacht hatte, dass etwas mit meiner Schilddrüse nicht stimmt.
Dazu in Kurzform meine "Schilddrüsenlaufbahn": Januar 2009 bei Check-up der Verdacht meiner vorletzten Ärztin, das was mit der Schilddrüse nicht stimmt. Termin beim Endokrinologen - nur eine kleine Zyste, 1x jährlich Kontrolle. 2010 - gefielen meinem Endo meine Werte der Nebenschilddrüsen nicht - Thyonajod 50 verschrieben. 1 Jahr später: Werte wieder in Ordnung, aber wegen eines Knotens!? weiter Thyronajod nehmen. 2011 im Juni hatte ich dann plötzlich eine Schwellung am Hals, die schmerzte. Aktuelle Hausärztin meinte nur, da wäre nichts - sie könnte nichts feststellen. August 2011 Trommelfellentzündung und mein HNO fand bei einer abschließenden Sonografie entzündliches Gewebe in der Schilddrüse. Darauf zum Endo und der stellte in seiner üblichen wortkargen Art und Weise fest: Schildrüsenentzündung, Thyonajod sofort absetzen und wegschmeißen, bei jodhaltigen Lebensmitteln vorsichtig sein, L-Thyroxin nehmen und ich einem halben Jahr sehen wir uns wieder!
Das war alles, weder Fragen nach dem Befinden, noch ein paar Erklärungen o.ä. Nach umfangreichen Recherchen meinerseits im Internet und dem Buch von Frau Dr. Brakebusch bin ich nach ca. 8 Wochen zu meiner Hausärztin mit der Bitte um eine Blutuntersuchung um zu kontrollieren, ob die Dosis geändert werden muß.
Die Frau hat mich nur verständnislos angesehen, mir gesagt, das man nicht "alle 14 Tage eine Blutuntersuchung machen könne" und mir zähneknirschend einen Termin nach weiteren 9 Wochen gegeben.
Bei der Blutuntersuchung wurden nun zuerst die Schilddrüsenwerte "vergessen". Daruf 3 Tage später noch eine Blutentnahme und die Werte haben sich verschlechtert - so, wie auch mein Befinden: ich bin dauermüde, trotz vielem schlafen, kann mich nicht konzentrieren, vergesse viel, hab geschwollene Lider, Gesicht und Hände - aber das interessiert sie nicht.
Meine Werte sind völlig in Ordnung! Mein TSH ist von 1.38 auf 5.01 gestiegen, was ich als nicht im geringsten in Ordnung finde. Aber sie bleibt dabei. Die Krönung war, als ich mir dann gleich noch wieder L-Thyroxin verschreiben lassen wollte, weil meine zur Neige gingen, hat sie erst Thyronajod ausgeschrieben. Ihr war doch glatt entgangen, dass wir da schon längst drüber weg sind! Das kommentierte sie mit den Worten - "ach, sie passen aber auf".
Jetzt sitze ich nun da mit den Unterfunktionssymptomen und bin echt sauer auf die Ärzte. hab schon oft gelesen, dass es da viele Hashis mit ähnlichen Erfahrungen geht und das man regelrecht dafür kämpfen muß, ernst genommen zu werden oder eine lange Odyssee an Arztwechseln vor sich hat.
Ich stehe jetzt an dem Punkt, dass mein Endo nicht wirklich mit mir redet und ich dort auch nur 1-2x im Jahr bin. Also müßte sich ja doch der Hausrarzt zumindest um die Zeit der Einstellung kümmern. Ich kann doch nicht immer ein halbes Jahr oder sogar ein ganzes warten bis die Einstellung überprüft wird, oder?
Meine jetzige Hausärztin machts nicht und ob ich jetzt so schnell eine neue finde, die Interesse an mir und meinem Befinden hat, bezweifle ich ehrlich. Anfang März habe ich den nächsten Endo-Termin. Wenn ich dran denke, dass ich bis dahin noch aushalten soll, wirds mir schon ganz elend.
Wie geht es euch denn mit der Diagnose Hashimoto und wie stehen eure Hausärzte/Endokrinologen... dazu. Fühlt ihr euch gut aufgehoben bei euren Ärzten mit dieser Krankheit?
Mich macht echt sauer, dass keiner von beiden richtig mit mir redet und vor allem auch bei keinem von Interesse ist, wie ich mich fühle.
LG an alle von makru











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wir behandeln doch keine laborwerte, wir behandeln den patienten 