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  1. #1

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    Plötzlicher Bluthochdruck, Betablocker, Nebenwirkungen...

    Hallo zusammen....

    Ich hatte vor zwei Tagen massive Kreislaufprobleme mit starkem Schwindel und einem beinahe Kollaps und fand mich dann wieder in der Notfallambulanz.
    Dort ging es mir dann recht schnell besser, aber der Arzt stellte erhöhte Blutdruckwerte fest - zweimal gemessen, zweimal zu hoch (155/100 und danach 150/90)
    Er entließ mich dann wieder, da es mir wieder gut ging und alle sonstigen Untersuchungen (EKG, neurologisches Konsil wegen dem Schwindel und auch das Labor) völlig unauffällig waren und legte mir nahe das mit dem Blutdruck vom Hausarzt abklären zu lassen.

    Da war ich auch gleich am nächsten Tag, und wieder waren die Werte erhöht, obwohl es mir eigentlich relativ gut ging, abgesehen davon, dass mir die Werte vom Vortag schon Sorgen machten.
    Vor einigen Jahren hatte ich beim Hausarzt schonmal eine Blutdruckspitze (180/100), damals ging es mir allerdings nicht gut, ich hatte eine Gesichtsnervenentzündung und musste über 2 Wochen hochdosiert Schmerzmittel nehmen.
    Der Hausarzt überwies mich sicherheitshalber zum Kardiologen zur kompletten Abklärung und sämtliche Untersuchungen waren befundfrei (EKG, Belastungs-EKG, Cortisol-Tagesprofil, 24-Stundenurin, Langzeit-EKG sowie der Herzultraschall), bei einer Langzeitblutdruckmessung ergab sich sogar der Befund einer Hypotonie, mit einem Tagesdurchschnittswert von 100/60.
    Der Kardiologe meinte, dass die Blutdruckspitze vermutlich durch die Schmerzmittel ausgelöst wurde.

    Also lebte ich die letzten Jahre in der Gewissheit, es wäre alles in Ordnung und schob die Kreislaufprobleme, die ich hatte wie Schwindel und Ohrensausen eben dem niedrigen Druck zu.
    Und jetzt auf einmal Bluthochdruck?
    Das letzte Mal wurde der Blutdruck Mitte letzten Jahres beim Arzt gemessen, routinemäßig, und bis dahin gabs nicht ein einziges Mal einen auffälligen Blutdruckwert seit dieser Spitze - lag immer bei 110/60 bis maximal 130/70.
    Der Hausarzt gestern - ich hab den Arzt mittlerweile gewechselt - hat mir abermals eine Überweisung zum Kardiologen gegeben zur erneuten Abklärung und meinte es wäre besser, wenn ich derweil Tabletten zur Blutdrucksenkung einnehmen würde, weil es gute 2 Wochen dauern kann, bis ich einen Termin zur Abklärung bekomme.

    Er hat mir jetzt Betablocker (Bisoprolol 5 mg, 1/2 Tablette morgens) verschrieben und die soll ich jetzt erstmal nehmen.
    Die niedrige Dosierung deshalb, weil er meinte, der hohe Wert könne auch daran liegen, dass ich einfach angespannt bin und sollte der Wert zu Hause fallen, wäre bei einer höheren Dosierung möglich, dass ich Kreislaufprobleme bekomme.

    Ich hab den Betablocker dann geschluckt - und mich zu Hause aufgehalten, falls mir daraufhin schwindelig wird - aber, ich muss sagen, mir ging es damit gut.
    Ich war ruhig und entspannt, das kannte ich die letzte Zeit über gar nicht, keinerlei Anzeichen darauf, dass der Blutdruck zu sehr fallen würde, nichts. Einzig als ich abends schlafen ging, wurde mir kurzzeitig etwas schummerig für 1-2 Minuten, dann war aber wieder alles in Ordnung.

    Nun bin ich geneigt zu glauben, dass der Befund Hypotonie von vor ein paar Jahren schlicht nicht mehr zutrifft und sich zu einem Hochdruck gewandelt hat in den letzten Monaten....aber so plötzlich??

    Das einzige, womit ich jetzt kämpfe sind die Nebenwirkungen des Betablockers...und die sind nicht ohne. Zwar nicht stark ausgeprägt, aber dafür einige.
    Kalte Hände, leichte Übelkeit, Sodbrennen und ich fühl mich total schlapp...weniger müde, aber irgendwie verlangsamt, als würd ich ausgebremst werden - schwer zu beschreiben.
    Abends hab ich auf einmal Kopfschmerzen bekommen, nachts bin ich mal wach geworden (kommt normal nie vor) und hatte sehr lebhafte Träume.
    Alles Nebenwirkungen, wie sie bei solchen Medikamenten vorkommen können. aber was ich mich frage ist, ob diese Nebenwirkungen wieder verschwinden oder ob die dann bleiben.
    Ich bin derzeit erstmal eine Weile krank geschrieben, bis das fachärztlich abgeklärt ist, aber so wie es mir jetzt geht, könnte ich gar nicht arbeiten.

    Hat damit vielleicht jemand Erfahrung?
    Sind das nur "Anfangsbeschwerden", die verschwinden, wenn sich der Körper auf die niedrigeren Werte umgestellt hat?
    Und was mich auch interessieren würde, hat jemand Erfahrung mit so "plötzlich" auftretendem Hochdruck? Am liebsten wärs mir natürlich, das wär nur so eine kurzzeitige ERscheinung und die Werte würden sich wieder normalisieren...
    Ich arbeite im schichtdienst und bin mir nicht sicher, ob sich Betablocker und Schichtdienst so wirklich vertragen....

    Vielleicht gibts ja hier wen, der mit dem Medikament Erfahrungen hat...

    Grüße, Kate

  2. #2
    Avatar von Dharma09
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    AW: Plötzlicher Bluthochdruck, Betablocker, Nebenwirkungen...

    Hast du keinen Blutdruckmesser zuhause? Die sind gar nicht so teuer und du kannst mehrmals am Tag selbst messen.

    Betablocker sind nicht ohne - und soo hoch finde ich den Blutdruck jetzt nicht. hmmmm

    Ich selbst habe immer zu niedrigen Blutdruck 100/60 meist, oft noch weniger aber damit kann ich gut umgehen. Beim Zahnarzt habe ich sicher auch viel zu hohen Blutdruck. Oder wenn mich jemand erschreckt - aber das sind nur Sekunden und das schadet dem Herzen auch nicht.

    Seit einiger Zeit habe ich Herzrythmusstörungen - nicht schön, aber auch nicht behandlungsbedürftig.

    Wie sieht es denn bei dir mit dem Gewicht aus - Sport, Essen etc. wie sind deine Cholesterinwerte etc. pp

    Schilddrüse in Ordnung? Können alles Gründe sein für plötzlich erhöhten Blutdruck....
    Wenn besser möglich ist, ist gut nicht genug!

    "Wer aufhört besser zu werden hat aufgehört gut zu sein"




    :Benjie meine Hundemaus - wir werden dich nie vergessen (27.05.2011)

  3. #3

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    AW: Plötzlicher Bluthochdruck, Betablocker, Nebenwirkungen...

    Zitat Zitat von Dharma09 Beitrag anzeigen
    Hast du keinen Blutdruckmesser zuhause? Die sind gar nicht so teuer und du kannst mehrmals am Tag selbst messen.

    Betablocker sind nicht ohne - und soo hoch finde ich den Blutdruck jetzt nicht. hmmmm

    Ich selbst habe immer zu niedrigen Blutdruck 100/60 meist, oft noch weniger aber damit kann ich gut umgehen. Beim Zahnarzt habe ich sicher auch viel zu hohen Blutdruck. Oder wenn mich jemand erschreckt - aber das sind nur Sekunden und das schadet dem Herzen auch nicht.

    Seit einiger Zeit habe ich Herzrythmusstörungen - nicht schön, aber auch nicht behandlungsbedürftig.

    Wie sieht es denn bei dir mit dem Gewicht aus - Sport, Essen etc. wie sind deine Cholesterinwerte etc. pp

    Schilddrüse in Ordnung? Können alles Gründe sein für plötzlich erhöhten Blutdruck....

    Danke für deine Antwort...ich bin momentan echt total verunsichert. Ich arbeite zwar im medizinischen Bereich, also kenn mich auch ein wenig aus, aber ist irgendwie was anderes, wenn es einen selbst betrifft....da funktioniert das logische Denken nicht so besonders.

    Ein Handgelenkmessgerät hab ich zu Hause, aber ich denke das funktioniert nicht wirklich. Ich hab mir das vor Jahren mal gekauft, aber da hat es schon immer total unterschiedliche Werte angezeigt.
    Ich habs zwar gestern mal ausprobiert, da hats einmal angezeigt 200/120 und als ich ne Minute später nochmal gemessen hab am selben Arm in der selben Position wars 120/60. Also ich denk das ist nicht wirklich verlässlich.

    Übermäßig hoch isser jetzt nicht, das stimmt, aber der Doc findet halt insbesondere den zweiten Wert bedenklich. Der obere wär noch okay bei leichter Anspannung kann der ja schnell mal hoch gehen, aber beim diastolischen ist das eher selten meint er, der reagiert nicht soo extrem auf Anspannung, deshalb die Medis, weil der eben zwischen 90 und 100 liegt.

    Ansonsten hab ich Übergewicht, bin aber dabei das zu reduzieren und gute 8 kg sind schon erfolgreich verschwunden, allerdings keine Hauruck-Methode, sondern durch Ernährungsumstellung und mehr Bewegung auf die letzten 3-4 Monate.

    Ich hab mal meine Laborwerte vom letzten Krankenhausaufenthalt und vorgestern verglichen (ich heb mir die Befunde immer auf) und die waren damals schon weitgehend unauffällig und haben sich nochmal verbessert....
    Der Gesamt-Cholesterinwert war die letzten Jahre leicht erhöht (nicht behandlungsbedürftig) und immer exakt der gleiche Wert und hat sich jetzt ohne Medikamente (vermutlich durch die Ernährungsumstellung und Bewegung) um 50 mg/dl gesenkt, laut Labor von vorgestern.
    HDL und LDL wurde nicht gemacht und der Triglycerinwert war damals schon niedrig und ist jetzt nochmal gesunken.
    Ansonsten sind auch alle anderen Laborwerte im Normbereich...

    Auch im EKG war damals wie heute keinerlei Hinweis dass irgendwas nicht stimmt...auch der Arzt in der Notaufnahme meinte, dass das EKG komplett unauffällig ist, ein Sinusrhythmus wie aus dem Lehrbuch, nur ein etwas schneller Herzschlag, der aber da regelmäßig kein Grund zur Besorgnis ist.
    Auch beim Langzeit-EKG meinte der Kardiologe damals da gäbs nicht eine einzige Unregelmäßigkeit, außer eben eine allgemein hohe Herzfrequenz (Tagesdurchschnittswert 98), die aber nicht behandlungsbedürftig ist.

    Schilddrüse? Im Labor haben die nur das TSH I bestimmt, das lag bei 1,04 (Referenzbereich 0,3-4,0) ist jetzt schon bisschen niedrig, aber noch im Normbereich. Allerdings niedriger als bei der letzten Bestimmung vor 3 Jahren, da lag es bei 1,43 (selber Referenzbereich und im selben Labor gemacht).
    Kann das ein Hinweis sein, dass mit der Schilddrüse was nicht passt? Also wenn das so absinkt?

    Mich stört halt einfach dieses "plötzliche" Auftreten, wenn es so wäre, dass die Werte schon häufiger grenzwertig gewesen wären und jetzt zu hoch, würd ich noch sagen, ist halt eine "normale" Entwicklung von grenzwertig nach zu hoch.
    Aber so?
    Erst immer eher zu niedrig und jetzt auf einmal behandlungsbedürftig hoch?

    Das einzige, was bei mir momentan nicht stimmt, ist dass ich sehr angespannt bin, so eine innere Unruhe und die letzte Zeit über immer wieder Angstzustände und Panikattacken hatte.
    Aber ob das zu nem dauerhaften Hochdruck führen kann?
    Dass in dem Moment der Druck zu hoch ist, wenn die Angst da ist, ist klar, aber normal geht der ja dann wieder runter, wenn man sich entspannt.
    Mein Arzt meinte es ist schwer zu sagen, was zuerst da war, der hohe Blutdruck und als Folge daraus diese Ängste und Panikattacken oder irgendeine andere Ursache und in der Folge dann der hohe Blutdruck...diese innere Unruhe jedenfalls verschwand gestern mit Einnahme des Betablockers...

    Aber die Aussicht darauf, dieses Zeugs jetzt auf ewig nehmen zu müssen find ich im Moment eigentlich schon ein wenig beängstigend. Ich war noch nie jemand, der gern Tabletten geschluckt hat, wenn es sich irgendwie vermeiden ließ.
    Ich hab das Bisoprolol zwar heute auch wieder genommen, aber doch immer im Hinterkopf, dass das nur eine vorrübergehende Erhöhung sein könnte, und der Druck dann vielleicht absackt.

    Ich hatte gehofft, dass die kardiologische Untersuchung da möglichst bald Aufschluss geben könnte, aber hier krieg ich so bald keinen Termin. Ich hab alle Kardiologen in der Umgebung abtelefoniert und vor Ende April ging nix.

  4. #4
    Avatar von canislupa
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    AW: Plötzlicher Bluthochdruck, Betablocker, Nebenwirkungen...

    Kate, gib dir und deinem Körper Zeit, sich an die Betablocker zu gewöhnen und versuch, dich zu entspannen.
    Ich nehme seit 1999 Betablocker und zur Zeit täglich 200 mg des Wirkstoffs und außer dass ich zugenommen habe und keine sportlichen Spitzenleistungen mehr erbringen kann, gibt es keine negativen Nebenwirkungen. Der Blutdruck ist aktuell in Ordnung.
    Wenn du dir unsicher bist, ob du wirklich hohen oder niedrigen Blutdruck hast, lass noch einmal eine 24 Stunden Messung machen (HAusarzt), und die wertet ihr dann gemeinsam aus. Dabei erfährst du auch die Zusammenhänge zwischen den Werten und dem, was du gerade gemacht oder empfunden hast, weil du dazu Tagebuch führst. Danach hast du viel mehr Klarheit über deine Situation, und mit mehr Klarheit lebt es sich auch wieder entspannter.
    Ich wünsche dir alles Gute!
    Ich bleibe auf dem Teppich meiner Möglichkeiten und hoffe, dass er fliegen kann.
    Ralf Hoburg

  5. #5
    Avatar von Karla48
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    smile AW: Plötzlicher Bluthochdruck, Betablocker, Nebenwirkungen...

    Von stressbedingtem Bluthochdruck habe ich schon häufiger gehört. Aktuell betrifft das eine Freundin. Die eigentlich Psychopharmaka nehmen müsste, die aber nicht möchte. *?* warum auch immer.

    Müsste man das bei dir nicht auch mal neurologisch abklären lassen? Ängste, Panikattacken...ich meine, damit muss man doch nicht leben, das ist doch alles behandelbar.
    Hat man dich noch nicht zu einem Facharzt für die Psyche überwiesen? Oder wolltest du nicht?

    Meine Panikattacken vor einigen Jahren rührten von einer massiven Streßsituation her (nicht zusammen hängend mit der Paniksituation). Nach entsprechender Therapie waren sie weg. Das ist ein Weg, das geht nicht ratzfatz, aber es lohnt sich. Man investiert Zeit und übt viel, und erhält dafür endlich Lebensqualität zurück!

    LG Karla
    The original Karla
    est. 2006

    Achtung! Affe beißt und wirft mit Schmutz!
    ( Schild im Zoo)


  6. #6

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    AW: Plötzlicher Bluthochdruck, Betablocker, Nebenwirkungen...

    Zitat Zitat von canislupa Beitrag anzeigen
    Kate, gib dir und deinem Körper Zeit, sich an die Betablocker zu gewöhnen und versuch, dich zu entspannen.
    Ich nehme seit 1999 Betablocker und zur Zeit täglich 200 mg des Wirkstoffs und außer dass ich zugenommen habe und keine sportlichen Spitzenleistungen mehr erbringen kann, gibt es keine negativen Nebenwirkungen. Der Blutdruck ist aktuell in Ordnung.
    Wenn du dir unsicher bist, ob du wirklich hohen oder niedrigen Blutdruck hast, lass noch einmal eine 24 Stunden Messung machen (HAusarzt), und die wertet ihr dann gemeinsam aus. Dabei erfährst du auch die Zusammenhänge zwischen den Werten und dem, was du gerade gemacht oder empfunden hast, weil du dazu Tagebuch führst. Danach hast du viel mehr Klarheit über deine Situation, und mit mehr Klarheit lebt es sich auch wieder entspannter.
    Ich wünsche dir alles Gute!
    Danke dir und das beruhigt mich jetzt etwas, dass du sagst, der Wirkstoff ist recht gut verträglich.
    Im Moment fühl ich mich ziemlich matschig...gut, es ist erst der zweite Tag, aber ich war vorher einkaufen - also nicht groß shoppen, sondern lediglich ein paar Lebensmittel und danach war ich kaputt. Vielleicht ne halbe Stunde in dem Laden und ich war sowas von froh, als ich wieder am Auto war und sitzen konnte. Vom Hochtragen der Sachen in die Wohnung mal abgesehen (hab keinen Lift)...ich komm mir vor, als würd ich von den Tabletten irgendwie "ausgebremst" werden.

    Die 24-Stunden-Messung wird auf jeden Fall gemacht, die Überweisung zum Kardiologen hab ich schon zu Hause, nur leider ist der Termin eben erst im April. Nächste Woche soll ich aber nochmal zum Hausarzt, der wird sicherlich nochmal messen und dann seh ich ob der Druck arg weit runter geht.

    Das mit den Nebenwirkungen - heute war das Sodbrennen wenigstens nicht mehr so schlimm, das hat mich gestern am meisten belastet, weil das einfach extrem unangenehm ist.
    Dafür hab ich heute laufend Hunger, kenn ich gar nicht von mir, mein Hungergefühl ist normal nicht soo ausgeprägt...
    Was neu dazugekommen ist sind Stimmungsschwankungen, mal bin ich total gut gelaunt und telefonier rum, und dann will ich wieder für ne Stunde nur meine Ruhe haben, nichts sehen und nichts hören...alles irgendwie seltsam.

    Aber allgemein muss ich sagen gehts mir eigentlich wirklich gut....ich bin total entspannt und gelöst, die innere Unruhe, die ich normal fast immer hab ist immer noch weg und ich nehm alles ein wenig lockerer. Also ich denk die Tabletten tun mir eigentlich gut, auch wenn ich sie eigentlich nicht nehmen will.

  7. #7

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    AW: Plötzlicher Bluthochdruck, Betablocker, Nebenwirkungen...

    Zitat Zitat von Karla48 Beitrag anzeigen
    Von stressbedingtem Bluthochdruck habe ich schon häufiger gehört. Aktuell betrifft das eine Freundin. Die eigentlich Psychopharmaka nehmen müsste, die aber nicht möchte. *?* warum auch immer.

    Müsste man das bei dir nicht auch mal neurologisch abklären lassen? Ängste, Panikattacken...ich meine, damit muss man doch nicht leben, das ist doch alles behandelbar.
    Hat man dich noch nicht zu einem Facharzt für die Psyche überwiesen? Oder wolltest du nicht?

    Meine Panikattacken vor einigen Jahren rührten von einer massiven Streßsituation her (nicht zusammen hängend mit der Paniksituation). Nach entsprechender Therapie waren sie weg. Das ist ein Weg, das geht nicht ratzfatz, aber es lohnt sich. Man investiert Zeit und übt viel, und erhält dafür endlich Lebensqualität zurück!

    LG Karla

    Auch dir danke für deine Antwort...

    Ja, also mein Arzt tippt zumindest auf stressbedingt, fände er am naheliegendsten und er hat mich auch zum Neurologen zur Abklärung überwiesen.
    Er denkt der Blutdruckanstieg und die Angstzustände/Panikattacken haben einen Zusammenhang.
    Ich hab ein paar ziemlich anstrengende und aufreibende Jahre hinter mir und jetzt wos ruhig wird treten Angstzustände, Panikattacken, diese innere Unruhe und der Hochdruck auf und das mehr oder weniger fast gleichzeitig.
    Drum war er sihc nicht sicher, ob das eher was für den Kardiologen oder für den Neurologen ist und hat mich zu beiden überwiesen.

    Ich für meinen Teil hoff eigentlich, dass das alles neurologisch begründet ist, dann hätte ich gute Chancen mit evtl Psychotherapie sowohl die Angstzustände und Panikattacken als auch den hohen Blutdruck weg zu bekommen. Sicher erstmal mit Hilfe von Medikamenten, aber vielleicht kann man die dann wieder absetzen.
    Im Moment sind sie nötig, drum nehm ich sie auch, egal ob Psychopharmaka oder eben den Betablocker, weil ich schon einseh, dass es nicht soo ratsam ist mit erhöhtem Blutdruck rumzulaufen, aber ohne Medikamente wär mir lieber...

    Der Termin beim Neurologen ist Gott sei Dank etwas früher, da waren die Wartezeiten etwas kürzer, der ist noch im März...

  8. #8
    Gorkon
    gelöscht

    AW: Plötzlicher Bluthochdruck, Betablocker, Nebenwirkungen...

    Für viele Ärzte ist es vorallem ein prima Geschäft mit dem vermeintlichen BHD ! Ich bewege mich auch im Grenzbereich und bei mir kommt es sehr darauf an was ich gerade zu tun hab jobmäßig, was ich gestern abend so getrunken habe und gegessen, ob ich an jemanden denke über den ich mich geärgert hab in letzter Zeit. Wenn da einiges zusammenkommt bin ich tatsächlich auf "180". Angeblich ist auch nicht bewiesen, daß künstlich niedrig gehaltener BD wirklich hilft um z. B. einen Schlaganfall zu verhindern. Fakt sind aber die Schäden die durch die Einnahme von Betablockern passieren. Es gab lange Zeit eine "Berechnung" wann der BD im akzeptablen Bereich ist : 100 + Lebensjahre - bei mir ist er also im brauchbaren Bereich, nehme daher auch keine Medikamente. Lass dich von den heutige med. Vorgaben nicht verunsichern, vieles ist reine Geschäftemacherei mit der Angst.
    mfG Gorkon

  9. #9
    Avatar von Dharma09
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    AW: Plötzlicher Bluthochdruck, Betablocker, Nebenwirkungen...

    Hui 100 + Lebenjahre - da bin ich Lichtjahre von entfernt...

    148 dürfte ich dann haben und mein Doc meinte ja auch das Grund zur Sorgen erst bestünde wenn der BD über 147 gehen würde...

    Ich liege normal bei 100/60 oder auch mal drunter. Beim Gyn zur Krebsvorsorgen habe ich dann 120/80 weil ich aufgeregt bin.


    Ich weiß von meinem Vater der an BHD leidet, dass mit Betablockern nichts half und er dann Kalziumhemmer oder Kaliumhemmer oder so was bekam, ich weiß es nicht mehr ich müßte fragen, jedenfalls ging der BD dann runter.

    Bei Aufregung bin ich auch schnell mal... tja 180 kann ich nicht sagen, so hoch war mein BD noch nie, nicht mal beim Sport. Aber ich reg mich schnell auf - und schnell wieder ab.


    Kate ich drück dir die Daumen, dass es wieder weg geht. An deiner Stelle hätte ich wohl mehr Sorge um diese Angstatacken und diese Panikzustände. Das stell ich mir schlimm vor.
    Wenn besser möglich ist, ist gut nicht genug!

    "Wer aufhört besser zu werden hat aufgehört gut zu sein"




    :Benjie meine Hundemaus - wir werden dich nie vergessen (27.05.2011)

  10. #10

    Registriert seit
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    AW: Plötzlicher Bluthochdruck, Betablocker, Nebenwirkungen...

    Zitat Zitat von Gorkon Beitrag anzeigen
    Für viele Ärzte ist es vorallem ein prima Geschäft mit dem vermeintlichen BHD ! Ich bewege mich auch im Grenzbereich und bei mir kommt es sehr darauf an was ich gerade zu tun hab jobmäßig, was ich gestern abend so getrunken habe und gegessen, ob ich an jemanden denke über den ich mich geärgert hab in letzter Zeit. Wenn da einiges zusammenkommt bin ich tatsächlich auf "180". Angeblich ist auch nicht bewiesen, daß künstlich niedrig gehaltener BD wirklich hilft um z. B. einen Schlaganfall zu verhindern. Fakt sind aber die Schäden die durch die Einnahme von Betablockern passieren. Es gab lange Zeit eine "Berechnung" wann der BD im akzeptablen Bereich ist : 100 + Lebensjahre - bei mir ist er also im brauchbaren Bereich, nehme daher auch keine Medikamente. Lass dich von den heutige med. Vorgaben nicht verunsichern, vieles ist reine Geschäftemacherei mit der Angst.
    mfG Gorkon

    Bei Grenzbereich würd ich mir glaub ich auch keine Sorgen machen, aber auch nach der Berechnung 100 + Lebensalter wär ich gut drüber...und im Wesentlichen kommt es eben auf den zweiten Wert an und der ist wirklich mit 90-100 erschreckend hoch.
    Noch zieht mein Arzt ja in Erwägung, dass es halt einfach die Aufregung und Anspannung war, die den Druck so in die Höhe schnellen lassen hat, drum die niedrige Dosierung der Betablocker.

    Ich nehm die Tabletten jetzt seit 6 Tagen und im Moment bin ich laut Eigenmessung jeden Tag um einiges niedriger mit den Werten.
    Mein Gerät funktioniert mittlerweile (Batterien austauschen hilft manchmal Wunder) und gestern waren die Werte schon ziemlich niedrig, heute sogar so, dass es langsam ZU niedrig wird.
    gut, es kann sich auch eine Art Spiegel aufbauen, aber was ich gelesen hab, sollte die Wirkung der Tabletten normal nach etwa 10 Stunden nachlassen und sich auch im Verlauf nicht verstärken.

    Freitag hab ich den Kontrolltermin, mal sehen was er sagt...

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