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  1. #1

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    Hilfe bei Schleimbeutelentzündung in der Hüfte?

    Hallo zusammen!

    Ich habe letzte Woche die Diagnose "Schleimbeutelentzündung" in der linken Hüfte bekommen. Die ganze Sache ist ziemlich schmerzhaft, mein Orthopäde hat mir Voltaren-Tabletten verschrieben. Linderung in der Hüfte bringen die nicht wirklich, dafür machen sie Magenprobleme.

    Hat jemand Erfahrung mit solch einer Diagnose? Was kann man da tun?

    Ich würde mich über eure Antworten sehr freuen!

    Viele Grüße ausm Pott von
    Ruhrpott

  2. #2

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    AW: Hilfe bei Schleimbeutelentzündung in der Hüfte?

    Oh, das würde mich auch sehr interessieren.
    Bei mir ist es die rechte Hüfte. Die Schmerzen habe ich seit Ende Oktober. Im Januar ging ich zu meiner Hausärztin, die mir ein entzündungshemmendes Schmerzmittel, das nicht auf den Magen geht, verschrieb. Die Packung (20 St.) habe ich nun geschluckt. Außerdem sollte ich die Hüfte schonen, also möglichst nicht spazierengehen. Bin gespannt, wie es jetzt weitergeht - vollständig verschwunden sind die Schmerzen nicht. Bin gespannt, wie es aussieht, wenn ich nach dem Wochenende morgen wieder arbeite.

    Viele Grüße
    Nyala

  3. #3
    Avatar von northsummer
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    AW: Hilfe bei Schleimbeutelentzündung in der Hüfte?

    Hallo Ruhrpott,

    bei mir hat der Orthopäde vor ein paar Jahren die gleiche Diagnose gestellt. Um die damals wirklich heftigen Schmerzen zu stillen bekam ich eine Cortisonspritze in die Hüfte. Das hat dann auch erst mal geholfen, aber nicht die Ursache der Entzündung behoben.

    Vereinfacht ausgedrückt liegt diese laut meinem Arzt in der ungleichen Länge meiner Beine, so dass die eine Hüfte eben stärker belastet wird, als die andere um diese Längendifferenz auszugleichen.

    Ich habe seitdem (ca. 5 Jahre) immer wieder mal mehr oder weniger stärkere Schmerzen gehabt, die ich teilweise mit Diclofenac gestillt habe.

    Da ich darin aber eigentlich keine dauerhafte Lösung sehe, versuche ich seit kurzem auf Anraten eines Physiotherapeuten durch gezielte Gymnastik die Po-, Oberschenkel- und Rückenmuskulatur zu stärken, um das Hüftgelenk dadurch zu entlasten.

    Ob's wirklich dauerhaft hilft, kann ich noch nicht sagen, dazu mache ich es noch nicht lange genug.

    Ich wünsche Dir und auch nyala gute Besserung und bin ebenso gespannt, ob noch jemand eine andere Lösung gefunden hat.

    Viele Grüße
    northsummer
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  4. #4

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    AW: Hilfe bei Schleimbeutelentzündung in der Hüfte?

    Erstmal Diagnose überprüfen lassen ... wirklich Schleimbeutelentzündung ? Röntgenaufnahme anfertigen lassen.

    "Nur " Tabletten einnehmen lindert die Symptome (müsste eigentlich ! ), aber auch nach Ursachen fragen.
    KG wie oben beschrieben könnte sinnvoll sein, Bewegung ohne Belastung, dazu gehört Schwimmen, Radfahren usw. Alles in Maßen.

    Nach einseitigen Tätigkeiten Ausschau halten, "falschen" Sportarten, zuwenig oder belastende Bewegung.

    Sicher könnte man auf Kortison umstellen, aber das schlägt auch auf den Magen.

  5. #5
    Avatar von Vivi23
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    AW: Hilfe bei Schleimbeutelentzündung in der Hüfte?

    Zitat Zitat von northsummer Beitrag anzeigen

    Vereinfacht ausgedrückt liegt diese laut meinem Arzt in der ungleichen Länge meiner Beine, so dass die eine Hüfte eben stärker belastet wird, als die andere um diese Längendifferenz auszugleichen.
    Interessant - hast Du das nachmessen lassen? Meist sind nämlich die Beine doch bis auf wenige Micromillimeter gleich lang, sie erscheinen nur unterschiedlich aufgrund eines Schiefstandes im Becken - der zur ungleichen Belastung der Hüften führt, was diese mit Schmerzen und anderem quittieren.

    Mit Sport oder Gymnastik allein ist es nicht getan - wichtig ist es, die Schieflage zu erkennen und dann funktionale Übungen zur Behebung desselben zu machen.

  6. #6

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    AW: Hilfe bei Schleimbeutelentzündung in der Hüfte?

    Zitat Zitat von Vivi23 Beitrag anzeigen
    Interessant - hast Du das nachmessen lassen? Meist sind nämlich die Beine doch bis auf wenige Micromillimeter gleich lang, sie erscheinen nur unterschiedlich aufgrund eines Schiefstandes im Becken - der zur ungleichen Belastung der Hüften führt, was diese mit Schmerzen und anderem quittieren.

    Mit Sport oder Gymnastik allein ist es nicht getan - wichtig ist es, die Schieflage zu erkennen und dann funktionale Übungen zur Behebung desselben zu machen.
    Hm, klingt einleuchtend. Bei mir hieß es auch, dass die Beine ein bisschen unterschiedlich lang seien - was aber über 40 Jahre lang niemandem auffiel . Irgendwie hab ich mir an meinem neuen Schreibtisch eine blöde Sitzhaltung angewöhnt. Der Rat der Ärztin lautete, Radfahren (sie gab selbst zu, dass das bei DEM Wetter keine so gute Idee ist) und Schwimmen, was in unserer ländlichen Gegend etwas problematisch ist.
    Eine Cortisonspritze würde nur in max. 50 Prozent der Fälle helfen.

  7. #7
    Avatar von northsummer
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    AW: Hilfe bei Schleimbeutelentzündung in der Hüfte?

    Zitat Zitat von Vivi23 Beitrag anzeigen
    Interessant - hast Du das nachmessen lassen? Meist sind nämlich die Beine doch bis auf wenige Micromillimeter gleich lang, sie erscheinen nur unterschiedlich aufgrund eines Schiefstandes im Becken - der zur ungleichen Belastung der Hüften führt, was diese mit Schmerzen und anderem quittieren.

    Mit Sport oder Gymnastik allein ist es nicht getan - wichtig ist es, die Schieflage zu erkennen und dann funktionale Übungen zur Behebung desselben zu machen.
    Hallo Vivi23,

    ja, die Beine wurden vermessen, der Längenunterschied beträgt deutlich mehr als üblich.
    Das wusste ich allerdings auch vorher schon, da bei sämtlichen Hosen die Hosenbeine bei mir immer deutlich sichtbar einen "Längenunterschied" aufweisen

    Im übrigen haben die unterschiedlich langen Beine nicht nur Auswirkungen auf Becken (Beckenschiefstand) sondern auf die ganze Wirbelsäule: Rückenschmerzen, Hexenschuss etc.

    Die ersten 45 Jahre konnte mein Körper das anscheinend noch alles ganz gut ausgleichen, aber seit einiger Zeit häufen sich die Probleme dadurch. Und obwohl ich alles andere als ein Freund regelmässiger Gymnastik bin, werde ich es jetzt mal damit versuchen.
    Tabletten und Spritzen sind schließlich keine Dauerlösung.
    Nimm die Welt von Deinen Schultern, und Du wirst sehen, sie fällt nicht.

  8. #8

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    AW: Hilfe bei Schleimbeutelentzündung in der Hüfte?

    Hallo zusammen!

    Erstmal vielen Dank für die vielen Einträge.

    Mittlerweile war ich wieder bei dem Orthopäden. Ein Röntgenbild hatte er schon bei der ersten Untersuchung gemacht. Darauf sieht man schon die Steilstellung der Hüfte (als Kind hatte ich eine beidseitige Hüftdysplasie, die aber nach stand der 70er ausgeheilt war...) Die Knochen sind wohl nicht angegriffen, ein Beckenschiefstand oder unterschiedlich lange Beine hat er auch ausgeschlossen.

    Ich mache jetzt Akkupunktur, hab eine Sitzung hinter mir und es ist schon viel besser. Ob das jetzt ein Placebo-Effekt ist oder nicht ist mir egal, hauptsache es hilft.
    Krankengymnastik fange ich nächste Woche an.
    Bei meinen Recherchen im Internet habe ich dann die Pferdesalbe entdeckt. Besonders Läufer schwören drauf, hab ich mir auch geholt, kühlt sehr angenehm.

    Bin mal gespannt, wie es weitergeht, melde mich auf jeden Fall wieder.

    Liebe Grüße ausm Pott von
    Ruhrpott

  9. #9
    Avatar von Vivi23
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    AW: Hilfe bei Schleimbeutelentzündung in der Hüfte?

    Zitat Zitat von northsummer Beitrag anzeigen
    Hallo Vivi23,

    ja, die Beine wurden vermessen, der Längenunterschied beträgt deutlich mehr als üblich.
    Das wusste ich allerdings auch vorher schon, da bei sämtlichen Hosen die Hosenbeine bei mir immer deutlich sichtbar einen "Längenunterschied" aufweisen
    .
    Wow, dann bist Du einer der seltenen Faelle mit einer echten Differenz. In diesem Fall waere es aus meiner Sicht tatsaechlich eine Idee, mit einer Erhoehung der Schuhe am kuerzeren Bein zu arbeiten, um das Becken in eine gerade Position zu bringen.

    @Ruhrpott: viel Erfolg mit der KG!

  10. #10
    Avatar von flycat
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    AW: Hilfe bei Schleimbeutelentzündung in der Hüfte?

    Die Diagnose Schleimbeutelentzündung bekam ich gestern von meiner Orthopädin.
    Ich habe diese Schmerzen immer wieder wenn ich viel laufe.
    Manchmal auch nachts , oder wenn ich morgens auf stehe.
    Die Behandlung sieht vor, erstmal Strom, Wärme, nicht zu warm.
    Tabletten, die nehm ich nur im äussersten Notfall. Bin kein Freund von diesen Dingern.
    Dann Ultraschallbehandlung.
    Wenn das nichts hilft, soll angeblich nur die Stosswellentherapie was bringen.
    Selbstzahler.. :-( ....
    Was mir am meisten zu schaffen macht ist dieses schonen sollen.!! ich will laufen.. ich brauch Bewegung.

    Flycat

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