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  1. #1
    Atma
    gelöscht

    mir geht es besser, wenn ich mich "ungesund" ernähre

    Der Titel meines postings sagt eigentlich schon alles. Es ist wirklich so und es würde mich interessieren,was ihr dazu sagt.

    Manchmal überkommt mich der "Gesundheitswahn" und ich nehme mir vor, mich gesund zu ernähren, also mehr Obst, Gemüse, keine Süßigkeiten, wenig Fleisch, keine Chips. Das Eigenartige ist, dass ich mich dann schlapp fühle, Durchfall habe, mir sogar oft übel ist und ich mich einfach nicht gut fühle.

    Wenn ich wochenlang gar nicht darauf achte sondern einfach esse was mir schmeckt, z.B. Würstchen, Pommes, Schnitzel usw. dann gehts mir eindeutig besser. Meine Verdauung klappt besser, der Durchfall ist weg, ich fühle mich energiegeladen und einfach besser und gesünder. Aber irgendwie hat man ja im Hinterkopf, dass eine Ernährung mit viel Gemüse und Obst einfach gesund ist und man dadurch viele Zivilisationskrankheiten vermeiden kann?!

    Ich verstehe das nicht. Kann mir das jemand erklären?? Ich beobachte das schon seit längerer Zeit.

  2. #2
    friederike123
    gelöscht

    AW: mir geht es besser, wenn ich mich "ungesund" ernähre

    Vielleicht ist unter den "gesunden" Dingen, die Du in einer solchen Ernährungsphase isst etwas, was Dich allergisch reagieren lässt oder was einfach unverträglich für Dich ist.

    Für mich ist zu viel Vollkorn und zu viel Rohes unverträglich. Das gibt es häufig. Auch Intoleranzen, z.B. auf zu viel frisches Obst (Fructoseintoleranz) sind möglich.

    Kein Nahrungsmittel, keine Ernährungsart ist "nur gesund". Es kommt immer auf die Menge an und auf die Person, die isst.

  3. #3
    Avatar von Scooter2
    Registriert seit
    20.12.2012
    Beiträge
    1.598

    AW: mir geht es besser, wenn ich mich "ungesund" ernähre

    Atma,
    also ich finde deine Beobachtungen sehr interessant und ich werde den Strang mal im Auge behalten zur Beobachtung,wie der sich weiterentwickelt.

  4. #4
    Atma
    gelöscht

    AW: mir geht es besser, wenn ich mich "ungesund" ernähre

    Hallo friederike123, ich weiß nicht recht, es ist wirklich bei allen Gemüsesorten so. Obst esse ich sowieso fast keines, das schmeckt mir einfach nicht. Nach einem Burger mit Pommes hatte ich noch nie Bauchkrämpfe, nach einer frisch zubereiteten Minestrone mit Gemüse sehr wohl. Fructose- oder Histamin-Intoleranz liegen nicht vor, hab ich schon testen lassen.

    Hallo Scooter2, ich finde das auch sehr interessant und verstehe es irgendwie nicht. Ich möchte nicht ständig Fleisch und Pommes essen, aber wenn ich das wirklich am besten vertrage?!

    Atma

  5. #5
    friederike123
    gelöscht

    AW: mir geht es besser, wenn ich mich "ungesund" ernähre

    Dann ist es vielleicht die Umstellung. Hast Du auch Beschwerden, wenn Du mit dieser Ernährungsumstellung (z.B. auf Gemüse) langsam anfangst und es langfristig durchhälst?

  6. #6
    Avatar von Opelius
    Registriert seit
    24.04.2004
    Beiträge
    10.415

    AW: mir geht es besser, wenn ich mich "ungesund" ernähre

    ich erinnere mich an ein Gespräch mit einer englischen Ärztin, die in den dreißiger Jahren in Deutschland Medizin studiert hat.

    Sie sagte, dass was in Deutschland an Diäten, Gesundessen und naturbelasssenen Produkten von Ärzten dringend empfohlen wird, könne kein britischer Arzt seinem Patienten empfehlen. Höchsten: "essen Sie, was Sie wollen, aber deutlich weniger als bisher!" Und sie sagte, ihre Patienten seien nicht kränker als deutsche.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  7. #7
    Atma
    gelöscht

    AW: mir geht es besser, wenn ich mich "ungesund" ernähre

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    ich erinnere mich an ein Gespräch mit einer englischen Ärztin, die in den dreißiger Jahren in Deutschland Medizin studiert hat.

    Sie sagte, dass was in Deutschland an Diäten, Gesundessen und naturbelasssenen Produkten von Ärzten dringend empfohlen wird, könne kein britischer Arzt seinem Patienten empfehlen. Höchsten: "essen Sie, was Sie wollen, aber deutlich weniger als bisher!" Und sie sagte, ihre Patienten seien nicht kränker als deutsche.
    Das klingt sehr interessant. Vielleicht mache ich mir einfach zuviele Gedanken und sollte einfach essen, was mir schmeckt. Aber irgendwie hab ich immer den Gedanken im Hinterkopf, dass ich zu wenig "gesunde" Dinge zu mir nehme. Aber was hilft mir das, wenn ich gerade diese nicht vertrage?! Echt blöd.

  8. #8
    Atma
    gelöscht

    AW: mir geht es besser, wenn ich mich "ungesund" ernähre

    Zitat Zitat von friederike123 Beitrag anzeigen
    Dann ist es vielleicht die Umstellung. Hast Du auch Beschwerden, wenn Du mit dieser Ernährungsumstellung (z.B. auf Gemüse) langsam anfangst und es langfristig durchhälst?
    Ja, ich habe es monatelang versucht. War ständig antriebslos, müde und fühlte mich so halb krank. Dann hab ich es wieder sein lassen.

  9. #9
    friederike123
    gelöscht

    AW: mir geht es besser, wenn ich mich "ungesund" ernähre

    Atma, dann weiß ich Dir auch keinen Rat mehr. Mal sehen, was die anderen so wissen.

    Mir geht es übrigens ähnlich wie Dir. Unterschiedliche Menschen brauchen unterschiedliches Essen.

  10. #10
    Atma
    gelöscht

    AW: mir geht es besser, wenn ich mich "ungesund" ernähre

    Zitat Zitat von friederike123 Beitrag anzeigen
    Mir geht es übrigens ähnlich wie Dir. Unterschiedliche Menschen brauchen unterschiedliches Essen.
    heißt das, du verträgst auch deftigere Sachen besser?

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