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  1. #1
    Fax
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    Avatar von Fax
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    Kaffee - koffeinfrei - kann man/frau sich damit wohlfühlen

    Liebe Interessierte,
    seit einiger Zeit trinke ich - zumeist koffeinfreien Kaffee - manchmal des morgens setze ich 1-2 Löffel koffeinhaltigen Kaffeepulvers dazu.

    Es stellt sich für mich nun die Frage.
    Wie haltet Ihr das mit mehr als 1-3 Tassen Kaffee pro Tag?
    Kann man es als Flüssigkeitszufuhr werten (z.B. wie Wasser) - wenn der Kaffee koffeinfrei ist?
    Mit welchen chemischen Waffen wurde dieser Kaffee koffeinfrei gemacht?

    über sachdienliche Hinweise und konstruktive Beiträge (so heißt es doch im Tatort, oder nicht? ) würde ich mich freuen. Bitte denken Sie alle - Ihr alle aber nicht, daß ich diesen Thread mit 'Oberaufsicht' leiten möchte. Loser Gedankenaustausch - Klasse. fax

  2. #2
    Fax
    Fax ist offline
    Avatar von Fax
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    AW: Kaffee - koffeinfrei - kann man/frau sich damit wohlfühlen

    hab' soeben noch (ehe mich mich ausklinken wollte) neueste Beiträge angeklickt und just vor mir der Eintrag auf dieselbe Minute war ein Eintrag in Onko-Kaffe ....( hab gschwind reingeschaut ....- das mein ich nicht).

    Würde wirklich gerne Erfahrungen zu Verhalten und Inhalt von ent-koffeiniertem braunem heißem Brüh-Kaffee diskutieren.


  3. #3
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    AW: Kaffee - koffeinfrei - kann man/frau sich damit wohlfühlen

    Meines Wissens ist laut neueren Erkenntnissen das mit dem Wasserverlust Folge eines schusseligen Versuchsaufbaus und nicht belegbar.

    Kaffee hat auch ohne Koffein einen Teil seiner Wirkung. Die Methoden, mit denen das Koffein entzogen wird, sind allerdings z.T. unappetitlich. Wikipedia (Stichwort "Entkoffeinierung") hilft. Auch www ekaffee com hat was dazu zu sagen.

    Ich finde, daß koffeinloser Kaffee nach Plörre schmeckt. Der Koffeinentzug nimmt wohl vom Aroma auch gleich was mit. Und ohne Koffein am Morgen bräuchte ich Blutdrucktabletten...
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  4. #4
    Avatar von Nocturna
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    AW: Kaffee - koffeinfrei - kann man/frau sich damit wohlfühlen

    Zitat Zitat von Fax Beitrag anzeigen
    Liebe Interessierte,
    seit einiger Zeit trinke ich - zumeist koffeinfreien Kaffee - .
    Darf ich fragen warum?
    Wir sind hier bei gesunder Ernährung und Kaffee per se ist völlig in Ordnung.

    Kaffee ist kein Lebensmittel, sondern ein Genussmittel und das ist für mich schon ein Unterschied. Weil ich Kaffee nicht inflationär trinke und erst recht nicht gedankenlos nebenbei in der Arbeit am Computer oder so, ist jede Tasse für mich ein Genuss. Never ever würde ich kastrierten Kaffee trinken, lieber die Menge zurückfahren und aufs Genießen umschwenken.

    Fragt sich auch wie man die Größe „Tasse“ bewertet. Eine Tasse ist eigentlich eine Kaffeetasse, die meisten Leute trinken ihn aber aus großen Bechern. Wenn meine Kollegen also vier Tassen am Tag trinken, dürfte das der Menge von 6-8 Tassen entsprechen.
    Kinder sind das Einzige, was in einem modernen Haushalt noch mit der Hand gewaschen werden muss.

  5. #5
    Moderation Avatar von Orange
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    AW: Kaffee - koffeinfrei - kann man/frau sich damit wohlfühlen

    Ich habe vor kurzem auch gelesen, daß Kaffee nicht mehr mit Wasser ausgeglichen werden muß. Leider weiß ich nicht mehr, wo das stand aber ich meine, dort stand, sobald man regelmäßig Kaffee trinkt, ist der Körper an das Koffeein so gewöhnt, daß Kaffee als Flüssigkeit gerechnet werden kann.

    Trinkt jemand nur eine Tasse Kaffe im Jahr, wirkt er wohl noch entwässernd aber das trifft auf Dich ja nicht zu.
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  6. #6

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    AW: Kaffee - koffeinfrei - kann man/frau sich damit wohlfühlen

    Jenseits davon, wie koffeinfreier Kaffee hergestellt wird (nimm doch sog. Malz/Getreidekaffee. Da war nie Koffein drin)

    Die Frage ist, warum du weniger Koffein zu dir nehmen willst. Aus gesundheitlichen Gründen? Hast du ein spezielles Problem oder nur auf Grund der allgemeinen Ansicht, dass Koffein schädlich ist?

    Warum trinkst du prinzipiell Kaffee? wg. des Geschmacks, wg. des gesellschaftlichen Gefühls (Morgens ins Büro kommen und nicht über mangelnde Koffeinzufuhr zu klagen, ist fast ein Affront ) oder wegen des aufputschenden Effekts?

    Das sind alles deine persönlichen Faktoren, ob du dich mit koffeinfreiem Kaffee wohlfühlst.

    Ich bin Koffeinjunkie. D.h. eine Tasse Kaffee steht ständig neben meinem Rechner und pro Tag komme ich so auf 4-5 Pötte. Ohne Kaffee kann ich im Büro nicht konzentriert bleiben und abends nicht einschlafen. Ich geniese sowohl den Geschmack als auch den aufputschenden Effekt und kann mir ein koffeinfreies Leben schlicht nicht vorstellen.

    Aber das sind eben alles persönliche Faktoren und ist bei jedem anders.

  7. #7
    Sesam
    gelöscht

    AW: Kaffee - koffeinfrei - kann man/frau sich damit wohlfühlen

    Ich habe mir vor ca. 2 Wochen den normalen Kaffee abgewöhnt (ca. 3 Becher am Tag). Anlass war ein homöpathisches Mittel bei dem Kaffee kontraindiziert war.
    Mein Körper war das Koffein gewöhnt, entsprechend müde, teils antriebslos war ich die erste Woche. Mittlerweile bin ich auf koffeinfrei umgestiegen, trinke aber nicht mehr als eine Tasse davon pro Tag. Das geht!

    Hier mal ein Auszug zum Thema Kaffee und Nebenwirkungen:

    Mit 160 Litern pro Person und Jahr ist Kaffee - früher ein teures Vergnügen - heute Alltagsgetränk und flüssiges Genussmittel Nr. 1 in Deutschland, das den Bierkonsum überflügelt hat.

    Die meisten Kaffeeliebhaber machen sich zwar keine Gedanken, einige aber sehr wohl - und das nicht zu Unrecht. Denn Kaffee hat es in sich, im wahrsten Sinn des Wortes. Über 1.000 unterschiedliche Inhaltsstoffe lassen sich in ihm finden. Coffein ist nur eine Substanz davon und findet sich zudem nicht nur im Kaffee-, sondern auch im Teestrauch, in bestimmten Nüssen, in Kakao usw. Coffein ist inzwischen auch synthetisch herstellbar (vor allem für bestimmte Medikamente, insbesondere Schmerzmittel).



    Vom Konsum zum Coffeinismus

    Kaffee bzw. Coffein kann aber schon ohne Missbrauch seelische und körperliche Probleme machen: So drohen - vor allem bei entsprechender Neigung oder Überlastung - nicht nur vermehrte Unruhe, Anspannung und Nervosität, sondern auch Reizbarkeit, Aggressivität, Angstzustände, depressive Verstimmungen u.a. Und in körperlicher Hinsicht Händezittern, Muskelzuckungen, Herzrasen, Herzklopfen oder Herzstolpern, erhöhte Atemfrequenz, ggf. sogar Atemnot, ferner Magen-Darm-Beschwerden, Kopfdruck und vor allem Schlafstörungen.

    Bei einer Überdosis, und das kann sehr subjektiv und damit unkalkulierbar ausfallen, je nach zusätzlicher Belastung, nehmen Unruhe, Nervosität und Ruhelosigkeit zu. Der Betroffene wird fahrig, gespannt, wirkt überdreht, kämpft gegen Angstzustände, wird von Schlaflosigkeit gepeinigt und klagt nicht nur über die bereits erwähnten Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen und innere Unruhe mit innerlichem Beben und Zittern, sondern auch über Schwindel, Brechreiz, Durchfall, Ohrenklingen, Lichtblitze usw.

    Im Extremfall beeinträchtigen Erregungszustände, Sinnestäuschungen, Verwirrtheit und in körperlicher Hinsicht Muskelzuckungen und -schmerzen, ernstere Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, Koordinationsstörungen (Schwierigkeiten beim Zusammenspiel der Bewegungen), Atemnot, Temperaturanstieg usw.

    Im Endzustand drohen Krampfanfällen, Muskellähmungen, Schock, Herz- und Kreislaufversagen sowie Atemlähmung.

    Man nimmt allerdings an, dass schon zwischen 40 bis 240 Tassen Kaffee konsumiert werden müssen, bis es durch Kaffee (und nicht beispielsweise coffeinhaltige Arzneimittel oder andere Zubereitungsarten) zum tödlichen Ausgang kommt.

    Entzugserscheinungen schon beim normalen Konsum?

    Kaffee kann seelisch und körperlich abhängig machen. Damit ist es nicht nur ein Genussmittel, sondern auch ein Genussgift. Das ist weitgehend bekannt, wird allerdings in der Regel nicht ernst genommen. Zumeist ist es auch kein Problem. Allerdings sollte man sich auch nichts vormachen. Denn Kaffee oder konkreter Coffein wird ja wie alle Suchtmittel in den Stoffwechsel des Organismus, insbesondere des Gehirns eingebaut. Dort nimmt es dann seine Funktionen wahr (z.B. Anregung, verbesserte geistige Leistungsfähigkeit, Stimmungshebung) - und wenn es fehlt, dann meldet der Organismus das Defizit eben auch an.

    Je nach gewohnter Dosis und individuellen Faktoren kann er sogar rebellieren, auch beim Kaffee, und zwar nicht gering.

    So etwas nennt man dann Abstinenz- oder Entzugserscheinungen. In leichterer Form ist das schon ohne eindeutige Abhängigkeit möglich. Die Betroffenen sind - mit unterschiedlichem Schwerpunkt - irgendwie resigniert, niedergeschlagen, schwunglos, ängstlich, leicht irritierbar, müde, schläfrig, klagen über verminderte Leistungsfähigkeit und Arbeitsunlust. Manche sind auch ruhelos-getrieben, leiden unter Kopfdruck u.a.

    In einem solchen Zustand, besonders morgens, dient die erste Tasse Kaffee nicht der erwünschten Aktivierung, sondern der Milderung der Entzugserscheinungen. Erst die Folgende wirkt wieder stimulierend.


    Wer also meint, er sei von "seiner gewohnten Kaffeedosis" nicht abhängig (das Wort süchtig würde man in diesem Falle gar nicht in den Mund nehmen wollen), der wiederhole einfach das allmorgendliche Experiment: Verzicht, bis man spürt, was fehlt - und dann aber auch realisieren, was täglich zugeführt werden muss.



    Quelle: http: //www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/coffeinismus.html

    Die postiven Aspekte die auf dieser Seite auch dargestellt werden habe ich mal weggelassen.
    Generell sollte man eher wenig Kaffee trinken.
    Geändert von Sesam (17.11.2012 um 13:43 Uhr)

  8. #8

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    AW: Kaffee - koffeinfrei - kann man/frau sich damit wohlfühlen

    Zitat Zitat von Sesam Beitrag anzeigen
    Generell sollte man eher wenig Kaffee trinken.
    Geschmackssache

  9. #9

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    AW: Kaffee - koffeinfrei - kann man/frau sich damit wohlfühlen

    Anm.

    Bei 240 Tassen Kaffee am Tag (kurz mal überschlagen ca. 70 Liter) ist das Koffein das kleinste Problem. Von eventuellem Wasserdefizit ist dann auch nicht mehr auszugehen

  10. #10
    Avatar von Hillie
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    AW: Kaffee - koffeinfrei - kann man/frau sich damit wohlfühlen

    Zitat Zitat von JustMyOpinion Beitrag anzeigen
    Anm.

    Bei 240 Tassen Kaffee am Tag (kurz mal überschlagen ca. 70 Liter) ist das Koffein das kleinste Problem. Von eventuellem Wasserdefizit ist dann auch nicht mehr auszugehen
    Da musst du aber 1 Minute nach Mitternacht anfangen, um das zu schaffen!
    Zwei Dinge sind unendlich:
    das Universum und die menschliche Dummheit;
    aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

    Albert Einstein (1879-1955), dt.- amerik. Physiker

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