+ Antworten
Seite 1 von 16 12311 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 157
  1. #1

    Registriert seit
    09.12.2010
    Beiträge
    62

    Ekel bei Massentierhaltung - was gibt es für günstige Alternativen?

    Hallo,

    zunächst einmal zu der Stuation, die mich im Moment beschäftigt:
    Ich befinde ich im Moment in einem Stadium, dass ich anfange, mich vor Fleisch zu ekeln. Grund dafür sind die ganzen Fernseh-Berichte über Massentierhaltung.
    Wenn ich das sehe, kommt mir echt das Brechen!
    Auf Fleisch möchte ich allerdings auch nicht verzichten.
    Wie macht ihr das? Wo kauft ihr euer Fleisch? IM Aldi, Norma, Lidl?
    Ich kaufe sehr viel im Aldi, wr von der qualiät eigentlich immer überzeugt, aber inzwischen bin ich auch verunsichert.

    Viele Grüße

    Posa

  2. #2
    kittenheel
    gelöscht

    AW: Ekel bei Massentierhaltung - was gibt es für günstige Alternativen?

    Zitat Zitat von Posa Beitrag anzeigen
    Hallo,

    zunächst einmal zu der Stuation, die mich im Moment beschäftigt:
    Ich befinde ich im Moment in einem Stadium, dass ich anfange, mich vor Fleisch zu ekeln. Grund dafür sind die ganzen Fernseh-Berichte über Massentierhaltung.
    Wenn ich das sehe, kommt mir echt das Brechen!
    Auf Fleisch möchte ich allerdings auch nicht verzichten.
    Wie macht ihr das? Wo kauft ihr euer Fleisch? IM Aldi, Norma, Lidl?
    Ich kaufe sehr viel im Aldi, wr von der qualiät eigentlich immer überzeugt, aber inzwischen bin ich auch verunsichert.

    Viele Grüße

    Posa

    Was meinst Du mit Qualität? Das das schmeckt? Dass es nicht verseucht ist? Dass die Tiere unter guten Bedingungen gehalten wurden?

    Das kommt ganz auf Dich an, was Du damit meinst. Ich denke aber, dass Aldi gesundheitlich völlig unbedenklich ist, wenn es nur das ist. Massentierhaltung wird es mit Sicherheit sein. Und ob so etwas schmeckt, mußt Du entscheiden.

  3. #3

    Registriert seit
    09.12.2010
    Beiträge
    62

    AW: Ekel bei Massentierhaltung - was gibt es für günstige Alternativen?

    Ja bisher hat es mir bei Aldi immer geschmeckt.
    Aber als ich gestern das Halbe Wiesn-Hendl in der Tiefkühltruhe da liegen sah, hab ich an die Bilder im Fernsehen gedacht und fands widerlich. ICh kann das ethisch nicht mehr mit mir vereinbaren, das zu unterstützen. Ich vermute jetzt einfach mal, dass die halben Hendl auch aus Massentierhaltung stammen.
    Schweinefleich vermeide ich schon so gut wie es geht, weils ja wegen der Purine etc. ungesund ist.

    Und ich frage mich halt, wie man günstig an "gutes" Fleisch kommt. Also an Fleisch vom Bauern, vom Biohof...

    Ich habe gerade meine Ausbildung beendet, verdiene nicht übermäßig viel, bin aber bereit für Ernährung mehr Geld auszugeben. Aber ich habe halt nicht unendlich viel zur Verfügung.

  4. #4
    Avatar von Flau
    Registriert seit
    22.09.2010
    Beiträge
    1.580

    AW: Ekel bei Massentierhaltung - was gibt es für günstige Alternativen?

    Posa, ich weiss ja nicht, wieviel Fleisch Du (Ihr?) konsumier(s)t, aber waere es eine Moeglichkeit, den Verbrauch zu reduzieren? Wir sind vor ein paar Jahren auf Biofleisch umgestiegen, ich gebe zu, vorwiegend aus egoistischen Gruenden (Misstrauen gegenueber Antibiotika in Massenhaltungsfleisch, Futtermittlen usw.). Dadurch koche ich weniger mit Fleisch - denn fuer den taeglichen Gebrauch ist es zu teuer. Abgesehen von schlicht fleisch-freien Gerichten sind Fisch (aus nachhaltigem Fang) und Fleischersatzprodukte gute Alternativen. Fleischersatzmischungen gibt es leckere im Reformhaus - und sogar dort sind sie guenstiger als Fleisch (meiner Meinung nach sogar guenstiger als Industriefleisch), sind auch sehr saettigend. Mein Lieblingsfleischersatz ist "Quorn" (wobei ich noch darauf warte, dass irgendwas ganz Schlimmes darueber herauskommt, sonst ist's zu gut im wahr zu sein. ). Allerdings weiss ich nicht, ob es das in Deutschland im Handel gibt.

  5. #5
    kittenheel
    gelöscht

    AW: Ekel bei Massentierhaltung - was gibt es für günstige Alternativen?

    Zitat Zitat von Posa Beitrag anzeigen
    Ja bisher hat es mir bei Aldi immer geschmeckt.
    Aber als ich gestern das Halbe Wiesn-Hendl in der Tiefkühltruhe da liegen sah, hab ich an die Bilder im Fernsehen gedacht und fands widerlich. ICh kann das ethisch nicht mehr mit mir vereinbaren, das zu unterstützen. Ich vermute jetzt einfach mal, dass die halben Hendl auch aus Massentierhaltung stammen.
    Schweinefleich vermeide ich schon so gut wie es geht, weils ja wegen der Purine etc. ungesund ist.

    Und ich frage mich halt, wie man günstig an "gutes" Fleisch kommt. Also an Fleisch vom Bauern, vom Biohof...

    Ich habe gerade meine Ausbildung beendet, verdiene nicht übermäßig viel, bin aber bereit für Ernährung mehr Geld auszugeben. Aber ich habe halt nicht unendlich viel zur Verfügung.
    Du kannst meiner Meinung nach nicht beides haben. Entwerder nimmst Du billig und damit in Kauf, dass es Qualfleisch ist oder Du zahlst mehr und schaust nach einem Schlachter wie beispielsweise Ökoland und kaufst für mehr Geld Fleisch, für das ebenfalls Tiere getötet wurden, die allerdings unter Bedingungen gelebt haben, die um einiges anders sind als bei der Massenhaltung und die auch keiner Dauermedikation ausgesetzt sind, wie das konventionell gehaltene Tier.

    Die Entscheidung triffst Du als Verbraucher und mit Verlaub, wenn man bei ein bis zwei Mal pro Woche Fleisch bleibst, kannst Du für diese zwei Mahlzeiten auch mehr kosten.

  6. #6

    Registriert seit
    12.02.2010
    Beiträge
    411

    AW: Ekel bei Massentierhaltung - was gibt es für günstige Alternativen?

    Hallo,

    ich lebe auf dem Land und wenn ich so mitbekomme, wie Bauern-ich meine keine Erzeuger-arbeiten und dann müssen sie noch extra erklären, warum sie diesen Preis verlangen, dann werde ich immer agressiv.

    Jeder sollte einmal ein paar Tage in der Landwirtschaft gearbeitet haben, dann würde sich die Einstellung auch ändern. Wir finden bei uns kaum Jemanden, der bereit ist während der Erntezeit zu arbeiten, das übernehmen dann die Saisonarbeiter-über deren Arbeitsbedingungen wir uns dann auch wieder aufregen--aber die Preise müssen niedrig bleiben!!??

    Wie sollen denn bitte Tiere artgerecht gehalten und geschlachtet werden, wenn die Preise einfach nicht ausreichen um auch noch den Betrieb des Bauern zu erhalten? Mal abgesehn davon, dass diese Viecher bitte lautlos, schmutzlos und geruchslos bleiben müssen, denn auf dem Land wohnen ist doch so schön, aber bitte unter den gleichen Bedingungen wie in der Stadt.....

    Weniger Konsum und dann einen fairen Preis wird auf Dauer die einzige, mögliche Lösung sein.

    Dann noch guten Appetit

    jackpot

  7. #7
    Romysophie
    gelöscht

    AW: Ekel bei Massentierhaltung - was gibt es für günstige Alternativen?

    Hallo Posa,

    es gibt Bücher, die sich mit dem Thema „gute Ernährung – aber günstig“ beschäftigen, z.B.: „Arm aber Bio!: Mit wenig Geld gesund, ökologisch und genussvoll speisen. Ein Selbstversuch“ von Rosa Wolff und dazu das Kochbuch „Arm aber Bio! Das Kochbuch: Feine Öko-Küche für wenig Geld“ von der gleichen Autorin. Ich habe die Bücher selbst noch nicht gelesen, aber vielleicht sind darin auch ein paar Tipps zur Fleischfrage enthalten.

    Ich bin der Meinung, dass tierische Produkte nicht billig sein sollten und dürften. Es gibt meiner Meinung nach keine Möglichkeit, ein Tier halbwegs artgerecht zu halten, vernünftig zu ernähren und gesund aufzuziehen, wenn der Bauer z.B. nur 2,- Euro für ein Ferkel bekommt, damit es im Verkauf später noch günstig an den Endkonsumenten weitergegeben werden kann. Wenn das Tier bis zu seinem Tod mit vernünftigem Futter ernährt werden soll, ein bisschen Platz haben soll und weiteres, was es zur Erfüllung des Minimums seiner natürlichen Bedürfnisse bräuchte und dazu auch noch halbwegs normal schnell wachsen soll, kann das nicht so billig sein, wie wir es teilweise leider gewöhnt sind.

    In einer Phase, in der ich als Studentin einmal sehr wenig Geld zur Verfügung hatte, habe ich weniger konsumiert, dafür aber nicht schlechter gegessen, als heute, wo ich mir keine Gedanken über die Kosten meiner Lebensmittel machen muss (Fleisch aß ich allerdings auch damals schon nicht, aber andere tierische Produkte). Das ging, aber ich habe mich schon ein bisschen eingeschränkt und verstehe, wenn das nicht jeder kann oder möchte.

    Wenn ich mal Fleisch kaufe, dann vom Biobauern, bzw. Bioschlachter oder auch mal im Biomarkt, z.B. bei Denns. 1 Kilo Hühnerbrust kostet z.B. ca. 30,- Euro.

    Zitat Zitat von jackpot Beitrag anzeigen
    Weniger Konsum und dann einen fairen Preis wird auf Dauer die einzige, mögliche Lösung sein.
    Das denke ich auch.

    Schöne Grüße
    Romy

  8. #8
    Moderation Avatar von Lizzie64
    Registriert seit
    05.11.2001
    Beiträge
    17.640

    AW: Ekel bei Massentierhaltung - was gibt es für günstige Alternativen?

    ich schließe mich jackpot und romy auch an!

    posa, fleisch, das nicht aus massentierhaltung kommt, gibt es nicht zu aldi-preisen. jackpots ausführungen zur landwirtschaft finde ich sehr wichtig.
    ++ Moderation in: "Persönlichkeit" Und ansonsten Userin! ++
    MMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMmmmmmmmM
    Aber manche haben ja auch Beeren, Zucker, Sahne und Quark und fragen nach einem Rezept für Beerenquark. (geschenkt bekommen von Sentenza)

    Führte Zorro eigentlich eine Stichliste?

  9. #9
    Avatar von Flau
    Registriert seit
    22.09.2010
    Beiträge
    1.580

    AW: Ekel bei Massentierhaltung - was gibt es für günstige Alternativen?

    Romysophie, ich stimme 100%ig mit Dir ueberein, dass artgerecht und "bio" gehaltene Tiere bzw. Tierprodukte aus solcher Haltung ihren Preis haben muessen und sollen. Nur darueber bin ich gestolpert:
    Zitat Zitat von Romysophie Beitrag anzeigen
    Wenn ich mal Fleisch kaufe, dann vom Biobauern, bzw. Bioschlachter oder auch mal im Biomarkt, z.B. bei Denns. 1 Kilo Hühnerbrust kostet z.B. ca. 30,- Euro.
    Sogar hier, im a***teuren UK kostet ein Kilo bio Huehnerbrust umgerechnet ca. 20-23EUR. Ich bin jetzt ueber den doch gravierenden Unterschied ziemlich erstaunt.
    Vielleicht geht es der TE schon auch ein bisschen darum: Es gibt die angemessenen Preise fuer Bioware und es gibt die Extraprozente, die von manchen (!) Haendlern fuer wohlhabende "Lohas" aufs Biolabel aufgeschlagen werden.

    Und bevor jetzt der Aufschrei kommt: Ich goenne jedem Bioerzeuger einen anstaendigen Lohn, der nicht nur so zum Ueberleben reicht! Aber zu meinen es gaebe den oben erwaehnten Preisaufschlag (von dem nichts beim Erzeuger ankommt) nie und nirgends ist meiner Meinung nach naiv.

    Ah, und noch ein Disclaimer: Ich will hier Romysophies Haendler keinerlei boese Absicht unterstellen! Aber wie gesagt, es geht der TE evtl. um "angemessene" statt "aufgeblasener" Preise, wenn sie nach "guenstigem" Biofleisch fragt - nicht um Biofleisch zu Aldi-Preisen.

  10. #10
    Avatar von Tabea
    Registriert seit
    06.02.2006
    Beiträge
    27.144

    AW: Ekel bei Massentierhaltung - was gibt es für günstige Alternativen?

    Ich hatte jetzt ein paar Mal Wildschweinfleisch von unserem hieigen Förster.

    Sehr preiswert, ziemlich biologisch und ganz sicher nicht aus Massentierhaltung!

    Da werde ich jetzt öfter kaufen!
    Bis auf Weiteres a.D.

+ Antworten
Seite 1 von 16 12311 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •