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  1. #1
    Pir-anja
    gelöscht

    Kinder als Bestätigung der eigenen Identität

    Als ich zum ersten Mal von einer Feministin aus meinem Bekanntenkreis hörte, dass manche Frauen sich ein Kind anschaffen, weil sie der Meinung sind, dass Kinder zu ihrer Identität als heterosexuelle Frau gehören, mußte ich erst einmal schlucken. Jedoch macht das, im Nachhinein betrachtet, Sinn!
    Denn ich kenne eine solche Frau. Akademikerin, mit ihrem Beruf verheiratet, Single (und vermutlich eine Schranklesbe, aber vielleicht interpretiere ich da zu viel rein), die plötzlich ein Kind wollte, weil sie sich ohne ein Kind nur als "halbe Frau" (Originalzitat) fühlen würde.
    Keine Zeit für Kinder, aber eins wollen! Das arme Kind tut mir jetzt schon Leid!!!

  2. #2
    Avatar von Tabea
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    27.144

    AW: Kinder als Bestätigung der eigenen Identität

    Und was willst Du jetzt für Antworten?

    Tabea
    Bis auf Weiteres a.D.

  3. #3
    Pir-anja
    gelöscht

    AW: Kinder als Bestätigung der eigenen Identität

    Vor allem ehrliche Antworten!

  4. #4
    Claudia1970
    gelöscht

    AW: Kinder als Bestätigung der eigenen Identität

    Ehrlich gesagt, verstehe ich die Frage rein inhaltlich nicht.

  5. #5
    gesperrt Avatar von LorenzM
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    2.439

    AW: Kinder als Bestätigung der eigenen Identität

    Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
    Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst.
    Sie kommen durch euch, aber nicht von euch.
    Und wenngleich sie bei euch sind, gehören sie euch doch nicht.
    Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, doch nicht eure Gedanken, denn sie haben ihre eigenen.
    Ihr dürft Ihrem Körper eine Wohnstatt geben, doch nicht ihren Seelen,
    denn diese wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht aufsuchen könnt,
    nicht einmal in euren Träumen.
    Ihr könnt euch bemühen, wie sie zu sein, aber trachtet nicht danach, sie euch gleich zu machen.
    Denn das Leben geht weder zurück, noch verharrt es im Gestern.


    (Khalil Gibran: "Der Prophet", in K. G.: Die Prophetenbücher, München: Goldmann 2002, S.32

  6. #6
    gesperrt Avatar von LorenzM
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    AW: Kinder als Bestätigung der eigenen Identität

    Zitat Zitat von Pir-anja
    Als ich zum ersten Mal von einer Feministin aus meinem Bekanntenkreis hörte, dass manche Frauen sich ein Kind anschaffen, weil sie der Meinung sind, dass Kinder zu ihrer Identität als heterosexuelle Frau gehören, mußte ich erst einmal schlucken. Jedoch macht das, im Nachhinein betrachtet, Sinn!
    Denn ich kenne eine solche Frau. Akademikerin, mit ihrem Beruf verheiratet, Single (und vermutlich eine Schranklesbe, aber vielleicht interpretiere ich da zu viel rein), die plötzlich ein Kind wollte, weil sie sich ohne ein Kind nur als "halbe Frau" (Originalzitat) fühlen würde.
    Keine Zeit für Kinder, aber eins wollen! Das arme Kind tut mir jetzt schon Leid!!!
    Warum? Kann doch sein, dass die das gut hin bekommt?

    Warum tut es dir nicht um die jährlich 170 000 abgetriebenen gesunden Kinder leid? Es wird immer mehr zur dekadenten Mode, seine Kinderliebe in guter Verhütung oder Abtreibung enden zu lassen. Oder ist es doch nur Egoismus, der die Mühe scheut?

  7. #7
    virusgrippe
    gelöscht

    AW: Kinder als Bestätigung der eigenen Identität

    Meine Güte, was für Kriterien soll Frau denn heute erfülllen um ein Kind bekommen zu wollen?
    Und, das Leben geht weiter. Die Ehe, der Job können alle mal den Bach runter gehen.
    Mein eisernes Prinzip ist: ich als Frau entscheide in erster Linie, denn ich bekomme das Kind und fühle mich auch letzten Endes dafür verantwortlich.
    Als Kinderwunsch sollte nicht mehr und minder der Wunsch dananch entscheiden.
    Ja, es stimmt auch. Mutter zu werden ist noch eine andere Dimension der Weiblichkeit.
    Eigentlich völlig überflüssig, dass man das noch erwähnen muss.
    LG die Virusgrippe

  8. #8
    Glueckskatze007
    gelöscht

    AW: Kinder als Bestätigung der eigenen Identität

    Spaß macht es auch noch


    Was ist eigentlich eine Schranklesbe?

    Vielleicht kann ich mal wieder meinen Wortschatz erweitern.

  9. #9

    Registriert seit
    26.03.2008
    Beiträge
    1.194

    AW: Kinder als Bestätigung der eigenen Identität

    Zitat Zitat von LorenzM
    Warum tut es dir nicht um die jährlich 170 000 abgetriebenen gesunden Kinder leid? Es wird immer mehr zur dekadenten Mode, seine Kinderliebe in guter Verhütung oder Abtreibung enden zu lassen. Oder ist es doch nur Egoismus, der die Mühe scheut?

    Ich HASSE diese moralischen Urteile. Jede Frau hat das Recht, selbst zu bestimmen, ob sie sich fortpflanzen will oder nicht.
    Leute, die Kinder haben, sind nicht per se weniger egoistisch als andere. Und andere Erwachsene haben auch Dinge, die sie "Mühe" kosten. Solche Pauschalverurteilungen bringen rein gar nichts. Unsere Freiheit als Menschen schließt auch das Recht auf ein "Nein" ein - und in Zeiten globaler Überbevölkerung gibt es wahrlich dringendere Probleme.

    Und zum Eingangsposting: du weißt doch gar nicht, ob die Frau Zeit für das Kind hat -oder ob sie eine tolle Betreuung organisiert zum Beispiel.
    Und viele Frauen, die viel Zeit haben, kriegen die Kinder auch nicht aus weniger egoistischen Gründen. Vielleicht suchen auch von ihnen viele Sinn oder einen Ersatz für eine entgangene berufliche Erfüllung. Sowas kann man nie ganz genau wissen und dann diese Vorverurteilungen aussprechen.
    "That life exists/
    And identity/
    That the powerful play goes on/
    And you may contribute a verse."
    Walt Whitman

    “Eine Gesellschaft, die ihre Freiheit zugunsten ihrer Sicherheit opfert, hat beides nicht verdient.”
    Benjamin Franklin

  10. #10
    Marilyn74
    gelöscht

    AW: Kinder als Bestätigung der eigenen Identität

    Letztendlich bekommen die meisten Kinder aus egoistischen Gründen - nämlich, weil sie es wollen. Was soll daran weniger egoistisch sein, als andere Dinge? Weil man sich zurücknehmen muss? Tut man doch auch in einer Partnerschaft. Weil man auf etwas verzichtet? Tut man doch auch, wenn man ein zeitintensives Hobby betreibt oder sich irgendwo engagiert oder sich stark in den Beruf einbringt.

    Man hofft doch auch als Eltern etwas zurückzubekommen - z.B. die Erfahrung, wirklich bedingungslos zu lieben und ein Kind aufwachsen zu sehen.

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