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  1. #1

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    Die Freunde der Freunde der Freunde

    Mir kommt zum Thema Einladungen aus zurückliegenden aber auch aktuellem Anlass gerade ein ganz anderer Aspekt in den Sinn: Wie geht ihr damit um, wenn eure geladenen Gäste noch weitere Gäste mitbringen wollen oder sie einfach mitbringen (das man sie nicht wieder nach Hause schickt ist klar).

    Und wie handhabt ihr es, wenn ihr irgendwo eingeladen seid und Besuch habt - fragt ihr eure Gastgeber, vorausgesetzt euer Besuch will euch begleiten, ob ihr ihn mitbringen dürft?

  2. #2

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    AW: Die Freunde der Freunde der Freunde

    Wenn meine Freunde einen Gast bei sich haben und es zb auf das gleiche WE wie mein runder Geburtstag fallen würde, würde ich abwägen ob es mir wert ist mit meinen Freunden und eben auch mit deren Gästen zu feiern oder eben nicht.
    Wenn der Gast meiner Freunde aus der Gegend ist, würde ich bei wichtigen Einladungen bitten alleine zu kommen.
    Manchmal hat man ja Gäste von weiter weg da...und es fallen Termine aufeinander.
    Wie ist es denn bei dir?

  3. #3
    Avatar von Tabea57
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    AW: Die Freunde der Freunde der Freunde

    Mh... die Feiern bzw. Partys sind mittlerweile keine Studenten- WG-Partys mehr.
    Ich plane und kaufe ein, ich überlege mir, wie viel Sitzplätze ich habe, ob und wie viele Stehbiertische ich brauche.

    Ich wäre ziemlich irritiert, wenn die Freunde unabgesprochen andere Freunde mitbringen würden. Einen kurzen Anruf fände ich angebracht. Ich glaube, dass man mir die Irritation auch anmerken würde.

    Wenn ich Besuch habe und zeitgleich wäre eine Party im Freundeskreis, dann frage ich nach, ob es ein Problem ist, wenn ich den Besuch mitbringen. Allerdings wäge ich vorher ab: ist es eine Party mit vielen Menschen, wo einer mehr nicht so auffällt, oder ist es eine formelle Abendessens-Einladung? Dann würde ich ggf. meinen Besuch auch für einen Abend zu Hause lassen, er kann sich selbst beschäftigen.

    Ohne Absprache jemanden mitbringen fand ich nur cool, als ich unter 30 war und mich wild und unangepasst fühlte.
    Inzwischen finde ich es cooler, vorher anzurufen bzw. mir Gedanken zu machen. Ich verfüge nicht mehr einfach über Zeit, Platz und Essen meiner Gastgeber und will über mich selber auch nicht so verfügen lassen.

    Was ist denn los, dass Du fragst?
    Gestaltet doch euer Leben, hofft weniger, macht was ihr wollt.
    Aber macht!


    ausgeborgt von Uli_F-2009
    Geändert von Tabea57 (20.04.2017 um 14:54 Uhr)

  4. #4
    Avatar von Loop1976
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    AW: Die Freunde der Freunde der Freunde

    das ist mir noch nie passiert.
    weder in die eine, noch in die andere richtung.

    ich würde nie ungefragt jemanden mit bringen.
    Schade, dass man im Leben Menschen begegnet, die es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen.

    Es gibt immer 4 Versionen beim Zusammentreffen von Mann und Frau:
    Seine, ihre, die Wahrheit, und das, was wirklich passiert ist.


    Schokolade stellt keine blöden Fragen - Schokolade versteht

  5. #5
    Avatar von Pimenteira
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    AW: Die Freunde der Freunde der Freunde

    ich habe es vor jahren mal erlebt: ich lud freunde zu meinem geburtstag ein und hatte aufwändig gekocht: x gänge, alles selbst gemacht inklusive der cantuccini zum espresso. gefreut hatte ich mich auf eine intime freundesrunde, von der ich glaubte, sie würen mein gutes menu zu schätzen wissen, doch fragte mich plötzlich der eine, ob er seinen gast, der "spontan" von weit weg zu besuch zu da sei, mitbringen dürfe. ohne ihn wäre er nicht gekommen, also "durfte" er seinen kumpel mitbringen.
    tja ...leider fand ich ihn unangenehm - er stahl mir bzw meinem menu die show, indem er sich in den mittelpunkt spielte.

    daraus habe ich gelernt und würde wohl bei kleinen, intimen feiern dann eher darauf verzichten, einen weiteren fremden gast zu haben. bei weniger intimen runden wäre es für mich nicht problematisch.
    umgekehrt würde ich natürlich überlegen, ob ich einen freund mit zu einer einladung mitbringen wollte.

  6. #6

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    AW: Die Freunde der Freunde der Freunde

    Bei meinen Einladungen haben die Eingeladenen mich fast immer gefragt, ob sie noch jemand mitbringen dürfen. Das war für mich kein Problem, denn so knapp habe ich nie kalkuliert. Bei einer größeren Feier mit 30 Leuten in einem Restaurant haben wir es jedoch mal erlebt, dass ein Kumpel meines Mannes ohne vorherige Ankündigung noch mit zwei Cousins und deren Ehefrauen - 4 zusätzliche Leute fand ich schon heftig. Allerdings hat er wie ein Auto geschaut, als ihm die Wirtin gesagt hat, dass in dem Nebenraum, in dem wir waren, 30 Sitzplätze sind und keine 35. Sein Anhang hat dann in der Wirtsstube gegessen, da für sie kein Platz mehr war.

    Wenn ich selbst Besuch habe und eingeladen bin, frage ich erst den Besuch, ob er mitkommen will. Wenn er mitkommen will, spreche ich vorher mit dem Gastgeber, ob das in Ordnung ist.
    "Toleranz bedeutet, jedem Menschen dieselben Rechte zuzugestehen, die man für sich beansprucht."
    (Robert Green Ingersoll, US-amerikanischer Freidenker, 1833-1899)


    Wer nicht genießt, wird ungenießbar.
    (Konstantin Wecker)

  7. #7
    Moderation Avatar von Marie-Madeleine
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    AW: Die Freunde der Freunde der Freunde

    Ungefragt jemanden mitzubringen finde ich unverschämt. Das würde ich nicht einmal bei einer großen Party tun, wobei ich es da etwas weniger doof finde.

    Wie ich da reagieren würde? Keine Ahnung. Ist in unserem Umfeld zum Glück noch nie vorgekommen.

    Auf Anfrage würde ich situativ entscheiden - Anlass, Rahmen, Platzverhältnisse, Zusammensetzung der Gäste ...
    C'est pas l'homme qui prend la mer, c'est la mer qui prend l'homme ...
    Renaud, "Dès que le vent soufflera"

  8. #8
    Moderation Avatar von Promethea71
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    AW: Die Freunde der Freunde der Freunde

    Unangemeldet habe ich es bisher noch nie erlebt und würde es auch selbst nicht tun - unabhängig von der Größe der Feier. Ich fände es auch grob unhöflich.

    Ansonsten, würde ich fragen bzw. wenn ich gefragt werde im Zweifel JA sagen, wenn es keine objektiven Gründe dagegen gibt.


    Ich habe auch schon mal vier Freunde noch spontan zu Silvester eingeladen, weil bei beiden Paaren aus verschiedenen Gründen (Wetter u. Magen-Darm) die ursprüngliche Reise bzw. Party ausgefallen war - war ein sehr schöner Abend.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

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  9. #9
    Moderation Avatar von Flau
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    AW: Die Freunde der Freunde der Freunde

    Ich finde, es kommt auf die Form der Party an. Zu Studentenzeiten, wo jeder etwas zu essen und den eigenen Alkohol mitgebracht hat, also wo auch die Verpflegung nicht allein am Gastgeber hing, ging das schon und es war auch nicht unueblich, spontan jemanden mitzubringen.
    Einmal war ich als Studentin auch auf so einer "Open-House-Party", da wurden wir gebeten, einen kleinen Obulus zu leisten, es war auch wirklich sehr wenig, 2 Euro oder so.

    Heute sind unsere Feiern nicht mehr so, und es geht mir wie Tabea:
    Zitat Zitat von Tabea57 Beitrag anzeigen
    Ich wäre ziemlich irritiert, wenn die Freunde unabgesprochen andere Freunde mitbringen würden.
    [...]
    Wenn ich Besuch habe und zeitgleich wäre eine Party im Freundeskreis, dann frage ich nach, ob es ein Problem ist, wenn ich den Besuch mitbringen. Allerdings wäge ich vorher ab: ist es eine Party mit vielen Menschen, wo einer mehr nicht so auffällt, oder ist es eine formelle Abendessens-Einladung?
    Eine zusaetzliche Person finde ich kein Problem, halte es aber fuer selbstverstaendlich, das vorher mit dem Gastgeber zu klaeren. Mir ist es tatsaechlich einmal passiert, dass eine unangekuendigte Person mitgebracht wurde, allerdings statt einer anderen. Das hatte sich wirklich erst ganz kurzfristig so ergeben, und der Gast, welcher sie mitbrachte, hatte ja schon mit mir abgesprochen, dass er noch jemanden mitbringt, es war nur jetzt halt jemand anders. (Diese Person ist uebrigens inzwischen eine sehr gute Freundin. )

    Kurz: Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie man sich da, ab einem gewissen Alter mit etwas Einfuehlungsvermoegen und Lebenserfahrung gross vertun kann. Man weiss doch, was fuer eine Einladung es ist. Und man kennt den/die Gastgeber. Dann unangekuendigt und unangemessen jemanden oder gar mehrere Personen mitzubringen, zeugt fuer mich von sehr grosser Egozentrik.
    Moderatorin im Forum Über Treue und Lügen in der Liebe, Medizinische Haarprobleme und Zähne


    [Damals] wurde weniger Geschiss gemacht und insgesamt war alles besser. Was an den Müttern lag. Denen von damals. Wenn sie ihren Kindern doch bloß [...] noch beigebracht hätten, wie man Kinder erzieht.
    Userin Minstrel02 im Forum Erziehung

  10. #10

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    AW: Die Freunde der Freunde der Freunde

    Bei mir gab es noch nie zusätzlichen Besuch, der nicht angekündigt war, ich selbst würde auch nicht auf die Idee kommen, ungefragt Gäste mitzubringen.

    Es kommt immer auf den Rahmen an, ob ich fragen würde, ob noch jemand dazukommen dürfte, weil ich vielleicht gerade Besuch habe, der bei mir nächtigt. Ist es eine Gartenparty, zu der jeder etwas beisteuert, hätte ich damit kein Problem, handelt es sich um eine Hochzeitsfeier, würde ich es nicht tun, denn da haben meiner Meinung nach nur explizit Eingeladene Zutritt.

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