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  1. #21

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    AW: Die Freunde der Freunde der Freunde

    Zitat Zitat von willichdas Beitrag anzeigen
    Bei mir käme es darauf an, was "zuerst" da war.
    Lädt mich jemand ein und ich weiß, ich habe an dem Wochenende Besuch, dann sage ich "sorry, da kann ich nicht, da habe ich ein paar Tage Besuch von XY". Entweder sagt der Gastgeber dann von sich aus, ich könne XY gerne mitbringen oder eben nicht.
    Umgekehrt, fragt mich XY ob er für ein Wochenende kommen kann, dann sage ich, dass ich am Tag X schon was vor habe. Fertig.
    Meistens ist das so, stimmt. Wenn es sich nicht gerade um meine Freundin handelt, die sich für eine Woche ankündigt und dann um eine Woche verlängert. Einmal ist sie statt einer Woche vier Wochen geblieben.

    Bei unserer Einladung, um die es hier geht, war bzw. ist es auch ein längerer Besuch.

  2. #22
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    AW: Die Freunde der Freunde der Freunde

    Wenn es OK ist, daß mehr Leute mitgebracht werden, schreibe ich in die Einladung, "Sagt mir, ob ihr noch jemanden mitbringt und wenn ja, wie viele." Ansonsten sollen die Leute fragen, und ich sage ja oder nein. Wer nicht fragt, zumal, wenn es ihm komplett klar sein muß, daß es sich um eine Aktivität handelt, bei der die Anzahl der Leute nicht beliebig geändert werden kann, wird für nichts "abgezähltes" mehr eingeladen. (Ich stehe da auch nicht drüber, passiv-aggressiv zu werden, und bei einem sehr aufwendigen Essen für sechs Personen der uneingeladenen siebten Person meinen Platz und mein Essen zu geben. So was merken sich die Leute.) Wenn gefragt wurde, gilt, was ich sage.

    Umgekehrt halte ich es so, wie ich möchte, daß es gehalten wird. Ich sage an bzw. frage, und halte mich an das, was gesagt wird.

    Fast immer ist das Ergebnis, daß darüber gesprochen wird und es sich machen läßt, eine weitere Person unterzubringen. Ich lerne ja gerne neue Leute und Freunde von Freunden kennen. Ich hatte erst einmal den Fall, wo ich den Besuch alleine zuhause gelassen habe, weil ich auf eine Hochzeit mit nur acht Gästen eingeladen war, und zweimal den, daß Leute ohne Anfrage mitgebracht wurden.

    Was ich den Leuten manchmal zu bedenken gebe, wenn sie noch jemanden mitbringen wollen, ist, daß die Person sich dann der gesamten Masse einer Tafelrunde gegenüber findet, die einander seit Jahrzehnten kennt. Das verträgt nicht jeder gut. Ich sehe es zwar als meinen Job als Gastgeberin, so was zu mildern (das habe ich in der Vergangenheit ein paar Mal verbockt, als mir noch nicht klar war, daß das mein Job ist), aber es kann trotzdem ein bißchen unangenehm für jemanden sein, der aus einem ganz anderen Zusammenhang kommt.
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  3. #23

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    AW: Die Freunde der Freunde der Freunde

    Zitat Zitat von Flau Beitrag anzeigen
    Aber es stimmt, es spielt auch viel Persoenliches rein. Z.B. wuerde ich niemals nie so eine Anfrage bei einer Hochzeitsfeier stellen. Das ist fuer mich irgendwie ein intimer Anlass, auch wenn ganz gross gefeiert wird. Umgekehrt kann man da auch argumentieren, dass bei 130 Leuten einer mehr oder weniger den Kohl nicht fett macht.
    Zu meiner ersten Hochzeit haben Freunde meines Ex-Mannes sogar gleich mehrere Leute mitgebracht, obwohl wir es anders besprochen hatten. Das war okay, weil das Buffet sehr reichlich war und wir ganz ungezwungen bei uns in gefeiert haben. Es war weniger okay, weil ich die zusätzlichen Gäste nicht ganz so sympathisch fand, aber bei 50 Leuten fällt das nicht ins Gewicht.


    Nicht so mein Braeutigam. Der schrie praktisch vor Entsetzen auf, ...
    Sehr sympathisch.

  4. #24
    Moderation Avatar von Flau
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    AW: Die Freunde der Freunde der Freunde

    Zitat Zitat von morcheeba-1966 Beitrag anzeigen
    Sehr sympathisch.
    Na, meinst Du, ich heirate einen Unsympathischen?


    Ich muss sagen, dass die mitgebrachte Freundin auch wirklich eine Nette war.
    Das entspricht wieder Kealakekuas und Deiner Erfahrung: Diejenigen, welche nett und hoeflich fragen, kann man in der Regel auch gut nehmen. Diejenigen, die gleich grenzueberschreitend reinplatzen, werden eher nicht die besten Freunde.
    Moderatorin im Forum Über Treue und Lügen in der Liebe, Medizinische Haarprobleme und Zähne


    [Damals] wurde weniger Geschiss gemacht und insgesamt war alles besser. Was an den Müttern lag. Denen von damals. Wenn sie ihren Kindern doch bloß [...] noch beigebracht hätten, wie man Kinder erzieht.
    Userin Minstrel02 im Forum Erziehung

  5. #25

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    AW: Die Freunde der Freunde der Freunde

    Zitat Zitat von Flau Beitrag anzeigen

    Bei naeherer Betrachtung ist das vielleicht ganz stimmig: Diese Leute haben ja schon ganz andere Grenzen als Du (und ich), und wenn jemand schon so grenzueberschreitend in Dein Zuhause kommt, ist es ja fast logisch, dass man auch sonst mit der Person nicht so gut kann.

    Auch hier die Frage, falls Du erzaehlen magst: Hast Du das bei den Freunden denn angesprochen? Oder waren das die, die Deine Grenze sowieso schon nicht respektiert und Deine Wuensche einfach ignoriert haben? Das waere fuer mich auf lange Sicht auch ein Grund, die Freundschaft runterzufahren.
    Das war bei mir auch so, wobei ich zugeben muss, dass ich die Angelegenheit im nachhinein nicht mehr angesprochen habe. Ich hatte ihnen ja im Vorfeld schon gesagt, dass ich nicht noch einen zusätzlichen, fremden Gast möchte. Dann haben die später, als die Frau bei mir wirklich unglaubliche Szenen aufgeführt hat, nicht ihr mal gesagt, dass sie sich zusammenreißen soll, sondern mir bedeutet, dass ich in meiner eigenen Wohnung auf sie Rücksicht zu nehmen hätte. Außerdem mussten sie die ganze Zeit loswerden, wie schrecklich sie meine Stadt doch fänden. Keine Ahnung, was da mit denen los war, es waren vorher wirklich nette Menschen, aber man konnte da mit denen plötzlich nicht mehr normal reden.

    Das Ganze hat mich so getroffen, dass ich nach deren Abreise nie mehr ans Telefon gegangen bin, wenn die angerufen haben...

  6. #26

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    AW: Die Freunde der Freunde der Freunde

    Zitat Zitat von Flau Beitrag anzeigen
    Na, meinst Du, ich heirate einen Unsympathischen?
    Och, das sollte doch ein Kompliment sein.

  7. #27
    Moderation Avatar von Flau
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    AW: Die Freunde der Freunde der Freunde

    Zitat Zitat von Kealakekua Beitrag anzeigen
    Das Ganze hat mich so getroffen, dass ich nach deren Abreise nie mehr ans Telefon gegangen bin, wenn die angerufen haben...
    Ja, schade, aber in dem Fall war das wohl die einzige Moeglichkeit.


    Zitat Zitat von morcheeba-1966 Beitrag anzeigen
    Och, das sollte doch ein Kompliment sein.
    Weiss ich doch!
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    [Damals] wurde weniger Geschiss gemacht und insgesamt war alles besser. Was an den Müttern lag. Denen von damals. Wenn sie ihren Kindern doch bloß [...] noch beigebracht hätten, wie man Kinder erzieht.
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  8. #28

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    AW: Die Freunde der Freunde der Freunde

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen

    Fast immer ist das Ergebnis, daß darüber gesprochen wird und es sich machen läßt, eine weitere Person unterzubringen. Ich lerne ja gerne neue Leute und Freunde von Freunden kennen. Ich hatte erst einmal den Fall, wo ich den Besuch alleine zuhause gelassen habe, weil ich auf eine Hochzeit mit nur acht Gästen eingeladen war, und zweimal den, daß Leute ohne Anfrage mitgebracht wurden.

    Was ich den Leuten manchmal zu bedenken gebe, wenn sie noch jemanden mitbringen wollen, ist, daß die Person sich dann der gesamten Masse einer Tafelrunde gegenüber findet, die einander seit Jahrzehnten kennt. Das verträgt nicht jeder gut. Ich sehe es zwar als meinen Job als Gastgeberin, so was zu mildern (das habe ich in der Vergangenheit ein paar Mal verbockt, als mir noch nicht klar war, daß das mein Job ist), aber es kann trotzdem ein bißchen unangenehm für jemanden sein, der aus einem ganz anderen Zusammenhang kommt.
    Mit dem Fragen ist das so eine Sache. Viele Leute (Gastgeber) trauen sich nicht Nein zu sagen und ärgern sich dann im Stillen. Andere (Frager) können mit einem Nein nicht umgehen, fühlen sich brüskiert, weil sie mit der Frage eigentlich nur Bescheid sagen wollten. Spontanität und Flexibilität sind einfacher, wenn es einen selbst nicht betrifft...

    Ich sehe es auch nicht als Job der Gastgeberin an, den Fremden dann zu integrieren, das ist der Job derjenigen, die ihn mitbringen. Diese Erwartungshaltung an die Gastgeber wäre für mich ein Grund das Mitbringen abzulehnen.

    Meine Erfahrung ist, dass man nicht so offen wie sonst reden kann, wenn Fremde dabei sind. Deshalb hängt die Situation bei mir davon ab, was das für eine Einladung ist und was ich mir von der Einladung verspreche: zwangloses Kaffeetrinken mit Plaudern oder ein Treffen, bei dem Persönliches besprochen wird. Es hängt auch davon ab, ob und was ich zu Essen vorbereite: Kaffee und Kuchen (Fremde sind okay) oder ein selbstgekochtes Abendessen (ohne Fremde).

  9. #29
    Moderation Avatar von Flau
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    AW: Die Freunde der Freunde der Freunde

    Zitat Zitat von Pantanal Beitrag anzeigen
    Mit dem Fragen ist das so eine Sache. Viele Leute (Gastgeber) trauen sich nicht Nein zu sagen und ärgern sich dann im Stillen. Andere (Frager) können mit einem Nein nicht umgehen, fühlen sich brüskiert, weil sie mit der Frage eigentlich nur Bescheid sagen wollten. Spontanität und Flexibilität sind einfacher, wenn es einen selbst nicht betrifft...
    Hmm, ich wuerde das so sehen, dass man in einem Freundeskreis doch aehnlich gestrickt ist, bzw. wenigstens weiss, wie die anderen so ticken. Leute, bei denen ich hirnen muss, wie sie das vielleicht verstehen, und ob sie das doch ganz anders meinen, sind nicht meine Freunde. Und bei entfernteren Bekannten, wo ich es eben nicht gut einschaetzen kann, wuerde ich auch keine zusaetzlichen Gaeste mitbringen wollen sondern eher einer Partei absagen.
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    [Damals] wurde weniger Geschiss gemacht und insgesamt war alles besser. Was an den Müttern lag. Denen von damals. Wenn sie ihren Kindern doch bloß [...] noch beigebracht hätten, wie man Kinder erzieht.
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  10. #30

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    AW: Die Freunde der Freunde der Freunde

    Zitat Zitat von morcheeba-1966 Beitrag anzeigen
    Meistens ist das so, stimmt. Wenn es sich nicht gerade um meine Freundin handelt, die sich für eine Woche ankündigt und dann um eine Woche verlängert. Einmal ist sie statt einer Woche vier Wochen geblieben.

    Bei unserer Einladung, um die es hier geht, war bzw. ist es auch ein längerer Besuch.
    Bei einem längeren Besuch (ab 1 Woche) hätte ich kein Problem damit meinen Gast einen Abend sich selbst zu überlassen. Würde auch vorher sagen "Du kannst gern in der und der Woche kommen aber für Freitagabend habe ich schon eine Einladung". Und bei jemandem der spontan 4 Wochen statt 1 Woche bleibt hätte ich dreimal kein Problem ihn allein zu lassen.

    Zitat Zitat von Kealakekua Beitrag anzeigen
    Außerdem mussten sie die ganze Zeit loswerden, wie schrecklich sie meine Stadt doch fänden.
    So jemand flöge bei mir raus. Was meine Stadt angeht bin ich eigen.

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