Liebe Bri-Com,
für mich gerade ein etwas heikles Thema.
Meine längstjährige Freundin wird in diesem Jahr heiraten. Ich rechne damit, dass sie mich fragt, ob ich ihre Trauzeugin werde.
Ich weiß, dass heute eigentlich keine Trauzeugen mehr benötigt werden und diesem "Amt" auch nicht mehr die ursprünglich traditionelle Bedeutung zukommt. Trotzdem sehe ich mich schon in der Position, diese Eheschließung gutzuheißen, zu befürworten und mit Freude und positiv zu begleiten.
Das kann ich nun aber leider nicht. Für meine Freundin ist er der erste Partner seit fast 20 Jahren, er ist auf eine unangenehme Weise sehr dominant und hat seine Vorstellungen mehrfach durchgesetzt; meine Freundin hat Entscheidungen getroffen, die sie sonst nie getroffen hätte. Letztlich geht es mich nichts an, wie die beiden ihre Beziehung führen, das ist mir durchaus klar, aber aus verschiedenen Gründen kann ich nicht zuschauen, wie es zwischen den beiden abläuft. Und insoweit fiele es mir schwer, die Eheschließung zu bezeugen.
Hat jemand schon etwas ähnliches erlebt oder aus anderen Gründen nein gesagt?? Sehe ich die Sache zu eng, sollte ich einfach "Augen zu und durch" sagen und gegen mein ungutes Gefühl handeln?
Fragt
sandfloh











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