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  1. #101
    Avatar von 1Cheriemignonne
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    AW: Freundin feiert Weihnachten ganz alleine

    Zitat Zitat von friederike123 Beitrag anzeigen
    und schon wieder sind wir in einem Antiraucherstrang gelandet. Ist das nicht nett?
    Ist das alles, was Du dazu sagen kannst?
    Strenge Dich nicht so an,
    denn die besten Dinge passieren,
    wenn Du sie am wenigsten erwartest.

  2. #102
    Nathalie1000
    gelöscht

    AW: Freundin feiert Weihnachten ganz alleine

    Zitat Zitat von Lemon_Meringue Beitrag anzeigen
    Ich weiß, das will keiner hören, aber wie wäre das dann bei meiner extra für diesen Strang ins Leben gerufenen imaginären Freundin, der Alkoholikerin? Sie darf nicht mal auf dem Klo eine Dose Bier leeren oder auf der Straße einen kleinen Feigling?

    Da wird ganz schön verharmlost.
    Ein Raucher gefaehrdet durch den Qualm die Personen, die sich mit ihm im Raum aufhalten. Nur das ist der Grund, warum Raucher heute vor dem Gebaeude oder auf dem Balkon rauchen. Jemandem beim Alkoholtrinken zuzuschauen, gefaehrdet die Gesundheit der Anwesenden nicht. Sekundaer schaden Alkoholiker wie Raucher ihrer Gesundheit.

    Nein, ich sehe beides nicht als harmlos an und trotzdem muss jeder Mensch fuer sich allein entscheiden, ob er diszipliniert oder undiszipliniert leben moechte, solange er auf seine Umgebung Ruecksicht nimmt, muss man das akzeptieren.

    Gruss,
    Nathalie, Passivraucherin im Elternhaus und vehemente Nichtraucherin
    Geändert von Nathalie1000 (28.12.2012 um 16:22 Uhr)

  3. #103
    Avatar von 1Cheriemignonne
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    AW: Freundin feiert Weihnachten ganz alleine

    Zitat Zitat von Nathalie1000 Beitrag anzeigen
    Ein Raucher gefaehrdet durch den Qualm die Personen, die sich mit ihm im Raum aufhalten. Nur das ist der Grund, warum Raucher heute vor dem Gebaeude oder auf dem Balkon rauchen. Jemandem beim Alkoholtrinken zuzuschauen, gefaehrdet die Gesundheit der Anwesenden nicht.
    Der Strangeröffnerin geht es nicht um die evtl. Gefährdung von Mitmenschen.
    Strenge Dich nicht so an,
    denn die besten Dinge passieren,
    wenn Du sie am wenigsten erwartest.

  4. #104
    Avatar von Lorelei
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    AW: Freundin feiert Weihnachten ganz alleine

    Zitat Zitat von 1Cheriemignonne Beitrag anzeigen
    Übrigens war der Vorgesetzte, von dem ich berichtete, Direktor der chemischen Forschung in einer pharmazeutischen Firma. Der wusste genau, welche Konsequenzen auf ihn zukamen.
    Eben.

    Ich finde die Diskussion hier inzwischen ziemlich müßig, da einige offensichtlich nicht verstehen wollen, worum es anderen hier geht. Und lieber Raucher-Bashing betreiben.

    Was ich in Deinem Fall zumindest nachvollziehen kann.

    Aber zu dieser Steilvorlage muß ich einfach was schreiben .....

    Jede 9. bis 10. Frau wird in ihrem Leben an Brustkrebs erkranken. Durch Rauchen?
    Ja, Rauchen ist da ein Risikofaktor für ....

    Daneben gibt es - Achtung; unvollständige Auflistung:

    Lebensalter: Eine 65-jährige Frau hat im Vergleich zu einer 45-jährigen ein 3-mal so hohes Risiko, in ihrem nächsten Lebensjahr an Brustkrebs zu erkranken.
    Familiäre Belastung: Ist eine Verwandte ersten Grades (Mutter oder Schwester) erkrankt, steigt das Risiko um das 3- bis 4-fache, vor allem wenn die betroffene Verwandte zum Zeitpunkt der Erkrankung jünger als 50 Jahre war.
    Mutation: Sind bestimmte Gene, die so genannten BRCA-1- und BRCA-2-Gene, verändert, steigt das Risiko um den Faktor 7 bis 8. Bei 2 bis 5 Prozent aller Frauen mit Brustkrebs lassen sich diese Gene nachweisen und sogar in 30 bis 60 Prozent der Fälle, bei denen eine familiäre Häufung dieser Krankheit besteht.
    Geburten: Bei Kinderlosigkeit erhöht sich das Brustkrebsrisiko um den Faktor 1,5 bis 4.
    Alter bei der ersten Geburt: Wurde das erste Kind ab einem Alter von 35 Jahren zur Welt gebracht, ist das Brustkrebsrisiko 3fach erhöht. Dagegen ist das Risiko geringer, wenn die erste Geburt vor dem 20. Lebensjahr stattfand.
    Stillen: Eine länger als 4 Wochen andauernde Stillperiode senkt das Brustkrebsrisiko.
    Zeitpunkt der ersten Regelblutung: Ein Auftreten der ersten Menstruation vor dem 12. Lebensjahr steigert das Risiko um den Faktor 2. Ein Menstruationsbeginn nach dem 16. Lebensjahr senkt das Risiko.
    Aussetzen der Regelblutung: Setzen die Regelblutungen nach dem 55. Lebensjahr aus, verdoppelt sich das Risiko. Liegt dieser Zeitpunkt vor dem 45. Lebensjahr, ist das Risiko verringert.
    Vorerkrankung: Wenn bereits eine Brustkrebserkrankung durchgemacht wurde, ist das Risiko für eine erneute Brustkrebserkrankung 5-mal höher als bei einer nicht betroffenen Frau.

    Einige weitere Risikofaktoren haben einen geringeren Einfluss, können aber trotzdem wichtig sein. Dazu gehören Übergewicht und die Einnahme von Hormonen gegen Wechseljahresbeschwerden
    .
    Größtenteils also Faktoren, auf die man keinen oder nur bedingt Einfluß hat. Ich habe so einige davon - z.B. frühe Menarche und späte Menopause - und somit ein verhältnismäßig hohes Risiko - obwohl ich noch nie geraucht habe.

    Und ja: Jede 9-10 Frau erkrankt in ihrem Leben an Brustkrebs.

    Die absolut meisten davon durch den Risikofaktor Alter.

    Den man bekanntlich nur durch frühes Ableben vermeiden kann.

    Wozu ist denn so ein Forum überhaupt da, wenn man nicht über seine Sorgen/Bedenken schreiben kann.
    Kann man ja - nur muß man damit rechnen, das einem widersprochen wird. Was nach Ansicht der TE ja eine "Beleidigung" darstellt. Nun ja ....

    Ach ja, und noch dieses, Cheriemignonne:

    Mein Stiefvater hat erst dann mit dem Rauchen endgültig aufgehört, als auch sein zweiter Bruder (kurz nach dem ersten) mit Anfang 60 an Lungenkrebs gestorben ist.
    Das ist 15 Jahre her - man geht davon aus, das nach 10 Jahren das Risiko wieder gleichauf liegt zu Nicht-Rauchern.

    Er hat halt Glück gehabt, das er rechtzeitig aufhörte -

    Dein Mann nicht. Was mir sehr leid tut, für ihn und Dich.

    Schuldzuweisungen und nachgerade Verteufelungen von Rauchern helfen da aber nicht weiter.

    Und bei der Freundin der TE würde ich das extreme Übergewicht als noch deutlich problematischer ansehen, als das Rauchen.
    "Lieber der Kopf einer Fliege als der Schweif eines Löwen !" (Victor Hugo)
    Geändert von Lorelei (28.12.2012 um 16:36 Uhr)

  5. #105
    friederike123
    gelöscht

    AW: Freundin feiert Weihnachten ganz alleine

    Alles, was ich sonst dazu zu sagen hätte, wurde bereits von Tillbage, Katelbach und Lorelei gesagt.

    Was mir allerdings auffällt ist, dass sich in der Bri einige militante Nichtraucher bewegen, die jeden Strang, in dem irgendwie über das Rauchen gesprochen wird, mit ihrer Intoleranz beehren.

    Ich bin Raucher und es ist genauso, wie bereits gesagt wurde: Mit der Methode, Raucher ins Abseits zu stellen, als nicht gesellschaftsfähig zu bezeichnen, mit Alkoholikern und Drogensüchtigen auf eine Stufe zu stellen wird es nicht gelingen, Raucher vom Rauchen abzubringen.

  6. #106
    Avatar von Lumming
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    AW: Freundin feiert Weihnachten ganz alleine

    Zitat Zitat von dieLiebste Beitrag anzeigen
    Mich als Zielscheibe auszuwählen, statt von meinen guten Intentionen auszugehen, finde ich sehr verletzend. Insofern ist die Diskussion nicht mehr zielführend und sollte der Strang geschlossen werden.

    Ich bedanke mich für die Beiträge, in denen der empathische Umgang mit Freunden zentral stand. Die nehme ich mit in meinen Gedanken.
    Aha. Und die Löschung aller Beiträge ist dafür hilfreich?

  7. #107
    Moderation Avatar von katelbach
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    AW: Freundin feiert Weihnachten ganz alleine

    Beispiele ohne Rauchen und Alkohol:

    1. Aus dem weiteren Bekanntenkreis:
    Jüngere Frau mit vermutlich familiärem Brustkrebsrisiko (Oma, Tanten, Cousine und ein Onkel oder Cousin mit Brustkrebs). Die Frau verweigert Früherkennungsuntersuchungen. Sie hat ihren Willen begründet und kundgetan. Soll man sie bei jedem Treffen belabern? Soll man ihr die Freundschaft kündigen? Soll man mit ihr befreundet bleiben und sie auch mögen, wenn sie vermutlich erkrankt?

    2. Erzählt bekommen:
    Mann im mittleren Alter hat einige Familienmitglieder an Darmkrebs verloren (alle hatten auch Polypen). Er geht wissend nicht zur Koloskopie. Gefährdet sich also selbst. Wie geht man als Freund damit um?

    Und dann noch ein persönliches Erlebnis:
    Ich hatte eine Freundin, die mir nach Jahren der Diskussion einen Psychiater als Ansprechpartner nahelegte, weil ich nicht mit ihr und weiteren 25 bis 30 ihrer Bekannten (für sie "Freunde") ein- bis zweimal im Jahr verreisen wollte. Sie "machte sich Sorgen" und fand mich behandlungsbedürftig, weil ich gerne allein bin und nicht so lebe/leben mag wie sie.
    Thank you for observing all safety precautions.
    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren
    Beziehung im Alltag, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin
    Geändert von katelbach (28.12.2012 um 16:49 Uhr)

  8. #108
    friederike123
    gelöscht

    AW: Freundin feiert Weihnachten ganz alleine

    Es wird immer Menschen geben, die besser wissen, was gut für einen ist, als man selbst. Oder zumindest glauben, es besser zu wissen. Das ist auch in Ordnung. Jeder hat einen anderen Lebensstil, jeder hält etwas anderes für richtig.

    Mancher schafft etwas, was man sich selbst auch wünscht, aber eben nicht schafft. Jeder hat seine Fehler und Macken, über die er in der Regel ganz gut Bescheid weiß. Niemand ist unfehlbar.

    Sollen jetzt Religiöse nicht mehr mit Atheisten befreundet sein? Politisch Linke nicht mehr mit Konservativen? Vegetarier nicht mehr mit Fleischesser? Sportler nicht mehr mit Couchpotatoes. Dünne nicht mehr mit Dicken? Weintrinker nicht mehr mit Antialkoholiker? Singles nicht mehr mit Verheirateten? Mütter nicht mehr mit Kinderlosen? Introvertierte nicht mehr mit Extravertierten? Kranke nicht mehr mit Gesunden?

    Sicher, für manchen ist manches nicht tolerierbar. Dann passt es eben nicht zusammen, und man muss die Konsequenzen ziehen. Eine Freundschaft muss nicht für die Ewigkeit sein.

    Für mich allerdings ist da die Frustrationstoleranz relativ hoch. Wenn ich einen Menschen mag und er mich ist für mich vieles tolerabel. Vor allem deshalb, weil ich mein Gegenüber in seinem Leben und seinen Entscheidungen respektiere. Ich kann Anstöße geben, meine Meinung sagen, helfen, wenn gewünscht, aber ich werde nie missionieren, dem anderen meine Meinung, meinen Lebensstil aufdrängen. Wer bin ich denn?

  9. #109
    Nathalie1000
    gelöscht

    AW: Freundin feiert Weihnachten ganz alleine

    Zitat Zitat von 1Cheriemignonne Beitrag anzeigen
    Der Strangeröffnerin geht es nicht um die evtl. Gefährdung von Mitmenschen.
    Dir ist vielleicht nicht aufgefallen, dass ich auf einen Beitrag von Lemon_Meringue reagiert habe, eine Diskussion mit der TE konnte nicht stattfinden, da sie nur auf die Punkte geantwortet hat, die ihr in dem Kram passten.

  10. #110
    Lemon_Meringue
    gelöscht

    AW: Freundin feiert Weihnachten ganz alleine

    Zitat Zitat von friederike123 Beitrag anzeigen
    Es wird immer Menschen geben, die besser wissen, was gut für einen ist, als man selbst. Oder zumindest glauben, es besser zu wissen. Das ist auch in Ordnung. Jeder hat einen anderen Lebensstil, jeder hält etwas anderes für richtig.

    Mancher schafft etwas, was man sich selbst auch wünscht, aber eben nicht schafft. Jeder hat seine Fehler und Macken, über die er in der Regel ganz gut Bescheid weiß. Niemand ist unfehlbar.

    Sollen jetzt Religiöse nicht mehr mit Atheisten befreundet sein? Politisch Linke nicht mehr mit Konservativen? Vegetarier nicht mehr mit Fleischesser? Sportler nicht mehr mit Couchpotatoes. Dünne nicht mehr mit Dicken? Weintrinker nicht mehr mit Antialkoholiker? Singles nicht mehr mit Verheirateten? Mütter nicht mehr mit Kinderlosen? Introvertierte nicht mehr mit Extravertierten? Kranke nicht mehr mit Gesunden?

    Sicher, für manchen ist manches nicht tolerierbar. Dann passt es eben nicht zusammen, und man muss die Konsequenzen ziehen. Eine Freundschaft muss nicht für die Ewigkeit sein.

    Für mich allerdings ist da die Frustrationstoleranz relativ hoch. Wenn ich einen Menschen mag und er mich ist für mich vieles tolerabel. Vor allem deshalb, weil ich mein Gegenüber in seinem Leben und seinen Entscheidungen respektiere. Ich kann Anstöße geben, meine Meinung sagen, helfen, wenn gewünscht, aber ich werde nie missionieren, dem anderen meine Meinung, meinen Lebensstil aufdrängen. Wer bin ich denn?

    Friederike, was du beschreibst, die Freundschaften zwischen Menschen, die politisch oder was die Lebensführung und -planung angeht völlig auseinanderliegen-werden -zumindest mit zunehmendem Alter- tatsächlich unwahrscheinlicher. Das Beispiel mit Krank/Gesund hinkt, aber ansonsten- die meisten von die genannten Paarungen finden sich tatsächlich selten. Es ist sicher etwas anderes, ob eine Freundschaft seit Ano Toback besteht und man sich dann im Laufe eines Lebens auseinanderentwickelt oder ob wir über neu entstehende Freundschaften sprechen. Im ersteren Fall kann die Basis vielleicht tragen (oder auch nicht, wie bei der TE), im zweiteren Fall kommt wahrscheinlich gar keine Freundschaft zustande.
    Ich z.B. habe auch eine sehr langjährige Freundin, die raucht. Sie ist toll und ich werde sie bestimmt nicht deswegen in die Wüste schicken, aber muß zugeben, daß ich würden wir uns heute neu kennenlernen würden, von der Raucherei schon eher abgeschreckt wäre. Ich will Raucher nicht ausgrenzen, ich z.B. kann einfach den Geruch nicht mehr gut haben. Früher konnte ich darüber hinwegsehen, heute nicht mehr so gut. Daß ich natürlich versuche, in meinem Umfeld den Kontakt mit Rauchen/Geruch usw. zu minimieren ist für mich logisch, als militant würde ich mich aber nicht sehen.

    Du hast natürlich recht, Missionieren bringt nichts und so sollte es ja auch in einer Freundschaft nicht sein. Ich denke ja auch, daß man dann eher spüren sollte, daß die Freundschaft sich ihrem Ende zuneigt und die Konsequenzen ziehen.
    Aber daß es mit zunehmendem Alter Dinge gibt, die man einfach nicht (mehr?) tolerieren mag, halte ich für relativ normal. Und auch, daß man in Freundschaften nicht seine Frustrationstoleranz ausprobieren möchte. Das wäre mir zu anstrengend.

    @Katelbach: Ich erinnere mich jetzt nicht mehr genau an die genaue Argumentation der TE, aber meine, daß sie an der Ess- und Rauchproblematik ihrer Freundin nicht unwesentlich auch der Aspekt der "Maßlosigkeit" und des in ihren Augen undisziplinierten Konsumierens störte.
    Damit ist sie vermutlich auf eine andere Weise bei eventl. Treffen konfrontiert als bei deinen Beispielen.

    Die Anektdote mit dem Psychiater ist super. Wo ist der Rollt-Sich-Auf-Dem-Boden-vor-Lachen Emoticon, wenn man ihn braucht?

    Aber ohne die TE und ihre Posts hat sich das ja auch alle erledigt...
    Geändert von Lemon_Meringue (28.12.2012 um 18:29 Uhr)

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