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  1. #1
    Avatar von Muschelhaus
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    Monate nach Gebärmutterentfernung - Probleme? Wechseljahre?

    Hallo,
    mich interessiert ob auch andere Frauen nach der Gebärmutter-OP
    Probleme haben.

    Ich meine damit
    - mit dem eigenen Körper
    - beim Sex
    - Stimmungsschwankungen
    -Gewichtszunahme
    usw.

    Ich bin 47 , meine OP war im Juli 2007 , seitdem geht es mir körperlich wieder viel besser, keine Blutungen, keine Krämpfe usw.
    die OP habe ich bisher nicht bereut, ABER :
    -mein Busen ist größer geworden und schmerzt oft,
    - ich habe oft Schmerzen beim Sex, meine Lust ist gering und beim Sex schwindet oft meine Lust und Empfindungen sind von jetzt auf gleich weg.
    Dazu kommen Stimmungsschwankungen , manchmal denke ich es sind richtige Depressionen.

    Das sind auch alles typische Begleiterscheinungen der Wechseljahre - bin ich nun drin, haben sie angefangen, oder was ist los mit mir?

    Geht es anderen Frauen ähnlich, mache ich mir zuviele Gedanken?

    Wer mag sich mit mir austauschen ?

    Muschelhaus
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  2. #2

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    AW: Monate nach Gebärmutterentfernung - Probleme? Wechseljahre?

    Hallo Muschelhaus,

    ich habe den Strangen zwischen 20 und 40 Gebärmutterentfernung ,natürlich auch 40+.
    Ich bin ja erst 28,mir wurde letzten Jahr die Gm entfernt.

    Wurde bei dir der Gbh mitentfernt?

  3. #3
    Avatar von Muschelhaus
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    AW: Monate nach Gebärmutterentfernung - Probleme? Wechseljahre?

    Hallo feuerwehrfrau,

    ja, nur die Eierstöcke wurden nicht entfernt.
    Gibt es bei dir nun Probleme mit dem Gebärmutterhals?
    Hast du irgendwelche Beschwerden?

    Herzliche Grüße Muschelhaus
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  4. #4

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    AW: Monate nach Gebärmutterentfernung - Probleme? Wechseljahre?

    Gibt es bei dir nun Probleme mit dem Gebärmutterhals?
    Habe immer wieder Blutungen.´Nach dem Gv schmerz mir mein Unterleib.Weiß nicht,warum?

    Laut Fa,sollte ich mir den Gmh entfernen lassen,dann hätte ich keine Blutungen mehr.Keine Ahnung was ich machen soll.

  5. #5

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    AW: Monate nach Gebärmutterentfernung - Probleme? Wechseljahre?

    Liebe Muschelmaus,

    All das ist ganz einfach erklärbar: Vielen Frauen wird das aber VOR der OP nicht gesagt! Das Folgende wäre aber Pflicht der ÄrztINnen darauf hinzuweisen. Lies bitte die AUszüge der folgenden Fachliteratur:

    Aber nicht nur das Gefühl der Frau ist dafür verantwortlich, daß dieses Organ immer weniger oft entfernt wird, auch medizinische Gründe sprechen für diese Zurückhaltung. Die Ovarien, also die Eierstöcke der Frau, sind eine wichtige Quelle für Schönheit, Weisheit und Stärke. Die Wichtigkeit dieser Organe wird dadurch unterstrichen, daß sie gleich doppelt mit Blut versorgt werden. Ein Arterienast mündet direkt in den Uterus (Gebärmutter). Entfernt man die Gebärmutter, wird dieser Blutversorgungskanal unterbunden. Dadurch wird die Blutversorgung der Eierstöcke auf die Hälfte reduziert – aufs Herz bezogen entspräche das der Situation nach einem Infarkt. Nun sind manche Eierstöcke durchaus in der Lage, mit den verbleibenden 50% Blutzufuhr das Auslangen zu finden; andere aber erleiden durch die mangelnde Durchblutung eine starke Funktionseinbuße. Auch das ist mit dem Herzmuskel vergleichbar: Viele Menschen leben auch dann weiter, wenn das Herz nur mit der Hälfte der vorher vorhandenen Blutmenge versorgt wird.

    Die Medizin hat längst erkannt, daß die Eierstöcke der Frau nicht nur der Fortpflanzung dienen, sondern auch eine Reihe von extragenitalen Aufgaben zu übernehmen haben. Das Leistungsspektrum des Ovars reicht von der Steuerung des Cholesterinspiegels bis zur Ernährung der Haare. Eine Gebärmutterentfernung betrifft also nicht nur die Beseitigung von Geschlechtsdrüsen, sondern auch die Einschränkung zahlreicher anderer Funktionen. Auch dieses Argument ist daher heute ein Grund, mit Hysterektomien zurückhaltender umzugehen.

    http://www.drhuber.at/medizin/endoskopie/myome.html

    „Denn auch bei alleiniger Hysterektomie, ohne die Ovarien anzurühren, reduziert man 40 bis 50% der ovariellen Durchblutung“, erklärt Prof. Pierre Mares, gynäkologischer Chirurg in Nîmes. „Mit dem Risiko eine echte chirurgische Menopause nach sich zu ziehen, deren Auswirkungen im Folgejahr des Eingriffes auftreten.

    http://www.lefigaro.fr/sciences/2006...es_femmes.html

    liebe Grüße
    rosaluxemburg

  6. #6
    Lavendelmond
    gelöscht

    AW: Monate nach Gebärmutterentfernung - Probleme? Wechseljahre?

    Hallo Muschelhaus!

    Nach meiner OP (Ovarienerhaltend) ging es mit mir nur bergauf.
    Das einzige "Problem", was ich danach hatte, war die "Trauerarbeit", dass ich nun keine weiteren Kinder mehr bekommen würde. Ich war damals Ende 20.
    An und für sich war das damals eine Erleichterung, zu wissen dass keine Kinder mehr folgen würden (ich war sehr ausgelastet mit dem gesunden und dem mehrfachbehinderten Kind), aber andererseits schaute ich mir jahrelang noch danach Babykleidung an und "suchte" immer irgendwie und hatte auch ein "Loch im Bauch", da fehlte was.
    Nach einigen Jahren war ich dann seelisch im Reinen.

    Körperlich war es von Anfang an gut, abgesehen davon, dass ich 1 Jahr lang schwach war.
    Aber das lag mehr daran, dass ich zuwenig Hilfe hatte in meiner besonderen Belastung als Mutter.

    Insbesondere konnte ich die erstmalige (!) Schmerzfreiheit beim GV genießen, und war auch nicht "trocken".

    Stimmungsschwankungen und Gewichtszunahme hatte ich nicht durch die OP.

  7. #7

    Registriert seit
    12.09.2007
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    15

    AW: Monate nach Gebärmutterentfernung - Probleme? Wechseljahre?

    Hallo erst mal an alle!

    Ich bin neu hier in diesem Forum und hoffe inständig ein paar Antworten auf meine Fragen zu bekommen.
    Ich bin sehr verunsichert.
    Habe im Sept. 07 meine GM heraus bekommen, nach ewigen Problemen vorher, ging nicht mehr anders.
    Ich muss dazu sagen, bin 35 Jahre alt und war über die Notwendigkeit dieses Eingriffes nicht sehr glücklich, obwohl ich meinen Kinderwunsch definitiv abgeschlossen habe. Aber nach langem Leidensweg ging es nicht mehr anders.
    Seit Sept. zunehmend div. Probleme, die meine FÄ einem Hormonsturz zuschreibt. Hormonstatus wurde gemacht, ist alles durcheinander. Sie meint, es käme durch die OP zur Minderdurchblutung der Eierstöcke, die sich evtl. wieder normalisieren. Aber die Sachen, die ich habe machen mich ganz kaputt. Alles ist trocken, fühle mich dermaßen unwohl, keine richtige Lust mehr auf Sex, meine Haut sieht aus wie in der Pupertät, ich hatte früher die Valette, da war alles super. Aber das ist wohl jetzt passe. Jetzt hat mir gestern meine FÄ die Angeliq verschrieben (HET) und Östrogen-Vaginalcreme. Bin aber sehr verunsichert - habe noch gar keinen Gedanken an Wechseljahre gehabt und bin jetzt mit dem all dem konfrontiert.
    Hat jemand schon Erfahrung mit diesem Präparat gemacht? Habe jetzt etliches über Brustkrebsrisiko erhöht und starke Gewichtszunahme gelesen. Was ist denn da der Unterschied zwischen diesen Östrogenen und bei der "Pille"?
    Ich habe zwar gestern mit dem Blister angefangen, aber total verunsichert, ob ich es weiter nehmen sollte oder ob es mehr schadet.
    Liegen meine Probleme jetzt alle bei fehlenden Hormonen?
    Bin fix und fertig und ich wäre euch so dankbar, wenn mir evtl. jemand weiterhelfen könnte.

    lg
    Michelle

  8. #8

    Registriert seit
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    94

    AW: Monate nach Gebärmutterentfernung - Probleme? Wechseljahre?

    Liebe Michelle,
    Es sind die fehlenden Hormone, die dir jetzt schwer zu schaffen machen. Es sind NICHT die Wechseljahre- die hat ja jede Frau- es handelt sich um ORganversagen! Es bleibt zu hoffen, dass sich die Eierstöcke wieder erholen. Vorhersagen kann man da gar nichts!

    Du musst wissen, dass bei Eierstockversagen, es nicht nur um Östrogene geht!
    Die Eierstöcke produzieren: Östrogen, PRogesteron und ANdrogene (männliche Hormone)- all diese 3 müssen in Einklang sein, damit der Körper und die Seele der Frau gesund sind.
    Altersabhängig benötigt der Körper ALLE drei Hormone- mehr oder weniger. Die Eierstöcke arbeiten auch NACH den Wechseljahren einer Frau! Da erzeugen sie vorallem Androgenen, aus denen der Körper wiederum Östrogen bilden kann.

    Du siehst, all das ist sehr kompliziert und von Frau zu Frau noch dazu unterschiedlich.
    Du brauchst jetzt einen guten ENDOKRINOLOGEN- der über all das Bescheid weiß!
    Ich selbst war in Frankreich- da ist man auf diesem Gebiet sehr viel weiter- und bei Spezialisten in Wien (ich habe keine Eierstöcke mehr)- ich habe jahrelang die richtigen Präparate und die richtige Dosierung gesucht- in Paris hat man mir endlich wirklich helfen können.

    Wichtig zu wissen für Dich, wäre meiner Meinung auch, dass Hormonpräparate viel besser verträglich sind und weniger Nebenwirkungen haben (wie z.B. die gefährlichen Thrombosen) wenn sie über die Haut, z.B. durch Pflaster oder Gel, zugeführt werden. Dadurch vermeidet man auch die erste Leberpassage und schont damit dieses wichtige Organ!
    Wichtig ist auch zu wissen, dass es unbedingt körperidentes Hormon (bei Östrogen z.B. das 17Beta Estradiol) sein soll und kein künstlich verändertes! All diese Dinge werden in Frankreich berücksichtigt. Dort werden wenig Hormontabletten verordnet- man bevorzugt die Gabe über die Haut, die auch in allen Studien viel besser abgeschnitten haben, als die Tabletten.
    Hier kannst Du auf Deutsch darüber lesen:
    http://www.drlook.de/pdf/hormone_f%FCr_frauen.pdf

    Unbedingt zu vermeiden ist "equiniertes" Östrogen, das aus Stutenharn gewonnen wird, und furchtbares Tierleid verursacht!

    Du siehst, das Spektrum ist weit- man muss selber sehr gut informiert sein- dann kann man sich auch helfen.

    Es gibt aber auch gute Spezialisten in Deutschland, die Bescheid wissen und nicht von Wechseljahren reden- denn um die geht es hier nicht!

    Schau Dir mal die website: [edit: von Dr. Sievers, Hamburg]

    und die andere website, die ich in meinem vorigen posting erwähnt habe, an.
    Da wird man Dir vielleicht helfen können!

    Verlass Dich jetzt auf Dich und auf das was Dein Körper Dir sagt, mit der Zeit wirst Du lernen, damit umzugehen. Und wenn Du die richtigen Präparate bekommst, dann wird es Dir auch wieder besser gehen!

    Du musst nur wissen, es sind NICHT die Wechseljahre- Deine Eierstöcke sind UNTERCERSORGT durch die Operation- und strudeln sich jetzt ab! Das ist die Wahrheit. Sie können nicht mehr die Leistung bringen, die Dein ORganismus aber in deinem Alter brauchen würde!

    Lies Dich auf fachlich versierten Seiten ein- und vergiss die altmodische rückständige Ansicht, es würden "normale" Wechseljahre sein. Sobald Du dich mit der Biochemie und de Anatomie des weiblichen Körpers auskennst- weißt DU Bescheid!

    Alles Gute und hab den Mut Dich bei den besten Köpfen auf diesem Gebiet zu erkundigen und lass Dir keine Halbwahrheiten auftischen!

    lg
    rosaluxemburg
    Geändert von rosaluxemburg (13.02.2008 um 21:35 Uhr) Grund: Direktlink wegen Werbung entfernt.

  9. #9
    Avatar von Muschelhaus
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    AW: Monate nach Gebärmutterentfernung - Probleme? Wechseljahre?

    Zitat Zitat von Lavendelmond
    Hallo Muschelhaus!

    Nach meiner OP (Ovarienerhaltend) ging es mit mir nur bergauf.
    Das einzige "Problem", was ich danach hatte, war die "Trauerarbeit", dass ich nun keine weiteren Kinder mehr bekommen würde. Ich war damals Ende 20.
    An und für sich war das damals eine Erleichterung, zu wissen dass keine Kinder mehr folgen würden (ich war sehr ausgelastet mit dem gesunden und dem mehrfachbehinderten Kind), aber andererseits schaute ich mir jahrelang noch danach Babykleidung an und "suchte" immer irgendwie und hatte auch ein "Loch im Bauch", da fehlte was.
    Nach einigen Jahren war ich dann seelisch im Reinen.

    Körperlich war es von Anfang an gut, abgesehen davon, dass ich 1 Jahr lang schwach war.
    Aber das lag mehr daran, dass ich zuwenig Hilfe hatte in meiner besonderen Belastung als Mutter.

    Insbesondere konnte ich die erstmalige (!) Schmerzfreiheit beim GV genießen, und war auch nicht "trocken".

    Stimmungsschwankungen und Gewichtszunahme hatte ich nicht durch die OP.
    Liebe Lavendelmond,
    ich habe definitiv keinen Kinderwunsch mehr, bin 47 meine beiden Töchter sind erwachsen. Ich bereue die OP bisher auch nicht, war auch nötig. Ich hatte monatelang Blutungen, nur wenige Tage dazwischen nichts, immer wieder Schmerzen und Krämpfe, durch den vielen Blutverlust und starke Gewichtsabnahme war ich körperlich am Ende.
    Vielleicht stehe meine Erkrankung auch im Zusammenhang mit meinen andern Problemen in den letzten 1 -2 Jahren : Trennung und Scheidung, Kontaktabruch mit meinen Töchtern, Tod meiner Mutter, eine neue Beziehung ist letztes Jahr auch zerbrochen , Probleme mit meinem Vater .

    Ich habe wieder einen Mann kennengelernt, aber meine Gefühle sind so gespalten, ich kann oft keine Nähe zulassen, habe Angst vor der Zukunft.

    Die Stimmungsschwankungen hatte ich auch schon vor der OP und das ich wieder zugenommen habe ist richtig, ich habe kurz vor der OP noch 47 kg gewogen, inwischen habe ich wieder 57 kg. Das ist in dem Alter immer noch Idealgewicht.
    Ich hoffe nur das es nicht noch viel weiter geht.

    Liebe Grüße Muschelhaus
    Gesundheit, Vertrauen und Liebe sind das wichtigste im
    Leben, alles andere wird sich finden.

  10. #10
    Lavendelmond
    gelöscht

    AW: Monate nach Gebärmutterentfernung - Probleme? Wechseljahre?

    Vielleicht stehe meine Erkrankung auch im Zusammenhang mit meinen andern Problemen in den letzten 1 -2 Jahren : Trennung und Scheidung, Kontaktabruch mit meinen Töchtern, Tod meiner Mutter, eine neue Beziehung ist letztes Jahr auch zerbrochen , Probleme mit meinem Vater .

    oha!
    Liebe Muschelhaus, das ist ja wohl mehr als ausreichend, um deinen schlechten Zustand zu erklären!!!
    Selbst mit optimalen Eierstöcken würdest du dich elend fühlen, glaub mir


    Da muss nun einfach deine Seele Heilung finden, damit der Körper sich auch wieder regenerieren und wohlfühlen kann.
    Das kann dauern, sei geduldig.
    Ich spreche da aus Erfahrung, wenngleich andere "Gründe" meinen Zustand bedingen. Mir mangelt es selber an Geduld, was meine Heilung angeht
    Der Körper spiegelt uns eben die Last, die die Seele trägt und den Schmerz, den sie er-trägt.

    hier mal ein besonders schönes für dich

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