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  1. #1

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    Heftige Symptome/meine Hormonwerte/Progesteroncreme?

    Hallo @all,

    ich habe einige Tage lang hier still mitgelesen. Besonders in den Themen "Wechseljahre und nächtliche Schweißausbrüche" und "Progesteroncreme - Erfahrungsbericht" und "40 - und Periode ist anders" . Da habe ich noch einiges zu lesen und wollte mich nun auch an den Diskussionen beteiligen, deswegen habe ich mich angemeldet.


    Ich bin 49 Jahre alt, sehr schlank (dünn), nehme seit meiner Teenagerzeit Schilddrüsenhormone ein (L-Thyroxin 75) und die Werte werden jährlich kontrolliert und liegen im oberen Normbereich. Ansonsten nehme ich noch Vitamin D wegen sekundären Hyperparathyreoidismus ein. Sonst nix.

    Meine Beschwerden schubweise seit ca. 8 Jahren:
    - 1 Woche lang starke Regelblutung, meist kurzer Zyklus, ab und an langer Zyklus
    - schwankender Puls und Blutdruck (Herzrasen)
    - Übelkeit die kommt und geht
    - mal mehr mal weniger Bauchschmerzen, rechts ziehen, auch Rückenschmerzen
    - Hals-Nackenschmerzen die auch mal bis in die Schulter ausstrahlen
    - Haarausfall
    - phasenweise schnell gereizt und oder depressive Verstimmungen
    - selten Libido
    - phasenweise morgens "Katergefühl" (ich trinke nie Alkohol, vertrage den gar nicht)
    - Panikattacken
    - Heißhunger auf Süßigkeiten
    - ab und an Brustspannen
    - phasenweise vermehrter Harndran
    - Durchschlafstörungen (JEDE Nacht!)
    - ab und an geschwollenes Gesicht, geschwollene Beine
    - gehäuft schlechte Abstriche vom Muttermund
    - trockene Augen

    Ich renne seit 8 Jahren von Arzt zu Arzt. Ich scheine organisch top-gesund zu sein - was ja schön ist, aber ich fühle mich nicht so.
    Nun dachte ich immer es läge an der Schilddrüse und ließ sie eine Zeit lang 2-3 x im Jahr untersuchen.

    Dann dachte ich: Aha, vielleicht Vorboten der Wechseljahre und ließ einige Male beim Frauenarzt Hormonstatus machen. Alles in Ordnung und die Wechseljahre noch "weit weg".

    Letztes Jahr hörte meine Blutung nicht auf und ich wurde ausgeschabt.

    In diesem Jahr sind meine Beschwerden erheblich größer geworden:

    - kurze und lange Zyklen wechseln sich nun ab
    - immer noch heftig lange Blutungen mit viel "Klumpen"
    - nun auch mit Hitzewallungen und Schweißausbrüche, tagsüber und nachts
    - einmal hatte ich das Gefühl von "verhärteten und empfindlichen Brüsten"
    - chaotische Nächte, werde sehr oft wach
    - letztens so Bauch-Unterleibsschmerzen die bis rechts in Flanke und in den rechten Oberschenkel zogen, so dass ich abends noch ins Krankenhaus fuhr. Verdacht auf Blinddarm, Verdacht auf Harnweginfekt. Aber ich sehe das mittlerweile "hormonell bedingt". Hab immer noch "ziehen" rechts und links in Eierstocknähe. Frauenarztuntersuchung: alles in Ordnung
    - Blähungen
    - Kopfschmerzen
    - Schwindel
    - geschwollenes Gesicht, besonders geschwollene Augen
    - fühle mich allgemein richtigrichtig krank
    - doll vermehrter Harndrang
    - depressiv

    Diesen Monat bin ich beim 33. Zyklustag, hatte sogar eine Zwischenblutung, aber täglich diese Hitzewallungen und frösteln und nachts nicht durchschlafen können. Bin immer müde und ausgelaugt und sehe furchtbar aus. Hab bei gleichem Ernährungsverhalten seit ein paar Tagen geschwollenen Bauch. Das bin nicht mehr ich. Da muss sich was ändern, so gehts nicht mehr weiter.

    Mitunter denke ich, diese Nackenschmerzen und paar Tage später diese Unterbauchschmerzen waren der verzweifelte Versuch der hormonausschüttenden Drüsen/Organe (Hypothalamus? Und Eierstöcke) die Hormone zu produzieren, schafften es nicht und gaben sich besonders Mühe und das merke ich dann als Schmerz. Kann das sein oder rede ich da nun Schwachsinn?

    So kam es, dass ich im Internet nach Hitzewallungen/Wechseljahre recherchierte und hierher fand.
    Das, was ich bisher hier so gelesen habe, überzeugte mich davon, dass ich bei Bioneva diese Progesteroncreme bestellt habe.

    Da ich aber ein ängstlicher Mensch bin, würde ich hier gern meine Werte der letzten beiden Hormonstatusergebnisse (Blutentnahme) posten und würde mich sehr freuen, wenn einer von Euch was dazu sagen könnte. Also ob meine Werte und Symptome diese Progesteroncreme brauchen oder ob ich das lieber lassen sollte, weil vielleicht Östrogen zu hoch ist? Ich habe da noch nicht die richtige Ahnung ...

    Werte sind nicht ganz aktuell, aber vielleicht erkennt man ja eine Tendenz?

    vor 1 Jahr, Zyklustag vermutlich 15 oder 25:
    LH 4,16
    FSH 6,33
    LH/FSH-Quotient 0,66
    17-ß-Östradiol 37,15
    Progesteron 0,413
    Prolaktin 13,29
    Testosteron 0,329
    Sexualhormonbind.-glob. 73,69
    SHBG-Quotient 1,55
    DHEA-Sulfat 1,75
    Androstendion 1,30

    vor 4 Monaten, 1. Zyklustag:
    LH 4,62
    FSH 9,06
    LH/FSH-Quotient 0,51
    17-ß-Östradiol 53,47
    Progesteron leider nicht bestimmt worden
    Prolaktin 12,43
    Testosteron 0,272
    Sexualhormonbind.-glob. 125,5
    SHBG-Quotient 0,75
    DHEA-Sulfat 2,32
    Androstendion 2,45

    Also meine Fragen:

    1) Würdet Ihr an meiner Stelle diese Progesteroncreme anwenden? Also passen meine Symptome auf Progesteronmangel bzw. Progesteron/Östrogen-Verschiebung? Und falls ja, wann und wieviel Creme?
    2) Bisher habe ich noch keinen Frauenarzt gefunden, der mir die Creme nach Rezept aufschreibt. Utrogest würde ich aber verschrieben bekommen, will ich aber ungern schlucken oder einführen.
    3) Sind oben aufgeführte Symptome "typisch", also kennt Ihr auch diese tagelangen Unterleibsschmerzen (teilweise -ziehen) und die Übelkeit? Auch dass Magen/Darm verrückt spielen?

    Ich wäre wirklich froh und dankbar, wenn Ihr mir helfen könntet, da ich mich wirklich richtig krank fühle. (Ich war bei zig Ärzten, laut ihnen bin ich kerngesund.)

    Viele Grüße
    Khera
    Geändert von Khera (21.05.2013 um 15:59 Uhr) Grund: was ergänzt

  2. #2

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    AW: Heftige Symptome/meine Hormonwerte/Progesteroncreme?

    Hallo Khera,

    ich soll zum Beispiel von der FÄ aus am 8.ten Tag anfangen, mit iner Kapsel, sie sagte zu mir schlucken.
    Bin zu einem anderen Gyn, der mir dann auch mal richtig zugehört hat. Er sagte sofort vaginal nehmen da kommt wenigestens das an wo es hin gehört und viel mehr wie beim schlucken.
    Viel mehr sagte er auch, das Werte im Hormonspiegel nicht immer was aussagen, den jede Frau ist anders und hat ihren WOHLFÜHLSPIEGEL ganz woanders,
    Ich weis nicht, on ich früher wie tag 8 anfangen würde, ausser mein Gyn würde mir erklären warum.
    ich spüre schon den unterschied zur vaginal und oraler Einnahme.
    Die creme habe ich auch, nur erst wenig benutzt. da würde ich auch in mich rein hören.
    Hab noch ein pflamzliches Mittel von ihm bekommen, Remifemin plus, das Plus heißt Johanniskraut, Der Wirkstoff ist eine Wurzel da dauert es halt länger bis es richtig anschlägt. weil halt pflanzlich.

    Weis nicht ob ich dir ein wenig helfen konnte. Hoffe es

    LG Finchen

  3. #3
    Avatar von cestlavie64
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    AW: Heftige Symptome/meine Hormonwerte/Progesteroncreme?

    Liebe Khera,

    mein erster Weg an Deiner Stelle wäre zu einem Endokrinologen, der die Hormonwerte richtig ermittelt und auswertet.
    Sorry, aber ein Frauenarzt kann eben doch nicht alles und wozu haben wir entsprechenden Fachärzte. Bin Arzthelferin und von Haus aus immer skeptischer wie "normale" Patienten.
    Ich nehme auch seit einiger Zeit, L Thyroxin 75. Soweit so gut. Dann bekam ich nun eine reine Gestagenpille (Tevanette)verordnet wegen starker Blutungen, Schmerzen die immer mehr wurden (bedingt durch viele Myome).
    Am Anfang habe ich beide Tabletten zur gleichen Zeit genommen, mit dem Ergebnis das es mir nicht gut ging. Herzrasen, Beklemmungen, Panikattaken, Schlaflosigkeit usw. Dann habe ich gelesen, man soll die Pille und das Schildrüsenhormon zu unterschiedlichen Zeiten einnehmen. Und siehe da, alle Beschwerden weg.
    Ich denke Hormone, egal ob Schilddrüsenhormone oder Gestagene, Östrogene, sie müssen aufeinander abgestimmt werden.
    Denn es kann ja auch sein, das Du nicht mehr soviel Thyroxin brauchst seit der Östrogencreme. Weiß Dein Hausarzt davon?
    Im Übrigen habe ich es auch mit Östrogencreme versucht und war erschrocken wie mein Blutdruck deshalb ständig zu hoch war. Ich habe sie sofort abgesetzt. Bei mir war, wie Du lesen konntest, die zeitversetzte Einnahme beider Medikamente schon die Lösung. Also, es sind manchmal Feinheiten die den Effekt ausmachen.
    Vielleicht gibt Dir das Mut.

  4. #4
    Avatar von Maxine_Klee
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    AW: Heftige Symptome/meine Hormonwerte/Progesteroncreme?

    Hallo liebe Khera,

    es tut mir sehr leid, dass es Dir so gar nicht gut geht
    Acht Jahre lang solche Beschwerden sind definitiv acht Jahre zuviel!

    "Ferndiagnosen" sind natürlich immer schwierig, bzw. gar nicht möglich, aber wenn man sich die Liste Deiner Beschwerden so anschaut, dann könnte das auch eine Liste aus einem Buch zum Thema Wechseljahresbeschwreden sein. Will sagen: es liegt sehr nahe (auch Deinem Alter entsprechend), dass Du mitten in den WJ bist und die Beschwerden an einem Hormondefizit bzw. Dysbalance liegen.
    Es ist mir ein Rätsel, warum Deine Ärzte hier keinen Handlungsbedarf sehen/sahen.
    Auch wenn die Laborwerte ok sein sollten (dazu komme ich gleich): man behandelt dort keine Blutwerte, sondern den (leidenden) Patienten! Sorry, aber diese Ignoranz und Inkompetenz unter den Ärzten macht mich wirklich wütend

    Was hilfreich bei der Angabe Deiner Blutwerte wäre: auf die Maßeinheiten zu schauen.
    Labore haben machmal unterschiedliche Maßeinheiten und wenn man nicht darauf achtet, vergleicht man Äpfel mit Birnen ;)

    Unten habe ich mal ein paar Richtwerte aufgeführt, die Du mit Deinen vergleichen kannst.
    Wenn bei Dir die u.g. Maßeinheiten identisch sind, kannst Du im Vergleich erkennen, dass Z.B. Deine PG- und Ö-Werte deutlich unter dem Normbereich liegen.
    Deine Werte sind zwar durchaus altersgerecht, aber Deine Beschwerden sind gewiss nicht akzeptabel.

    Wichtig ist übrigens auch der Zeitpunkt der Messung:
    Östrogen: 3-5 Zyklustag
    oder PG und Ö am 21.ZT
    Ein guter Frauenarzt weiss das!

    Ich denke, es ist jetzt ganz wichtig, dass Du einen guten und kompetenten Facharzt findet, der WJ-Beschwerden a) untersucht b) richtig interpretiert c) richtig therapiert.
    Das kann eventuell ein wenig Zeit in Aspruch nehmen, aber schau genau hin, frage vorab telef. in Praxis nach, nutze das Internet, lass Dich nicht abwimmeln etc.pp

    Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Erfolg und möglichst bald rasche Besserung!


    VERGLEICHSWERTE:

    FSH: Normwerte Wechseljahre: 25.8 - 134.8 mIU/ml

    Progesteron: Normwerte Wechseljahre: 0.1 - 0.8 ng/ml
    Normalwerte : mind. 10 ng/ml

    Estradiol: Normwerte Wechseljahre: 5.0 - 54.7 pg/ml
    Normalwerte: 120 – 180

    DHEA-S: Normwerte WJ: 56.2 - 282.9 ug/dl

    Testosteron: 0.1 Normwerte WJ: 0.06 - 0.82 ng/ml
    Viele liebe Grüße
    Maxine


    Dieses Gewese um Schönheit wird immer unerträglicher. Die Menschen sollten sich mehr anstrengen, weniger dumm zu sein, denn das würde sie am besten kleiden. Das empfehlenswerteste Accessoire ist ein Buch. Vivienne Westwood

  5. #5

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    AW: Heftige Symptome/meine Hormonwerte/Progesteroncreme?

    Hallo Finchen,


    erstmal dankeschön für Deine Antwort.

    vor einigen Jahren hatte mir ein anderer Frauenarzt einfach Mönchspfeffer und Utrogest gegeben.
    Aber ohne große Erklärung. Einfach so nach dem Motto: Sie haben Beschwerden? Dann nehmen Sie erstmal das hier ein.
    Da ich eine Abneigung gegen Medikamente habe, fällt es mir immer sehr schwer irgendwas einzunehmen, solange keine medizinische Indikation vorliegt. Also ich möchte da schon gesagt bekommen: Diese Werte stimmen nicht und deswegen sollten Sie das und das einnehmen.

    Solange mir kein Arzt sowas sagt, kann ich nicht einfach was schlucken. Ich hab einfach zuviel Angst davor.

    Und Dein Beispiel mit Utrogest beweist das für mich auch wieder mal, dass es Ärzte gibt die einfach was sagen und dass es Ärzte gibt, die sich ein wenig mehr/besser kümmern.

    Danach hatte ich einen Frauenarzt der sagte immer: Sie haben Beschwerden? Dann macht die Gebärmutter Sie krank! Dann muss die raus!

    Jetzt hab ich einen Frauenarzt der zwar Hormonstatus macht, aber nicht darauf achtete, an welchem Zyklustag die Blutentnahme sein sollte. Und auch nicht richtig was dazu erklärt hat, sondern nur sagte:
    Die Werte sind völlig in Ordnung, Sie sind noch nicht in den Wechseljahren. O Mann.

    Vg
    Khera
    Geändert von Khera (22.05.2013 um 21:40 Uhr) Grund: wirre Formatierung

  6. #6

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    AW: Heftige Symptome/meine Hormonwerte/Progesteroncreme?

    Doppelposting, sorry

  7. #7

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    AW: Heftige Symptome/meine Hormonwerte/Progesteroncreme?

    Liebe cestlavie64,

    auch dankeschön für Deine Antwort.

    Einen Termin bei einem Endokrinologen habe ich mir geholt, der ist leider erst Anfang August. So lange halte ich das nicht aus, deswegen hatte ich mir ja diese Progesteroncreme der Firma B. bestellt. Ich denke die kommt morgen hier an.

    Ich habe immer noch Hitzewallungen, mehrmals täglich und nachts, immer noch leichte Übelkeit, etc. vermehrter Harndrang, fühle mich krank. Bis August halte ich es nicht mehr aus. Ich hoffe, wenn ich je eine linsengroße Menge auf die Unterarme verteile und beobachte, ob irgendwas besser wird, dann wäre das klasse.

    Mit meinem Hausarzt kann ich über diese Progesteroncreme nicht reden, der würde sagen: Sprechen Sie das mit Ihrem Gynäkologen ab.
    Der Hausarzt "musste" vor 1 Jahr von mir auch erstmal überzeugt werden, dass meine Schilddrüsenhormondosis erhöht werden sollte. :D Dem ist das wurscht, hauptsache die Blutwerte sind innerhalb der Norm, obwohl er auch gern skeptisch/sorgenvoll auf den supprimierten TSH Wert schielt.
    (Bin auch medizinische Fachkraft, nur was Wechseljahre angeht ... da hab ich mich bisher kaum mit beschäftigt, das war ein Fehler.)
    Ein Vertretungsarzt hat sogar von sich aus mal gesagt, ich könne L-Thyroxin sofort auf 100 erhöhen.
    Aber das werde ich natürlich nicht machen, denn sonst werde ich vermutlich noch dünner. Ach ja, dass man erstmal abwarten soll (mind. 30 Min.) wenn man die Schilddrüsenhormone eingenommen hat, ehe man isst oder andere Medikamente einnimmt, das wusste ich schon. Aber danke für den Tipp, das wissen andere die hier mitlesen ja vielleicht nicht.

    Oh ich sehe gerade, wir haben vielleicht ein Missverständnis? Du schreibst so, als würde ich eine Östrogencreme nehmen. Nein, sorry. :) Noch nehme ich gar nichts, weil die Creme noch nicht angekommen ist. Und es ist keine Östrogencreme, sondern eine Progesteroncreme und ich hoffe, die verursacht keinen Bluthochdruck oder rasenden Puls. Davor hab ich immer Angst, weil ich dann schnell Panikattacken bekomme.

    VG
    Khera

  8. #8

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    AW: Heftige Symptome/meine Hormonwerte/Progesteroncreme?

    Hallo liebe Maxine,

    danke für Deine Anteilnahme und Antwort.

    Ja, ich weiß auch nicht warum Frauenärzte meistens sofort die Hormonpillen, Hormonspritze oder Hormonspirale zücken. Oder gerne sofort zur OP raten! Da bekommt man ja erst Recht Angst in die Wechseljahre zu kommen!
    Ich finde das sehr grausam, finsterstes Mittelalter!

    Ich tipp hier gleich nochmal die Blutwerte MIT Maßeinheiten rein.
    Mein Problem bei der "Interpretation" der Werte war der Umstand, dass neben meinen Werten zwar die Referenzwerte standen, allerdings eingeteilt in Follikelphase/Ovulation/Lutealphase/Postmenopause/etc. so dass ich nicht wusste, WIE und wo mein Arzt meine Werte eingeordnet hat, weil er ja von "Befund in Ordnung" redete.
    Und ich weiß halt nicht, wie ich das nun einordnen soll: Nach meinem Zyklustag an dem das Blut abgenommen wurde? Als Beispiel: Blut wurde am 1. Zyklustag (aber das wusste mein Arzt ja nicht, nur ich weiß das, weil ich im Kalender nachgeschaut habe!) abgenommen, also muss ich meine Werte mit den Werten der Kategorie "Follikelphase" vergleichen? Weil die ja ab 1. Tag der Regelblutung beginnt?

    Oder muss ich danach gehen: Vermutlich bin ich in den Wechseljahren und muss meine Werte mit den Werten "von was" vergleichen?

    Verstehst Du den Stolperstein in meinem Gehirn? :D



    Anfang August hab ich ja den Termin beim Endokrinologen. Nur ehrlich gesagt sehe ich das pessimistisch.
    Da ich in den vergangenen Jahren 2 x in einer endokrinologischen Abteilung einer Uniklinik war und die zapfen auch nur Blut ab, schauen NICHT auf den Zyklustag und werfen sich dann eh nur auf die Schilddrüse und NICHT auf die hormonellen Änderungen in Bezug auf Wechseljahre. Ich raffs einfach nicht. Als wäre das ein rotes Tuch für Ärzte.

    Wenn dieser Endokrinologe sich auch nicht auskennt, dann müsste ich schon in die nächste Stadt ... und da werde ich dann - wie Du geraten hast - vorher telefonisch abklären, ob die auch WJ-Beschwerden therapieren.

    vor 1 Jahr, Zyklustag vermutlich 15 oder 25:

    ich: LH 4,16 mlU/ml
    Referenzwert: Follikelphase 2,4-12,6 Ovulation 14,0-95,6 Lutealphase 1,0-11,4 Postmenopause 7,7-58,5

    (Beispiel Auswertung: Gucken die jetzt auf meinen Wert 4,16 und sagen sich: Oho, die ist in der Follokelphase! ? Oder sagen die sich: Die müsste in der Ovulation sein und dann ist ihr Wert zu niedrig! ?)

    ich: FSH 6,33 mlU/ml
    Referenzwert: Follikelphase 3,5-12,5 Ovulation 4,7-21,5 Lutealphase 1,7-7,7 Postmenopause 25,8-134,8

    ich: LH/FSH-Quotient 0,66
    Referenzwert: PCO > 2-3 normal > 1,0 perimenopausal < 1,0-1,0 postmenopausal < 1,0

    ich: 17-ß-Östradiol 37,15 pg/ml
    Referenzwert: Follikelphase 12,5-166 Ovulation 85,8-498 Lutealphase 43,8-211 Postmenopause < 5,0-54,7
    1. Trimester 215- > 4300

    ich: Progesteron 0,413 ng/ml
    Referenzwert: Follikelphase 0,2-1,5 Ovulation 0,8-3,0 Lutealphase 1,7-27 Postmenopause 0,1-0,8

    ich: Prolaktin 13,29 ng/ml
    Referenzwert: Frauen 4,79-23,3

    ich: Testosteron 0,329 ng/ml
    Referenzwert: Frauen 0,08-0,48

    ich: Sexualhormonbind.-glob. 73,69 nmol/l
    Referenzwert: Frauen 26-110

    ich: SHBG-Quotient 1,55
    Referenzwert: Frauen < 3,5

    ich: DHEA-Sulfat 1,75 ug/ml
    Referenzwert: Frauen 0,1-4,1

    ich: Androstendion 1,30 ng/mL
    Referenzwert: Frauen 0,4-4,1


    vor 4 Monaten, 1. Zyklustag:

    ich: LH 4,62 mlU/ml
    Referenzwert: Follikelphase 2,4-12,6 Ovulation 14,0-95,6 Lutealphase 1,0-11,4 Postmenopause 7,7-58,5

    (Beispiel Auswertung: Gucken die jetzt auf meinen Wert 4,16 und sagen sich: Oho, die ist in der Follokelphase! ? Oder sagen die sich: Die müsste in der Ovulation sein und dann ist ihr Wert zu niedrig! ?)

    ich: FSH 9,06 mlU/ml
    Referenzwert: Follikelphase 3,5-12,5 Ovulation 4,7-21,5 Lutealphase 1,7-7,7 Postmenopause 25,8-134,8

    ich: LH/FSH-Quotient 0,51
    Referenzwert: PCO > 2-3 normal > 1,0 perimenopausal < 1,0-1,0 postmenopausal < 1,0

    ich: 17-ß-Östradiol 53,47 pg/ml
    Referenzwert: Follikelphase 12,5-166 Ovulation 85,8-498 Lutealphase 43,8-211 Postmenopause < 5,0-54,7
    1. Trimester 215- > 4300

    ich: Prolaktin 12,43 ng/ml
    Referenzwert: Frauen 4,79-23,3

    ich: Testosteron 0,272 ng/ml
    Referenzwert: Frauen 0,08-0,48

    ich: Sexualhormonbind.-glob. 125,5 nmol/l
    Referenzwert: Frauen 26-110

    ich: SHBG-Quotient 0,75
    Referenzwert: Frauen < 3,5

    ich: DHEA-Sulfat 2,32 ug/ml
    Referenzwert: Frauen 0,1-4,1

    ich: Androstendion 2,45 ng/mL
    Referenzwert: Frauen 0,4-4,1

    = Falls noch jemand was dazu sagen möchte - würde ich mich freuen.

    Vielen Dank
    und viele Grüße

    Khera

  9. #9

    Registriert seit
    20.05.2013
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    13

    AW: Heftige Symptome/meine Hormonwerte/Progesteroncreme?

    Hi,

    so, gerade ist die Progesteroncreme von Firma B. angekommen.

    Heute ist mein 36. Zyklustag (sonst um die 25 Tage) und ich überlege, ob ich nicht einfach heut schon "cremen darf".
    Was würdet Ihr an meiner Stelle tun? Zumal ich ja noch Symptome habe und es mir nicht gut geht.

    Wer weiß wann ich meine Periode bekomme ... Und dann müsste ich ja normalerweise erst am 10. Zyklustag mit cremen anfangen. Richtig?
    Cremt man eigentlich bis zu dem Tag, an dem die Periode einsetzt? Also wenn ich heute anfange und übermorgen setzt die Regel ein, dann übermorgen nicht mehr cremen oder wiewowas? Ich blick da noch nicht ganz durch, weil das jede anscheinend individuell regelt.
    Mir gehts halt nur darum, dass nix Schlimmes passieren kann.

    Ich glaube die Progesteroncreme der Firma B. war doch die ganz milde, oder? Und wenn ich da einfach mit einer linsengroße Menge je Unterarm anfange, kann nix passieren ...

    Also meine Frage an Euch: Was würdet Ihr an meiner Stelle tun?

    VG
    Khera

  10. #10
    Mara11
    gelöscht

    AW: Heftige Symptome/meine Hormonwerte/Progesteroncreme?

    Zitat Zitat von Khera Beitrag anzeigen
    Hi,

    so, gerade ist die Progesteroncreme von Firma B. angekommen.

    Heute ist mein 36. Zyklustag (sonst um die 25 Tage) und ich überlege, ob ich nicht einfach heut schon "cremen darf".
    Was würdet Ihr an meiner Stelle tun? Zumal ich ja noch Symptome habe und es mir nicht gut geht.

    Wer weiß wann ich meine Periode bekomme ... Und dann müsste ich ja normalerweise erst am 10. Zyklustag mit cremen anfangen. Richtig?
    Cremt man eigentlich bis zu dem Tag, an dem die Periode einsetzt? Also wenn ich heute anfange und übermorgen setzt die Regel ein, dann übermorgen nicht mehr cremen oder wiewowas? Ich blick da noch nicht ganz durch, weil das jede anscheinend individuell regelt.
    Mir gehts halt nur darum, dass nix Schlimmes passieren kann.

    Ich glaube die Progesteroncreme der Firma B. war doch die ganz milde, oder? Und wenn ich da einfach mit einer linsengroße Menge je Unterarm anfange, kann nix passieren ...

    Also meine Frage an Euch: Was würdet Ihr an meiner Stelle tun?

    VG
    Khera


    Hallo,

    wegen der Schilddrüsenhormone, die du nimmst, würde ich an deiner Stelle Progesteron oder E 2 nur in Begleitung eines Endokrinologen nehmen, da die Schilddrüse sofort auf Progesteron und E 2 (ggf. mit Überfunktion etc..) reagiert.

    Progesteroncreme alleine wird auch nicht viel nützen, wenn du gleichzeitig einen relevanten E 2 mangel mit Symptomen, wie Hitzewallungen etc.. hast.

    Wichtig bei einer Schilddrüsenproblematik wäre auch den Ferritinwert zu überüfen, dieser sollte mindestens 100 sein, (wissen nicht viele Ärzte)

    Auch Haarausfall tritt auf, wenn der Ferritinwert schon sehr schlecht ist.

    Eisenzentren gehen davon aus, daß ab einem Ferritinwert von unter 100 schon die typischen Symptome, wie Schlafstörungen, "Nackensteifheit", Haarausfall etc...auftreten.

    Du siehst, nicht alle gesundheitlichen Beschwerden ab 40 sind immer nur auf den Wechsel zurückzuführen. (siehe auch den Nachtrag auf der nächsten Seite)

    Also in deinem Fall würde ich die Hormone nicht in Eigenregie nehmen, sondern nur in Begleitung eines Endokrinologen schon wegen der Überfunktion deiner Nebenschilddrüse, die du ja "noch zusätzlich hast".

    LG, Mara
    Geändert von Mara11 (25.05.2013 um 19:40 Uhr)

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