Hallo,
vllt hilft mein Beitrag ja dem Einen oder Anderen weiter.
Ich (44) hatte ein ca. 8 cm großes Myom. Am ehesten ein intramurales. Es wuchs in allen Gewebeschichten der GB.
Obwohl unübersehbar, wurde es bei einem Becken-MRT (aus anderen Gründen) übersehen...
Ich litt schon über 2 Jahre an unerklärlich starken, sehr schmerzhaften Blutungen und im nachhinein wird mir klar, dass ich doch sehr häufig zur Toilette gehen musste.
In der letzten Woche vor dem Eingriff hatte ich dann Dauerschmerzen. Vor allem in Rückenlage im Bett. Fürchterlich reißende Schmerzen. So, als würde ein Fußball versuchen, sich durch die Bauchdecke zu bohren...
Meine Gynäkologin machte ein Ultraschall und erwähnte nur die Einnahme von Hormonen bzw. eine Gebärmutterentfernung.
Glücklicherweise habe ich den Glauben an Ärzte schon lange verloren und ich begann zu gooogeln. Und auch der Ärzteservice meiner TK war hilfreich. Sie erwähnten, dass die TK die Kosten für den FUS (Fokussierten Ultraschall) in Dachau übernehmen würde.
Man liegt dabei einfach eine ziemliche Weile im MRT.
Leider ist Dachau sehr weit von meinem Wohnort entfernt. Trotzdem schickte ich mein MRT dorthin. Leider sind Darmschlingen im Weg, so dass diese Methode sowieso ausfiel.
Weitere Option ist die Embolisation. Schnell fand ich im Netz e. Klinik in - relativer - Wohnortnähe.
Leider ist der Eingriff mit einer Strahlenbelastung und einem Krankenhausaufenthalt verbunden. Trotzdem - auf meine GB wollte ich nicht verzichten und Hormone kamen auch nicht in Betracht. Ein Bauchschnitt sowieso niemals.
Das Risiko, dass im Rahmen einer Laparoskopie doch ein großer Schnitt erforderlich würde, wollte ich auch nicht eingehen.
Der Eingriff selber war schmerzlos und dauerte ca. 1 h. Anschließend war mir ein paar h übel (Kontrastmittel?) und der Kreislauf war schwach. Prophylaktisch bekam ich irgendein Antibiotikum. Als Schmerzmittel reichte Ibuprofen völlig aus. Da ich ahnte, im Krhs nicht ausreichend mit Medis versorgt zu werden, hatte ich vorsichtshalber eigene Tabletten mitgenommen... Die Schmerzen (Krämpfe) kamen in 2-3 stündigen Intervallen.
Am Tag nach dem Eingriff konnte ich schon wieder nach Hause. 4 Tage lang nahm ich bei Bedarf Ibuprofen ein.
Desweiteren hatte ich schon am Tag des Eingriffs eine leichte Blutung. Mit einigen Unterbrechungen hielt diese 12 Tage an.
Der Eingriff ist nun ca. 2,5 Wochen her. Ich habe ganz sicher schmerzfreie Momente. Ansonsten spüre ich schon einen merkwürdigen Schmerz im Bauchraum. Er ist auszuhalten, aber eben neuartig...
Leider muss ich nach wie vor sehr oft auf die Toilette.
Diese starken reißenden Schmerzen im Liegen sind tatsächlich bereits unmb. nach dem Eingriff verschwunden gewesen.
Laut YT-Video müsste das Myom nun in den nächsten 4 Jahren schrumpfen... Am stärksten wohl in den ersten 3 Monaten...
Ich werde die Größe also in 2,5 Monaten beim Gyn. mittels Ultraschall überprüfen lassen.













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(27.05.2011)