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  1. #11
    Mara11
    gelöscht

    AW: Eierstockzysten

    Zitat Zitat von famara Beitrag anzeigen
    Liebe Frauen,

    1000 Dank für Eure hilfreichen Rückmeldungen !

    Eure Informationen (Mara, T) und Erfahrungsberichte (Oregano) helfen mir sehr weiter, vor allem haben sie mich beruhigt.
    Ich kann also tatsächlich abwarten, und es ist nichts unnormales.
    In meiner UMgebung ist bislang nur eine einzige Frau, die eine Eierstockzyste hat, die allerdings seit jahren unter Beobachtung steht und sich nicht verändert.
    Im übrigen hat niemand in meinem Umfeld Erfahrung mit Zysten, schon gar nicht mit geplatzten, was mich irritiert hat.

    Zu wissen, dass sie normal und üblich sind, allemal im Wechsel und nach der Hysterektomie, beruhigt mich. Dann warte ich ab und hoffe, dass ich bald aus dieser Phase der Hormonumstellung heraus bin.
    Hormone kann ich wegen eines bei mir sehr hohen Thromboserisikos nicht nehmen.
    Und Schmerzmitteln stehe ich auch zurückhaltend gegenüber.
    sollte ich allerdings noch einmal in so eine Situation kommen (was nach Euren Berichten ja nicht ausgeschlossen ist), werde ich wohl etwas einnehmen. Ich fand die letzten Wochen mit dem dauernden Schmerz auch seelisch ziemlich belastend.
    Insofern sehe ich jetzt meinem nächsten Gynäk-Termin, den ich zwischen wegen einer heftigen Grippe verschieben musste, gelassen entgegen.

    Meine verzögerte Antwort hängt nicht mit fehlendem Interesse, sondern mit einer hartnäckigen Grippe zusammen, die mich eine Woche ans Bett fesselte, und danach musste viel liegengebliebenes aufgearbeitet werden.

    Also nochmals vielen herzlichen Dank,
    mit lieben Grüße
    Famara


    Hallo Famara,

    also Zysten sollte man schon, insbes. wenn sie Beschwerden machen, regelmäßig beobachten, da sie bei Überschreiten einer gewissen Größe auch gefährlich werden können, im schlimmsten Fall den Eileiter verdrehen können. Auch wenn große Zysten platzen so wäre dies nicht unbedenklich und sollte beobachtet werden.

    Gerade da du keine Hormone zur Vorbeugung etc...nehmen kannst und da bei dir Risikofaktoren vorliegen (WJ und Hysterektomie), würde ich das regelmäßig beoachten lassen.

    Prof. Huber hat einiges zum Thema Zysten erklärt. (findet man durch google)

    Lieben Gruß und alles Gute
    Mara

  2. #12
    Avatar von Aschenpummel
    Registriert seit
    11.04.2012
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    96

    AW: Eierstockzysten

    Zitat Zitat von Nice1307 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    bin ich denn die Einzige, die sofort einen OP-Termin erhalten hat nach dem Platzen einer Zyste?? Das war 2003... vielleicht behandelt man heute so etwas anders...

    Grüße
    @Nice1307: War Deine Zyste vielleicht nicht mit Wasser, sondern mit Eiter/Blut gefüllt?

    Ich bekam bei einer Routineuntersuchung im Dezember 2011 die Diagnose einer großen Zyste. Mein FA war sehr überrascht, dass ich keinerlei Beschwerden hatte, weil sie schon sehr groß war. Ich sollte dann meine nächste Periode abwarten, weil sich dadurch in den meisten Fällen die Zysten lösen. Kurz vor Silvester war ich noch einmal beim FA und meine Zyste ist sogar in der kurzen Zeit noch gewachsen. Im Januar war ich in der Klinik und bei der Voruntersuchung wurde noch festgestellt, dass an meinem Eierstock Verwachsungen waren. Am 20.01. wurde dann meine 10 x 6 cm große Zyste entfernt und mein linker Eierstock. Die Klinik war super und sie haben es auch klasse gemacht. Ich bin froh, dass ich es hinter mir habe. Es war mein erster Klinikaufenthalt und ich hatte eine riesengroße Panik, weil ich seit ich Kind bin eine Arztphobie habe. Aber ich überwinde mich immer zum Arzt zu gehen und zu Kontrolluntersuchungen, weil es wichtig ist.

  3. #13

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    26.04.2006
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    145

    AW: Eierstockzysten

    Hallo Aschenpummel,

    ich danke Dir für den Hinweis... ja, das war bei mir der Fall... das hatte ich verdrängt.

    Bei der OP wurde auch meine Endometriose entdeckt/entfernt, von daher war es im Grunde okay.

    Liebe Grüße

  4. #14

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    08.08.2007
    Beiträge
    165

    AW: Eierstockzysten

    Liebe Famara,
    ich bin auch eine Zystengeplagte.... und hab grad das selbe hinter mir wie Du: Schmerzen im Unterbauch, zwei Wochen lang mäßige Schmerzen, dann plötzlich ein irrer starker reißender Schmerz (da war, wie sich später rausstellte, die Zyste gerissen und die Flüssigkeit floss in den Bauch/Douglasraum). Nachdem die mich in der Notaufnahme der Frauenklinik esrt sofort operieren wollten, hat meine Gynäkologin entwarnt.

    sie hat mir geraten, einfach abzuwarten - in der Tat ist die Zyste innerhalb von drei Tagen nach dem Platzen sichtbar geschrumpft (von 4,7 cm auf 3 cm) und die Flüssigkeit wurde absorbiert. Habe noch ein ganz leichtes Ziehen im Bauch und sie meint, das gehe auch weg.
    Man kann Zysten auch rausoperieren, durch eine Bauchspiegelung - das ist ein Eingriff, der unter Vollnarkose in der Klinik gemacht wird, man muss ca. drei Tage in der Klinik bleiben und sich danach noch zwei Wochen schonen. Ich empfand den Wund-Heilungsprozess als sehr schmerzhaft.
    Grundsätzlich entstehen Zysten beim Eisprung - das Ei-Bläschen wächst, wenn es dann nicht platzt, hat man eine funktionelle Zyste. Funktionelle Zysten gehen tatsächlich meist von allein weg.
    Aber wenn man damit oft zu tun hat und Beschwerden hat, dann hilft nur, den Eisprung zu verhindern. Und das wiederum kann man nur durch die Einnahme von Hormonen bzw. der Pille erreichen - oder indem man den Eierstock entfernt.
    Meine Ärztin sagte, sie würde mir, wenn das jetzt immer so ist, wieder die Pille verschreiben.
    Es gibt auch Pillen speziell für ältere Frauen.

    Sprich doch über diese Möglichkeit auch mal mit Deiner Ärztin!

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