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  1. #1
    Administrator Avatar von Bfriends-Team
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    Wechseljahre: Problem oder Chance?

    Liebe Userinnen, liebe User,

    Schluss mit dem Gejammer über Hitzewallungen und Co.! Das fordert BRIGITTE-Autorin Vera Sandberg (57) in ihrem Standpunkt in der aktuellen BRIGITTE (Heft 21, ab 22.9.2010 am Kiosk). Denn Wechseljahre sind eigentlich ein wunderbares Wort, ein Aufruf: Lasst es uns gut gehen! Denn erstens bekommt das Klimakterium gar nicht jede Frau gleichermaßen leidvoll zu spüren. Und zweitens gilt: Auch wenn die Zeit beschwerlich ist, kann man sie produktiv nutzen und sein Leben entrümpeln. Denn wer es eh schon schwer hat, muss dringend Ballast abwerfen.

    Was meinen Sie: Sind Wechseljahre ein Problem oder eine Chance?

    Freundliche Grüße
    Ihr Bfriends-Team
    Das Bfriends-Team ist Ihr Ansprechpartner bei Fragen, Wünschen oder Problemen rund um die Community. Schreiben Sie uns gerne eine PN oder eine E-Mail.

  2. #2
    Avatar von Sevi65
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    AW: Wechseljahre: Problem oder Chance?

    Wozu sollen die Wechseljahre eine Chance sein? Zum Entrümpeln? Das habe ich immer schon gemacht - sei es in meinem Leben oder in meiner Wohnung, da brauche ich keine Wechseljahre für. Und Dauerkopfschmerzen, ein aufgeblähter Bauch, steigendes Gewicht ohne viel zu essen ...
    das alles ist für NICHTS aber auch gar nichts gut. Eine Chance?? Bestimmt nicht. Außer man ist in der Lage sich das alles schön zu reden. Funktioniert leider nicht bei jeder.

  3. #3

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    AW: Wechseljahre: Problem oder Chance?

    Das sehe ich mal genau so wie Sevi.Zum Entrümpeln brauch ich keine Wechseljahre.Ich habe bereits vor dieser Zeit, damals war ich gerade 40 mein Leben neu aufgeräumt und *Ordnung* geschaffen.Zu dieser Zeit war mein Zyklus noch regelmäßig und auch von Seiten des Arztes war vom Wechsel weit und breit noch nichts zu sehen. Nun bin ich 47 und seit letztes Jahr kommt meine Periode unregelmäßig, immer 2-3 Wochen zu spät.Ich fühle mich wie ein Wal(hab eh schon ein paar Pfunde zuviel) und hab das gefühl im 18. Monat schwanger zu sein :o( Ich esse nicht mehr als vorher und Bewegung hab ich durch den Job und meine 5 Kinder schon genug. Meine Haare fallen aus wie das fell vom Nachbarshund und meine Haut wird immer trockener.Ich find es schlimm diesen....ja nennen wir es mal *Verfall* mit anzusehen.Da frag ich mich allen ernstes was an den Wechseljahren so tolles sein soll?! Wie gesagt, ändern kann man sein Leben zu jeder Zeit, man muss nur bereit dazu sein!Das einzig gute ist, das man nach dem Wechsel, wenn er dann mal endlcih durch ist, nicht mehr verhüten muss!

  4. #4
    Avatar von Donna3
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    AW: Wechseljahre: Problem oder Chance?

    die wechseljahre haben mir einige hartnäckige kilos mehr und weniger haare eingebracht.
    das verstehe ich nicht als chance sondern als manko.

    und zum entrümpeln brauche ich die wechseljahre nicht, die motivation dazu kommt ab eines bestimmten alters von ganz alleine.
    Leben und leben lassen

  5. #5
    Ibeth
    gelöscht

    AW: Wechseljahre: Problem oder Chance?

    Zitat Zitat von Bfriends-Team Beitrag anzeigen
    Liebe Userinnen, liebe User,

    Schluss mit dem Gejammer über Hitzewallungen und Co.! Das fordert BRIGITTE-Autorin Vera Sandberg (57) in ihrem Standpunkt in der aktuellen BRIGITTE (Heft 21, ab 22.9.2010 am Kiosk). Denn Wechseljahre sind eigentlich ein wunderbares Wort, ein Aufruf: Lasst es uns gut gehen! Denn erstens bekommt das Klimakterium gar nicht jede Frau gleichermaßen leidvoll zu spüren. Und zweitens gilt: Auch wenn die Zeit beschwerlich ist, kann man sie produktiv nutzen und sein Leben entrümpeln. Denn wer es eh schon schwer hat, muss dringend Ballast abwerfen.

    Was meinen Sie: Sind Wechseljahre ein Problem oder eine Chance?

    Freundliche Grüße
    Ihr Bfriends-Team
    Mit Verlaub: Sie hängt Frauen noch mehr Ballast auf, indem sie so einen Unsinn von sich gibt, shame on her.

    Vielleicht lese ich aus dem Grund in letzter Zeit so wenig...viele haben nichts mehr zu sagen, haben keine neue Ideen and just flap their gums.

    Ibeth

  6. #6
    Avatar von Donna3
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    AW: Wechseljahre: Problem oder Chance?

    das isr richtig. dann darfst du auch noch ein schlechtes gewissen haben, wenn du die zeit nicht als "chance" begreifst.
    Leben und leben lassen
    Geändert von Donna3 (20.09.2010 um 22:58 Uhr)

  7. #7
    mezurasii
    gelöscht

    AW: Wechseljahre: Problem oder Chance?

    Ich kann mir schon vorstellen, wie das abgelaufen ist:

    Da wurde noch händeringend ein Beitrag gesucht, dann hat man die BriCom durchforstet und ist auf die Wechseljahresstränge gestoßen.
    Und dann hat man die arme Frau Sandberg dazu vergattert, sich dazu mal was aus den Fingern zu saugen, was schön "revolutionär" und ach-so-neu-klingt ....

    *gähn*

  8. #8
    Avatar von Sevi65
    Registriert seit
    18.02.2010
    Beiträge
    798

    AW: Wechseljahre: Problem oder Chance?

    DANKE DANKE DANKE Ihr Lieben für eure Beiträge. Ich bin froh, dass ich nicht die Einzige bin, der es so geht. Also muss ich kein schlechtes Gewissen haben ;))

    Wirklich, als "Frau in den Wechseljahren" oder kurz davor muss man sich wirklich viel bieten lassen, das grenzt schon an Verhöhnung. Solche Beiträge, eine Zeit in der frau sich unmöglich fühlt als Chance darzubieten, helfen da nicht wirklich. Genauso wenig wie die Versprechen der Pharmaindustrie, künstliche Hormone hielten jung, frau fühle sich dann endlich wieder "weiblich" oder schön. Das ist eine ganz ätzende Zeit, in der viel körperliche Beschwerden von jetzt auf gleich kommen und auf unabsehbare Zeit bleiben. Dazu die seelische Unausgeglichenheit. Da muss frau ganz doll aufpassen, ihrer Umwelt nicht über Gebühr auf den Geist zu gehen und das ist nicht immer einfach - eben auch auf Grund o.g. Beschwerden.
    Weniger ist es das Problem, Ballast abzuwerfen als selber Ballast zu SEIN.

    So, liebe BRIGITTE - reicht das als Antworten? Mal sehen ob sich auch Frauen melden, die die Wechseljahre ganz toll finden oder schon ganz viel Ballast abgeworfen haben ;)

  9. #9
    Gerbera1962
    gelöscht

    AW: Wechseljahre: Problem oder Chance?

    Hallo an alle,

    ich pflichte Euch bei; alles, was Ihr schreibt, ist auch meins. Die Wechseljahre bringen eher einen Wechsel vom "normalen" Leben in ein äußerst unbefriedigendes Leben; und hätte ich die Wahl, gehörten sie abgeschafft.

    Als ich mit 40 noch 65 Kilo wog und dachte, ich wäre dick, muss ich mir heute 90 Kilo gefallen lassen und zusehen, wie mein Leben immer unkontrollierter abläuft. Abends bin ich kaputt, in den Tagen vor den Tagen plagen mich Kopfschmerzen bis zum Erbrechen. Die Hormonersatztherapie, die Besserung bringen sollte, brachte mich fast um- ich war vier Tage lang krank und habe extrem viel Wasser eingelagert.

    Zudem heule ich wie ein Schlosshund vor der Periode und ich fühle mich alt seit 5 Jahren; und das mit 48. Das finde ich echt schlimm: dieses zusteuern aufs Alter, das in meinem Kopf doch erst mit 65, 70 anfängt. Aber nein, ich fühle mich schon jetzt alt, denn meine Vitalität ist im Eimer.

    Was soll nur werden? Ich nehme jetzt mal dieses Agnus Castus und hoffe, dass ich wenigstens damit gut fahre. Die Hormonersatztherapie kann ich vergessen- schon wegen meiner Krampfadern. Da ist jedes Östrogen zu viel des Guten.

    Und das allerschlimmste ist: selbst mein Frauenarzt sagte, dass es keine Therapie gibt. Jede Frau ist anders, jeder Körper ist anders. Man kann nur versuchen, die Beschwerden zu lindern, indem man vieles durchprobiert...

    Oh man, mit 40 habe ich noch in voller Blüte gestanden, war schlank und glücklich. Ich habe immer etwas zum Anziehen gefunden und konnte "einfach mal so" in einen Laden gehen. Heute gucke ich bei XXXL, ob ich etwas finde. Und dann sehen die Sachen aus wie Schwangerschaftsklamotten oder haben Blümchen... Da wird mir echt schlecht! Ich hätte nie gedacht, dass ich mal so aussehen würde wie die Frauen, von denen ich immer dachte, dass sie ihr Leben "nicht im Griff" haben.

    Nun bin ich eine von diesen Frauen- und das innerhalb von 5 Jahren...

    LG Gerbera

  10. #10
    Nathalie2000
    gelöscht

    AW: Wechseljahre: Problem oder Chance?

    Über die Wechseljahre jammere ich nur ganz selten, aber als Grund zu Freudenausbrüchen oder Chance betrachte ich sie auch nicht. Ich verstehe, dass Frau Sandberg mit ihrer persönlichen Biographie Dinge so betrachtet, nur das ist ihr ganz persönlicher Weg.

    Ich tendiere weniger dazu, mir die Dinge in amerikanischer Manier schönzureden.

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