Ihr Lieben,
seit Jahren schon lebe ich mit den Kindern alleine, bin vom Vater inzwischen geschieden.
Ich würde gerne abschließen und mit ihm "meinen Frieden" machen, aber es geht nicht.
Trennungsgrund war seine Verantwortungslosigkeit. Er hat sich nie so gut wie nie (sage niemals nie! ...) um die Familie gekümmert.
Er nannte keine Gründe und verweigert schon lange Aussprachen mit mir. Es gibt so gut wie keine (niemals nie sagen...) verbale Konversation zwischen uns Eltern. Auch nonverbal ist es Kommunikation, aber ungeheuer unbefriedigend.
Würde er gar nicht auftauchen und keine Rolle spielen, wäre das einfach für mich. Aber er taucht unregelmäßig auf und verlangt Umgang mit "seinen" Kindern. Auf eine Umgangsregelung will er sich nicht einlassen, und das braucht er lt. Gesetz auch nicht. JA etc. zucken die Schultern, denn man kann einen unwilligen Vater nicht dazu zwingen.
Andersrum ist es: Er hat sogar das Recht auf Umgang mit ihnen, das darf ich ihm nicht verweigern, - und den Kindern mag ich es nicht verweigern-. Im Endeffekt, wann er will.
Grundsätzlich will er Umgang haben. Nur nicht anhand eines Plans, sondern ausschließlich nach seinem Gusto. Alle ein, zwei Monate hat mal Zeit.
Über die Motive, warum er Umgang haben will, schweige ich mich besser aus. Es ist allerdings nicht das herzliche Interesse an den Kindern.
Er behauptet allerdings, er hätte unermessliches Interesse an den Kindern. Mit mir hat er so gut wie noch nie (niemals nie sagen ...) über sie gesprochen, mit den Kindern selbst spricht er nur alle paar Monate, beim Umgang. Kontakt über andere Verwandte oder Bekannte gibt es auch nicht, so dass er dort alles relevante erfahren würde.
Unterhalt zahlt er auch nicht. Noch nie (jetzt mal wirklich "nie"). Bislang war unser "Familieneinkommen" durch UHV ausreichend, aber der läuft aus. Mit meiner Arbeit, die ich nicht mehr ausweiten kann, verdiene ich kein befriedigendes Einkommen.
Das ist ein Parameter, an dem ich selbst arbeiten muss, und ich hoffe, dass sich in den nächsten Jahren etwas tut.
Aber es schmerzt mich wirklich sehr, dass es ihm so leicht gemacht wird, sich nicht beteiligen zu müssen. Er wird trotz bester Ausbildung immer am Selbstbehalt verdienen und leiderleiderleider für seine Kinder nicht mehr leisten können, als ca. 150 €. Ab und an. Das ist natüüüüürlich keine Berechnung, es passiert einfach so. Wie alles in seinem Leben. Huch!
Also:
Ich könnte immer wieder laut schreien, weil immer wieder irgendwelche Themen auftauchen, die die Rückmeldung des Vaters erfordern. Und er antwortet nicht. Reagiert nicht. Ist nicht da. Schweigt sich aus.
Mit diesem Schweigen kann ich nicht gut umgehen.
(Ich könnte auch den Sachverhalt gehässiger darstellen, aber die dann zu erwartenden Meinungen wären zu einseitig.)
Natürlich weiß ich, dass er sich nie ändern wird, das Muster fährt er ja seit Jahren. Er würde doch so gerne etwas tun, doch die Umstände lassen ihn einfach nicht. ...
Mich piekst dieses vollkommene Kümmern, das ich für die Kinder übernehme. Er tut ja wirklich nichts. Alle Dinge muss ich regeln und mache das auch. Er spielt aber den Überpapa.
Er kennt seine Rechte. Und er hat nur Rechte. (OMG, was tut er immer naiv ...)
Aber keine Pflicht hat er, keine einzige.
Was will ich? Was will ich auch mit diesem Beitrag sagen?
Ich will, dass er einfach mal reagiert! Und zwar nicht mit: "Das muss ich erstmal überdenken!"
Sonst, da bin ich ehrlich: Ich wollte ihn am liebsten aus unserem Leben komplett raus haben! Ja!!!
Achtung, der Duktus ändert sich jetzt ein wenig: Die Situation geht mir tierisch auf den Sack!
Am liebsten würde ich ihm alle Rechte entziehen lassen. Oder ihm wenigstens seine Pflichten "staatlich verordnen" lassen.
Ich will, dass er Unterhalt zahlt und (!!!) dass er Umgang wahrnimmt. Oder gar keinen Umgang hat.
Dass er auf Behördenschreiben reagiert und nicht "zufälligerweise" immer wieder einen Dreh findet, wie er sich drücken kann.
Es kotzt mich an!
Es ist nicht gut für die Kinder, die ICH ja nun immerhin immer wieder auffangen muss und ihnen vorleben muss, was ein sinnvoll und stabil geführtes Leben ist. Was echte Elternliebe ist. Dass es überhaupt zuverlässige Menschen gibt. Usw. Noch klappt das, es sind wunderbare kleine Menschen, die nach einem Gruppenhänger vor einiger Zeit wieder stabil sind und die überwiegend als "Vorzeigekinder" gelten.
Noch lieben sie ihren Papa, auch wenn es langsam in Verwunderung umschlägt, wie er sich verhält.
Aber mich kostet es ungeheuer viel Kraft, dass ich immer wieder auf ihn "angewiesen" bin, auf seine Reaktion.
Kennt ihr das denn nicht?
Es gibt leider keine Möglichkeit, ihn aus unserem Leben zu entfernen. Noch nicht mal die Möglichkeit, ihm das Sorgerecht zu entziehen. Was de facto, ehrlich gesagt, nicht viel ändern würde.
Ich will mich nicht immer wieder, immer wieder mit einem Menschen gedanklich auseinandersetzen müssen, wo nichts weitergeht.
Soiftzzzzzzz, Regbri











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Lass ihn doch machen, deshalb wird deine Leistung nicht geschmälert.
