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  1. #1
    Moderation Avatar von Anemone
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    Mit chirurgischer Hilfe dem Alter ein Schnippchen schlagen? Pro und Contra

    Angeregt durch den Strang über das Selbstbild ü50 und die Zeichen des Alterns möchte ich der Diskussion über das Pro und Contra der chirurgischen Eingriffe von Lifting u. Co. hier einen neuen Strang widmen. Wen das Thema interessiert, wer einen Eingriff wo und wie auch immer vorhat oder bereits hat machen lassen, wer aber auch strikt dagegen ist, der ist hier herzlich eingeladen, sich diskutierend auszutauschen.
    Und führe mich nicht in Versuchung -
    ich finde den Weg allein (Mae West)


    Wir glauben Erfahrungen zu machen,
    aber die Erfahrungen machen uns. (Eugène Ionesco)
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    Moderation 50+ und 60+, Kochen für Feinschmecker, BRIGITTE-Diät

  2. #2
    Charly07
    gelöscht

    AW: Mit chirurgischer Hilfe dem Alter ein Schnippchen schlagen? Pro und Contra

    Danke Anemone

    Meine persönliche Meinung ist immer noch die, daß das Geld für eine Schönheits OP meistens in einer Psychotherapie besser angelegt wäre. Es wäre meistens besser herauszuarbeiten mich anzunehmen wie ich bin, als dem nachzujagen, wie ich sein möchte. Sich positiv mit dem Alterungsprozess auseinanderzusetzen ist sicher harte Arbeit, Schönheits OPs schieben diese Auseinandersetzung nur nach hinten.

    Ich denke oft, daß es eine der größten Herausforderungen des menschlichen Lebens ist, sich mit der Alterung und dem Verfall des Körpers auseinanderzusetzen. Die einzige Möglichkeit sich von dieser Herausforderung zu drücken sit wohl wirklich jung zu sterben, aber ehrlich wollen wir dies ?

  3. #3
    Moderation Avatar von skirbifax
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    AW: Mit chirurgischer Hilfe dem Alter ein Schnippchen schlagen? Pro und Contra

    Ich sehe es ähnlich. Es ist für mich ein Zeichen von Reife, sich selbst zu akzeptieren. Dazu gehören Falten, Schwangerschaftsstreifen, der Busen, der nicht mehr so frech steht.

    Für mich hat das Alter etwas Schönes: Ich bin selbstsicherer geworden. Ich muss nicht mehr jedes Mal nachdenken, ob die Entscheidung auch richtig ist, ob ich nicht irgendetwas ganz Wichtiges versäume. Heute kann ich sagen, ich muss nicht alles mitgemacht haben, um zu wissen, dass ich es nicht will.

    Für micht gibt es das eine nicht ohne das andere. Also lebe ich mit meinen Falten, den Schwangerschaftsstreifen und dem nicht mehr so knackigen Busen.
    Die Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins.
    Marie von Ebner-Eschenbach


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  4. #4
    einewiekeine
    gelöscht

    AW: Mit chirurgischer Hilfe dem Alter ein Schnippchen schlagen? Pro und Contra

    Zitat Zitat von skirbifax Beitrag anzeigen

    Für micht gibt es das eine nicht ohne das andere. Also lebe ich mit meinen Falten, den Schwangerschaftsstreifen und dem nicht mehr so knackigen Busen.
    Das sagt sich so leicht!!

    Ich kann auch gut damit leben, dass mein Busen anders ist als vor 20 Jahren. Aber wenn man manchmal sieht, dass Frauen extreme Hängebrüste haben - nein, damit hätt ich glaub ich auch ein Problem.

    Das ist einfach kein schöner Anblick und was anderes als den Körper einer 25jährigen konservieren zu wollen oder ein nettes A-Körbchen auf D aufzupumpen.

    Das seh ich einfach differenzierter, und ich finde auch, dass ich mich leicht tue, meinen Körper zu akzeptieren, wenn ich so massive Problematiken gar nicht habe.

  5. #5
    Moderation Avatar von skirbifax
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    AW: Mit chirurgischer Hilfe dem Alter ein Schnippchen schlagen? Pro und Contra

    Das seh ich einfach differenzierter, und ich finde auch, dass ich mich leicht tue, meinen Körper zu akzeptieren, wenn ich so massive Problematiken gar nicht habe.
    Zugegeben! Aber was ist eine massive Problematik? Ich habe z. B. eine sehr markante Nase; für manche wäre sie sicher ein Grund sie verändern zu lassen. Diese markante Nase hat unverkennbar auch mein Sohn. Irgenwann wurde im Freudes-, Familienkreis eine Bemerkung über "unsere" Nase gemacht. Mein Sohn meinte mit dem unschuldigsten Augenaufschlag der Welt, dass er gar nicht wisse, was gemeint sei, er fände unsere Nase schön.

    Das meinte ich mit Akzeptanz. Ich maße mir aber auch nicht an, über die zu urteilen, die es anders sehen und sich verändern.
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    Marie von Ebner-Eschenbach


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  6. #6
    Moderation Avatar von PeggySue
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    AW: Mit chirurgischer Hilfe dem Alter ein Schnippchen schlagen? Pro und Contra

    Mit Hilfe der Schönheitschirurgie dem Alter ein Schnippchen schlagen zu wollen finde ich blödsinnig solange es nur darum geht, jünger ausschauen zu wollen. Verstehen kann ich Frauen (und Männer) die durch einen körperlichen "Makel" auffallen, oder gar verspottet werden, dass sie etwas dagegen unternehmen. Hätte ich extrem hängende Tränensäcke oder Oberlider die das Auge fast erdrücken würde ich mir vielleicht auch Gedanken über eine OP machen.
    Die Gesichter unserer deutschen Schauspielerinnen die gar nicht oder nur minimal verändert wurden finde ich auf jeden Fall sehr viel schöner und lebendiger mit all ihren Falten als diese schrecklichen Fratzen die man bei Schauspielerinnen oder Millionärsgattinnen in den USA sieht. Leider schwappt ja irgendwann alles über den großen Teich zu uns herüber
    Meine Meinung steht fest, bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen!
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  7. #7
    einewiekeine
    gelöscht

    AW: Mit chirurgischer Hilfe dem Alter ein Schnippchen schlagen? Pro und Contra

    Zitat Zitat von skirbifax Beitrag anzeigen
    Das meinte ich mit Akzeptanz. Ich maße mir aber auch nicht an, über die zu urteilen, die es anders sehen und sich verändern.
    Das ist auch schwer zu entscheiden. Ich bin ja ein Nasenfan und mag Charakternasen, ein Stupsnäschen find ich nicht so attraktiv.

    Mich hat immer sehr geärgert, dass bei meinem mittleren Sohn viele davon ausgegangen sind, dass man seine abstehenden Ohren operieren müsste, als ob es einen Ohrenstandard gäbe. Wir haben das nicht gemacht, sie stehen immer noch ein bisschen mehr ab als andere - aber das ist eben er. Für viele war das gar keine Frage: weicht ab vom Durchschnitt, muss korrigiert werden. Das hat mich schon entsetzt, diese Selbstverständlichkeit.

    Aber auch hier muss das jemand für sich entscheiden. Ich find Barbra Streisand absolut attraktiv, und hab auch bei Letitia von Spanien nicht verstanden, was da jetzt schöner sein soll. Trotzdem gibt es eben auch regelrechte Zinken, die ein Gesicht verunstalten können. Damit wollt ich auch nicht rumlaufen. Ich bin da gnädig, finde es aber oft auch schade, dass viele zu sehr einem Ideal nachhecheln, obwohl sie in meinen Augen völlig akzeptabel ausschauen.

    Geht mir zum Beispiel bei Busenvergrößerungen so, ich weiß nicht, was per se an einem großen Busen schöner sein soll als an einem kleinen, der ist ja nicht hässlich, weil er klein ist.

    Und ich denk, hier geht es auch nicht so sehr ums jünger aussehen (wär jedenfalls nicht mein Antrieb), sondern eher, nicht älter auszusehen als man ist. Bei Hängelidern z.B. - trotzdem schau ich nachher nicht bedeutend jünger aus - aber eben auch nicht ewig älter als ich tatsächlich bin! Das wär mein Kriterium!

  8. #8
    faltenfrosch
    gelöscht

    AW: Mit chirurgischer Hilfe dem Alter ein Schnippchen schlagen? Pro und Contra

    Der Titel dieses Strangs ist vielleicht ein bisschen ... seltsam.

    Wer mittels OP dem Alter ein Schnippchen schlagen will, braucht ganz bestimmt eher eine Therapie, denn dem Alter kann man durch OPs ja nun wirklich nicht entgehen.

    Ich selbst bin bekennende OP-Gegnerin (außer in Fällen, wo die Gesundheit oder Funktionen eingeschränkt sind, wie z.B. bei den Hängelidern usw.).

    Was mich oft wundert, ist, dass so viele Frauen nicht zu ihren OPs stehen.
    Okay, OPs haben noch nicht den besten Ruf, aber entweder ich mache das aus Überzeugung und stehe dann auch dazu, oder ich lasse es.
    Außerdem würden sie - sofern die OP denn gelungen ist - ja auch für bessere Akzeptanz von plastischen Operationen sorgen, denn im Augenblick fallen vor allem diejenigen ins Auge, die schlecht ausgeführt wurden - und davon gibt es verdammt viele.

  9. #9
    faltenfrosch
    gelöscht

    AW: Mit chirurgischer Hilfe dem Alter ein Schnippchen schlagen? Pro und Contra

    Zitat Zitat von einewiekeine Beitrag anzeigen
    Das ist auch schwer zu entscheiden. Ich bin ja ein Nasenfan und mag Charakternasen, ein Stupsnäschen find ich nicht so attraktiv.

    Ja, geht mir genauso. Besonders im Alter wirken Stupsnäschen eher lächerlich, vor allem, wenn sie eigentlich gar nicht zu dem Gesicht passen, weil künstlich erschaffen.

    Habe vor längerer Zeit einen Filmbericht über eine Frau mit beeindruckender Hakennase gesehen, die ein wirklich markantes - und wunderschönes, einzigartiges - Profil hatte.
    Sie hatte ihre Nase dann "nur" leicht glätten lassen (nicht so stark verkleinert, wie z.B. Ute Ohoven oder ähnliche) - und war danach todunglücklich, weil sie dann nur noch ein eher langweiliges Profil hatte. Sie hatte unterschätzt, wie sehr sie sich doch mit ihrem natürlichen Aussehen identifiziert hatte.

  10. #10
    Moderation Avatar von Anemone
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    02.07.2004
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    AW: Mit chirurgischer Hilfe dem Alter ein Schnippchen schlagen? Pro und Contra

    Faltenfrosch, Stupsnasen lächerlich? Na weißte, ich bin mit einer Nase mit Aufwärtstrend gesegnet, und als Jugendliche wollte ich immer aussehen wie Ursula Andress. Ich stand vor dem Spiegel und drückte meine Nasenspitze immer etwas nach unten, um zu sehen, wie es aussehen KÖNNTE. Hätte mir jemand damals Geld für eine Nasen-OP gegeben, ich hätte es sofort ändern lassen. Jetzt hab ich mich schon seit einigen zig Jahren an mein Knubbelorgan gewöhnt, es gehört halt zu mir. Kommt doch auch immer auf den Gesamteindruck an, obs stimmig ist.
    Und ein Näschen wie Michale Jackson selig würde wohl keine haben wollen...
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