+ Antworten
Seite 1 von 66 1231151 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 655
  1. #1

    Registriert seit
    29.01.2011
    Beiträge
    613

    Leicht in die mittleren Jahre

    Hallo liebe Frauen ab Mitte 40 (ungefähr),

    ich hätte gerne Austausch zum Thema Abnehmen (oder zumindest nicht zunehmen), wenn die Wechseljahre kommen. Und zwar ohne Diät, ohne Stress und in der Gewissheit, dass es ein Ding namens „Innerer Schweinehund“ nicht gibt.

    Wir werden ja dann sehen, ob damit auch ganz andere Themen verknüpft sind. Bei mir sind sie das, bestimmt bei einigen anderen auch. Und dann ist es sicher spannend, auch darüber zu reden, wenn es sich ergibt.

    Meine Lage: Ich bin 48einhalb, habe einen schönen, fordernden Job, einen 10jährigen Sohn und einen liebenden Mann an meiner Seite. Lange war ich der kleine, schlanke Typ, immer so Größe 36/38, meine Figur war nie ein negatives Thema, ich hatte nie eine Waage. Seit ich Anfang 40 bin, nehme ich stetig zu, was auch mit ein paar Äußerlichkeiten zu tun hat:

    - wir sind umgezogen, und die neue Wohnung liegt nicht mehr im 5. Stock ohne Aufzug, die neue Arbeitsstelle liegt nur noch 3 Fahrradminuten entfernt (statt 25 min.)

    - Ich habe mit der Mirena verhütet (seit ein paar Monaten ist sie zum Glück raus)

    - Mein Mann kocht wie Gott in Frankreich, er ist bei uns der Hausmann, ich muss im Haushalt nix machen und abends gibt es die Hauptmahlzeit (neuerdings aber immerhin sehr leicht)

    -Wenn ich mir die Frauen über 40 in der mütterlichen Verwandtschaft anschaue, wird’s mir ganz anders – ich bin da wohl genetisch vorbelastet

    Jedenfalls musste ich in den letzten Jahren mehrfach Jeans in größeren Größen kaufen. In diesem Januar bin ich bei Größe 40/42 und 74,8 kg angekommen (ich bin 1,67 groß) und habe gemerkt, dass mir das nicht mehr behagt. Also versuche ich seitdem abzunehmen, was viel, viel schwerer ist als früher. An Diäten glaube ich nicht, und wenn alles nur an der Disziplin hängt, halte ich auch nicht langfristig durch.

    Immerhin wiege ich jetzt 72,1, d.h. sehr langsam ist da etwas in Bewegung geraten. Mit weniger, bewussterem Essen und Trinken verbunden mit mehr Bewegung. Jetzt geht es darum, langfristig mit Lust weiterzumachen. Und hier suche ich Austausch, das hilft zur Motivation. Wer macht mit? Ich bin auch in einem anderen Strang aktiv, aber da haben sich die meisten anderen verdünnisiert bzw. das Gegenteil. Deswegen hoffe ich hier auf ein etwas lebhafteres Gespräch.

    Bin gespannt, wer sich so meldet und freue mich drauf.
    Schönen Tag erst mal, K.

  2. #2

    Registriert seit
    29.01.2011
    Beiträge
    613

    AW: Leicht in die mittleren Jahre

    Hm, ich schreib hier einfach mal zu einer etwas bequemeren Tageszeit ein bisschen weiter. Es sind ja nicht alle solche Frühaufwacher wie ich. Ich hoffe mal, das liest jemand, die sich angesprochen fühlt.

    Also: Alle Genießerinnen, die Lust auf gutes Essen UND Schönheit haben, auf angenehme Bewegung und das sichere Wissen "Ich mag meinen Körper", keine Lust auf allzu strenge Disziplin und Kalorienzählerei - und denen all das bzw. der Weg dorthin leichter fällt, wenn sie darüber ein bisschen quatschen können: meldet euch.

  3. #3
    Moderation
    Registriert seit
    20.08.2010
    Beiträge
    9.656

    AW: Leicht in die mittleren Jahre

    "Gewicht halten" scheint ein unpopuläres Thema zu sein... und ein schwieriges. Nachdem ich 2009/2010 viel abgenommen habe, versuche ich jetzt seit einen Dreivierteljahr mein Gewicht zu halten und habe mich seit 6 Monaten erfolgreich auf ein 5kg breites "Fenster" eingeschossen. Ich versuche es mit Intuitive Eating, aber ich traue mir selber und meinem Eßverhalten nicht genug, um ohne Kalorienbuchführung auszukommen, da ich zu Unmäßigkeit in allen Richtungen neige.

    Bin jetzt 42, Single, netter (aber streßiger) Job, liebe gutes Essen und Schokolade, koche gerne (und habe viele Freunde, die auch alle gerne kochen und gerne gut essen), fahre täglich ein bißchen Rad, wandere gerne, und mache inzwschen Krafttraining schon fast als Hobby statt als "man muß ja Sport machen".

    Von der Familienhistorie her bin ich eigentlich eine der glücklichen, meine Verwandten tendieren alle zu breitem Kreuz und leichtem, gut verteiltem Übergewicht bei bester (Stoffwechsel-)Gesundheit, aber leider gibt es auch eine Familiengeschichte von zwanghaftem Eßverhalten und Körperbildstörung, die mich ein wenig heimsucht.

  4. #4

    Registriert seit
    29.01.2011
    Beiträge
    613

    AW: Leicht in die mittleren Jahre

    Hallo Wildwusel,

    das ist ja klasse, dass ausgerechnet du dich meldest! Ich habe eine Weile mitgelesen, wie du dich mit anderen darüber unterhalten hast, dass du nicht weiter abnehmen willst und wie das geht, das Gewicht-Halten.

    Welches Krafttraining machst du? Ich war noch nie in einem Fitness-Studio, ich laufe immer nur durch den Wald oder gehe jetzt wieder schwimmen im See. Aber ich vermute, Krafttraining hilft viel besser zum Muskelaufbau. Ich hätte so gerne, dass meine Oberschenkel nicht mehr aneinanderwabbeln. Aber das tun sie, da kann ich laufen, wie ich will. Wobei ich nicht mehr laufe als 3x pro Woche eine halbe Stunde, mehr geht nicht, und mehr will ich auch nicht.


    Ist Intuitive Eating das, wonach es klingt, also Essen nach dem Lustprinzip? Oder was anderes?

    Gruß K.

  5. #5

    Registriert seit
    05.01.2011
    Beiträge
    45

    AW: Leicht in die mittleren Jahre

    Zitat Zitat von Kardamom Beitrag anzeigen
    Hallo liebe Frauen ab Mitte 40 (ungefähr),

    ich hätte gerne Austausch zum Thema Abnehmen (oder zumindest nicht zunehmen), wenn die Wechseljahre kommen. Und zwar ohne Diät, ohne Stress und in der Gewissheit, dass es ein Ding namens „Innerer Schweinehund“ nicht gibt.

    Wir werden ja dann sehen, ob damit auch ganz andere Themen verknüpft sind. Bei mir sind sie das, bestimmt bei einigen anderen auch. Und dann ist es sicher spannend, auch darüber zu reden, wenn es sich ergibt.

    Meine Lage: Ich bin 48einhalb, habe einen schönen, fordernden Job, einen 10jährigen Sohn und einen liebenden Mann an meiner Seite. Lange war ich der kleine, schlanke Typ, immer so Größe 36/38, meine Figur war nie ein negatives Thema, ich hatte nie eine Waage. Seit ich Anfang 40 bin, nehme ich stetig zu, was auch mit ein paar Äußerlichkeiten zu tun hat:

    - wir sind umgezogen, und die neue Wohnung liegt nicht mehr im 5. Stock ohne Aufzug, die neue Arbeitsstelle liegt nur noch 3 Fahrradminuten entfernt (statt 25 min.)

    - Ich habe mit der Mirena verhütet (seit ein paar Monaten ist sie zum Glück raus)

    - Mein Mann kocht wie Gott in Frankreich, er ist bei uns der Hausmann, ich muss im Haushalt nix machen und abends gibt es die Hauptmahlzeit (neuerdings aber immerhin sehr leicht)

    -Wenn ich mir die Frauen über 40 in der mütterlichen Verwandtschaft anschaue, wird’s mir ganz anders – ich bin da wohl genetisch vorbelastet

    Jedenfalls musste ich in den letzten Jahren mehrfach Jeans in größeren Größen kaufen. In diesem Januar bin ich bei Größe 40/42 und 74,8 kg angekommen (ich bin 1,67 groß) und habe gemerkt, dass mir das nicht mehr behagt. Also versuche ich seitdem abzunehmen, was viel, viel schwerer ist als früher. An Diäten glaube ich nicht, und wenn alles nur an der Disziplin hängt, halte ich auch nicht langfristig durch.

    Immerhin wiege ich jetzt 72,1, d.h. sehr langsam ist da etwas in Bewegung geraten. Mit weniger, bewussterem Essen und Trinken verbunden mit mehr Bewegung. Jetzt geht es darum, langfristig mit Lust weiterzumachen. Und hier suche ich Austausch, das hilft zur Motivation. Wer macht mit? Ich bin auch in einem anderen Strang aktiv, aber da haben sich die meisten anderen verdünnisiert bzw. das Gegenteil. Deswegen hoffe ich hier auf ein etwas lebhafteres Gespräch.

    Bin gespannt, wer sich so meldet und freue mich drauf.
    Schönen Tag erst mal, K.
    Liebe Kardamom,

    ich bin 41 und stelle das leider an mir auch fest.

    Ich bin etwa die gleiche Grösse wie du und hatte früher wirklich eine gute Figur. Jetzt merke ich, dass sich das Gewicht etwas verselbständigen will....

    Im Moment schaue ich, was ich esse. Ich mache 3 x in der Woche Sport, aber ich kämpfe ganz schön. Leider kann ich Dir auch nicht viel raten, weil ich mich nie um Gewicht und Figur kümmern musste.

    Lieben Gruss
    Mosaik

  6. #6
    Moderation
    Registriert seit
    20.08.2010
    Beiträge
    9.656

    AW: Leicht in die mittleren Jahre

    Hallo Kardamon,

    ich mache derzeit das Programm "The New Rules of Lifting for Women" von Lou Shuler und Alwyn Cosgrove. Das sind ziemlich harte Trainings für große Muskelgruppen, und sparsames Intervallcardiotraining. Macht Spaß -- es gefällt mir wesentlich besser, kiloweise Eisen umherzuschwingen als leise summende elektrische Maschinen zu bedienen. Es scheint auch effizienter.

    Wobei viele der Basis-Übungen (Kniebeugen, Lunges, Liegestützen, Planks) auch zu Hause mit einem Rucksack und dem Inhalt des Vorratsschranks gehen.

    Laufen ist nicht so meins, war es nie. Ich habe eine Menge Ausdauer im Gehen, Schwimmen und Radfahren (vier Stunden? Warm-up!) und kann keine fünf Minuten Joggen. Deswegen mache ich mein Intervalltraining auf dem Laufband -- es ist die größte Herausforderung.

    "Intuitive Eating" geht davon aus, daß wir alle im Grunde essen *können* -- also wissen können was wir brauchen, wann wir hungrig und wann wir satt sind, und entsprechend handeln -- aber daß wir uns durch soziale Gewohnheiten abgewöhnt haben oder uns abgewöhnt wurde, das zu tun. Intuitive Eating heißt zu lernen, auf den eigenen Körper zu hören: Zu essen, wenn man Hunger hat, das, worauf man Appetit hat und was einem gut tut (wenn einem z.B. auf Erdbeeren schlecht wird, sind die nicht gut für einen...), und aufzuhören, wenn man satt ist. Google mal nach Geneen Roth.

    Ich verwende das, um zu verhindern, daß ich mich durch den ganzen Kühlschrank futtere bis ich endlich das finde, worauf ich eigentlich Hunger hatte, und auch um wirklich das zu kochen, was ich mag und nicht das, was billig war oder weg muß.

    Mal sehen, das ist alles noch recht neu, ich weiß noch nicht, wie das alles längerfristig funktioniert. Vielleicht geht's ja komplett in die Hose und die Kilos kommen zurück und bringt Freunde mit. Ich bemühe mich um eine philosophische Einstellung.

  7. #7

    Registriert seit
    29.01.2011
    Beiträge
    613

    AW: Leicht in die mittleren Jahre

    Hallo Mosaik, freut mich, dass du dich gemeldet hast.

    Tja, da geht's dir also auch so wie mir. Das ganze erwachsene Leben lang ist man schlank und rank, und plötzlich das! Ich will halt nicht irgendwann aufwachen und eine füllige Matrone mit praktischer Kurzhaarfrisur sein, der man von weitem das "Ich habe aufgegeben" ansieht. Und deshalb muss nun was passieren bzw. passiert schon.

    Was machst du denn für einen Sport?
    Und auf was achtest du beim Essen?

    Ich bin überzeugt davon, dass Diät machen für mich absolut kontraproduktiv wäre. Ich bin gierig und genießerisch, ich liebe gutes Essen und Wein und Bier etc. Sobald ich dann wieder aufhören würde mit einer Diät, würde alles nur schlimmer. Soviel habe ich auch hier aus einigen Abnehmforen verstanden, da sind einige Frauen, denen es so geht, und die es bereuen, jemals mit einer Diät angefangen zu haben. Nein, meiner Meinung nach geht es nur mit langfristiger Ernährungsumstellung und weniger Essen - der Körper braucht ja auch einfach weniger. Und zusätzlich mehr Bewegung natürlich.

    Mit 41 habe ich über all diese Dinge allerdings noch gar nicht nachgedacht. Aber es geht ja bei jeder Frau anders los mit dem Klimawechsel.

    Wildwusel, wie hast du denn abgenommen? Warum hat es so gut geklappt?

  8. #8
    Avatar von wilhelma
    Registriert seit
    16.05.2007
    Beiträge
    764

    AW: Leicht in die mittleren Jahre

    Zitat Zitat von Kardamom Beitrag anzeigen
    Ich will halt nicht irgendwann aufwachen und eine füllige Matrone mit praktischer Kurzhaarfrisur sein, der man von weitem das "Ich habe aufgegeben" ansieht.

    Was für ein treffender Satz für mein derzeitiges Lebensgefühl! Danke, Kardamom.

    Ich reihe mich hier mal ein: 43 Jahre alt, immer relativ schlank gewesen, wog mein ganzes Erwachsenenleben so um die 63 kg bei 172 cm (bis auf den Schwangerschaftsgewichts-Supergau vor 7 Jahren, wo ich sage und schreibe 25 kg zugelegt hatte.. --- aber auch die gingen ganz von selbst wieder runter), konnte Chips essen, Schokolade, war "natursportlich" ohne viel Sport zu treiben, habe nie Kalorien gezählt, und auf einmal sind es über 70 kg!!! *kreiiiiisch*

    Und das Schlimmste: fast alles rottet sich am Oberkörper zusammen, das heißt Bauch, Oberarme und Riesenm**pse! Gegen einen ordentlichen Schwung Hintern oder Hüften hätte ich nicht mal etwas einzuwenden, aber ich scheine eher auf dem Weg zur quadratischen Baukastenfigur alter Frauen zu sein, wenn ich nicht bald etwas unternehme.

    Erst wurde es nur ganz allmählich mehr, aber seit ich vor einem Jahr mit dem Rauchen aufgehört habe, kann ich essen, was ich will, Sport treiben, soviel ich will ----- es geht NICHTS runter! Diäten will ich auch nicht. Aber wie soll ich ohne jemals wieder in meine geliebten Jeans passen?

    Gehe mehrmals die Woche joggen, so 30-60 min, je nach Zeit und Tagesform, und 1x 1000 m Bahnen schwimmen, aber es scheint nicht zu reichen. Fitnessstudio ist mir zu teuer.

    Da ist man endlich über 40 und mit sich selbst im Reinen, so dass man vielleicht endlich mal männertechnisch nicht zu den Falschen greifen würde, und dann DAS! Ich finde es soooo gemein.
    "Im fernen Sonnenschein liegen meine größten Sehnsüchte. Ich mag sie vielleicht nicht erreichen, aber ich kann aufblicken und ihre Schönheit sehen und versuchen, mich von ihnen führen zu lassen." - Louisa May Alcott

  9. #9

    Registriert seit
    29.01.2011
    Beiträge
    613

    AW: Leicht in die mittleren Jahre

    Wilhelmina, wie unfair! Soviel Sport und so wenig Effekt.
    Da muss doch was zu machen sein.

    Falls du mit Hormonen verhütest (Pille oder Hormonspirale), wäre da vielleicht noch ein Grund zu suchen. War bei mir so - diese Hormonspirale Mirena hat einiges Schädliche bei mir bewirkt, ich erhole mich gerade davon. Ich komme drauf, weil du vom größeren Busen und Bauchumfang sprichst, denn das ist ganz typisch bei vielen Frauen, die die Mirena schlecht vertragen.
    Seit sie weg ist, hab ich nicht mehr so einen Dirndl-Purzelbusen und einen deutlich flacheren Bauch. Von der besseren Laune und vom tieferen Schlaf ganz zu schweigen.

    Aber davon abgesehen: Einen guten Mann kennenzulernen sollte dir trotzdem noch gelingen. Meinen hab ich auch erst mit 43 kennengelernt (als ich die Fehler alle durch hatte und besser wusste, was ich will und brauche), vorher war ich 5 Jahre alleinerziehend.

    Ich mag Ratgeber (solange die Autoren mir nicht blöder als ich vorkommen). Was mir jetzt, wo mich das Zunehmen anfing zu stören, sehr geholfen hat, ist ein Buch von Maja Storch, "Mein Ich-Gewicht". Handelt witzigerweise mit keiner Zeile von Gewicht, Kalorien und so weiter, das kommt alles nicht vor. Und ist entlastend und erhellend. Und vor allem motivierend. Dazu morgen vielleicht mehr.

  10. #10
    Moderation
    Registriert seit
    20.08.2010
    Beiträge
    9.656

    AW: Leicht in die mittleren Jahre

    Zitat Zitat von Kardamom Beitrag anzeigen
    Wildwusel, wie hast du denn abgenommen? Warum hat es so gut geklappt?
    Ich habe mich irgendwann zwischen 35 und 39 damit abgefunden, fett zu sein, immer gewesen zu sein und immer zu bleiben, und habe aufgehört, mich dadurch in dem einschränken zu lassen, was ich tun kann. Ich habe mir ein Fahrrad gekauft und schicke Klamotten und mich in der Muckibude angemeldet, damit ich mal meine Rückenschmerzen loswerte. 2009 habe ich dann von einer Physiotherapeutin ein saugutes Trainingsprogramm bekommen, und weil ich es so toll fand, daß man Muskeln sehen konnte, habe ich mal angefangen, das ganze Zwischendurchgefuttere und Müllschlucken bleibenzulassen und stattdessen zwei Mal am Tag etwas "richtiges" (und richtig gutes) zu essen.

    Da inzwischen meine schlechten Eßgewohnheiten (Oh Gott, morgen könnte es nichts mehr geben! Besser jetzt alles essen was man kriegen kann!) durch stetige Verfügbarkeit von Essen etwas abgeflaut waren, konnte ich mich mit meinem inneren Schweinehund ganz gut einigen, daß wir leckere Sachen in vernünftigen Mengen essen würden, anstatt uns auf eine Hungersnot vorzubereiten, weil wir beide wissen, daß es morgen auch noch was gibt.

    Und dann gingen die Kilos runter wie hastdunichtgesehen. Etwa 30 davon von März 2009 bis Dezember 2010. Und weil das so schön ging, habe ich mit dem Krafttraining eben auch weitergemacht.

    Mit erst 41/42 habe ich stoffwechseltechnisch natürlich noch ein paar Vorteile. Rein numerisch habe ich mich immer so um die 1800-2000 kcal bewegt, mit ein mal wöchentlichen Mampftagen mit 2300-2500.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •