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  1. #41

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    AW: Mitte 20 - Krise - Torschlusspanik?

    Hallo zusammen,

    habe mich hier gerade beim Durchlesen in vielen eurer Postings wiedererkannt. Ich bin 29, werde also im nächsten Jahr 30 und habe im Moment irgendwie so eine Phase, in der ich mich alt fühle. Das liegt nicht an der näher rückenden "30", sondern ist mir besonders daran aufgefallen, dass ich zwar immer noch viel mit Freunden unternehmen, mittlerweile aber halt eher die "ruhigen" Dinge wie essen oder was trinken gehen, sich zum quatschen treffen, Kino etc. statt langen Disconächten. Vor 2 Jahren dagegen z.B. war ich mit einer Freundin noch ca. jedes zweite Wochenende unterwegs.
    Zudem höre ich in letzter Zeit von immer mehr Freunden und Bekannten Dinge wie: Wir heiraten, wir bekommen ein Kind, wir bauen ein Haus.
    Bei mir dagegen ist die Planung noch nicht so weit fortgeschritten: Ich bin seit 3 Jahren mit meinem Freund zusammen, wir wohnen seit 2 Jahren zusammen und haben über Hochzeit & Kinder zwar auch schon gesprochen, aber da ich aufgrund meiner Studiums auch erst seit rund 2 Jahren arbeite und er auch noch nicht sooo lange in seinem Job arbeitet, ist das bisher noch nicht spruchreif. Bisher hat mir das eigentlich auch nicht so viel ausgemacht, aber da ich nun halt verstärkt von anderen höre, dass sie heiraten, ein Haus bauen oder Kinder planen, stört mich das schon ein bißchen - nicht so sehr, dass mich das deprimiert oder so, aber ein bißchen kratzt es schon an mir.

    Wahrscheinlich ist das völlig normal und man sollte ich da nicht von anderen beeinflussen lassen bzw. andere als Maßstab nehmen, aber es beruhigt mich schon ein bißchen, dass ich mit diesem leichten Anflug von "Toschlusspanik" nicht alleine bin;)

  2. #42

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    AW: Mitte 20 - Krise - Torschlusspanik?

    Hallo Jule,

    vielleicht ist diese "Torschlosspanik" auch einfach ein langsam aufkommender Kinderwusch? So klingt es doch gleich viel positiver ;-). Und das Schöne ist doch, dass ihr diesbezüglich auf dem richtigen Weg seid, wenn ihr denn möchtet. Die Beziehung ist schon ein gutes Stück gewachsen, Ausbildung ist durch, ihr seid im Job schon ein wenig gefestigt...

    Ich glaube, wir fühlen uns ähnlich!

    Liebe Grüße

  3. #43

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    AW: Mitte 20 - Krise - Torschlusspanik?

    Jedenfalls schön zu lesen, dass es nicht nur mir so geht;)
    Einen Kinderwunsch gibt es bei mir definiv noch nicht, klar denkt man mal darüber nach und ich bin mir auch sicher, dass ich irgendwann mal Kinder haben möchte, aber bei mir stehen Dinge wie heiraten und ein Haus bauen/kaufen da an erster Stelle:) Außerdem arbeite ich aufgrund des Studiums noch nicht so lange in meinem Job und möchte hier auf jeden Fall auch noch einige Jahre Berufserfahrung sammeln bevor es zum nächsten Schritt übergeht. Ich habe nur irgendwie das Gefühl, dass alle anderen es da irgendwie eiliger haben und man selbst dann hintenansteht, wenn man erst mit Mitte 30 da angekommen ist wo man hinmöchte.
    Im Prinzip bin ich mit meiner Lebenssituation ja auch glücklich und sollte mir nicht so viele Gedanken darüber machen, wie andere ihr Leben planen;)

  4. #44

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    AW: Mitte 20 - Krise - Torschlusspanik?

    Hallo Zusammen

    ich bin durch Zufall auf diesen Strang gestoßen. Und auch wenn er schon etwas älter ist, will ich mich doch noch zu Wort melden. Auch ich sprenge den Altersrahmen ein wenig - und zwar nach unten. Ich bin erst 18.
    Habe vergangenes Frühjahr mein Abitur gemacht und studire jetzt im 1. Semester. Pläne wie das Heiraten oder Kinderkriegen sind noch in weiter Ferne. Jedoch sind sie verschwommen irgendwie schon da - aber eben noch eher die romantischen Bilder die ein kleines Mädchen im Kopf hat, wenn es an die Zukunft denkt.

    Mich hat das Lesen all der Einträge irgendwie doch sehr berührt, weil es zeigt wie unterschiedlich doch die Lebenswege jedes einzelnen Menschen verlaufen. Aber keinder davon ist besser oder schlechter als der andere!! Es gibt einfach so viele Möglichkeiten und das Leben an sich ist doch eigentlich das tolle, was wir erleben dürfen. Wie auch immer es genau abläuft, das kann man eh nicht planen.

    Ich habe im letzten Sommer auch viel über das Leben nachgedacht. Was daran lag, dass ich aufgrund einer bakteriellen Hirnhautentzündung fast gestorben wäre. Da macht man sich dann so seine Gedanken: "Ich bin doch noch so jung, wie kann das sein? Mein Leben liegt doch vor mir ... Was will ich eigentlich mal erreichen? Was ist mir wichtig im Leben? usw."
    Gleichzeitig stand in diesem Zeitraum die Entscheidung an: Was studiere ich? Eigentlich wollte ich Medizin studieren, doch aufgrund der hohen NCs hätte ich nur sehr weit weg von zu Hause einen Studienplatz bekommen. Also hab ich mich für ein Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Medizintechnik in meiner Heimatstadt entschieden.
    Bei mir hat sich gedanklich sehr viel verändert in dieser Zeit. Ich wollte eigentlich rauß in die Welt, was erleben, Karriere machen und so weiter. Aber als ich dann so im Krankenhaus lag und es mir wirklich dreckig ging, waren es meine Freunde und vor allem meine Familie, die für mich da waren und mich durch diese Zeit begleitet, ja getragen, haben. Werte die innerhalb einer Familie gelebt werden, aber von uns Jugendlichen eben oft nur belächt werden, sind mir bewusst geworden. Das hat alles zu meiner Studienentscheidung beigetragen. Und nun habe ich einen Weg eingeschlagen, den ich so nie für mich in Betracht gezogen hätte. Aber ich bin glücklich damit!!! Es hat sich alles einfach so zum Guten gewendet.

    Egal, wie man sich entscheidet, welchen Lebensweg man wählt, man kann immer glücklich werden. Und man sollte sich nicht vom Getuschel der anderen verunsichern lassen. Jeder sollte in seinem Tempo den Weg gehen, den er für sich eben gewählt hat. Und wenn manche eben früher Kinder bekommen wollen, dann ist das das gute Recht dieser Paare. Wenn andere sich Zeit lassen wollen, auch okay.
    Man kann zwei Lebenswege nicht miteinander vergleichen. Letztendlich hängt doch alles vom Zufall ab: Wem begegnen wir in unserem Leben? Unter welchen Umständen? Kackt uns der Vogel auf den Kopf oder sind wir eine Sekunde später erst an dieser Stelle.

    Ich finde es toll, dass ihr euch Gedanken über Themen wie Familiengründung macht. Und ich bin schon wahnsinnig gespannt darauf, wie es bei mir mit Mitte/Ende 20 aussehen wird.
    Aber wenn's nicht klappt: Anfang 30 ist auch kein Problem ;) Bei meinen Eltern war es so, dass sie schon mit 16 zusammenkamen, aber ich kam dann erst als meine Mama 31 war und knapp 3 Jahre später mein Bruder. Also keine (Torschluss-)Panik! Ich glaub fest daran, dass alles so kommen wird, wie es das beste ist :)

    Ich hoffe es war nicht unangebracht als "Kleinkind" hier in die "Erwachsenenrunde" zu platzen :) Entschuldigung!!

  5. #45
    ooOooOoo
    gelöscht

    AW: Mitte 20 - Krise - Torschlusspanik?

    Ich kann mich da auch noch anschließen. Ich bin ebenfalls Mitte 20 und mich deprimiert momentan, dass ich irgendwie noch nichts richtig auf die Reihe bekommen habe. Mein erstes Studium habe ich ziemlich in den Sand gesetzt und jetzt stecke ich gerade mitten im zweiten Studium. Und habe im Moment ständig Panik, dass es auch schiefgehen könnte. Und irgendwie trauere ich der verlorenen Lebenszeit während des ersten Studiums nach.

    Einen Partner habe ich auch noch nicht gefunden, was mir auch ziemlich zusetzt. Nur den Kinderwunsch habe ich zum Glück nicht.

  6. #46

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    AW: Mitte 20 - Krise - Torschlusspanik?

    Es ist zwar OT, aber, warum lese ich so oft bei Usern, dass sie inzw. gelöscht sind? Obwohl ihre letzten Beiträge manchmal nur Wochen oder wie in diesem Monat ein gutes halbes Jahr her sind.

    Warum ging die Lebenszeit während des ersten Studiums verloren, nur weil man es aufgegeben und ein zweites begonnen hat? Lebt man denn während dem Studieren nicht auch?

  7. #47

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    AW: Mitte 20 - Krise - Torschlusspanik?

    Zitat Zitat von Martin31 Beitrag anzeigen
    Es ist zwar OT, aber, warum lese ich so oft bei Usern, dass sie inzw. gelöscht sind? Obwohl ihre letzten Beiträge manchmal nur Wochen oder wie in diesem Monat ein gutes halbes Jahr her sind.
    Das habe ich mich auch gerade gefragt. Naja, keine Ahnung.

    Bin 21 und habe nicht direkt Torschusspanik. Bin seit 6 Monaten mit meinem Freund zusammen, bin entsprechend da glücklich.
    Ich studiere etwas, was mich interessiert und Spaß machen könnte. "Könnte" deswegen, weil ich irgendwie nie das erreiche (Noten- und vor allem Wissenstechnisch) wie ich das gerne hätte. Ich sehe mich im Vergleich zu meinen Kommilitonen und in diesem Moment habe gefühlt keine Kraft mehr weiter zu machen. Wenn ich etwas verstehe, oder das Gefühl habe etwas verstanden zu habe, macht es mir richtig Spaß. Trotzdem fallen dann auch da meine Leistungen schlechter aus als bei anderen. Und in diesem Moment fühle ich mich wieder richtig dumm. Ich frage mich, wie ich überhaupt das Abi bestanden habe, was ich hier überhaupt mache. Ich habe dann das Gefühl, dass ich nie etwas hinkriege. Und das macht mich seit dem letzten Semester ziemlich fertig.

    Arbeitstechnisch läuft es auch nur mäßig. Wurde überraschenderweise letzten Monat nach nur 10 Monaten arbeiten gekündigt. Habe jetzt einen neuen Job, den ich irgendwie vergleichsweise unspannender finde. Und entsprechend langweilig, d.h. die Stunden ziehen sich endlos...

  8. #48

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    AW: Mitte 20 - Krise - Torschlusspanik?

    Hallo!

    Wie viele Stunden die Woche arbeitest du denn? Arbeiten deine Mitstudenten auch?

    Ich nehme an, du arbeitest nicht Vollzeit. Es werden oft zuerst die Mitarbeiter gekündigt, die nicht Vollzeit arbeiten.

    21 ist noch ziemlich jung. Ich würde sogar sagen, dein richtiges Leben hat erst vor wenigen Jahren begonnen.

    LG Martin

  9. #49

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    AW: Mitte 20 - Krise - Torschlusspanik?

    Ja das stimmt schon Ich genieße die Zeit mehr als die Schulzeit, auch wenns gerade schlechter läuft als eben in der Schule.
    Ich arbeite 45 Stunden im Monat, sprich, es ist jetzt ein Minijob.

  10. #50

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    AW: Mitte 20 - Krise - Torschlusspanik?

    Ich hatte auch so eine Phase wo ich mir städig Gedanken gemacht hab, was meine Bekannte so machen, ob sie verheiratet sind etc. Das führt aber zu nichts. Jeder Mensch geht seinen eigenen Weg und man darf sich nicht vergleichen.

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