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  1. #51
    Avatar von Bisasam
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    AW: Wandern - eine Entdeckung der Langsamkeit

    Zitat Zitat von WhiteTara Beitrag anzeigen
    Alte Bahnstrecken sind was Feines, ich fahre auch gerne mit solchen Zügen. Die spannendste Strecke war in Südindien ein alter Zug hinauf auf die höchste Bergstation, die es dort im Süden gibt. Ansonsten ist meine Lieblingsstrecke in der Schweiz mit der Rhätischen Bahn von Filisur nach St. Moritz. Hier im Schwarzwald gibt es auch eine historische Bahnstrecke - die Sauschwänzle Bahn (heißt so, weil sich die Strecke kringelt wie ein Schweineschwänzle), aber ich habe dem Zug bisher beim Wandern nur zugeschaut, bin noch nicht mit gefahren.
    Freut mich, wenn du ohne Stock gehen konntest - das ist ja schon ein Fortschritt Meine Füße zicken auch gerade wieder herum, zur Abwechslung an anderer Stelle als sonst und ich habe das dumme Gefühl, ohne Einlagen geht es gerade besser. Aber darin liegt die Tücke: wenn ich zu lange ohne Einlagen laufen, dann fängt es ja wieder an alter Stelle an zu zwicken Seufz, ich muss wohl mal wieder konsequenter Fußgymnastik machen
    Ja, da muss ich auch dranbleiben, und manchmal nervt es schon: dreimal täglich dehnen und dann noch Fußgymnastik, die Intensität langsam steigern... das braucht alles Zeit, vor allem im Alltag. Aber ich denke schon, dass es sich langfristig lohnt und dass so kleine Erfolge jetzt schon spürbar sind.
    Auf das Fahren mit der Rhätischen Bahn freue ich mich auch schon sehr. Die Strecke nach St. Moritz kenne ich noch nicht, aber vielleicht wird das auch noch irgendwann. Solche Fahrten sind als Schlechtwetter-Varianten gedacht, von denen wir allerdings hoffen, dass sie nicht eintreten.

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Auf Tagestour nehme ich (in den Klimazonen, in denen ich unterwegs bin) 1 Liter Wasser mit,und eine Brotbox mit einem Käsebrot, 'nem Appel und 'nem Ei. Bei strengem Frost statt dessen Nußschokolade und Müsliriegel. Bei nicht-Frost kann ich kann immer noch ganz gut den Tag auf leeren Magen durchlaufen, aber Brotzeit macht Spaß.
    Also - den Frosttip muss ich mir merken! In der kalten Jahreszeit habe ich immer mal den Fehler gemacht, kalte Getränke mitzunehmen, die ich dann nicht mochte, und Brot bzw. Brötchen schmeckt dann meist auch nicht so.
    Aber generell habe ich gern was dabei. Lieber was mit zurück nehmen, als unterwegs hungrig bzw. durstig zu sein, das könnte mir wirklich die Tour verderben.

    Zitat Zitat von WhiteTara Beitrag anzeigen
    Manchmal bin ich auch auf "Schlemmertour" - bin durchaus schon mit warmer Suppe, gut eingepacktem und dann noch warmen Frühstücksei samt Salzstreuer, Tomate-Mozzarella-Salat; Landbrot, Ziegenfrischkäse, Appenzeller und Schwarzwaldschinken; O-Saft + Tee; Banane, Apfel, Mango und noch Gurken+Karottensticks losmarschiert, um dann nach beobachtetem Sonnenaufgang oben auf dem Berg zu speisen.

    Oder Freundin und ich schleppten bei einer Tour von Gasthof zu Gasthof tatsächlich den Campingkocher mit, weil mir morgens im Ort noch flugs frisches Grünzeug kauften, um dann bei der Mittagsrast zu kochen. Richtig klasse war der eine Mittagsstopp in einer Burgruine, wo wir kurzer Hand die alte Küche zu neuem Leben erweckten, in dem wir dort unsere mobil-Küche ausbreiteten. Gespeist wurde dann mit über die Burgmauer baumelnden Beinen und herrlichem Ausblick - es gab vorweg Wildkräutersalat, Pasta mit Tomatensauce, samt Paprika-Karottengemüse, Nachspeise frisch geschnippelter Obstsalat mit Vanillejogurthaube. Als Spaziergänger aus dem Ort mittags zur Ruine aufstiegen, mussten die herzhaft lachen über unser Burgfräulein Menü und wollten erst nicht glauben, dass wir auf mehrtägiger Tour sind.
    Oh, das liest sich ja verführerisch!

    Ich habe mir auch schon bei längeren Radtouren so kleine Schlemmerportionen zusammengestellt.
    Als wir früher mit unseren Kindern wandern waren, sind wir oft komplett ausgestattet losgezogen: mit belegten Brötchen, Nudelsalat, Würstchen, Obst, Joghurt usw. im Gepäck, wobei die Kinder dann auch was zu tragen hatten. Wenn man zu sechst unterwegs ist, kann man nicht immer einkehren, da wird man ja arm. Aber heute genießen wir es, spontan mal schön in einer Gaststätte zu pausieren. So ein richtiges komplettes Mittagessen wäre mir beim Wandern aber zu üppig, obwohl die Speisekarten oft sehr reizvoll sind. Ein kleiner Salat oder eine Vorspeise reichen vollkommen. Das Picknicken draußen war auch immer schön, aber die Vorbereitungen... ... möchte ich jetzt nicht mehr unbedingt haben.

    Gestern habe ich mal spontan ein Paar Leichtwanderschuhe probiert, die mir gefallen hätten, aber die passten nicht soo gut, wie ich erwartet hatte und da außerdem die Zeit ein bisschen knapp war, habe ich es dann gelassen. Bis zum großen Wanderurlaub sind ja noch ein paar Monate hin.
    Kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er zurücklässt, ist bleibend.

  2. #52
    Avatar von WhiteTara
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    AW: Wandern - eine Entdeckung der Langsamkeit

    Zitat Zitat von Bisasam Beitrag anzeigen
    Auf das Fahren mit der Rhätischen Bahn freue ich mich auch schon sehr. Die Strecke nach St. Moritz kenne ich noch nicht, aber vielleicht wird das auch noch irgendwann. Solche Fahrten sind als Schlechtwetter-Varianten gedacht, von denen wir allerdings hoffen, dass sie nicht eintreten.
    Da gibt es auch eine nette und informative Wanderstrecke: Bahnlehrpfad von Preda nach Bergün mit vielen Schildern unterwegs über die Geschichte der Rhätischen Bahn und man kann sich in er Touristeninformation oder im Bahnhof einen kostenlosen Fahrplan mitnehmen, der einem die genauen Zugfahrzeiten an den Aussichtspunkten der Strecke zeigt, damit man auch zur passenden Zeit am richtigen Punkt steht, um den Zug direkt auf dem Viadukt oder am Tunnelausgang fürs Foto zu erwischen oder sogar mehrere Züge gleichzeitig auf dem Foto bannen kann.
    Der Lehrpfad ist eine Teilstrecke vom Weitwanderweg Via Albula/Bernina von Thusis bis Tirano immer entlang an der Rhätischen Bahn über 128 km. Das ist sehr praktisch weil man die Teilstrecken auch als Tagestouren von einem Standort aus erwandern kann, ist ja alles mit der Bahn zu erreichen
    Herrlich auch die Strecke von Davos bis Filisur zu laufen, das sind rund 30km, aber am schönsten ist das Stück von Schmelzboden (Bahnhof Monstein) nach Filisur: über den alten Zürgenweg, wo der Zug zum Großteil im Tunnel verschwindet man als Wanderer dann aber draußen feine Ausblicke hat und als Highlight dann die Überquerung des Wiesener Viaduktes. Auf der Strecke wird auch beim Berglauf Swiss Alpine Davosgerannt. Fotos
    Mehr Infos zur Region auf w.berguen-filisur.ch
    LG WhiteTara

  3. #53
    Avatar von Bisasam
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    AW: Wandern - eine Entdeckung der Langsamkeit

    Zitat Zitat von WhiteTara Beitrag anzeigen
    Herrlich auch die Strecke von Davos bis Filisur zu laufen, das sind rund 30km, aber am schönsten ist das Stück von Schmelzboden (Bahnhof Monstein) nach Filisur: über den alten Zürgenweg, wo der Zug zum Großteil im Tunnel verschwindet man als Wanderer dann aber draußen feine Ausblicke hat und als Highlight dann die Überquerung des Wiesener Viaduktes. Auf der Strecke wird auch beim Berglauf Swiss Alpine Davosgerannt. Fotos
    Mehr Infos zur Region auf w.berguen-filisur.ch
    Danke für den Tipp! In der Ecke Monstein-Filisur waren wir noch nicht. Ich sehe aber, dass es dort sehr schön sein muss und tatsächlich ist der Zürgenweg auch als Wanderung in unserem Wanderführer beschrieben. Das merken wir uns auf jeden Fall vor, denn wir möchten dieses Mal auch den einen oder anderen Weg im Tal oder eben mal nicht auf Gipfel gehen, denn da gibt es ja auch so schöne Touren. Obwohl auch noch so viele Gipfeltouren locken...
    Aber wenn wir nicht alles schaffen, müssen wir halt mal wieder dorthin. Von Filisur aus käme man auch Richtung Piz Kesch, das fände ich sehr reizvoll.
    Markierungen von Swiss-Alpine-Marathon haben wir auch immer mal gesehen, auch etliche Läufer, und als ich die sah, war ich froh, "nur" wandern und nicht rennen zu müssen. Ich dachte mir auch, ich könnte mal so morgens eine Runde dort joggen, hielt es dann aber für besser, mir meine Kräfte für die Wanderungen aufzuheben.
    Deine Fotos hatte ich vor einer Weile schon mal angeguckt , aber nun, nachdem ich selbst in der Nähe dort war, ist der Eindruck noch ein anderer.
    Kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er zurücklässt, ist bleibend.

  4. #54
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    AW: Wandern - eine Entdeckung der Langsamkeit

    Zitat Zitat von Bisasam Beitrag anzeigen
    Als wir früher mit unseren Kindern wandern waren, sind wir oft komplett ausgestattet losgezogen: mit belegten Brötchen, Nudelsalat, Würstchen, Obst, Joghurt usw. im Gepäck,
    Ich hab immer den Schrecken vor viel Gepäck, und meine Mutter hatte den Schrecken vor Lebensmittelvergiftungen, deswegen waren bei uns Äpfel und Schwarzbrot mit Hartkäse (ohne Butter) angesagt. Mit den Pfadis war die Lebensmittelhaltbarkeit dann ein ernstes Problem, weil man ja wesentlich länger unterwegs war, da gab's viel Brot und Honig bzw. Marmelade.
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  5. #55
    Avatar von Bisasam
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    AW: Wandern - eine Entdeckung der Langsamkeit

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    deswegen waren bei uns Äpfel und Schwarzbrot mit Hartkäse (ohne Butter) angesagt. Mit den Pfadis war die Lebensmittelhaltbarkeit dann ein ernstes Problem, weil man ja wesentlich länger unterwegs war, da gab's viel Brot und Honig bzw. Marmelade.
    Naja, mit der Brot-Käse-Variante könnte ich mich anfreunden, Brot mit Honig oder Marmelade... das würde irgendwann der Hunger reintreiben, aber ich wäre dann unzufrieden und käme sicher weniger gut voran.
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  6. #56

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    AW: Wandern - eine Entdeckung der Langsamkeit

    Hallo, liebe Wanderladies :-)

    Also ich habe mir folgenden Schuh angeschaut bei Karstadt Sport von Meindl names Borneo Lady.
    Hier die Beschreibung:
    Trekkingschuh und Jagdschuh mit spezieller Auslegung auf den weiblichen Fuß und Digafix-System für optimalen Fersenhalt. Strapazierfähiges Nubukleder Oil, hochwertiges Lederfutter. Herausnehmbares anatomisch geformtes Ergofit-Fussbett. Griffige Meindl Multigriffsohle von Vibram mit Weichtrittkeil. MFS (Memory-Foam-System zur besseren Fußanpassung) Speziell entwickelter Schaum wird zur Polsterung des Schaftes eingesetzt, die Reaktionstemperatur ist auf den Fuß abgestimmt. Durch die Fußtemperatur wird der Schaum weicher und passt sich dabei perfekt der Fußform an.
    Für eine noch bessere Schuh-Passform
    MFS-Schaum in perfekter Abstimmung kombiniert mit klassischen Materialien.

    Ich finde ja, der Preis hats in sich, andrerseits würde ich die Schuhe mit Sicherheit auch ausserhalb des Wanderns im Winter bei Schnee und Regen anziehen und dann ist der Preis schon wieder in Ordnung. Es war nur so ungewohnt für mich , so einen Schuh am Fuss zu haben,aber ich muss sagen, der Fuss war darin richtig fest, also ich hatte guten Halt...

    Was meint ihr dazu ? Ich bin ja noch totale Anfängerin und weiss noch gar nicht, wohin mich das Wandern führt...

  7. #57
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    AW: Wandern - eine Entdeckung der Langsamkeit

    @Bisasam: Das Erschreckende ist, man kann, wenn man sich tage- und wochenlang anstrengt, bei kühlem bis wechselhaftem Wetter, sein Gepäck schleppt und nur draußen ist, ununterbrochen Marmeladenbrote (ohne Butter) essen und wird nur immer hungriger. Es ist nicht nur das Alter, daß die Pfadis immer nach Nutella schreien.

    @Iris: Von allen technischen Daten abgesehen: Paßt dir der Schuh gut? Paßt er für deinen Einsatzbereich? (Im norwegischen Sumpf braucht man andere Schuhe als beim Bergwandern auf Lanzarote.) Welches sind die markantesten Nachteile deiner jeztigen Schuhe, und hat der Schuh diese Nachteile nicht? Was sind die Vorteile deiner jetzigen (außer "vorhanden" und "bezahlt"), und hat der Schuh diese Vorteile?

    Ich laufe die Hälfte der Zeit in Bär-Lederstiefeln, weil die leichter und flexibler sind als meine Meindl Island, und auf Schnee besseren Grip haben und asphalttauglicher sind, aber wenn es in den Matsch geht, müssen es die Island sein...
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    Geändert von wildwusel (01.05.2012 um 21:32 Uhr) Grund: vergessen gehabt das quote zu löschen

  8. #58

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    AW: Wandern - eine Entdeckung der Langsamkeit

    Von allen technischen Daten abgesehen: Paßt dir der Schuh gut? Paßt er für deinen Einsatzbereich? (Im norwegischen Sumpf braucht man andere Schuhe als beim Bergwandern auf Lanzarote.) Welches sind die markantesten Nachteile deiner jeztigen Schuhe, und hat der Schuh diese Nachteile nicht? Was sind die Vorteile deiner jetzigen (außer "vorhanden" und "bezahlt"), und hat der Schuh diese Vorteile?
    Danke Wildwusel für 'Deinen Beitrag !

    Zu Nachteilen kann ich Dir gar nichts sagen, da dies der allerste Wanderschuh in meinem Leben wäre und der erste Einsatz wäre Wandern für Anfänger auf Mallorca....
    Der Vorteil - soweit ich das beurteilen kann - ist wohl der, dass ich in diesen Meindlschuhen echt festen Halt hatte,also ganz fest drin sass, ohne hin und her zu gliddern, aber: sie kommen mir auch schwer vor, obwohl sie leicht sind, aber ich habe ja gar keine Verlgeichsmöglichkeiten, da ich kaum weiss, wie es ist in Wanderschuhen..

    Bär-Lederstiefel klingen auch gut...

  9. #59
    Avatar von Bisasam
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    AW: Wandern - eine Entdeckung der Langsamkeit

    Das sind bewährte und beliebte Schuhe, Iris. Preislich normal, würde ich meinen.
    Meindl-Schuhe sind mir schon mehrfach empfohlen worden, sie sehen auch superbequem aus - aber ich komme nicht so richtig mit ihnen klar. Sie passen halt auch nicht an jeden Fuß.
    Wenn du dich darin wohlfühlst, könnte es ja klappen.
    Ich würde auch darauf achten, am Nachmittag oder Abend anzuprobieren, da die Füße auf längeren Wanderungen etwas anschwellen.
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  10. #60

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    AW: Wandern - eine Entdeckung der Langsamkeit

    Danke, Bisasam, das nimmt mir ein bisschen die Unsicherheit.
    Darf ich fragen, warum sie bei dir wengier gut passten und welche hast du ?
    Also ich habe sonst keine Probleme mit Blasenbildung oder so, aber einen schönen Spreitz, Senk- und Plattfuss.
    Ein so fester Schuh wie Meindl Borneo könnte da unterstützend wirken...

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