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  1. #351
    Avatar von WhiteTara
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    AW: Wandern - eine Entdeckung der Langsamkeit

    Und weiter geht es durch die Natur:

    Der Herbst macht hier häufig Inversionswetterlage: unten im Tal dicker Nebel und oben in den Bergen schönste Sonne, weshalb ich heute Mittag flugs mit dem Bus irgendwo hinauf fahren musste.

    Ich bin auf dem Höhenweg von St. Märgen nach St. Peter spaziert - ganz gemächlich, immer mal wieder in der Sonne gesessen und habe euch auch Fotos mitgebracht.
    Auf diesem schönen Panorama-Weg waren heute viele Menschen unterwegs, aber es verteilte sich ganz gut über die Strecke.
    Kichern musste ich am Ende: Ich war in meinem Spaziergängertempo unterwegs und habe prompt 2 Nordicwalkerinnen überholt
    LG WhiteTara

  2. #352

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    AW: Wandern - eine Entdeckung der Langsamkeit

    w o w !

    g r a n d i o s !

    d a n k e !

  3. #353
    Avatar von Bisasam
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    AW: Wandern - eine Entdeckung der Langsamkeit

    Vielen Dank für eure schönen Tourenbeschreibungen und die Fotos!

    Da bekommt man richtig Lust auf Herbststimmung mit allem Drum und Dran. Teilweise so sagenhaft blauer Himmel und dann der Nebel im Tal - sehr romantisch sieht das aus!

    Ich komme derzeit leider nicht zum Wandern - Umräumen und Renovieren ist angesagt, aber vor Weihnachten soll die Wohnung noch etwas verschönert werden.
    Aber ich kann mich schon auf den nächsten Sommer freuen - Urlaub im Montafon ist vorbestellt , das sorgt doch gleich für Motivation über den Winter. Und die eine oder andere Winterwanderung ist vielleicht auch drin, mal sehen.
    Kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er zurücklässt, ist bleibend.

  4. #354
    Avatar von WhiteTara
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    AW: Wandern - eine Entdeckung der Langsamkeit

    Montafon - das klingt doch schon sehr nach Vorfreude! Ich habe noch gar keinen Plan, was ich im längeren Sommerurlaub machen werde. Das wird wieder den üblichen Kampf geben: gen Süden in die Alpen oder doch lieber gen Norden nach Skandinavien ? Die letzten Jahre siegten immer die Alpen, vielleicht sollte ich wirklich mal wieder in den Norden reisen - Wanderurlaub geht ja zum Glück überall

    Ich möchte euch noch eine Fotonachlese von einer kleinen Novemberregentour zeigen. Es war irgendwie schauriges Wetter, nass, kalt und einfach nur bäääh! Aber ich hatte frei und wollte nicht alle Tage nur drinnen verbringen, also habe ich mich tapfer in die Regenmontour gehüllt und bin einfach vor Haustür in den Wald. Immerhin sind dann doch rund 8 km zusammen gekommen und die Bilder zeigen: so schrecklich war es gar nicht, denn auch das Schietwetter hat seine schönen mystischen Momente

    Da ich diese Woche Urlaub habe, musste ich natürlich auch viel Frischluft tanken. Hier unten im Tal ist nach wie vor eher nasses Schietwetter, aber kaum aus der Stadt heraus, konnte man die Tage zusehen, wie die Schneegrenze sank. Also bin ich mit dem Zug 2 Stationen raus gefahren bis zum "Himmelreich" und dort einfach den erstbesten Hügel hoch, bis ich Schnee unter den Füßen hatte. Die ersten Fotos im Album mit dem trüben grauen Himmel. Auch nur ein kurzer Spaziergang mit rund 9 km.

    Tschakka und dann heute: meine persönlicheSaisoneröffnung auf der Loipe
    Endlich liegt oben im Hochschwarzwald genug Schnee, dass die ersten Loipen gespurt werden konnten; ab morgen gehen auch die ersten Lifte an den Pisten in Betrieb ----> der Winter ist da!!!!
    Und es war sooo herrlich heute da oben im Schnee - ihr seht es selbst auf den Bildern mit strahlend blauem Himmel und Sonnenschein. Da das gemeine Volk am Mittag noch bei der Arbeit saß, hatte ich die Idylle im Schnee fast für mich allein - so herrlich! An der Hütte machte ich 30 Min. Pause mit heißem Tee+Laugenweckle (die bewirtschafteten Hütten an der Loipe sind alle noch in den Betriebsferien, da gibt es erst ab Mitte des Monats wieder Kaffee+Kuchen), ich hätte stundenlang in der Sonne sitzen können und auf die Schneelandschaft schauen.
    Allerdings hatten es die 9 km auf der Loipe in sich und ich war entweder völlig außer Atem am Schnaufen, die Beine wollten schlapp machen oder die Arme streiken, ob der ungewohnten Bewegung Aber das wird besser werden mit jedem gelaufenen km

    Jedenfalls habe ich hier herrliche Winteraussichten: sozusagen vor der Tür rund 900 km Loipennetz und ich kenne davon gerade mal an die 65 km, also gibt es noch einiges zu entdecken
    Auch viele Winterwanderwege gibt es und vielleicht schaffe ich es dieses Mal, auszuprobieren, wie es sich mit Schneeschuhen läuft.
    LG WhiteTara

  5. #355
    Avatar von Bisasam
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    AW: Wandern - eine Entdeckung der Langsamkeit

    Zitat Zitat von WhiteTara Beitrag anzeigen
    Ich möchte euch noch eine Fotonachlese von einer kleinen Novemberregentour zeigen. Es war irgendwie schauriges Wetter, nass, kalt und einfach nur bäääh! Aber ich hatte frei und wollte nicht alle Tage nur drinnen verbringen, also habe ich mich tapfer in die Regenmontour gehüllt und bin einfach vor Haustür in den Wald. Immerhin sind dann doch rund 8 km zusammen gekommen und die Bilder zeigen: so schrecklich war es gar nicht, denn auch das Schietwetter hat seine schönen mystischen Momente

    Da ich diese Woche Urlaub habe, musste ich natürlich auch viel Frischluft tanken. Hier unten im Tal ist nach wie vor eher nasses Schietwetter, aber kaum aus der Stadt heraus, konnte man die Tage zusehen, wie die Schneegrenze sank. Also bin ich mit dem Zug 2 Stationen raus gefahren bis zum "Himmelreich" und dort einfach den erstbesten Hügel hoch, bis ich Schnee unter den Füßen hatte. Die ersten Fotos im Album mit dem trüben grauen Himmel. Auch nur ein kurzer Spaziergang mit rund 9 km.

    Tschakka und dann heute: meine persönlicheSaisoneröffnung auf der Loipe
    Endlich liegt oben im Hochschwarzwald genug Schnee, dass die ersten Loipen gespurt werden konnten; ab morgen gehen auch die ersten Lifte an den Pisten in Betrieb ----> der Winter ist da!!!!
    Und es war sooo herrlich heute da oben im Schnee - ihr seht es selbst auf den Bildern mit strahlend blauem Himmel und Sonnenschein. Da das gemeine Volk am Mittag noch bei der Arbeit saß, hatte ich die Idylle im Schnee fast für mich allein - so herrlich! An der Hütte machte ich 30 Min. Pause mit heißem Tee+Laugenweckle (die bewirtschafteten Hütten an der Loipe sind alle noch in den Betriebsferien, da gibt es erst ab Mitte des Monats wieder Kaffee+Kuchen), ich hätte stundenlang in der Sonne sitzen können und auf die Schneelandschaft schauen.
    Allerdings hatten es die 9 km auf der Loipe in sich und ich war entweder völlig außer Atem am Schnaufen, die Beine wollten schlapp machen oder die Arme streiken, ob der ungewohnten Bewegung Aber das wird besser werden mit jedem gelaufenen km

    Jedenfalls habe ich hier herrliche Winteraussichten: sozusagen vor der Tür rund 900 km Loipennetz und ich kenne davon gerade mal an die 65 km, also gibt es noch einiges zu entdecken
    Auch viele Winterwanderwege gibt es und vielleicht schaffe ich es dieses Mal, auszuprobieren, wie es sich mit Schneeschuhen läuft.
    Vielen Dank für die wunderschönen Fotos! Du hast wirklich ein Auge für Details! Die Fotos von der Novembertour wirken gar nicht so düster... ganz stimmungsvoll. Man sollte sich halt zu jeder Jahreszeit aufraffen!

    Und die Fotos vom ersten Schnee sind auch sehr schön! Ich glaube, da würde ich auch zum Winter-Fan werden, wenn ich das vor der Haustür hätte!

    Was die Loipen angeht, das liest sich schon verlockend, aber muss man nicht damit rechnen, von Schnelleren aus der Spur gedrängelt zu werden? Immerhin sieht es auf deinen Fotos sehr ruhig aus und man kann annehmen, dass sich der Andrang in Grenzen hält.

    Mit der Urlaubsplanung ist es schon nicht leicht. Eigentlich hatten wir uns fürs nächste Jahr das Wettersteingebirge vorgenommen - und im Anschluss wollten wir endlich mal Verwandte in der Nähe von München besuchen. Aber nun möchten wir die Silvretta noch kennenlernen und gern mal direkt ins Rätikon reisen, nicht nur so zwei, drei Tage während einer Hüttentour ... und somit waren wir uns schon beizeiten sicher, wohin es 2013 gehen soll.

    Skandinavien ist bestimmt auch sehr schön! Und wandern kann man da auch sehr gut - habe ich zumindest gehört.
    Kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er zurücklässt, ist bleibend.

  6. #356
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    AW: Wandern - eine Entdeckung der Langsamkeit

    Zitat Zitat von Bisasam Beitrag anzeigen
    Skandinavien ist bestimmt auch sehr schön! Und wandern kann man da auch sehr gut - habe ich zumindest gehört.
    Ist es, und kann man, aber die Anforderungen an Kondition, Geländegängigkeit und Orientierung sind meiner Erfahrung nach schon ein wenig anders als in auf den ersten Blick vergeichbarem Terrain in Deutschland.
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  7. #357
    Avatar von Carolly
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    AW: Wandern - eine Entdeckung der Langsamkeit

    Ich habe in den letzten 2 Wochen endlich mal wieder den Wanderstock rausgekramt und habe einige km auf Lanzarote erwandert. Es war wirklich wunderschoen und entspannend. Nur meine Wanderschuhe habe ich auf den scharfen vulkanischen Gesteinen geschrotet, und einige Koerperteile da ich unbedingt in einige Hoehlen kleytern musste ;)

  8. #358
    Avatar von WhiteTara
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    AW: Wandern - eine Entdeckung der Langsamkeit

    Zitat Zitat von Bisasam Beitrag anzeigen
    Was die Loipen angeht, das liest sich schon verlockend, aber muss man nicht damit rechnen, von Schnelleren aus der Spur gedrängelt zu werden?
    Das ist mir bisher noch nie passiert, dass mich einer aus der Spur drängeln will. Auf der Loipe gibt es Verkehrsregeln wie im Straßenverkehr auch und vor allem wird sportliche Fairness ganz groß geschrieben! In der Regel gibt es 2 Spuren: wer langsamer ist bleibt rechts, so dass die schnelleren links sausen können. Auch wenn mal nur 1 Spur da sein sollte, sind die schnelleren Läufer so nett nicht zu drängeln, sondern hopsen kurz neben die Spur, um einen zu überholen. Oder der Langsame hat auch im Blick, dass er vielleicht mal die Spur frei macht, damit die anderen durchsausen können. Dort wo ich meist unterwegs, gibt es neben den Spuren noch eine plattgewalzte Fläche für die Skiläufer mit Skatingtechnik, also auch noch ausreichend Fläche zum Ausweichen für rasante Raser.
    Ich bin besonders bergab immer in der linken Spur unterwegs, obwohl ich es nicht eilig habe: Dort kann man besser einen Ski aus der Spur rausstellen, um mit halben Schneepflug zu bremsen oder halt auch ganz auf die platte Fläche zu wechseln, weil es zu schnell geht und ich den vollen Schneepflug zum Bremsen brauch. Bisher hat mich da auch noch niemand weggedrängelt, obwohl ich wirklich manchmal langsam bin, weil ich ein ewiger Schisshase bergab bin. Die Schnellen hüpfen dann kurz rüber auf die rechte freie Spur oder sausen auf der platten Fläche an mir vorbei. Gerangel gibt es selten, alles ganz rücksichtsvolle Menschen, die da unterwegs sind. An sonnigen Wochenenden ist es schon auch mal voller und man muss ein wenig schauen, wer nun wo an wem vorbei sausen will oder wer langsamer ist. Manchmal sind auch ganz Schulklassen unterwegs oder andere große Gruppen. Zusammenstöße habe ich noch nie erlebt.
    Ich habe immer den Eindruck: die größte Gefahr für mich bin ich selbst, weil ich über die eigenen Ski/Stöcke strauchel oder sonstwie unsicher auf den dünnen Brettle wackele. Meinen ersten Schneeplumpser habe ich heute auch hingelegt, natürlich an meiner Lieblingshorrorabfahrt - ich kam zwar heil runter, aber am Ende ist gleich ne scharfe Kurve, die schaffte ich auch und dann lag ich lang, als ich wieder in die Spur einsteigen wollte, zu blöde die Ski parallel nebeneinander zu stellen

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Ist es, und kann man, aber die Anforderungen an Kondition, Geländegängigkeit und Orientierung sind meiner Erfahrung nach schon ein wenig anders als in auf den ersten Blick vergeichbarem Terrain in Deutschland.
    Ich finde man kann das gar nicht mit deutschem Terrain vergleichen: hier bei uns ist alles ziemlich dicht besiedelt, im Gegensatz zum hohen Norden, wo man durchaus tagelang unterwegs sein kann, ohne eine Menschenseele zu treffen. Auch stehen nicht an jeder Ecke Wanderschilder und Wege sind nicht immer als Pfade zu erkennen, so dass Umgang mit Karte+Kompass nötig sind, weil man sich an markanten Punkten im Geländer orientieren muss. Die Skandinavier haben zwar ein gutes Netz mit Hütten, aber die liegen durchaus weiter auseinander als z.B. Schutzhütten, Rastplätze, Berggasthöfe hier bei mir im Schwarzwald.
    LG WhiteTara

  9. #359
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    AW: Wandern - eine Entdeckung der Langsamkeit

    Zitat Zitat von WhiteTara Beitrag anzeigen
    Ich finde man kann das gar nicht mit deutschem Terrain vergleichen:
    Naja, ich hatte mir seinerzeit gedacht, Hochebene, immer so plus-minus knapp hundert Meter, kann ja nicht so dramatisch sein, da schaffen wir schon 20 Kilometer.

    Haben wir auch.

    In zehn Stunden.
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  10. #360
    Avatar von HasiII
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    AW: Wandern - eine Entdeckung der Langsamkeit

    Zitat Zitat von Carolly Beitrag anzeigen
    Ich habe in den letzten 2 Wochen endlich mal wieder den Wanderstock rausgekramt und habe einige km auf Lanzarote erwandert. Es war wirklich wunderschoen und entspannend. Nur meine Wanderschuhe habe ich auf den scharfen vulkanischen Gesteinen geschrotet, und einige Koerperteile da ich unbedingt in einige Hoehlen kleytern musste ;)
    War bestimmt sehr angenehmes, warmes Wetter auf Lanzarote, oder?

    Ich muss ja zugeben, da die Skisaison wieder begonnen hat, ist mein Fokus derzeit etwas weg vom Wandern hin zum Ski alpin Und da habe ich gemerkt, dass ich meinen Fokus mal weg von der Ausdauer hin zur Schnelligkeit legen muss. Ich bin nämlich für kurze Schwünge zu lahm in den Beinen. Hat irgendjemand von Euch eine Ahnung, wie man das schafft?
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