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  1. #11
    Avatar von Bisasam
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    AW: Wandern - eine Entdeckung der Langsamkeit

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Ich war nicht unterfordert, weil ich am Anfang auf den falschen Weg geraten bin und so nochmal acht Kilometer draufgelegt habe. Es ist irre wie langsam ich werde, wenn ich weiß, daß ich in die falsche Richtung gehe, für die acht Kilometer habe ich drei Stunden gebraucht. Für die vierzehn dann etwas weniger.

    22 Kilometer, wow! Davon bin ich momentan sehr weit entfernt... es ist in jedem Fall eine beachtliche Strecke!

    Ja, das Wetter ist wirklich nicht toll. Gestern war es hier noch niederschlagsfrei, und so haben wir uns gedacht: machen wir einen kleinen Spaziergang in der Umgebung von Meißen. Allerdings haben wir den nicht immer gut markierten Weg immer mal suchen müssen. So kamen wir auch auf ca. 14 Kilometer, mit denen ich wirklich gut ausgelastet war...
    Ich war irgendwie geschlaucht, es war wieder viel Asphaltstrecke und der Fuß hat es mir etwas übel genommen. Ich wandere derzeit noch ohne Einlagen, weil diese nur in die Leichtwanderschuhe passen und dafür war es einfach zu kalt. Langfristig muss ich mir noch was einfallen lassen... wird sicher nochmal teuer.
    Fotos habe ich nicht gemacht, es war grau und verhangen.
    Ausnahmsweise verlinke ich mal meinen Wanderblog, statt die Strecke hier in einem extra Beitrag zu beschreiben: die Ostervorbereitungen warten.
    Wünsche euch noch schöne Feiertage!
    Kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er zurücklässt, ist bleibend.

  2. #12
    Avatar von Bisasam
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    AW: Wandern - eine Entdeckung der Langsamkeit

    Das scheint ja ein wunderschöner, interessanter Wanderweg zu sein, WhiteTara! Freue mich, dass du erholsame Tage hattest.
    Das mit der Schutzhütte war freilich Pech. Gut, dass sich noch ein Übernachtungsplatz gefunden hat. Aber bei Wintertemperaturen im Bach waschen - das wäre mir doch zu viel Outdoor-Erlebnis. Da bin ich wohl zu sehr Weichei.
    Die Tour könnte mich durchaus irgendwann mal reizen. Es ist erstaunlich, wie viele schöne Wege und Gegenden es gibt! Schwindelfrei bin ich allerdings nicht.
    Kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er zurücklässt, ist bleibend.

  3. #13
    .cockroach.
    gelöscht

    AW: Wandern - eine Entdeckung der Langsamkeit

    Zitat Zitat von Bisasam Beitrag anzeigen
    Schwindelfrei bin ich allerdings nicht.
    Ich schon

    Seit Jahren fehlen mir Leute, mit denen man mal ab und zu eine ausgiebige Wandertour machen kann. In früheren Zeiten habe ich das oft gemacht. Ich muss also unbedingt diesen Strang abonnieren, falls einer von euch mal ins RheinMain-Gebiet kommt! Taunus, Spessart .. Es gibt eine Menge wunderbarer Wandergebiete und Millionen Leute, aber keiner will mit mir mal eine Tour machen von denen. Sauerei das.

  4. #14
    Avatar von Bisasam
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    AW: Wandern - eine Entdeckung der Langsamkeit

    Der Taunus wäre auch noch ein Ziel, ja. Hatten wir uns schon längst mal vorgenommen. Es wäre mal ein Grund, wieder nach Mainz zu fahren - ich mag die Stadt, und Wiesbaden ist ja auch schön.

    Wir hatten auch schon überlegt, uns mal einem Wanderverein anzuschließen, aber einer, der hier regelmäßig inseriert, kommt noch nicht in Frage, d.h. wir müssen uns noch ein bisschen gedulden. Bedingung ist, dass man über 50 ist. Außerdem sind regelmäßige organisierte Sachen nicht so unser Ding. Spontan entscheiden ist irgendwie schöner.
    Kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er zurücklässt, ist bleibend.

  5. #15
    Moderation
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    AW: Wandern - eine Entdeckung der Langsamkeit

    Zitat Zitat von WhiteTara Beitrag anzeigen
    Na das klingt ja auch spannend - von Brauerei zu Brauerei wandern. Gibt es dann in einer der Brauereien auch eine Führung oder nur Einkehr bei einem Bier?
    Führungen muß man in den meisten Brauereien vorher ausmachen, am besten für eine Gruppe, oder man macht eine geführte Wanderung. Es gibt auch welche, die machen Führungen ab eine Person... Bei so einer war ich aber nicht.

    Tja, und Karfreitag habe ich dann mal die längere Strecke abgelaufen, 24 km mit drei Brauereien. (War aber nur in einer, mußte ja zurückfahren). Das war aber eine recht anstrengende Strecke, sehr unterschiedliche Wege (etwa zu gleichen Teilen Asphalt, Schotter, Trampelpfad, Waldweg, und streckenweise die Verwüstung, die Waldarbeitsmaschinen hinterlassen) und einige recht ernsthafte Steigungen. Das lassen wir mal lieber am Wandertag. Dann lieber eine Brauereibesichtigung.

    Die Temperatur war mal wieder so grenzwertig. Mit drei Wollpullovern, langer Wollhose unter den Cargo Pants, zwei Paar Socken, Schal und Mütze ging es so. Zum Glück fast kein Wind. Als ich los bin und als ich zurückkam, war es im Ort, wo mein Wagen stand, fünf Grad. Da darf man keine langen Pausen machen...

    Ich find's immer faszinierend, daß ich 20 Kilometer lang bis auf einen Jäger mit Dackel und ein paar alte Damen beim Nordic-Walken keinen Menschen sehe, und im Tal im Brauereigasthof ist alles gedrägt voller Leute in Wanderklamotten. Naja, besser so als umgekehrt
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  6. #16
    .cockroach.
    gelöscht

    AW: Wandern - eine Entdeckung der Langsamkeit

    Also wenn mir jemand sagt, man geht jetzt 25 km und besucht dabei 3 Brauereien, dann gehe ich doch lieber mit Bisamas Senioren mit

    Obwohl, die saufen vielleicht noch mehr ....

  7. #17
    Avatar von WhiteTara
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    AW: Wandern - eine Entdeckung der Langsamkeit

    Zitat Zitat von Bisasam Beitrag anzeigen
    Gestern war es hier noch niederschlagsfrei, und so haben wir uns gedacht: machen wir einen kleinen Spaziergang in der Umgebung von Meißen. Ausnahmsweise verlinke ich mal meinen Wanderblog
    Ja, da staunt mancher, dass es in Meißen nicht nur Porzellan gibt, sondern auch schöne Wanderwege. Das finde ich toll, dass du Wanderblog schreibst. Dann musst du wirklich hier nicht noch mal alles hintippen, sondern kannst ja verlinken zum Blogbeitrag. Ich lese solche Berichte immer wieder gerne
    Zitat Zitat von Bisasam Beitrag anzeigen
    Ich war irgendwie geschlaucht, es war wieder viel Asphaltstrecke und der Fuß hat es mir etwas übel genommen....
    Oh das kenne ich auch, lange Asphaltstrecken mögen meine Beine auch nicht so gerne! Ich hatte mir 1 Paar Sporteinlagen anfertigen lassen, die ich eigentlich in den Joggingschuhen tragen wollte, aber rennen im Wald mit Einlagen geht nicht, da fehlt mir das Fußgefühl zum Waldboden, wenn da noch so dicke Einlagen zwischen sind. Ich nutze sie nun zum Walken oder eben auch zum Wandern. Beim ersten Test zur Brockenwanderung zu Weihnachten war ich schwer begeistert, weil die Füße nicht so schnell schlapp machten wie ohne Einlagen und ich mir an meiner "Lieblingsstelle" endlich keine Blasen mehr lief Allerdings habe ich nun bei der längeren Tour gemerkt, dass der Schuh nun von oben an den Zehen drückt, weil wohl durch die dicke Einlage etwas weniger Platz ist, da muss ich den Orthopädieschuhmacher noch mal ranlassen, der meinte, er kann die Sohle noch etwas dünner schleifen bei Bedarf.

    Zitat Zitat von Bisasam Beitrag anzeigen
    ...das wäre mir doch zu viel Outdoor-Erlebnis.
    Es gibt in den Orten an der Sieg entlang auch Gasthöfe wo man komfortabel mit Bett + warmer Dusche unterkommen kann
    Wenn du nicht schwindelfrei bist und dir das eine Stück Weg am steilen Siegufer zu heikel wäre, ist das auch kein Problem, denn es gibt sehr viele andere Wanderwege, so dass du auch ausweichen könntest und die Strecke dadurch nicht unbedingt länger wird. Ich musste immer schmunzeln über die anderen Wege, denn die hießen A1, A2, ....und ich sagte dann immer: "am nächsten Autobahnkreuz müssen auf die A2 rüber" und als wir mal den Weg verloren hatten hieß es dann "über den Zubringer da müsste man doch eigentlich wieder auf die Autobahn kommen!"

    Zitat Zitat von .cockroach. Beitrag anzeigen
    Seit Jahren fehlen mir Leute, mit denen man mal ab und zu eine ausgiebige Wandertour machen kann.
    Dann bist du hier richtig gelandet bei uns!
    Ich war ja nun auch nicht allein unterwegs, sondern hatte mich hier über die bri-com zum Wandern verabredet, allerdings stolperten wir im Chat übereinander und stellten fest, dass wir beide gerne wandern.
    Die Sieg ist für mich "fernes Territorium" - ich habe ja den ganzen Schwarzwald, Kaiserstuhl, Vogesen direkt vor der Nase und die Alpen nicht weit weg; und im Harz bin ich öfter wandern, weil ich dort aufgewachsen bin und meine Geschwister dort wohnen.
    Aber ich fahre auch gerne mal wo anders hin und erkunde fremde Gegenden.

    [QUOTE=Bisasam;16323206]Der Taunus wäre auch noch ein Ziel, ja. [QUOTE]
    Da war ich auch noch nie wandern

    Zitat Zitat von Bisasam Beitrag anzeigen
    Wanderverein - Bedingung ist, dass man über 50 ist. Außerdem sind regelmäßige organisierte Sachen nicht so unser Ding. Spontan entscheiden ist irgendwie schöner.
    Och je - also nur offen für ältere Semester - schade!
    Hier gibt es ganz unterschiedliche Wandergruppen vom Schwarzwaldverein und dem Deutschen Alpenverein oder auch den Sportvereinen - für jede Altersklasse was dabei.
    Ich habe zum Glück auch sehr wanderfreudige gute Freunde, mit denen ich oft unterwegs sein kann .
    LG WhiteTara
    Geändert von WhiteTara (08.04.2012 um 11:32 Uhr) Grund: Zitat korrigiert

  8. #18
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    AW: Wandern - eine Entdeckung der Langsamkeit

    Zitat Zitat von WhiteTara Beitrag anzeigen
    lange Asphaltstrecken mögen meine Beine auch nicht so gerne!
    Vor allem mögen meine Wanderschuhe das nicht. Die sind für den norwegischen Sumpf, und Asphalt, Eis und Schotter ist nicht ihres, und ich hab am nächsten Tag kaputte Beine. Wenn ich weiß, daß so was kommt, zieh ich meine Winterschnürstiefel an, die haben eine weichere Sohle. Letzten Januar war ich Winterwandern im Fichtelgebirge, das war ein Härtetest für die Stiefel, den sie bravourös überstanden haben.

    Jetzt bräuchte ich noch Schuhe für den Sommer...

    Zitat Zitat von Bisasam Beitrag anzeigen
    Der Taunus wäre auch noch ein Ziel, ja.
    Meine Pläne in Sachen Wege sind, ich will den Fränkischen Gebirgsweg zuende machen und den South West Coast Path in England. (In beide habe ich bis jetzt nur reingeschnuppert). Außerdem steht der Hochrhöner auf der Liste, der ist ja nicht so lang, das klappt vielleicht eher mal. Und vielleicht mal der Katharerweg durch die Pyrenäen...

    Zitat Zitat von WhiteTara Beitrag anzeigen
    Es gibt in den Orten an der Sieg entlang auch Gasthöfe wo man komfortabel mit Bett + warmer Dusche unterkommen kann
    Klingt gut. Ich habe beschlossen, mein Lebenssoll an Zelten und im-Fluß-waschen habe ich in den ersten 30 Jahren meines Lebens erfüllt. Da müßte schon wirklich was kommen, daß ich mich dazu nochmal durchringe.
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  9. #19
    anjou99
    gelöscht

    AW: Wandern - eine Entdeckung der Langsamkeit

    Guten Morgen,
    ein Wander-Thread... wie schön. Wandern gehört zu meinen liebsten Fortbewegungsarten. Ich jogge zwar auch, und ab und zu fahre ich (meinem Mann zu liebe) Fahrrad, aber die angenehme Geschwindigkeit beim Wandern, der landschaftliche Genuß... ist eigentlich nicht zu toppen.

    Am vergangenen Wochenende waren wir ein paar Tage in der Rhön und sind u.a.eine Tagestour des Hochrhöners gewandert. Sehr schön, es war klar, sonnig und noch ziemlich kalt. Die Strecke ist wunderbar ausgeschildert (was mir wichtig ist),sehr abwechslungsreich, jetzt will ich die anderen Teilstrecken auch noch laufen.

    Liebe Grüße auch ins Erzgebirge, meine Heimat-Wanderregion. Im Winter waren wir in Eibenstock rund um den Auersberg wandern. Die dort ausgeschilderte Kamm-Wanderung steht auch auf der Wander-Wunschliste (diese Liste ist lang...leider fehlt die Zeit...)

    Im Sommer geht es ins Stubai-Tal. Ohne Berge, kein Urlaub...

    LG
    anjou

  10. #20
    .cockroach.
    gelöscht

    AW: Wandern - eine Entdeckung der Langsamkeit

    Ich benutze im Sommer entweder Trekkingsandalen oder ein paar alte Sioux-Halbschuhe, die vor Jahren mal eine teure Alltagsgebrauchanschaffung waren, nie und nimmer fürs Wandern gedacht. Als sie dann ein wenig abgeschabt waren, zog ich sie nur noch im Urlaub an, wenn es bspw. ausgedehnte Städtetouren gab. Da erwiesen sie sich als echter Bringer und sind nun zum leichten Wandern auf Flachstrecken unentbehrlich.

    Was mir noch fehlt, wäre ein Wanderrucksack, der nicht schwerer wird, je mehr Wasserflaschen oder Proviant man darin bunkert

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