Ich mag keine Filme mit traurigem Ende. Ich gehe nicht ins Kino, um danach traurig rauszukommen. Ich verstehe auch nicht, warum Filme mit traurigem Ende eher gute Kritiken bekommen bzw. Filme mit happy End eher als nicht so anspruchsvoll gelten...
Ich mag keine Filme mit traurigem Ende. Ich gehe nicht ins Kino, um danach traurig rauszukommen. Ich verstehe auch nicht, warum Filme mit traurigem Ende eher gute Kritiken bekommen bzw. Filme mit happy End eher als nicht so anspruchsvoll gelten...
Ganz klar mit Happy End. Traurig bin ich von alleine, da brauch ich dann nicht auch noch 8 Euro dafür zu zahlen. Dummerweise sind anspruchsvolle Filme oft mit erhobenem Zeigefinger - und darauf habe ich auch keine Lust. Ich will für mein Geld lachen und gut unterhalten werden. Wenn ich noch was zum nachdenken mit nach Hause nehme - auch ok. Aber mehr - sorry, darauf habe ich keine Lust.
Hi,
eine schwierige Frage. Wenn wir mal von ganz konventionellen Happy-End-Filmen, also Hollywoodproduktionen wie RomComs ausgehen, sehe ich die Sache so:
Von Happy Ends komme ich mir nicht selten verschaukelt und für dumm verkauft vor.
Klar kann ich mir das ab und zu "geben" und habe auch Spaß dabei, aber meist finde ich solche Filme doch sehr unbefriedigend. Ich gehe für solche Filme auch eher nicht ins Kino, sondern schaue sie im Fernsehen oder aus der Konserve.
Es geht mir dabei nicht um irgendeinen "Realitätsanspruch", sondern darum, dass solche Filme doch häufig sehr vorhersehbar sind.
Das nervt mich.
Das finde ich nicht ansprechend.
Ganz generell liegt mir aber auch wenig daran, einen Film zu schauen, um mich darin zu versenken, mich mit den Protagonisten zu identifizieren und 90 Minuten lang "mitzufiebern/leiden/lachen/fühlen". Viele Filme mit Happy End sind stark und sehr offensichtlich auf eine solche Identifikation angelegt. Ich weigere mich da ein wenig, mich so lenken zu lassen.
Ich lasse mich auch von Filmen einfangen, mich durch ihren Sog in sie hineinziehen, aber das passiert dann eher über die Bilder oder über eine faszinierende Geschichte.
Ich bin der Meinung, dass nicht jede Geschichte für den Zuschauer befriedigend enden muss, sondern dass manche Geschichten besser anders enden: negativ oder offen. Dass Filme durchaus mit der Erwartungshaltung des Zuschauers spielen können, ihn in die Irre führen und dann doch noch eine unerwartete und dann vielleicht für den Zuschauer auch weniger ansprechende Wendung nehmen können.
Das macht mir Spaß.
Einen moralischen "Zeigefinger" (@Franca81) finde ich auch nervig. Den sehe ich aber eher auch in konventionelleren und weniger anspruchsvollen Produktionen. Keine Ahnung: im Hollywood-(Welt)Kriegsdrama oder so. (Das anzuschauen vermeide ich tendenziell auch....) Doch auch in Happy-End-Filmen wird meist der/die "Gute" "belohnt", der Bösewicht "bestraft", moralisch vorbildliches Verhalten führt zum Ziel, Intrigen dagegen ins Unglück, Liebe steht über allem... und wenn sich der/die Protagonist/in etwas hat zu Schulden kommen lassen, muss er/sie einen Prozess der Buße und Läuterung hinter sich bringen, bevor alles wieder in Ordnung kommt.
Mir gefallen Filme, die nicht werten - oder, die in ihrem Urteil nicht eindeutig sind.
Denn mal ganz ehrlich: dass "böse Handlungen" "böse" sind, muss mir kein Film vor Augen führen.
Lunete (zugegebenermaßen ziemlich verkopft)
Filmtipps:
ein Film ohne Ende: Frühling, Sommer, Herbst, Winter...und Frühling von Kim Ki Duk
ein Film mit Happy End, der aber ohne Happy End besser gewesen wäre und das auch so thematisiert: Schräger als Fiktion von Marc Foster![]()
Geändert von lunete (27.04.2012 um 11:10 Uhr)
*lost in the woods*
Ich kann jetzt gar nicht sagen, dass ich nur eines davon mag. Das kommt bei mir ganz auf die Stimmung an.
Manchmal will ich mich einfach vorm Fernseher entspannen und einen gemütlichen oder lustigen Abend verbringen, dann sinds eher die klassischen Happy-End-Filme. Und die dürfen in der Situation dann von mir aus auch gerne vorhersehbar, kitschig, anspruchslos oder "typische Hollywoodstreifen" sein. Da will ich dann einfach abschalten und mich nicht auch noch beim Fernsehen anstrengen müssen. Da sind mir dann lustige oder romantische Filme am liebsten.
An anderen Tagen wiederum mag ich auch gerne tiefgründigere Filme, die dann auch ernster sein dürfen und nicht unbedingt ein Happy End brauchen, sondern auch mal ein bißchen zum Nachdenken anregen dürfen und eben etwas anspruchsvoller sein können.
Wie gesagt: ich mag beides, aber nicht immer. Kommt immer auf meine Stimmung und Verfassung an.
Ich mag ein schönes Happy End (was für mich nicht zwingend der violinumschmachtete Ritt in den Sonnenuntergang sein muss, sondern irgendwas sein kann, was zum Rest des Films passt) oder zumindest ein hoffnungsvolles Ende.
In gewissen Fällen bin ich aber auch mit einem "unhappy" Ende d'accord, wenn es stimmig ist.
I must go down to the seas again, for the call of the running tide
Is a wild call and a clear call that may not be denied;
And all I ask is a windy day with the white clouds flying,
And the flung spray and the blown spume, and the sea-gulls crying.
John Masefield
Ich kann das auch nicht so pauschal beantworten. Je nach meiner Stimmung und je nach Film sind happy End oder trauriges Ende oder Ende offen völlig ok.
..
Er: Ich brauche kein Training, ich habe auch so ein Six-Pack.
Sie: Ja, sicher. 6 Flaschen Bier unterm Arm!
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Hallo! Ich mag prinzipiell ein "offenes" oder irritierendes Filmende (wie z.B. bei SHAME). (Liegt wohl auch daran, dass ich eher auf Independant-Filme stehe.) Mit vorhersehbaren Enden kann man mich jagen :).
..ich tendiere dazu, ein "märchenhaftes" Ende zu wünschen...
ich bin soooooooooo sauer auf Lars van Trier, dass er Björk hat hinrichten lassen...
Das verzeih ich dem nicht
Björk sah es ähnlich
http://www.spiegel.de/kultur/kino/in...n-a-95723.html
non
oui
“Fashion is not something that exists in dresses only. Fashion is in the sky, in the street, fashion has to do with ideas, the way we live, what is happening.” Coco Chanel
Ich bevorzuge eindeutig Filme mit einem happy-ending.
Ok, bei Kriegsfilmen oder Filmen die reale Begebenheiten nachzeichnen, z.B. Titanic, geht das wohl nicht..
Aber ansonsten eindeutig happy-ending. Und so schöne romantische Filme, gerne auch Komödien, sind doch was feines. Das Leben hat schon genug fehlende happy-endings, da darf es im Film gerne ein wenig unrealistischer sein.![]()
Es gibt in Deutschland zweierlei Menschen.
Zum einen diejenigen die ständig in Sorgen sind über Gott und die Welt.
Und zum zweiten Rheinländer.
Fan von Fortuna Düsseldorf F95 ( Jetzt erst Recht!!) und Mercedes-AMG F1 GP