Liebe Redaktion,
ich bin sehr froh, dass Ihr Euch des Themas "Fehlgeburt" mit ihren Risiken und möglichen Folgen angenommen habt!
Die Fehlgeburtsquote insgesamt ist ja doch erschreckend hoch, und solange man selbst nicht betroffen ist, redet auch niemand mit einem darüber.
Entsprechend tief ist der Fall, wenn es passiert...
Viele Frauen sind in diesem Fall zu wenig über ihre Möglichkeiten aufgeklärt und müssen ihrem Arzt blind vertrauen.
Ausschabungen gelten in Deutschland als Routineeingriffe und werden entsprechend oft unkritisch, ohne Sicht oder Ultraschallkontrolle von Assistenzärzten durchgeführt. Der Zeitdruck, den viele Ärzte dabei machen, ist oft traumatisch - man hat nämlich schon (außer in akuten Notfällen) Bedenkzeit!
Stellt sich nach erfolgtem Eingriff die Regelblutung NICHT wieder ein und hat man Schmerzen während der üblichen Periodenzeit (dies sind nämlich die Symptome des Asherman-Syndroms), sollte frau sich schnellstmöglich zur Abklärung nach Hamburg an Dr. A. Nugent wenden und nicht mehr lange abwarten.
In Ergänzung zu Eurem Artikel möchte ich noch auf die
Internet-Selbsthilfegruppe hinweisen, die mir und vielen anderen Frauen sehr geholfen hat. Hier gibt es auch aktuelle Informationen aus erster Hand, und viele Frauen, die bereits die Diagnose "unfruchtbar "bekamen, tauschen sich hier aus. Unter anderem über ihre erfolgreichen Folgeschwangerschaften!!!
Es wäre toll, wenn ihr den Brief (gerne auch gekürzt oder zumindest
die Internet-Adresse) bringen könntet, da wir in der o.g. Gruppe festgestellt haben, dass viele Frauen erst nach einem langen Zeitraum (manchmal Jahren) an die richtige Adresse geraten sind. Oft sind sie bereits über 30, und bei vielen besteht eben doch noch ein akuter Kinderwunsch. Da zählt die Zeit!
Vielen Dank!