Hallo,
meine FG ist jetzt 6 Monate her. Ich dachte ich hätte das ganz gut verkraftet, weil ich nicht mehr so oft dran gedacht habe, aber irgendwie gibt es Tage, an denen ich voll am Heulen bin. Mit meinem Mann mag ich gar nicht mehr darüber sprechen, er sagt immer alles wird gut, aber versteht das gar nicht so richtig.
Typisches Beispiel: letztes Wochenende mit meiner Schwester und ihren tollen Kindern verbracht, alles ist blendend, ich habe spass und denke nicht an FG und Kinderwunsch (wir sind wieder im 4. ÜZ), ich komme nach Hause und zwei Stunden später fangen die Tränen an zu rollen und ich habe den ganzen Sonntag abend geweint. Da mir das jetzt schon öfters so gegangen ist, versuche ich Leute mit Kindern zu vermeiden - bin heute nachmittag u.a. nicht mit zum See gefahren, weil ich meine Freunde mit ach so unbeschwerter Schwangerschaft, natuerlich hat es im 1. Üz geklappt, und süßen Kind heute nicht ertragen kann ohne loszuheulen. Aber das ist ja auf Dauer keine Lösung.
Geht es euch ähnlich ? Und habt Ihr irgendwelche Tipps wie man die Kinder besser aushält ohne zum Eremiten zu werden?











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kann Dich gut verstehen, auch ich musste leider im Oktober 2007 eine FG erleben, war meine erste SS und dementsprechend verunsichert war ich danach, mir ging es monatelang schlecht, von meinem Mann hab ich auch keine Unterstützung bekommen, er konnte wohl auch nicht so damit umgehen, hat es aber sehr gut verdrängt und "locker" weitergelebt. Für mich war es damals auch schwer, Frauen mit Kindern zu sehen, bin oft in Tränen ausgebrochen. Aber ich wollte das alles nicht, uns so hab ich dann meine Einstellung geändert. Habe versucht gerade Schwangeren und vor allem meiner schwangeren Kollegin hilfsbereit und freundlich zu begegnen, weil ich mir dachte, wenn ich mal schwanger sein sollte, dann freue ich mich auch, wenn das von Menschen an mich zurückkommt, auch wenn diese vielleicht gerade in derselben Situation stecken wie ich bei der FG. Wurde dann viel entspannter, und hab dann versuicht damit Frieden zu schließen.Was für mich auch wichtig war, war es nach der FG meinen Körper ausspannen zu lassen, und für eine gewisse Periode (bei mir waren es genau 6 Monate)auch keine neue Schwangerschaft anzustreben. Hab dann bewusst nach dieser Zeit mich wieder für eine Schwangerschaft geöffnet, die Kleine kam im 1. ÜZ nach meiner FG und so schlimm meine FG war so beschwerdefrei war meine SS und Geburt. Wie es gewesen wäre, wenn ich viel länger warten hätte müssen, weiss ich nicht, jedoch war ich damals sehr entspannt und hätte auch nicht so schnell damit gerechnet. Damals glaubte ich nichtmehr daran, dass das möglich ist, aber es kann oft ganz anders kommen. Ich möchte Dir damit Mut machen, dass diese FG zwar traurig ist, aber damit nicht weitere FG besiegelt sind. Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute!Unsere Sternchen werden aber immer in unserem Herzen weiterleben!

