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  1. #1
    Moderation Avatar von schlaflos68
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    Fasten - körperlich und spirituell

    Hallo,

    jedes Jahr am Aschermittwoch beginnen für mich die 40 Fastentage, die dann traditionell an Ostern zu Ende gehen.

    Ich trinke keinen Alkohol, esse keine Süßigkeiten und vor allem meide ich Fleisch.

    Es geht dabei nicht ums Hungern oder Gewichtsverlust, sondern darum, dass Angewohnheiten durchbrochen und neu hinterfragt werden. Der Zucker im Tee, der Nachtisch, die Frikadelle am Mittag oder die Wurst auf dem Brot zu Abend - das alles gibt es vorerst nicht mehr.

    Da geschehen wirklich interessante Dinge im Kopf, wenn man plötzlich wahrnimmt, dass man auf seine Nahrung achtet. Vielleicht mag sich ja jemand hier anschließen?

    Schlaflos
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  2. #2

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    AW: Fasten - körperlich und spirituell

    Oh, liebe schlaflos, wie schön, dass Du diesen Thread eröffnet hast!
    Ich mach mit! (Habe übrigens auch schon in der Anfrage des Brigitte-Teams davon geschrieben.)

    Und habe auch schon - naja, was heißt "schon", Fastenzeit ist ja schon angebrochen - angefangen: Ich süße meinen Tee und Kaffee nicht mehr und esse Süßigkeiten generell in sehr reduzierten Mengen. Der Plan ist der, überhaupt keine Schokolade in der Fastenzeit zu essen. Allerdings will ich mir das nicht so richtig auferlegen, um nicht zu hart zu mir zu sein. Bei diesem Punkt geht es eher darum, Schokolade bewusst zu essen und nicht aus Stress oder anderen Motiven reinzustopfen. Also, da bin ich vorsichtig mit dem Vorsatz, um keinen zu großen Druck auf mich auszuüben.
    Viele Grüße

    Massashi

  3. #3
    Moderation Avatar von schlaflos68
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    AW: Fasten - körperlich und spirituell

    Liebe Massashi, schön

    Ich gestatte mir ganz bewusst auch Momente ein, wo ich vielleicht "schwach" werden; obwohl ich dieses Wort gar nicht mag, denn es fühlt sich nach Versagen an

    Heute beim Frühstück habe ich Marmelade aufs Brötchen geschmiert (nach einigem Überlegen, was ich wohl essen könnte und mir nichts einfiel...) Sie schmeckte dermaßen süß!!! Das ist mir früher auch schon aufgefallen, dass sich der Geschmackssinn verstärkt beim Weglassen bestimmter Nahrungsmittel.

    Geht es dir auch so?

    LG Schlaflos
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  4. #4

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    AW: Fasten - körperlich und spirituell

    Ich mache auch immer wieder Fastenphasen von bis zu 2 Wochen. Ich merke vor allem, dass wenn ich das konsequent durchziehe wie auch meine Psyche viel entspannter wird. Das geht mittlerweile so weit, dass ich es nur noch deshalb mache.

  5. #5
    Nemesis59
    gelöscht

    AW: Fasten - körperlich und spirituell

    Hab ich letztes Jahr auch gemacht und wenigstens mal ein paar Wochen den Alkohol gelassen. Ergebnis: mehr Tageszeit zur Verfügung.
    Dieses Jahr zur Fastenzeit verzichte ich wieder auf Alkohol und aktuell durch den Fleischskandal auch auf Fleisch und Wurst. Wird mir nicht schwerfallen.

  6. #6

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    AW: Fasten - körperlich und spirituell

    Hallo,
    ich habe gerade mit dem Fasten angefangen. 2. Fastentag, es gibt, Tee, Brühe, mal Buttermilch (brauchte ich noch nicht) und Gemüsesäfte. Ich möchte damit den Einstieg in ein maßvolleres Essen wieder hinbekommen, vor allem weniger Fleisch essen.
    Interessant ist die Erfahrung zwischen satt und Appetit haben. Nach meiner Mittagsbrühe bin ich tatsächlich satt. Habe aber natürlich Appetit auf alles Mögliche.. Da wird mal deutlich, dass man oft nicht aus Hunger sondern bloßem Appetit isst. Ich denke, dass ich den Genuss, den ich nicht missen möchte was essen und Trinken anbetrifft, deutlich besser erleben kann.
    Auf eins kann ich allerdings gar nicht verzichten: Kaffee!!! Jetzt trinke ich zwar morgens Tee, aber eine Tasse Kaffee im Laufe des Vormittags und eine am NAchmittag müssen sein.

    stört mich aber auch nicht.

  7. #7
    Moderation Avatar von schlaflos68
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    AW: Fasten - körperlich und spirituell

    Zitat Zitat von lonesteen Beitrag anzeigen
    Ich möchte damit den Einstieg in ein maßvolleres Essen wieder hinbekommen, vor allem weniger Fleisch essen.
    Hm, das liest sich wie eine Mischung aus Heilfasten und Diät.

    Wenn du maßvoller Essen möchtest und weniger Fleisch, wieso isst du dann nicht wie immer, bloß eben maßvoller und vor allem eben weniger Fleisch?

    Ich habe mal gelesen (und daraufhin auch tatsächlich festgestellt), dass man oft Durst mit Hunger verwechselt. Das Trinken wird zu oft total vernachlässigt. Appetit dagegen muss nicht zwangsläufig verteufelt werden, sondern kann oft wichtige Hinweise darauf geben, woran momentan ein Mangel besteht.
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  8. #8

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    AW: Fasten - körperlich und spirituell

    hallo ich mache aus gesundheitlichen gründen die mayr kur. ich habe heute den dritten tag der milch semmel kur angefangen. und ich muss sagen es geht mir gut. ich mache leistungssport und bin widererwarten fit für das training. auch psychisch geht es mir gut. wenn ich früher mal eine diät gemacht habe dann war ich immer total grantig und müde und energielos. diese erscheinungen habe ich mit der kur garnicht.


    ich hoffe nur dass es auch den gesundheitlichen erfolg bringt und mein ganz großes ziel ist es meine essstörung (binge eating) unter kontrolle zu haben, meine überdimensionalen portionen zu verkleinern ohne danach halb zu verhungern und nicht ständig hunger zu haben und nie satt zu werden.

    lg milimaus

  9. #9
    Moderation Avatar von schlaflos68
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    AW: Fasten - körperlich und spirituell

    Mit Milch geht bei mir nur sehr wenig, da ich unter eine Laktose-Intoleranz leide. Da kann das schnell mal - und im wahrsten Sinne des Wortes - nach hinten losgehen. Überhaupt ist ja Milch eine echte Herausforderung für den Verdauungstrakt des Menschen...

    Da ich nicht wusste, was die Mayr-Kur ist, habe ich mal bei Tante Wiki nachgelesen. Da steht, dass man diese Kur auf gar keinen Fall ohne ärztliche Begleitung durchführen soll. Da du auch noch unter binge eating leidest (worunter ich mir nur sehr wenig vorstellen kann), wirst du das ja wohl aber sicher sein.

    Wie wird man dieses Leiden denn wieder los? Es hört sich ja schrecklich an
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  10. #10

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    AW: Fasten - körperlich und spirituell

    ich soll auch keine kuhmilch deshalb nehme ich dazu ziegenmilch, mandelmilch oder sojamilch. ja ich mache es in ärztlicher behandlung, da bekommt man ja auch bauchmassagen und fußreflexzonenmassage etc.

    tja gute frage wie man diese essanfälle wieder los wird... wenn ich es herausgefunden habe sage ich es dir ;)

    nun ja zu erst einmal herausfinden warum es passiert und in welchen situationen. und herausfinden wie man dagegensteuern kann. was leider nicht so leicht ist.
    du kannst diese sucht nach essen mit einem alkoholsüchtigen oder heroinsüchtigen vergleichen. klingt zwar komisch aber es ist eben eine sucht.

    mein dritter fastentag ist fast vorüber, es ging mir gut damit, ich fühle mich wohl udn habe genug energie.
    werde mich jetzt in mein basenbad legen (mache dass das erste mal aber es soll wunder wirken) und meine basenbrühe dazu trinken.

    wünsche einen schönen abend

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