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		<title>BRIGITTE Community - Fehlgeburt</title>
		<link>http://bfriends.brigitte.de/foren/</link>
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			<title>BRIGITTE Community - Fehlgeburt</title>
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		<item>
			<title>Alle Sternenkinder können nun im Standesamt registriert werden</title>
			<link>http://bfriends.brigitte.de/foren/fehlgeburt/403601-alle-sternenkinder-koennen-nun-im-standesamt-registriert-werden.html</link>
			<pubDate>Fri, 17 May 2013 07:23:09 GMT</pubDate>
			<description>Seit dem 15. Mai 2013 ist eine Neuregelung in Kraft getreten, die endlich erlaubt, dass tot geborene Kinder auch unter 500 Gramm beim Standesamt eingetragen werden. So können sie einen offiziellen Vornamen und einen Platz in der Familie erhalten. Dies ist unabhängig von der Dauer der Schwangerschaft und glücklicherweise recht unbürokratisch möglich - auch noch im Nachhinein.

Allgemeine Infos:
BMFSFJ - Familie (http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/familie,did=198208.html)

Antworten auf wichtige Fragen:
BMFSFJ - Themen-Lotse (http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/themen-lotse,did=197184.html)

Danke an die Familie Martin, die sich so lange schon dafür eingesetzt hat, und an Familienministerin Kristina Schröder. :blume:</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Seit dem 15. Mai 2013 ist eine Neuregelung in Kraft getreten, die endlich erlaubt, dass tot geborene Kinder auch unter 500 Gramm beim Standesamt eingetragen werden. So können sie einen offiziellen Vornamen und einen Platz in der Familie erhalten. Dies ist unabhängig von der Dauer der Schwangerschaft und glücklicherweise recht unbürokratisch möglich - auch noch im Nachhinein.<br />
<br />
Allgemeine Infos:<br />
<a href="http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/familie,did=198208.html" target="_blank">BMFSFJ - Familie</a><br />
<br />
Antworten auf wichtige Fragen:<br />
<a href="http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/themen-lotse,did=197184.html" target="_blank">BMFSFJ - Themen-Lotse</a><br />
<br />
Danke an die Familie Martin, die sich so lange schon dafür eingesetzt hat, und an Familienministerin Kristina Schröder. :blume:</div>

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			<category domain="http://bfriends.brigitte.de/foren/fehlgeburt/">Fehlgeburt</category>
			<dc:creator>jordbaer</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Abgang in der 6. SSW :-(</title>
			<link>http://bfriends.brigitte.de/foren/fehlgeburt/401251-abgang-in-der-6-ssw.html</link>
			<pubDate>Fri, 03 May 2013 17:51:21 GMT</pubDate>
			<description>Hallo,
ich bin/war n der 6. Woche schwanger, dies wurde gestern auch beim FA bestätigt.leider hat sich meine riesige Freude nach der Bestätigung gestern durch den FA jetzt in große Enttäuschung umgewandelt.
Heute Mittag begann ich zu bluten, dann immer mehr und als ich dann zum KH bin (FA hatte zu) haben die dort im Urin kein hcg nachweisen können und auf dem US war nur eine gut aufgebaute Schleimhaut zu sehen, keine Fruchthöhle. Nach dem Bluttest dann die Bestätigung: hcg auf 5,5, also ein Abgang in der nun 6. SSW :-(
Zwar weiß ich, dass das oft vorkommt und die Natur hier vieles regelt was auch sinnvoll ist, aber trotzdem bin ich sehr traurig.
Liege jetzt mit doch ziemliche starken Regelschmerzen auf dem Sofa und muss das erst mal alles verarbeiten. Ist es auch anderen hier so gegangen?
Wie lange haben bei euch die Blutungen angehalten? Waren diese auch recht schmerzhaft? Wie schnell seid ihr wieder schwanger geworden? 
Seit heute sind auch Übelkeit, Brustspannen etc. wieder weg.
Meint ihr das die Untersuchung gestern beim FA ( Abstrich, vaginale Untersuchung) den Abort ausgelöst hat?
Irgendwie fühlt sich das für mich so an, ich weiß aber dass das eher irrational ist.

Alles Liebe
Robin74</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Hallo,<br />
ich bin/war n der 6. Woche schwanger, dies wurde gestern auch beim FA bestätigt.leider hat sich meine riesige Freude nach der Bestätigung gestern durch den FA jetzt in große Enttäuschung umgewandelt.<br />
Heute Mittag begann ich zu bluten, dann immer mehr und als ich dann zum KH bin (FA hatte zu) haben die dort im Urin kein hcg nachweisen können und auf dem US war nur eine gut aufgebaute Schleimhaut zu sehen, keine Fruchthöhle. Nach dem Bluttest dann die Bestätigung: hcg auf 5,5, also ein Abgang in der nun 6. SSW :-(<br />
Zwar weiß ich, dass das oft vorkommt und die Natur hier vieles regelt was auch sinnvoll ist, aber trotzdem bin ich sehr traurig.<br />
Liege jetzt mit doch ziemliche starken Regelschmerzen auf dem Sofa und muss das erst mal alles verarbeiten. Ist es auch anderen hier so gegangen?<br />
Wie lange haben bei euch die Blutungen angehalten? Waren diese auch recht schmerzhaft? Wie schnell seid ihr wieder schwanger geworden? <br />
Seit heute sind auch Übelkeit, Brustspannen etc. wieder weg.<br />
Meint ihr das die Untersuchung gestern beim FA ( Abstrich, vaginale Untersuchung) den Abort ausgelöst hat?<br />
Irgendwie fühlt sich das für mich so an, ich weiß aber dass das eher irrational ist.<br />
<br />
Alles Liebe<br />
Robin74</div>

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			<category domain="http://bfriends.brigitte.de/foren/fehlgeburt/">Fehlgeburt</category>
			<dc:creator>robin74</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Tipps zur Unterstützung einer natürlichen Fehlgeburt</title>
			<link>http://bfriends.brigitte.de/foren/fehlgeburt/400801-tipps-zur-unterstuetzung-einer-natuerlichen-fehlgeburt.html</link>
			<pubDate>Thu, 02 May 2013 07:14:13 GMT</pubDate>
			<description>Hallo,

da ich leider gerade die Erfahrung einer FG in der 7. SSW machen musste und keine Kürettage wollte, habe ich mit drei Hebammen telefoniert und mir Tipps geholt, wie ich die FG auf natürlichem Weg unterstützen kann. Gott sei Dank hat es bei mir funktioniert. Daher möchte ich die Tipps veröffentlichen.

Wenn du gerade in der Situation einer Fehlgeburt bist, lasse dich bitte regelmäßig untersuchen, und traue dich auch, eine zweite Meinung von einem anderen Arzt einzuholen. Lasse dich nicht zu einer Kürettage drängen. Du hast ein paar Tage Zeit, um das zu entscheiden.

Nun zu den Tipps, um die Krämpfe anzuregen und das Blut abgehen zu lassen:

- 1 l Wasser mit 1 Zimtstange, 10 Nelken und 2-3 Scheiben Ingwer zum Kochen bringen, 15 min lang kochen lassen und als Tee trinken. Das Gemüse nicht mittrinken.

- Brennnesseltee oder Himbeerblättertee trinken

- viel Bewegung, z.B. Spazierengehen, Beckenkreisen, Beckenbodengymnastik (solange man sich gut fühlt)

- auf dem Bauch liegen (der Druck regt die Krämpfe an)

- vorsichtige Bauchmassage im Uhrzeigersinn

- Fußbad mit Senfmehl, das sind geriebene Senfsamen (Apotheke). 1 EL auf 10 l warmem Wasser reicht völlig, es dient dazu, die Durchblutung in den Füßen anzuregen und damit im ganzen Körper. Dann wird auch das Becken besser durchblutet und kann leichter das Gewebe abstoßen. Bei mir dauerte es eine Weile, bis es sich warm anfühlte - dann aber umso mehr. Bitte wirklich nur für die Füße benutzen - bei mir prickelten sie noch am nächsten Morgen. Bitte nicht anwenden, wenn du unter Herz- und Kreislauferkrankungen leidest oder Krampfadern und Thrombosenneigung hast.

- Wenn die Krämpfe zu viel werden, kann man Buscopan (Apotheke) nehmen. Aber eigentlich sind die Krämpfe richtig in dieser Situation, sie zeigen, dass der Körper versucht, das Gewebe loszuwerden.

Ich wünsche jeder Frau, die dies wegen einer begonnenen FG liest, alle nur denkbare Unterstützung!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Hallo,<br />
<br />
da ich leider gerade die Erfahrung einer FG in der 7. SSW machen musste und keine Kürettage wollte, habe ich mit drei Hebammen telefoniert und mir Tipps geholt, wie ich die FG auf natürlichem Weg unterstützen kann. Gott sei Dank hat es bei mir funktioniert. Daher möchte ich die Tipps veröffentlichen.<br />
<br />
Wenn du gerade in der Situation einer Fehlgeburt bist, lasse dich bitte regelmäßig untersuchen, und traue dich auch, eine zweite Meinung von einem anderen Arzt einzuholen. Lasse dich nicht zu einer Kürettage drängen. Du hast ein paar Tage Zeit, um das zu entscheiden.<br />
<br />
Nun zu den Tipps, um die Krämpfe anzuregen und das Blut abgehen zu lassen:<br />
<br />
- 1 l Wasser mit 1 Zimtstange, 10 Nelken und 2-3 Scheiben Ingwer zum Kochen bringen, 15 min lang kochen lassen und als Tee trinken. Das Gemüse nicht mittrinken.<br />
<br />
- Brennnesseltee oder Himbeerblättertee trinken<br />
<br />
- viel Bewegung, z.B. Spazierengehen, Beckenkreisen, Beckenbodengymnastik (solange man sich gut fühlt)<br />
<br />
- auf dem Bauch liegen (der Druck regt die Krämpfe an)<br />
<br />
- vorsichtige Bauchmassage im Uhrzeigersinn<br />
<br />
- Fußbad mit Senfmehl, das sind geriebene Senfsamen (Apotheke). 1 EL auf 10 l warmem Wasser reicht völlig, es dient dazu, die Durchblutung in den Füßen anzuregen und damit im ganzen Körper. Dann wird auch das Becken besser durchblutet und kann leichter das Gewebe abstoßen. Bei mir dauerte es eine Weile, bis es sich warm anfühlte - dann aber umso mehr. Bitte wirklich nur für die Füße benutzen - bei mir prickelten sie noch am nächsten Morgen. Bitte nicht anwenden, wenn du unter Herz- und Kreislauferkrankungen leidest oder Krampfadern und Thrombosenneigung hast.<br />
<br />
- Wenn die Krämpfe zu viel werden, kann man Buscopan (Apotheke) nehmen. Aber eigentlich sind die Krämpfe richtig in dieser Situation, sie zeigen, dass der Körper versucht, das Gewebe loszuwerden.<br />
<br />
Ich wünsche jeder Frau, die dies wegen einer begonnenen FG liest, alle nur denkbare Unterstützung!</div>

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			<category domain="http://bfriends.brigitte.de/foren/fehlgeburt/">Fehlgeburt</category>
			<dc:creator>jordbaer</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Wie schafft ihr es nach FG weiterzumachen? Hat es bei euch wieder geklappt?</title>
			<link>http://bfriends.brigitte.de/foren/fehlgeburt/400326-wie-schafft-ihr-es-nach-fg-weiterzumachen-hat-es-bei-euch-wieder-geklappt.html</link>
			<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 13:09:23 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[Hallo an alle Betroffenen,

Im Oktober 2012 hatte ich eine Fehlgeburt mit AS in der 11. Schwangerschaftswoche. Während der Routineuntersuchung wurde festgestellt, dass das kleine Herz nicht mehr schlägt. Das war ein harter Schlag, damit hätte ich nie gerechnet! Ich habe bereits einen Sohn, der jetzt im Mai 3 Jahre alt wird und die Schwangerschaft mit ihm lief völlig problemlos. 

Jetzt rückt der errechnete Geburtstermin von meinem Sternenkind immer näher und zufällig liegt er nur zwei Tage von dem Geburtstag meines Sohnes entfernt. Vor diesem Tag habe ich große Angst, obwohl ich mich doch freuen müsste, da ich ja ein kergesundes liebes Kind habe, aber ich muss immer daran denken, dass jetzt unser 2. Kind jetzt hätte geboren werden sollen und dass der zeitliche Abstand zwischen den Kindern (sollte es denn jemals wieder klappen) immer größer wird.  

Ich hatte so sehr gehofft, dass ich wieder schwanger werden könnte.Jetzt ist der 6. Zyklus nach der FG, in dem es nicht geklappt hat.  Ich fühle mich so schlecht, weil ich weiß, dass es vielen Frauen noch schlechter geht, die eine FG oder Totgeburt hatten und noch kein gesundes Kind haben. Aber ich kann immer nur an mein Sternenkind denken und ob es wieder klappen wird. Ich hab so Angst, dass mir die Zeit davon läuft. In einigen Wochen werde ich 37 und bekanntlich wird es jedes Jahr schwieriger schwanger zu werden. 

Dann geben mir wohlmeinende Bekannte den gutgemeinten Rat, doch locker zu lassen, dann klappt es umso schneller und ich kann ständig nur daran denken, ob und wann es wieder klappt. Und dann folgt der Gedanke "Ojeh, jetzt denke ich schon wieder daran und deshalb wird es niemals klappen". Ihr seht, ich bin völlig von der Rolle. Ich würde mich so gerne mit andern Frauen austauschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und erfahren wie ihr damit umgeht und es schafft weiterzumachen und die Hoffnung nicht aufzugeben. Manchmal möchte ich mich am liebsten nur in die Ecke setzen und weinen.

Ich freue mich auf Antworten,
eure Flora]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Hallo an alle Betroffenen,<br />
<br />
Im Oktober 2012 hatte ich eine Fehlgeburt mit AS in der 11. Schwangerschaftswoche. Während der Routineuntersuchung wurde festgestellt, dass das kleine Herz nicht mehr schlägt. Das war ein harter Schlag, damit hätte ich nie gerechnet! Ich habe bereits einen Sohn, der jetzt im Mai 3 Jahre alt wird und die Schwangerschaft mit ihm lief völlig problemlos. <br />
<br />
Jetzt rückt der errechnete Geburtstermin von meinem Sternenkind immer näher und zufällig liegt er nur zwei Tage von dem Geburtstag meines Sohnes entfernt. Vor diesem Tag habe ich große Angst, obwohl ich mich doch freuen müsste, da ich ja ein kergesundes liebes Kind habe, aber ich muss immer daran denken, dass jetzt unser 2. Kind jetzt hätte geboren werden sollen und dass der zeitliche Abstand zwischen den Kindern (sollte es denn jemals wieder klappen) immer größer wird.  <br />
<br />
Ich hatte so sehr gehofft, dass ich wieder schwanger werden könnte.Jetzt ist der 6. Zyklus nach der FG, in dem es nicht geklappt hat.  Ich fühle mich so schlecht, weil ich weiß, dass es vielen Frauen noch schlechter geht, die eine FG oder Totgeburt hatten und noch kein gesundes Kind haben. Aber ich kann immer nur an mein Sternenkind denken und ob es wieder klappen wird. Ich hab so Angst, dass mir die Zeit davon läuft. In einigen Wochen werde ich 37 und bekanntlich wird es jedes Jahr schwieriger schwanger zu werden. <br />
<br />
Dann geben mir wohlmeinende Bekannte den gutgemeinten Rat, doch locker zu lassen, dann klappt es umso schneller und ich kann ständig nur daran denken, ob und wann es wieder klappt. Und dann folgt der Gedanke &quot;Ojeh, jetzt denke ich schon wieder daran und deshalb wird es niemals klappen&quot;. Ihr seht, ich bin völlig von der Rolle. Ich würde mich so gerne mit andern Frauen austauschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und erfahren wie ihr damit umgeht und es schafft weiterzumachen und die Hoffnung nicht aufzugeben. Manchmal möchte ich mich am liebsten nur in die Ecke setzen und weinen.<br />
<br />
Ich freue mich auf Antworten,<br />
eure Flora</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://bfriends.brigitte.de/foren/fehlgeburt/">Fehlgeburt</category>
			<dc:creator>flora2012</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Meine erste Schwangerschaft</title>
			<link>http://bfriends.brigitte.de/foren/fehlgeburt/399026-meine-erste-schwangerschaft.html</link>
			<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 06:33:42 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[Ich war so gerne schwanger. Ich, wir haben es uns so lange gewünscht. Ich habe mich so über den positiven Test gefreut, endlich ein zweiter Strich. Immer wieder habe ich getestet, acht Mal in zwei Wochen, weil ich es so wundervoll fand zu sehen, wie sie endlich positiv wurden. Ich würde noch vor meinem nächsten Geburtstag endlich Mama werden!

Ich hatte ein Beschäftigungsverbot und verbrachte Zeit auf dem Sofa damit, im Internet zu lesen wie sich das Kleine entwickelt, mich über Ernährung zu informieren und mich auszutauschen mit anderen. Ich bin spazieren gegangen und habe dem Kleinen gut zugeredet, dass es in meinem Bauch zu einem Baby heranwächst. Ich habe jeden Tag Gott dafür gedankt, dass ich schwanger bin. Ich habe mich darauf gefreut, noch viele Wochen so zu verbringen. Dass mein Bauch größer wird und runder und ich endlich im Ultraschall ein Herzchen schlagen sehen kann. 

Doch dazu ist es nicht gekommen. Am Freitag war ich bei meiner Frauenärztin, die während der Untersuchung ganz ernst wurde und mir sagte, dass sie in der Gebärmutter nichts sehen konnte. Verdacht auf extrauterine Schwangerschaft. Aufgelöst sagte ich es zu Hause meinem Partner, der mich überzeugte, für eine zweite Meinung ins Krankenhaus zu fahren. Dort trafen wir auf eine freundliche Ärztin. Sie nahm sich lange Zeit für den Ultraschall und suchte sehr konzentriert alles ab. Ein Eckenhocker! Mein Partner weinte vor Erleichterung laut los. Doch dann: es ist bei 5+0. Ich bin rechnerisch aber schon 6+2. Mein erster Gedanke: Es hat aufgehört zu wachsen! Doch die Ärztin redete uns gut zu, meinte, es könne auch einfach später befruchtet worden sei. Dagegen sprach für mich, dass ich den positiven Test schon bei 3+6 hatte. Wenn es da schon positiv war, musste es ja schon befruchtet sei. Sie sagte, dass man heute noch nicht genau sagen könne, wie es weitergehen würde.

Am Samstag hatte ich Blutungen. Ganz leicht, nur am Toilettenpapier. Den ganzen Tag. Ich bin mit meinem Liebsten spazieren gegangen und habe ihm gesagt dass wir uns verabschieden müssen. Zum Arzt wollte ich nicht. Schmerzen hatte ich keine.

Am Sonntag blutete ich weiter. Es wurde ein wenig mehr, immer noch deutlich weniger als bei einer Regelblutung. Wir fuhren ins Krankenhaus und hatten Glück, dass wenigstens die freundliche Ärztin wieder Dienst hatte. Sie fand die Fruchtblase wieder im Ultraschall. "Leider habe ich dieses Mal nicht so gute Nachrichten für Sie." Sie war nicht gewachsen. Embryonale Anlagen konnte sie wie schon am Freitag nicht entdecken, sodass der Verdacht auf extrauterine Schwangerschaft nicht ganz ausgeräumt werden konnte. Der Hormonwert Hcg sollte überprüft werden. Es könnte noch gut ausgehen, aber dass es nicht gewachsen ist sei kein gutes Zeichen. 

Zu Hause wurden die Blutungen etwas stärker und ich bekam leichte Krämpfe im Bauch, die stärker wurden. Immer noch kam weniger Blut als bei einer normalen Regel, obwohl die Krämpfe eher wie bei einer heftigen Regelblutung waren. So fuhren wir am Nachmittag erneut ins Krankenhaus. Die Ärztin bestätigte im Ultraschall, dass die Krämpfe die Gebärmutterschleimhaut lösen. Sie konnte keine Fruchtblase mehr sehen. Sie zog einen Kollegen hinzu, der gemeinsam mit ihr im Ultraschall nach freier Flüssigkeit Ausschau hielt, ein Anzeichen für eine extrauterine Schwangerschaft. Beide konnten immerhin keine entdecken.

Im anschließenden Beratungsgespräch entschied ich mich für das Abwarten. Beide unterstützten diese Entscheidung. Eine Kürettage sei nicht unbedingt notwendig, nur, wenn ich Gewissheit haben wolle über den intrauterinen Sitz der Schwangerschaft. Ich müsse mit weiteren Krämpfen und mehr Blutungen rechnen. Ich darf Schmerztabletten nehmen. Heute, am Montag, soll ich zur niedergelassenen FÄ und noch mal Blut abnehmen lassen. Das Hcg wird weiter überwacht. 

Drei Monate Ruhe für den Körper - kein Schwimmen, kein GV ohne Kondom, keine Sauna. Und für die Psyche? Die Trauer ist unglaublich tief. Es tut unendlich weh, den Partner trauern zu sehen. Und doch gehen wir Hand in Hand in dieses Tal. In guten wie in schlechten Zeiten. Die nächsten Wochen und Monate lagen hell und schön vor mir. Jetzt liegen Verlust, Trauer und Anstrengung vor mir.

2. April positiver Test, 21. April Diagnose Fehlgeburt. Drei intensive Wochen. Das war meine erste Schwangerschaft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Ich war so gerne schwanger. Ich, wir haben es uns so lange gewünscht. Ich habe mich so über den positiven Test gefreut, endlich ein zweiter Strich. Immer wieder habe ich getestet, acht Mal in zwei Wochen, weil ich es so wundervoll fand zu sehen, wie sie endlich positiv wurden. Ich würde noch vor meinem nächsten Geburtstag endlich Mama werden!<br />
<br />
Ich hatte ein Beschäftigungsverbot und verbrachte Zeit auf dem Sofa damit, im Internet zu lesen wie sich das Kleine entwickelt, mich über Ernährung zu informieren und mich auszutauschen mit anderen. Ich bin spazieren gegangen und habe dem Kleinen gut zugeredet, dass es in meinem Bauch zu einem Baby heranwächst. Ich habe jeden Tag Gott dafür gedankt, dass ich schwanger bin. Ich habe mich darauf gefreut, noch viele Wochen so zu verbringen. Dass mein Bauch größer wird und runder und ich endlich im Ultraschall ein Herzchen schlagen sehen kann. <br />
<br />
Doch dazu ist es nicht gekommen. Am Freitag war ich bei meiner Frauenärztin, die während der Untersuchung ganz ernst wurde und mir sagte, dass sie in der Gebärmutter nichts sehen konnte. Verdacht auf extrauterine Schwangerschaft. Aufgelöst sagte ich es zu Hause meinem Partner, der mich überzeugte, für eine zweite Meinung ins Krankenhaus zu fahren. Dort trafen wir auf eine freundliche Ärztin. Sie nahm sich lange Zeit für den Ultraschall und suchte sehr konzentriert alles ab. Ein Eckenhocker! Mein Partner weinte vor Erleichterung laut los. Doch dann: es ist bei 5+0. Ich bin rechnerisch aber schon 6+2. Mein erster Gedanke: Es hat aufgehört zu wachsen! Doch die Ärztin redete uns gut zu, meinte, es könne auch einfach später befruchtet worden sei. Dagegen sprach für mich, dass ich den positiven Test schon bei 3+6 hatte. Wenn es da schon positiv war, musste es ja schon befruchtet sei. Sie sagte, dass man heute noch nicht genau sagen könne, wie es weitergehen würde.<br />
<br />
Am Samstag hatte ich Blutungen. Ganz leicht, nur am Toilettenpapier. Den ganzen Tag. Ich bin mit meinem Liebsten spazieren gegangen und habe ihm gesagt dass wir uns verabschieden müssen. Zum Arzt wollte ich nicht. Schmerzen hatte ich keine.<br />
<br />
Am Sonntag blutete ich weiter. Es wurde ein wenig mehr, immer noch deutlich weniger als bei einer Regelblutung. Wir fuhren ins Krankenhaus und hatten Glück, dass wenigstens die freundliche Ärztin wieder Dienst hatte. Sie fand die Fruchtblase wieder im Ultraschall. &quot;Leider habe ich dieses Mal nicht so gute Nachrichten für Sie.&quot; Sie war nicht gewachsen. Embryonale Anlagen konnte sie wie schon am Freitag nicht entdecken, sodass der Verdacht auf extrauterine Schwangerschaft nicht ganz ausgeräumt werden konnte. Der Hormonwert Hcg sollte überprüft werden. Es könnte noch gut ausgehen, aber dass es nicht gewachsen ist sei kein gutes Zeichen. <br />
<br />
Zu Hause wurden die Blutungen etwas stärker und ich bekam leichte Krämpfe im Bauch, die stärker wurden. Immer noch kam weniger Blut als bei einer normalen Regel, obwohl die Krämpfe eher wie bei einer heftigen Regelblutung waren. So fuhren wir am Nachmittag erneut ins Krankenhaus. Die Ärztin bestätigte im Ultraschall, dass die Krämpfe die Gebärmutterschleimhaut lösen. Sie konnte keine Fruchtblase mehr sehen. Sie zog einen Kollegen hinzu, der gemeinsam mit ihr im Ultraschall nach freier Flüssigkeit Ausschau hielt, ein Anzeichen für eine extrauterine Schwangerschaft. Beide konnten immerhin keine entdecken.<br />
<br />
Im anschließenden Beratungsgespräch entschied ich mich für das Abwarten. Beide unterstützten diese Entscheidung. Eine Kürettage sei nicht unbedingt notwendig, nur, wenn ich Gewissheit haben wolle über den intrauterinen Sitz der Schwangerschaft. Ich müsse mit weiteren Krämpfen und mehr Blutungen rechnen. Ich darf Schmerztabletten nehmen. Heute, am Montag, soll ich zur niedergelassenen FÄ und noch mal Blut abnehmen lassen. Das Hcg wird weiter überwacht. <br />
<br />
Drei Monate Ruhe für den Körper - kein Schwimmen, kein GV ohne Kondom, keine Sauna. Und für die Psyche? Die Trauer ist unglaublich tief. Es tut unendlich weh, den Partner trauern zu sehen. Und doch gehen wir Hand in Hand in dieses Tal. In guten wie in schlechten Zeiten. Die nächsten Wochen und Monate lagen hell und schön vor mir. Jetzt liegen Verlust, Trauer und Anstrengung vor mir.<br />
<br />
2. April positiver Test, 21. April Diagnose Fehlgeburt. Drei intensive Wochen. Das war meine erste Schwangerschaft.</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://bfriends.brigitte.de/foren/fehlgeburt/">Fehlgeburt</category>
			<dc:creator>jordbaer</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://bfriends.brigitte.de/foren/fehlgeburt/399026-meine-erste-schwangerschaft.html</guid>
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