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		<title>BRIGITTE Community - Depressionen</title>
		<link>http://bfriends.brigitte.de/foren/</link>
		<description>Erfahrungsaustausch von Betroffenen und Angehörigen zum Thema Depressionen.</description>
		<language>de</language>
		<lastBuildDate>Sat, 25 May 2013 14:45:15 GMT</lastBuildDate>
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			<title>BRIGITTE Community - Depressionen</title>
			<link>http://bfriends.brigitte.de/foren/</link>
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		<item>
			<title>Fühle mich so traurig und leer, kein antrieb mehr</title>
			<link>http://bfriends.brigitte.de/foren/depressionen/404446-fuehle-mich-so-traurig-und-leer-kein-antrieb-mehr.html</link>
			<pubDate>Wed, 22 May 2013 13:20:35 GMT</pubDate>
			<description>Hallo an alle,

bin ganz neu hier...

Fühle mich momentan nur noch antriebslos und traurig. Es gibt wenige Tage, an denen es mir gut geht. Meist dauert dies dann auch nur ein, zwei Tage an.

Ich habe dazu eine chronische, erosive Gastritis, die mir seit einigen Monaten viele Schmerzen und auch Angst macht, da ich es nicht in den Griff bekomme und mein Vater Magenkrebs hatte.

Die letzten ca 5 Jahre in Kurzfassung:

Vater schwer erkrankt, Mutter aufgrund der dauernden Krankheiten meines Vaters psychisch sehr angeschlagen. Ich war (bin) stets erste Anlaufstelle für meine Eltern wenn wieder was passiert ist. Rund um die Uhr erreichbar, unzählige Krankenfahrten usw (Mutter fährt nicht Auto)
Normale Familie, bis zum Zeitpunkt der Verteilung der Erbschaft. Monatelanger riesengrosser Streit zwischen meinen Geschwistern. Ich wollte zum einen nicht mitstreiten, zum anderen endlich Ruhe in der Familie, deshalb habe ich auf meinen Anteil verzichtet (hätte Bruder mir zahlen müssen). Geholfen hat mein Verzicht logischerweise niemanden und Dank habe ich natürlich auch nicht erhalten.
Meine Geschwister sprechen seitdem nicht mehr miteinander, ein Bruder auch nicht mehr mit den Eltern. Mein Kontakt zu meinen Geschwistern ist auch nahezu bei null inzwischen)

Beide Geschwister erlebten in dem Zeitraum auch noch plötzlichen Tod eines ihrer Kinder. Mein Vater nach dem Krebs mehrere Stürze inkl Koma etc...

Ich hatte min 3 Jahre schwere Schlafstörungen, rund um die Uhr nur Gedankenkarusell.
Mein Partner, den ich kurz vor dieser Zeit kennenlernte, war damals in Trennung. Die Scheidung mit seiner Ex entwickelte sich zum nervenaufreibenden Rosenkrieg. Ich litt mit ihm, Eifersucht kam trotzdem auch immer mal wieder auf sie (wohl normal wenn eine Trennung frisch ist)

Kinder blieben bei ihm, jedoch war lange eine normale Beziehung nicht möglich. Alles richtet sich leider nach seinem Zeitplan, bzw. dem Zeitplan seiner Ex (wg der Kinder) oder eben den Kindern.
Ich kann seine Ex nicht leiden. Eine sehr falsche Person. Die Erfahrung musste mein Partner erheblich machen. Kinder haben natürlich weiterhin viel Kontakt auch zur Mutter (ich wünschte es wäre nicht so, sorry) Eine enorm intregante Frau, nach außen spielt sie allen Nettigkeit vor. Ihm hat die Scheidung natürlich auch sehr zugesetzt, aber er blickt trotzdem immer weiter positiv nach vorn (ein sehr positiver Mensch, obwohl selbst vom Schicksal erwischt).

Ich habe keine Kinder und hatte bisher auch keinen Kinderwunsch (bin 34) Nur in Momenten der Leere werde ich etwas weh mütig. Bin vielleicht einfach etwas neidisch und traurig, weil er ja ein Familienleben hat und ich nicht und auch nie selbst ein richtiges hatte. Aber selber Kinder kriegen will ich nicht.

Ich wünsche mir einfach nur eine schöne, harmonische Partnerschaft. Die letzten Jahre waren auch in dieser Hinsicht sehr nervenaufreibend und mit vielen Tränen verbunden.

Ich liebe ihn und langsam werden die Probleme weniger. Es ist also Licht am Ende des Tunnels. Aber es ist für mich trotzdem nicht einfach nach den letzten Jahren. Ich sehe es auch in der Zukunft nicht so leicht, weil die Ex aufgrund der Kinder natürlich immer mitmischen wird. 

Zuhause ist inzwischen etwas Ruhe eingekehrt. Aber keine Harmonie und auch keine gute Stimmung.

Freunde habe ich wenige, da sich mein Leben die letzten zehn Jahre fast ausschließlich um die Arbeit gedreht hat, habe ich keine Zeit (und aufgrund der Probleme -Nerven) gehabt neue Leute kennenzulernen. Bin auch lieber mit gewohnten Personen zusammen. So treffe ich mich regelmäßig mit meinen langjährigen Freunden; mit jedem meist einzeln, da sie vom Charakter zu unterschiedlich sind. Das sind aber nur 3.

Irgendwie alles nicht perfekt. Nichts ist mehr wie früher. Bis ich 29 war hat mich meine Arbeit und das Partyleben erfüllt. Das habe ich aber hinter mir.
Mag es gepflegt, ruhig und schön. 70 Std oder mehr arbeiten in der Woche kann ich auch nicht mehr.

Mich erfüllt nichts mehr. Lebe vor mich hin. Nicht mal mehr meine Arbeit macht Spaß wie früher.Eigentlich momentan gar nicht.
Ich stehe auf um zu warten, dass der Tag vorbei geht.*Kann ich aber in meiner Position natürlich nicht bringen.
Habe hart gearbeitet um es zu etwas zu bringen.

Das vergangene Jahr war gesundheitlich fürchterlich. Krankenhaus, unzählige male Notdienst nachts (bin bis heute nicht sicher ob es nur vom Magen kam, habe demnächst auch noch einen Termin beim Kardiologen), viele Panikattaken (kannte ich früher nicht), ständige Angst usw...*

Ich sehe nur noch schwarz (aber sterben möchte ich auf keinen Fall)
Weiß nicht wie ich wieder Freude am Leben finde. Es ist alles so trist.*
Habe die letzten Monate eingekauft aus Langeweile, sinnlos Geld ausgegeben für lauter Unsinn. Habe oft zu viel getrunken in meiner schlechten Stimmung, was dem Magen nicht gerade zusätzlich aufgebaut hat.*
Sehe nicht mehr frisch aus, habe enorm Falten bekommen die letzten Monate und kein Ende in Sicht.
Habe Krampfadern bekommen (ziehe keine Röcke mehr an deshalb), bekomme Couperose im Gesicht, habe unreine Haut (früher schöne Haut)
Das macht mich zusätzlich fertig und unglücklich!!! Jetzt seh ich auch noch aus wie ich mich fühle. Verbraucht, kaputt...

Hab schon überlegt zu einem Psychologen zu gehen, aber schiebe es immer wieder auf. Kenne ich doch meine Probleme und müsste halt das glas halbvoll und nicht halbleer sehen.. Aber mir fehlt jeglicher Antrieb. Weiss auch nicht ob es das richtige für mich ist einem therapeuten meine geschichte zu erzählen. 

Versinke immer wieder in Wehmut, Selbstmitleid und vergleiche mich mit anderen, wobei ich mich immer mehr schlecht mache.

Hobbies habe ich keine ausser lesen (mein hobby war mein job). Und bisher ist mir auch nichts eingefallen was mir spass machen könnte.

Tut mir leid, dass es so lange und vielleicht etwas durcheinander geworden ist. 

Drück euch</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Hallo an alle,<br />
<br />
bin ganz neu hier...<br />
<br />
Fühle mich momentan nur noch antriebslos und traurig. Es gibt wenige Tage, an denen es mir gut geht. Meist dauert dies dann auch nur ein, zwei Tage an.<br />
<br />
Ich habe dazu eine chronische, erosive Gastritis, die mir seit einigen Monaten viele Schmerzen und auch Angst macht, da ich es nicht in den Griff bekomme und mein Vater Magenkrebs hatte.<br />
<br />
Die letzten ca 5 Jahre in Kurzfassung:<br />
<br />
Vater schwer erkrankt, Mutter aufgrund der dauernden Krankheiten meines Vaters psychisch sehr angeschlagen. Ich war (bin) stets erste Anlaufstelle für meine Eltern wenn wieder was passiert ist. Rund um die Uhr erreichbar, unzählige Krankenfahrten usw (Mutter fährt nicht Auto)<br />
Normale Familie, bis zum Zeitpunkt der Verteilung der Erbschaft. Monatelanger riesengrosser Streit zwischen meinen Geschwistern. Ich wollte zum einen nicht mitstreiten, zum anderen endlich Ruhe in der Familie, deshalb habe ich auf meinen Anteil verzichtet (hätte Bruder mir zahlen müssen). Geholfen hat mein Verzicht logischerweise niemanden und Dank habe ich natürlich auch nicht erhalten.<br />
Meine Geschwister sprechen seitdem nicht mehr miteinander, ein Bruder auch nicht mehr mit den Eltern. Mein Kontakt zu meinen Geschwistern ist auch nahezu bei null inzwischen)<br />
<br />
Beide Geschwister erlebten in dem Zeitraum auch noch plötzlichen Tod eines ihrer Kinder. Mein Vater nach dem Krebs mehrere Stürze inkl Koma etc...<br />
<br />
Ich hatte min 3 Jahre schwere Schlafstörungen, rund um die Uhr nur Gedankenkarusell.<br />
Mein Partner, den ich kurz vor dieser Zeit kennenlernte, war damals in Trennung. Die Scheidung mit seiner Ex entwickelte sich zum nervenaufreibenden Rosenkrieg. Ich litt mit ihm, Eifersucht kam trotzdem auch immer mal wieder auf sie (wohl normal wenn eine Trennung frisch ist)<br />
<br />
Kinder blieben bei ihm, jedoch war lange eine normale Beziehung nicht möglich. Alles richtet sich leider nach seinem Zeitplan, bzw. dem Zeitplan seiner Ex (wg der Kinder) oder eben den Kindern.<br />
Ich kann seine Ex nicht leiden. Eine sehr falsche Person. Die Erfahrung musste mein Partner erheblich machen. Kinder haben natürlich weiterhin viel Kontakt auch zur Mutter (ich wünschte es wäre nicht so, sorry) Eine enorm intregante Frau, nach außen spielt sie allen Nettigkeit vor. Ihm hat die Scheidung natürlich auch sehr zugesetzt, aber er blickt trotzdem immer weiter positiv nach vorn (ein sehr positiver Mensch, obwohl selbst vom Schicksal erwischt).<br />
<br />
Ich habe keine Kinder und hatte bisher auch keinen Kinderwunsch (bin 34) Nur in Momenten der Leere werde ich etwas weh mütig. Bin vielleicht einfach etwas neidisch und traurig, weil er ja ein Familienleben hat und ich nicht und auch nie selbst ein richtiges hatte. Aber selber Kinder kriegen will ich nicht.<br />
<br />
Ich wünsche mir einfach nur eine schöne, harmonische Partnerschaft. Die letzten Jahre waren auch in dieser Hinsicht sehr nervenaufreibend und mit vielen Tränen verbunden.<br />
<br />
Ich liebe ihn und langsam werden die Probleme weniger. Es ist also Licht am Ende des Tunnels. Aber es ist für mich trotzdem nicht einfach nach den letzten Jahren. Ich sehe es auch in der Zukunft nicht so leicht, weil die Ex aufgrund der Kinder natürlich immer mitmischen wird. <br />
<br />
Zuhause ist inzwischen etwas Ruhe eingekehrt. Aber keine Harmonie und auch keine gute Stimmung.<br />
<br />
Freunde habe ich wenige, da sich mein Leben die letzten zehn Jahre fast ausschließlich um die Arbeit gedreht hat, habe ich keine Zeit (und aufgrund der Probleme -Nerven) gehabt neue Leute kennenzulernen. Bin auch lieber mit gewohnten Personen zusammen. So treffe ich mich regelmäßig mit meinen langjährigen Freunden; mit jedem meist einzeln, da sie vom Charakter zu unterschiedlich sind. Das sind aber nur 3.<br />
<br />
Irgendwie alles nicht perfekt. Nichts ist mehr wie früher. Bis ich 29 war hat mich meine Arbeit und das Partyleben erfüllt. Das habe ich aber hinter mir.<br />
Mag es gepflegt, ruhig und schön. 70 Std oder mehr arbeiten in der Woche kann ich auch nicht mehr.<br />
<br />
Mich erfüllt nichts mehr. Lebe vor mich hin. Nicht mal mehr meine Arbeit macht Spaß wie früher.Eigentlich momentan gar nicht.<br />
Ich stehe auf um zu warten, dass der Tag vorbei geht.*Kann ich aber in meiner Position natürlich nicht bringen.<br />
Habe hart gearbeitet um es zu etwas zu bringen.<br />
<br />
Das vergangene Jahr war gesundheitlich fürchterlich. Krankenhaus, unzählige male Notdienst nachts (bin bis heute nicht sicher ob es nur vom Magen kam, habe demnächst auch noch einen Termin beim Kardiologen), viele Panikattaken (kannte ich früher nicht), ständige Angst usw...*<br />
<br />
Ich sehe nur noch schwarz (aber sterben möchte ich auf keinen Fall)<br />
Weiß nicht wie ich wieder Freude am Leben finde. Es ist alles so trist.*<br />
Habe die letzten Monate eingekauft aus Langeweile, sinnlos Geld ausgegeben für lauter Unsinn. Habe oft zu viel getrunken in meiner schlechten Stimmung, was dem Magen nicht gerade zusätzlich aufgebaut hat.*<br />
Sehe nicht mehr frisch aus, habe enorm Falten bekommen die letzten Monate und kein Ende in Sicht.<br />
Habe Krampfadern bekommen (ziehe keine Röcke mehr an deshalb), bekomme Couperose im Gesicht, habe unreine Haut (früher schöne Haut)<br />
Das macht mich zusätzlich fertig und unglücklich!!! Jetzt seh ich auch noch aus wie ich mich fühle. Verbraucht, kaputt...<br />
<br />
Hab schon überlegt zu einem Psychologen zu gehen, aber schiebe es immer wieder auf. Kenne ich doch meine Probleme und müsste halt das glas halbvoll und nicht halbleer sehen.. Aber mir fehlt jeglicher Antrieb. Weiss auch nicht ob es das richtige für mich ist einem therapeuten meine geschichte zu erzählen. <br />
<br />
Versinke immer wieder in Wehmut, Selbstmitleid und vergleiche mich mit anderen, wobei ich mich immer mehr schlecht mache.<br />
<br />
Hobbies habe ich keine ausser lesen (mein hobby war mein job). Und bisher ist mir auch nichts eingefallen was mir spass machen könnte.<br />
<br />
Tut mir leid, dass es so lange und vielleicht etwas durcheinander geworden ist. <br />
<br />
Drück euch</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://bfriends.brigitte.de/foren/depressionen/">Depressionen</category>
			<dc:creator>Kathi34</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://bfriends.brigitte.de/foren/depressionen/404446-fuehle-mich-so-traurig-und-leer-kein-antrieb-mehr.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Selbsthilfegruppen - Erfahrungen?</title>
			<link>http://bfriends.brigitte.de/foren/depressionen/403701-selbsthilfegruppen-erfahrungen.html</link>
			<pubDate>Fri, 17 May 2013 16:19:49 GMT</pubDate>
			<description>Mich würde interessieren, ob jemand von euch Erfahrungen mit einer Selbsthilfegruppe bei Depressionen hat?

Ich habe kürzlich nach ziemlich langem Zögern einen Gruppenabend in meiner Nähe besucht. Und bin mit sehr unschlüssig, ob das das Richtige für mich ist.
Kann aber gleichzeitig gar nicht so richtig definitiv benennen, was das Problem ist…

Zum einen waren da ein paar Leute in der Gruppe, mit denen ich einfach persönlich nicht so gut konnte. Aber auch einige nette. 
Dann habe ich generell Probleme mit großen, nicht oder nur locker angeleiteten Gruppen. Bin eher ruhig, und finde es in größerer Gruppe nicht so leicht, mich einzubringen. Und irgendwie kam auch kein wirklich intensives Gespräch zu Stande, was ich allerdings bei einer Gruppe von 11 Leuten auch nicht so verwunderlich finde.

Jetzt bin ich im Zwiespalt, ob ich wieder hingehen soll. Irgendwie sträubt sich da was bei mir, bin aber nicht sicher, ob das „nur“ krankheitsbedingte Widerstände sind und ich mir vielleicht eine Chance verbaue.

Mmh, etwas wirr alles :wie?:. Aber ich würde mich freuen, wenn vielleicht jemand seine Erfahrungen schildern möchte. Vor allem würde mich interessieren, was für ein Format ihr bei einer Selbsthilfegruppe hilfreich fandet (Gruppengröße, Leitung etc.).</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Mich würde interessieren, ob jemand von euch Erfahrungen mit einer Selbsthilfegruppe bei Depressionen hat?<br />
<br />
Ich habe kürzlich nach ziemlich langem Zögern einen Gruppenabend in meiner Nähe besucht. Und bin mit sehr unschlüssig, ob das das Richtige für mich ist.<br />
Kann aber gleichzeitig gar nicht so richtig definitiv benennen, was das Problem ist…<br />
<br />
Zum einen waren da ein paar Leute in der Gruppe, mit denen ich einfach persönlich nicht so gut konnte. Aber auch einige nette. <br />
Dann habe ich generell Probleme mit großen, nicht oder nur locker angeleiteten Gruppen. Bin eher ruhig, und finde es in größerer Gruppe nicht so leicht, mich einzubringen. Und irgendwie kam auch kein wirklich intensives Gespräch zu Stande, was ich allerdings bei einer Gruppe von 11 Leuten auch nicht so verwunderlich finde.<br />
<br />
Jetzt bin ich im Zwiespalt, ob ich wieder hingehen soll. Irgendwie sträubt sich da was bei mir, bin aber nicht sicher, ob das „nur“ krankheitsbedingte Widerstände sind und ich mir vielleicht eine Chance verbaue.<br />
<br />
Mmh, etwas wirr alles :wie?:. Aber ich würde mich freuen, wenn vielleicht jemand seine Erfahrungen schildern möchte. Vor allem würde mich interessieren, was für ein Format ihr bei einer Selbsthilfegruppe hilfreich fandet (Gruppengröße, Leitung etc.).</div>

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			<category domain="http://bfriends.brigitte.de/foren/depressionen/">Depressionen</category>
			<dc:creator>emdi</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Darm und Depression</title>
			<link>http://bfriends.brigitte.de/foren/depressionen/403371-darm-und-depression.html</link>
			<pubDate>Thu, 16 May 2013 05:59:06 GMT</pubDate>
			<description>Hallo,
durch ein freundliches Forumsmitglied (:ahoi: hallo stecher) habe ich ein bisschen was zu Darm und Depression gelesen.
Ich hab einen Artikel gefunden (nix wissenschaftliches): Angst, Depression und Stress: Die geheime Macht der Darmbakterien - Die geheime Macht der Darmbakterien (1) - FOCUS Online - Nachrichten (http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/verdauung/darm/tid-27253/die-geheime-macht-der-darmbakterien-1-wie-die-darmflora-unser-verhalten-beeinflusst_aid_816300.html)
Ich bin jetzt am überlegen ob ich in diese Richtung mal weiter gehe... Hat sich da schon jemand mit auseinandergesetzt?

LG, Elli</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Hallo,<br />
durch ein freundliches Forumsmitglied (:ahoi: hallo stecher) habe ich ein bisschen was zu Darm und Depression gelesen.<br />
Ich hab einen Artikel gefunden (nix wissenschaftliches): <a href="http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/verdauung/darm/tid-27253/die-geheime-macht-der-darmbakterien-1-wie-die-darmflora-unser-verhalten-beeinflusst_aid_816300.html" target="_blank">Angst, Depression und Stress: Die geheime Macht der Darmbakterien - Die geheime Macht der Darmbakterien (1) - FOCUS Online - Nachrichten</a><br />
Ich bin jetzt am überlegen ob ich in diese Richtung mal weiter gehe... Hat sich da schon jemand mit auseinandergesetzt?<br />
<br />
LG, Elli</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://bfriends.brigitte.de/foren/depressionen/">Depressionen</category>
			<dc:creator>ellipell2</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://bfriends.brigitte.de/foren/depressionen/403371-darm-und-depression.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Muss mal Dampf ablassen... die lieben Eltern...</title>
			<link>http://bfriends.brigitte.de/foren/depressionen/403311-muss-mal-dampf-ablassen-die-lieben-eltern.html</link>
			<pubDate>Wed, 15 May 2013 15:14:53 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[Oder eher, meine Mutter.

Ich habe mich entschlossen, mit dem Thema DEpressionen offensiv umzugehen, d.h. ich verstecke es nicht. Ich mache meine Depressionen nicht ständig zum Thema, aber es gibt Dinge, über die ich reden will. Auf belangloses blabla habe ich nämlich keinen Bock.

Und nun meinte meine Mutter, als ich erwähnte dass ich jetzt Medis nehme, sie fände das nicht gut, und die würden süchtig machen, und man könnte doch nicht wegen Allem "immer gleich" Pillen nehmen (immer gleich - da musste ich echt schlucken, ich trage meine Depressionen nämlich schon lange mit mir herum und es hat mich viel gekostet, den Schritt zuerst zum Hausarzt, dann zum Psychiater und schließlich zu Medikamenten zu machen.... Von wegen "immer gleich Pillen nehmen").

Sie meinte dann, man müßte sich doch da selber helfen, und nicht den einfachen Weg wählen (:knatsch:) und schließlich noch, dass sie mich lieber in einer Klinik sähe, als dass ich Anti-Depressiva nehme.

Ich bin nicht verletzt oder so, nur stink-wütend. Musste das Gespräch dann auch gleich beenden. Meine Mutter weiss GENAU, dass ich mit Sport angefangen habe und dass ich alles Mögliche unternehme, damit es mir gut geht - und dazu gehören im Moment eben auch die Pillen.

Ich mag im Moment gar nicht mehr mit ihr reden. Das Thema werde ich mit Sicherheit nicht mehr zur Sprache bringen.

Argh, ich kann gar nicht glauben, wie sehr mir dieses Gespräch den Tag versaut hat! :nudelholz:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Oder eher, meine Mutter.<br />
<br />
Ich habe mich entschlossen, mit dem Thema DEpressionen offensiv umzugehen, d.h. ich verstecke es nicht. Ich mache meine Depressionen nicht ständig zum Thema, aber es gibt Dinge, über die ich reden will. Auf belangloses blabla habe ich nämlich keinen Bock.<br />
<br />
Und nun meinte meine Mutter, als ich erwähnte dass ich jetzt Medis nehme, sie fände das nicht gut, und die würden süchtig machen, und man könnte doch nicht wegen Allem &quot;immer gleich&quot; Pillen nehmen (immer gleich - da musste ich echt schlucken, ich trage meine Depressionen nämlich schon lange mit mir herum und es hat mich viel gekostet, den Schritt zuerst zum Hausarzt, dann zum Psychiater und schließlich zu Medikamenten zu machen.... Von wegen &quot;immer gleich Pillen nehmen&quot;).<br />
<br />
Sie meinte dann, man müßte sich doch da selber helfen, und nicht den einfachen Weg wählen (:knatsch:) und schließlich noch, dass sie mich lieber in einer Klinik sähe, als dass ich Anti-Depressiva nehme.<br />
<br />
Ich bin nicht verletzt oder so, nur stink-wütend. Musste das Gespräch dann auch gleich beenden. Meine Mutter weiss GENAU, dass ich mit Sport angefangen habe und dass ich alles Mögliche unternehme, damit es mir gut geht - und dazu gehören im Moment eben auch die Pillen.<br />
<br />
Ich mag im Moment gar nicht mehr mit ihr reden. Das Thema werde ich mit Sicherheit nicht mehr zur Sprache bringen.<br />
<br />
Argh, ich kann gar nicht glauben, wie sehr mir dieses Gespräch den Tag versaut hat! :nudelholz:</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://bfriends.brigitte.de/foren/depressionen/">Depressionen</category>
			<dc:creator>moonbeam10</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Depressionen sind wieder da</title>
			<link>http://bfriends.brigitte.de/foren/depressionen/402706-depressionen-sind-wieder-da.html</link>
			<pubDate>Sun, 12 May 2013 19:20:53 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[Hallo,

Ich habe mich gerade hier angemeldet, weil ich mich wieder schlecht fühle. Wie es aussieht, sind meine Depressionen wieder da. Ich fange mal ganz am Anfang an zu erzählen: 2009 habe ich mein Abi gemacht und hatte danach 4 Monate Leerlauf, bis ich schließlich meine Ausbildung begann. In dieser Zeit fing es an, dass ich sehr oft weinen musste und traurig war. Es wurde immer schlimmer, ich hatte keine Freude mehr am Leben und fühlte mich in meinem Ausbildungsbetrieb ohnehin überhaupt nicht wohl.. Trotzdem habe ich die Ausbildung bis zum Schluss durchgezogen, der Versuch den Betrieb zu wechseln schlug nämlich fehl. Es kam mehrmals vor, dass ich nicht in der Lage war zu arbeiten. Mein Hausarzt hat mich dann immer ein paar Tage krankgeschrieben. Zwei mal war ich bei einem Psychiater und habe eine Weile AD genommen, die allerdings keine Wirkung zeigten. An den Namen des AD erinner ich mich Grade nicht, es Klang aber so ähnlich wie Marzipan ;-) Der dritte Termin wurde vom Arzt leider abgesagt und ich habe keinen neuen vereinbart, weil zu dem Zeitpunkt meine Ausbildung endete und ich nicht wusste, wie es danach terminlich bei mir aussah. Wie sich dann irgendwann herausstellte, fand ich keinen Job und war letztendlich ein Dreivierteljahr arbeitslos. Und obwohl ich dadurch noch mehr Zukunftsängste hatte, ging es mir doch irgendwie besser. Ich sah es zu dem Zeitpunkt noch als Chance, weil mir der erlernte Beruf einfach keinen Spaß machte, und ich mich umorientieren wollte. Leider sprach gegen jeden Beruf, den ich interessant fand irgendwas.. Zb schlechte Jobaussichten. ich hatte mich während der ganzen Zeit trotzdem in meinem Beruf weiterbefördern, mir blieb ja nichts anderes übrig. Nach über 60 bewerbungen hat's dann auch geklappt und seit März arbeite ich. Am Anfang war es auch ok, auch wenn mir der Beruf nicht gefällt. doch mittlerweile ist es wieder so, dass ich total unglücklich bin und einfach nicht weiß, wie es wieder gut werden kann. Ich möchte ja was dagegen tun, aber ich bin in der Probezeit und abends immer erst um halb sieben wieder Zuhause, da bleibt keine zeit, um zum Arzt zu gehen. Und die Wartelisten bei Psychologen sind so lang, abgesehen davon dass vermutlich die wenigsten um 19 Uhr noch Sprechstunden anbieten. Ich weiß einfach nicht, was ich tun soll. Mit meinem Freund kann ich nicht richtig drüber reden, er versteht das nicht und hat im Moment sowieso total viel stress auf der Arbeit.. Und meine Eltern haben es letztes mal schon nicht wahrhaben wollen. Sie merken zwar, dass was mit mir nicht stimmt, aber es kommt dann immer so rüber, als ob sie denken, dass ich einfach eine schlechte Einstellung habe.. Zur Arbeit etc... Und dass ich mich nicht so anstellen soll, schließlich würden die meisten Menschen ihren Job doof finden.. Aber darum geht es ja nicht, es ist nun mal ein Unterschied, ob man den Job nun doof findet, oder dadurch krank wird. Ich möchte ja auch arbeiten, es ist nicht so, dass ich die Arbeitslosigkeit bevorzugen würde. Aber ich möchte auch glücklich sein und wieder Freude empfinden und in die Zukunft blicken können, ohne nur schwarz zu sehen.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und einen Tipp für mich?

Liebe Grüße]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Hallo,<br />
<br />
Ich habe mich gerade hier angemeldet, weil ich mich wieder schlecht fühle. Wie es aussieht, sind meine Depressionen wieder da. Ich fange mal ganz am Anfang an zu erzählen: 2009 habe ich mein Abi gemacht und hatte danach 4 Monate Leerlauf, bis ich schließlich meine Ausbildung begann. In dieser Zeit fing es an, dass ich sehr oft weinen musste und traurig war. Es wurde immer schlimmer, ich hatte keine Freude mehr am Leben und fühlte mich in meinem Ausbildungsbetrieb ohnehin überhaupt nicht wohl.. Trotzdem habe ich die Ausbildung bis zum Schluss durchgezogen, der Versuch den Betrieb zu wechseln schlug nämlich fehl. Es kam mehrmals vor, dass ich nicht in der Lage war zu arbeiten. Mein Hausarzt hat mich dann immer ein paar Tage krankgeschrieben. Zwei mal war ich bei einem Psychiater und habe eine Weile AD genommen, die allerdings keine Wirkung zeigten. An den Namen des AD erinner ich mich Grade nicht, es Klang aber so ähnlich wie Marzipan ;-) Der dritte Termin wurde vom Arzt leider abgesagt und ich habe keinen neuen vereinbart, weil zu dem Zeitpunkt meine Ausbildung endete und ich nicht wusste, wie es danach terminlich bei mir aussah. Wie sich dann irgendwann herausstellte, fand ich keinen Job und war letztendlich ein Dreivierteljahr arbeitslos. Und obwohl ich dadurch noch mehr Zukunftsängste hatte, ging es mir doch irgendwie besser. Ich sah es zu dem Zeitpunkt noch als Chance, weil mir der erlernte Beruf einfach keinen Spaß machte, und ich mich umorientieren wollte. Leider sprach gegen jeden Beruf, den ich interessant fand irgendwas.. Zb schlechte Jobaussichten. ich hatte mich während der ganzen Zeit trotzdem in meinem Beruf weiterbefördern, mir blieb ja nichts anderes übrig. Nach über 60 bewerbungen hat's dann auch geklappt und seit März arbeite ich. Am Anfang war es auch ok, auch wenn mir der Beruf nicht gefällt. doch mittlerweile ist es wieder so, dass ich total unglücklich bin und einfach nicht weiß, wie es wieder gut werden kann. Ich möchte ja was dagegen tun, aber ich bin in der Probezeit und abends immer erst um halb sieben wieder Zuhause, da bleibt keine zeit, um zum Arzt zu gehen. Und die Wartelisten bei Psychologen sind so lang, abgesehen davon dass vermutlich die wenigsten um 19 Uhr noch Sprechstunden anbieten. Ich weiß einfach nicht, was ich tun soll. Mit meinem Freund kann ich nicht richtig drüber reden, er versteht das nicht und hat im Moment sowieso total viel stress auf der Arbeit.. Und meine Eltern haben es letztes mal schon nicht wahrhaben wollen. Sie merken zwar, dass was mit mir nicht stimmt, aber es kommt dann immer so rüber, als ob sie denken, dass ich einfach eine schlechte Einstellung habe.. Zur Arbeit etc... Und dass ich mich nicht so anstellen soll, schließlich würden die meisten Menschen ihren Job doof finden.. Aber darum geht es ja nicht, es ist nun mal ein Unterschied, ob man den Job nun doof findet, oder dadurch krank wird. Ich möchte ja auch arbeiten, es ist nicht so, dass ich die Arbeitslosigkeit bevorzugen würde. Aber ich möchte auch glücklich sein und wieder Freude empfinden und in die Zukunft blicken können, ohne nur schwarz zu sehen.<br />
<br />
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und einen Tipp für mich?<br />
<br />
Liebe Grüße</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://bfriends.brigitte.de/foren/depressionen/">Depressionen</category>
			<dc:creator>Vimo23</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Nebenwirkungen beim Absetzen von Venlafaxin</title>
			<link>http://bfriends.brigitte.de/foren/depressionen/402091-nebenwirkungen-beim-absetzen-von-venlafaxin.html</link>
			<pubDate>Thu, 09 May 2013 06:51:23 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[Hallo, ihr!
Tolle Neuigkeiten!
Meine Psychiaterin hat gesagt, wir können das Venlafaxin, das ich seit Anfang 2011 nehme, jetzt mal absetzen. Vorher hab ich 1x 75mg genommen, die letzten 14 Tage dann nur noch die Hälfte, 37,5mg.
Seit gestern bin ich ganz ohne.
Eigentlich geht's mir echt gut. Nur heute morgen habe ich mit einem leichten Schwindel zu kämpfen.
Kann das mit dem Venlafaxin zusammenhängen?
Meine Ärztin hatte nur etwas von einer möglichen Unruhe gesprochen. Davon merke ich aber nix.

Habt ihr Ideen oder Vorschläge, was ich machen kann? "Augen zu und durch"? Starker Kaffee? Sport? Keinen Sport? Und habt ihr eine Idee, wie lange ich das dauert?

Danke für eure Tipps!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Hallo, ihr!<br />
Tolle Neuigkeiten!<br />
Meine Psychiaterin hat gesagt, wir können das Venlafaxin, das ich seit Anfang 2011 nehme, jetzt mal absetzen. Vorher hab ich 1x 75mg genommen, die letzten 14 Tage dann nur noch die Hälfte, 37,5mg.<br />
Seit gestern bin ich ganz ohne.<br />
Eigentlich geht's mir echt gut. Nur heute morgen habe ich mit einem leichten Schwindel zu kämpfen.<br />
Kann das mit dem Venlafaxin zusammenhängen?<br />
Meine Ärztin hatte nur etwas von einer möglichen Unruhe gesprochen. Davon merke ich aber nix.<br />
<br />
Habt ihr Ideen oder Vorschläge, was ich machen kann? &quot;Augen zu und durch&quot;? Starker Kaffee? Sport? Keinen Sport? Und habt ihr eine Idee, wie lange ich das dauert?<br />
<br />
Danke für eure Tipps!</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://bfriends.brigitte.de/foren/depressionen/">Depressionen</category>
			<dc:creator>tiger74</dc:creator>
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			<title>Depressive Mutter</title>
			<link>http://bfriends.brigitte.de/foren/depressionen/399806-depressive-mutter.html</link>
			<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 11:23:47 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[Ich wollte wissen, wer ist noch Tochter einer depressiven Mutter oder Angehöriger und wie geht ihr damit um? Wie löst man sich innerlich? Sei dem ich denken kann, drehte sich alles immer um meine Mutter, sie ist Körperlich krank, kommt mit ihrer Krankkeit offenbar nicht klar, als ich Kind war, war meine Mutter andauernd in der Psychatrie, hat Therapie gemacht, die offenbar nichts gebracht haben, sei dem es mit der Krankheit immer schlimmer wurde und sie kaum noch laufen kann, isoliert sie sich total, hat zu allen den Kontakt abgebrochen, zu Freunden, zu Verwandten, ihre eigene Mutter kommt nur noch an Weihnachten, niemanden will sie sehen, sie geht zu keinem Arzt, meckert oft rum, dass Essen schmeckt ihr nicht, dies, das, jenes. Ich erkenne meine Mutter nicht wieder, früher hat sie viel unternommen, hatte guten Kontakt zu ihrer eigenen Mutter oder Freunden, war Lebenslustig, jetzt ist da nichts mehr.


 Ich weiss nicht wie ich damit klar kommen soll, es macht mich selber krank. Alles dreht sich immer nur um sie, wenn ich zu Verwandten gehe, werde ich immer gefragt wie es meiner Mutter geht, ich kann das nicht mehr hören. Ich wohne selber noch zu Hause bei meinen Eltern, sehe sie jeden Tag, ich wollte dieses Jahr aus ziehen, weil ich mir denke vielleicht geht es mir dann besser wenn ich sie nicht jeden Tag sehen muss, abstand nehmen, dann bekomme ich wieder Schuldgefühle, dass ich nicht ausziehen kann, weil sich meine Eltern sonst in stich gelassen fühlen.


 Dann denke ich mir wieder rum, sie wollen doch gar keine hielfe, also geh, leb dein eigenes Leben. Aber es ist so schwer, ich habe mit meiner Mutter schon oft genug darüber geredet, dass ich das alles scheisse finde, dass sie sich helfen lassen soll, habe geweint, geflucht, es interessiert sie nicht, man redet gegen Wände, ich glaube irgendwo tief drinne trifft es sie, sie ist aber einfach zu depressiv um was zu ändern. Meine große Schwester ist selber vor einem Jahr ausgezogen, weit weg in ein anderes Bundesland, sie meinte zu mir immer wir müssen unser eigenes Leben leben, sie ist die einzige mit der ich reden konnte, und jetzt ist sie weg, ich fühle mich im stich gelassen. Als ich mit meinem Vater mal streit hatte, hatte er sich darüber mal aufgeregt, dass sich meine Schwester so weit "verpisst" hätte, ich denke mir warum regt er sich auf, sie wollen sich ja nicht helfen lassen, als meine Schwester noch bei uns gewohnt hatte, hatte sie angeboten Monatlich was zur Miete beizutragen, mein Vater hatte das abgelehnt, meine Schwester hatte sich nach Therapie möglichkeiten für unsere Mutter um gesehen, es hat weder mein Vater noch meine Mutter interessiert, meiner Schwester geht es selber sehr schlecht wegen der ganzen Familienverhältnisse, ich denke sie hat einfach eingesehen das dass alles nichts bringt und will nun ihr eigenes Leben leben, ich kann ihr da auch kein Vorwurf machen. 


Aber langsam werde ich selber krank, ich habe immer das Gefühl ich darf gar nicht Glücklich sein, weil es meiner Mutter so schlecht geht, ich bekomme dann Schuldgefühle, kennt ihr das? Ich habe dann das Gefühl, als ob die Nachbarn anfangen zu tuscheln, wie kann sie Glücklich sein, wenn es ihrer Mutter doch so schlecht geht? Auch einer der gründe warum ich Ausziehen will, einfach in ein anderes Stadtteil wo mich und meine Familie niemand kennt, vielleicht bin ich dann freier. Ich erhoffe mir Ratschläge, wie geht man mit solch einen Familienverhältniss um? Es frisst mich alles auf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Ich wollte wissen, wer ist noch Tochter einer depressiven Mutter oder Angehöriger und wie geht ihr damit um? Wie löst man sich innerlich? Sei dem ich denken kann, drehte sich alles immer um meine Mutter, sie ist Körperlich krank, kommt mit ihrer Krankkeit offenbar nicht klar, als ich Kind war, war meine Mutter andauernd in der Psychatrie, hat Therapie gemacht, die offenbar nichts gebracht haben, sei dem es mit der Krankheit immer schlimmer wurde und sie kaum noch laufen kann, isoliert sie sich total, hat zu allen den Kontakt abgebrochen, zu Freunden, zu Verwandten, ihre eigene Mutter kommt nur noch an Weihnachten, niemanden will sie sehen, sie geht zu keinem Arzt, meckert oft rum, dass Essen schmeckt ihr nicht, dies, das, jenes. Ich erkenne meine Mutter nicht wieder, früher hat sie viel unternommen, hatte guten Kontakt zu ihrer eigenen Mutter oder Freunden, war Lebenslustig, jetzt ist da nichts mehr.<br />
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 Ich weiss nicht wie ich damit klar kommen soll, es macht mich selber krank. Alles dreht sich immer nur um sie, wenn ich zu Verwandten gehe, werde ich immer gefragt wie es meiner Mutter geht, ich kann das nicht mehr hören. Ich wohne selber noch zu Hause bei meinen Eltern, sehe sie jeden Tag, ich wollte dieses Jahr aus ziehen, weil ich mir denke vielleicht geht es mir dann besser wenn ich sie nicht jeden Tag sehen muss, abstand nehmen, dann bekomme ich wieder Schuldgefühle, dass ich nicht ausziehen kann, weil sich meine Eltern sonst in stich gelassen fühlen.<br />
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 Dann denke ich mir wieder rum, sie wollen doch gar keine hielfe, also geh, leb dein eigenes Leben. Aber es ist so schwer, ich habe mit meiner Mutter schon oft genug darüber geredet, dass ich das alles scheisse finde, dass sie sich helfen lassen soll, habe geweint, geflucht, es interessiert sie nicht, man redet gegen Wände, ich glaube irgendwo tief drinne trifft es sie, sie ist aber einfach zu depressiv um was zu ändern. Meine große Schwester ist selber vor einem Jahr ausgezogen, weit weg in ein anderes Bundesland, sie meinte zu mir immer wir müssen unser eigenes Leben leben, sie ist die einzige mit der ich reden konnte, und jetzt ist sie weg, ich fühle mich im stich gelassen. Als ich mit meinem Vater mal streit hatte, hatte er sich darüber mal aufgeregt, dass sich meine Schwester so weit &quot;verpisst&quot; hätte, ich denke mir warum regt er sich auf, sie wollen sich ja nicht helfen lassen, als meine Schwester noch bei uns gewohnt hatte, hatte sie angeboten Monatlich was zur Miete beizutragen, mein Vater hatte das abgelehnt, meine Schwester hatte sich nach Therapie möglichkeiten für unsere Mutter um gesehen, es hat weder mein Vater noch meine Mutter interessiert, meiner Schwester geht es selber sehr schlecht wegen der ganzen Familienverhältnisse, ich denke sie hat einfach eingesehen das dass alles nichts bringt und will nun ihr eigenes Leben leben, ich kann ihr da auch kein Vorwurf machen. <br />
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Aber langsam werde ich selber krank, ich habe immer das Gefühl ich darf gar nicht Glücklich sein, weil es meiner Mutter so schlecht geht, ich bekomme dann Schuldgefühle, kennt ihr das? Ich habe dann das Gefühl, als ob die Nachbarn anfangen zu tuscheln, wie kann sie Glücklich sein, wenn es ihrer Mutter doch so schlecht geht? Auch einer der gründe warum ich Ausziehen will, einfach in ein anderes Stadtteil wo mich und meine Familie niemand kennt, vielleicht bin ich dann freier. Ich erhoffe mir Ratschläge, wie geht man mit solch einen Familienverhältniss um? Es frisst mich alles auf.</div>

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			<category domain="http://bfriends.brigitte.de/foren/depressionen/">Depressionen</category>
			<dc:creator>missy20</dc:creator>
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