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  1. #1

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    Eingewöhnung im Kindergarten

    Hallo,
    ich weiss nicht wie ich reagieren soll. unsere kleine geht seit dem 01.08. in den Kindergarten. Sie ist noche keine zwei jahre alt. In zwei wochen muss ich wieder arbeiten und sehe sie da nicht im Kindergarten bleiben folgendes ist da gewesen. Am 1. Tag lief alles super ich sollte eine stunde mit da bleiben dann wurde ich nachhause geschickt mit der begründung das sie das in zwei wochen auch alleine schaffen muss. Naja gut die haben ja ahnung und werden wohl wissen was richtig ist. Nach einer stunde hab ich sie abfeholt alles super hat nicht geweint. Der 2. Tag war dann gar nicht super ich sollte sie um 8 abgeben und um halb 12 abholen. Um halb elf ging das telefon muss sie abholen. Am 3. Tag erfuhr ich auch den grund dafür beim frühstück hat sie wasser getrunken und wollte dann etwas anderes trinken. Jetzt war da noch ein kleiner schluck im glas drin. Die erzieherin sagte zu ihr das sie nur was anderes bekommt wenn sie austrinkt. Ist ja auch in ordnung allerdings finde ich das es nicht am zweiten tag sein musste?!

    Jetzt will sie patu nicht mehr dahin fängt sofort an zu schreinen wenn ich nur kindergarten erwähne. Ich hoffe mal das es nächste woche besser wird.

  2. #2
    Avatar von Tahnee
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    AW: Eingewöhnung im Kindergarten

    Öhm räusper -> und solche Methoden von Seiten des Kindergartens findest Du in Ordnung? Schluck!

    Ich bin damals am 4. Tag das erste Mal weggegangen für 'ne gute Stunde. Am 5. Tag (sprich am Freitag, letzter Tag der 1. Woche) das erste Mal bis zum Mittag. Ich würde vom Gefühl her sagen, das wurde ordentlich vergeigt für Deine Kleine und war definitiv zu schnell. Und dann noch diese Begründung, dass sie das in 2 Wochen ja immerhin können muss.

    Mal davon abgesehen, dass ich die Aussagen der Erzieher komplett daneben finde, noch ein ein wichtiger Tipp für Dich: wenn Du noch ein Kind bekommst und das mit der Eingewöhnung in die Kita und dem Start in den Job planst, ganz dringend mehr als 2 Wochen einplanen. Es gibt Kinder, die schaffen das locker in der Zeit und es gibt andere Kinder, die brauchen 4 oder 6 Wochen. Und man sollte Kinder nicht unterschätzen, dass sie nicht merken, wenn die Mutter unter Druck steht.

    Die sind ja nicht doof. Zum Glück!
    Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.
    Geändert von Tahnee (05.08.2012 um 01:16 Uhr)

  3. #3

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    AW: Eingewöhnung im Kindergarten

    Das problem ist das ich nicht länger Urlaub bekommen habe. Ich bin schon am arbeiten die kleine wurde dann zweimal die woche von der oma betreut. Sie hatte bislang nie probleme woanders zu sein sei es bei den nachbarn oder bei der kinderbetreuung im fitnessstudio. Ich hab mich gestern erkundigt bei den nachbarn die gehen in einen anderen kindergarten da ist das auch so das die kleinen auch u3 sofort alleine da bleiben sollen. Ich hab auch anders gedacht das ich die ersten tage auch mit dableibe. Jetzt kommt noch dazu wenn ich gewusst hätte das dass tor vom garten nicht verschließt wird hätte ich sie da nie angemeldet. Denn die kleinen können da ohne probleme abhauen soll auch schon passiert sein. Laut leitung steht immer jemand am tor und passt auf. Naja ob das stimmt?!

  4. #4

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    AW: Eingewöhnung im Kindergarten

    also, darauf würde ich mich dann auch nicht verlassen wollen...


    ich per. bin jetzt nicht der Fan von ewig langen Eingewöhnungszeiten mit Mama
    ich wollte bei Kind 2 und Kind 3 nicht wieder tagelang meine Kinder mit einem Kindergarten vertraut machen, den sie schon länger kannten ...

    bei ihnen lief das ähnlich wie bei Dir .. allerdings gut und problemlos.

    Du hast aber wohl kein älteres Kind in der Einrichtung .. da wäre es heutzuatge schon eher normal und die Regel, daß man Krippenkinder erstmal behutsam einführt und sich in der ersten Woche viel Zeit für so eine Eingewöhnungsphase nimmt.

    In einer gute Kita stelle ich mir das heutzutage jedenfalls so vor ... 2 jährige Krippenkinder fährt man anders ein als 3jährige Kindergartenkinder.


    allerdings Regeln würde ich sagen, gelten von Anfang an ganz normal für jedes Kind ...
    ein Glas Wasser kann man austrinken bevor man etwas neues eingeschenkt bekommt.
    Das ist keine Zumutung, sondern sinnvoll.
    Ja, solche Dinge sollen 2 jährigen im Kindergarten auch lernen, das ist sinnvolle Erziehung.
    Manche Kinder bekommen zu Hause das 3. udn 4. Glas mit neuem Getränk einfach wieder hingestellt.
    Ob wie gut das ist, diskutieren wir in diesem rahmen lieber mal nicht aus ... aber bei 10 oder 20 Kinder ist sowas nicht wirklich praktikabel.



    Konkret würde ich jetzt an deiner Stelle die Oma mit zur Kindergarteneingewöhnung schicken .. sie ist ja nun auch eine wichtige bezugsperson für ihre enkelin und hat sie bisher viel betreuet
    und ,mir dann evtl. in Ruhe überlegen, ob ein anderer Platz in einer anderen Einrichtung nicht insgesamt besser wäre .
    Schaut Euch euere Kita einfach noch etwas an ...
    Gut, wenn du das mit Oma auch besprechen kannst .. und wenn es euch nicht gefällt und dem Kind auch nit gut tut, dann sucht ihr Euch eine andere Lösung.

    Perfekt muß Kita nicht sein .. aber liebevoll, zugewandt und vor allem sicher schon.

    Gruß, B.
    Geändert von Blondine (04.08.2012 um 17:30 Uhr)

  5. #5
    Avatar von Tahnee
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    AW: Eingewöhnung im Kindergarten

    Zitat Zitat von bina983 Beitrag anzeigen

    Das problem ist das ich nicht länger Urlaub bekommen habe. Ich bin schon am arbeiten die kleine wurde dann zweimal die woche von der oma betreut. Sie hatte bislang nie probleme woanders zu sein sei es bei den nachbarn oder bei der kinderbetreuung im fitnessstudio. Ich hab mich gestern erkundigt bei den nachbarn die gehen in einen anderen kindergarten da ist das auch so das die kleinen auch u3 sofort alleine da bleiben sollen. Ich hab auch anders gedacht das ich die ersten tage auch mit dableibe. Jetzt kommt noch dazu wenn ich gewusst hätte das dass tor vom garten nicht verschließt wird hätte ich sie da nie angemeldet. Denn die kleinen können da ohne probleme abhauen soll auch schon passiert sein. Laut leitung steht immer jemand am tor und passt auf. Naja ob das stimmt?!
    Na ja, Oma bzw. Nachbarn sind ja nun wahrlich was anderes als der KiGa. Und ich kenne keinen KiGa, wo die Kinder sofort allein da bleiben sollen. Würde ich mir als Mutter auch nicht bieten lassen.

    Das mit dem Tor finde ich allerdings auch bedenklich.

    Zitat Zitat von Blondine Beitrag anzeigen

    ich per. bin jetzt nicht der Fan von ewig langen Eingewöhnungszeiten mit Mama
    ich wollte bei Kind 2 und Kind 3 nicht wieder tagelang meine Kinder mit einem Kindergarten vertraut machen, den sie schon länger kannten ...

    bei ihnen lief das ähnlich wie bei Dir .. allerdings gut und problemlos.
    Na ja, Kind 2 & 3 kannten den KiGa aber auch schon gut, so dass man das mit bine983 nicht unbedingt vergleichen kann.

    Und meine Tochter war innerhalb von gut 2 Wochen auch eingewöhnt inkl. Mittagsschlaf usw., obwohl ich die ersten Tage mit da war.
    Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.
    Geändert von Tahnee (04.08.2012 um 16:09 Uhr)

  6. #6
    Avatar von Peppis
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    AW: Eingewöhnung im Kindergarten

    Ich hab meinen Sohn mit 18 Monaten über 4 Wochen eingewöhnt.

    Das ist ein relativ schwieriges Alter für die Kindergarteneingewöhnung. Ältere und zum teil jüngere Kinder taten sich leichter, auch aus den Erfahrungen der Kindergärtnerinnen.

    Und sicher, sie wollten mich auch am zweiten Tag schon rauskehren. Mein Sohn hat allerdings geschrien und gebrochen und sah wirklich fertig aus, so dass mich entgegengesetzt aller Meinungen keine zehn Pferde aus der Einrichtung gebracht hätten. Er brauchte insgesamt 3 Wochen bis er dort angekommen war und die war ich dabei.

    Das Ergebnis hat mir Recht gegeben. Ich hatte nie wieder Probleme. Er geht sehr, sehr gerne in den Kindergarten.

    Höre da unbedingt auf dein Bauchgefühl. Meine Einrichtung war so tolerant. Ich durfte dabei sein.

    Ich halte nichts davon Kinder ins kalte Wasser zu werfen.
    LG Peppi

    In allen Dingen ist hoffen besser als verzweifeln
    Johann Wolfgang von Goethe

    2 Jungs 3/2010 + 6/2012

  7. #7
    Oregano
    gelöscht

    AW: Eingewöhnung im Kindergarten

    Hallo, Bina!

    Mich stört (unter anderem) die Geschichte mit dem Getränk. Sicher muss sie das lernen. Aber das ist doch am zweiten Tag völlig unwichtig. Die Kleine muss erstmal die Erzieherinnen kennen lernen, die anderen Kinder, die Räume, die Abläufe.....der Schluck Wasser ist doch zu diesem Zeitpunkt völlig egal. Wichtig ist, dass sie sich wohl und sicher fühlt.
    Wenn sie sich eingelebt hat, fällt der Bonus eben weg und sie muss die Regeln lernen, selbstverständlich.

    Ich finde, du musstest sie zu früh allein lassen. Mein kleiner Nachbarsjunge ist letztes Jahr gestart, 18 Monate alt. Seine Mutter und die Erzieherinnen haben ihm 3 Wochen lang Zeit gelassen. Erst war seine Mutter die ganze Zeit dabei (2 - 3 Stunden, bis er durch die neuen Eindrücke völlig erledigt war), dann hat sie sich Tag für Tag mehr herausgelöst.

    Von Hauruck-Methoden halte ich bei so Kleinen nichts. Kannst du nicht mit den Erzieherinnen sprechen, ob du wieder dableiben kannst, bis sie sich beruhigt hat und spielt? Diese Begleitung täglich ein wenig einkürzen?

    Vielleicht wollen die Erzieherinnen das nicht gerne, oft wird das nicht so gemocht. Dann müsstest du gucken, wie weit du dich durchsetzt. Es ist schließlich dein Kind. Es will dich nicht tyrannisieren, auch nicht die Erzieherinnen. Sie hat Angst und ist verunsichert. Sie braucht eben ein wenig Zeit und man darf nicht unterschätzen, was das für ein Riesenschritt in diesem Alter ist.

    Sie kann ja allein bleiben, das schafft sie bei Oma, dann schafft sie das auch hier. Aber nicht so.

    Setz' dich nicht unter Druck mit der kommenden Woche. Frag doch die Oma, ob sie notfalls auch begleitet, stundenweise, wenn du wieder arbeitest.

    Die offene Pforte finde ich inakzeptabel.

    Insgesamt klingt das für mich so lieblos und unsensibel. Ist sie da gut aufgehoben? In so einem Kindergarten war mein Sohn auch mal, das gefiel mir nicht. Ich habe dann alle Hebel in Bewegung gesetzt, dass er wechselt. Danach liebte er den neuen Kindergarten. (Doch, das schafft man. Allerdings braucht es Energie und leider auch Glück)

    Meine Herren, sie ist erst zwei! Wäre sie vier, würde ich dir vielleicht anderes raten, aber so.....

    Alles Gute!

  8. #8

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    AW: Eingewöhnung im Kindergarten

    Danke für die Antworten.
    Ich werde mirgen noch einmal leitung sprechen, sie ist leider die jenige die es nicht möchte das die eltern da bleiben. Am freitag nachdem ich die kleine abgeholt habe sagte die leitung ich sollte am montag das kind doch erst gegen halb neun bringen dann etwas bleiben und gehen. Sie würden dann direkt die große eingangstür verschließen damit sie nicht abhauen kann. Ich habe die option zum nächsten kindergartenjahr in einen anderen kindergarten zu wechseln. Wenn das so weiter geht werde ich das wohl machen. Nicht desdo trotz bringe ich sie mit einem unguten gefühl dahin.

  9. #9
    Oregano
    gelöscht

    AW: Eingewöhnung im Kindergarten

    Du kannst ja der Leitung sagen, dass du dir diese Woche noch offen halten möchstest, was deine Anwesenheit betrifft. Nächste Woche arbeitest du, da sieht es ganz anders aus. Ausserdem wird es für die Erzieherinnen auch einfacher, wenn du deiner Tochter den Einstieg erleichterst.

    Wenn du kein gutes Bauchgefühl hast, taugt das nicht. Du musst dich mit deiner Entscheidung wohl fühlen, das spürt sonst auch das Kind. Den Wechsel würde ich mir auch überlegen.

    Kann die Kleine nicht noch ein Jahr bei Oma bleiben, falls alle Stricke reissen?
    Dann startet sie eben mit drei, das ist doch auch früh genug.

  10. #10

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    AW: Eingewöhnung im Kindergarten

    Muss mich mal kurz ausheulen....

    Hab die kleine vor einer stunde dahin gebracht. War eine halbe stunde mit ihr dort da hat sie schon bitterlich geweint (musste selbst mit den tränen kämpfen)
    Nachdem ich mit ihr zum bällebecken gegangen bin war sie super drauf. Ich hab mich von ihr verabschiedet sie hat auch gewunken und nicht geweint. Als ich zur haupttüre raus bin glaube ich hat sie wieder angefangen. Werde gleich mal anrufen ob sie sich beruhigt hat. Ansonsten hole ich sie ab.

    Das problem mit der oma ist dass mein chef möchte das ich jeden tag arbeite nicht wie das letzte jahr nur 2 mal die woche. Und die oma kann nur zweimal da sie selber noch arbeitet.

    Alles einwenig kompliziert.

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