(Wusste nicht, wo ich es sonst reinschreiben sollte, sorry...)
Gruezi beinander,
soeben stand bei uns vorm Kindergarten ein dunkelblauer Kombi, der randvoll gepackt war mit schuhkartongroßen Schachteln. Eine Dame in einer "Uniform" (schwarze Hose, weiße Bluse, blauweißes Halstuch) stand am Ausgang des Kiga, spricht rauskommende Eltern an und schickt sie zu dem Fahrzeug, wo eine weitere in der gleichen Uniform wartet.
Dort erhält man dann einen Karton mit (so wird es gesagt) einem Lego-Überraschungspaket, kostenlosen Freikarten fürs Legoland etc.
Dazu muss man nur seine Daten auf einen Lego-Club-Zettel hinterlassen - und einen anderen Zettel ausfüllen und dort auch unterschreiben. Die beiden Zettel werden zusammengetackert und verschwinden im Kofferraum des Kombis. Dann erhält man den Karton, der auch ordentlich schwer ist. Etwa 700 Gramm Inhalt, da freuen sich die meist jungen Eltern.
Daheim öffnet man dann den Karton der Firma F******** und - Überraschung - findet zuerst mal ein Tütchen mit einem Lego-Männchen (nicht mal ein besonderes, nur ein einzelnes popeliges normales Legomännchen) und eine Flasche Essigessenz vom Marktführer. Dafür ist man seine persönlichen Daten los.
Die Leiterin des Kiga wusste, dass da diese Pakete verteilt werden und hat das auch genehmigt. Sie weiß aber nicht, dass man dazu die Adresse und weitere persönliche Daten angeben muss. (Wobei ich nicht weiß, warum die das genehmigen müsste, es fand ja alles - einschließlich der ersten Dame - auf öffentlichem Gehweg statt.)
Seid Ihr auch schon auf sowas gestoßen? Im Internet findet man einige Beschwerden, dass auf diese Weise sogar Versicherungsverträge untergejubelt werden, bzw. dass man dann endlos angerufen wird von "Partnerfirmen"...











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