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  1. #41
    Avatar von Kraaf
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    AW: Sex immer mit der gleiche Frau oder Mann, ist es nicht langweilig?

    Zitat Zitat von nico11 Beitrag anzeigen
    Ja natürlich ein Leben lang mit der gleichen. Des ging doch in den vergangenden tausenden Jahren doch auch bei so vielen anderen Menschen.
    lg

    Na, ob das wirklich "natürlich" ist? Da streiten sich die Gelehrten.

    Und selbst dort, wo Kulturen und/ oder Religionen Monogamie verkündeten - und das beileibe auch nicht alle und nicht immer - klafft doch eine gehörige Differenz zwischen Sein, also der Realität und dem Sollen, also der Theorie.

    Monogamie beim Menschen
    Polygamie ist in rot und gelb markierten Ländern illegal.

    Anthropologen und Sozialwissenschaftler verwenden die Bezeichnung „Monogamie“ beim Menschen oft als „soziale Monogamie“, die in menschlichen Gesellschaften häufig als monogame Ehe definiert wird.[81]

    Da es über das soziale Leben der stammesgeschichtlich unmittelbaren Vorfahren des Menschen keine Daten gibt, untersucht man stattdessen „ursprünglich“ lebende menschliche Gesellschaften.[82] Der Anthropologe George P. Murdock veröffentlichte 1949 Untersuchungen zur Sozialstruktur von 238 verschiedenen menschlichen Gemeinschaften auf der ganzen Welt. Dabei war das System der monogamen Ehe in 43 Gemeinschaften vorhanden.[83] Daraus wurde geschlossen, dass vor dem Kontakt mit der westlichen Welt 80 % der menschlichen Gemeinschaften polygyn lebten.[84] Da ein Harem Männern mit Macht und sozialem Status vorbehalten war, lebten aber die meisten Männer mit einer Frau zusammen.[85]

    Andere Schätzungen von Anthropologen über die Häufigkeit monogamer menschlicher Gesellschaften bewegen sich zwischen zirka 20 und 50 Prozent, haben aber den Mangel, dass sie nur die offiziellen Verhältnisse widerspiegeln, nicht aber die tatsächlich gelebte Praxis. Gleichwohl lassen sich diese Schätzungen so interpretieren, dass streng eingehaltene Monogamie eine eher seltene Verhaltensweise in menschlichen Gesellschaften ist.[86] Neuere anthropologische Untersuchungen, wie z. B. von Helen Fisher, zeigen Verhaltensmuster wie Seitensprünge und den Wechsel von Partnern als in allen Epochen bis zur Frühgeschichte wiederkehrende Merkmale des menschlichem Paarungsverhaltens auf.[87] Neben traditionell polygamen Kulturen, beispielsweise in Afrika, treten heute polyamore Beziehungsformen zum Beispiel in Nordamerika, Westeuropa und Australien auf.

    Beim Menschen ist das weibliche und männliche Paarungsverhalten sehr variabel und hat sich abhängig von Umwelt- und erlernten Faktoren entwickelt.[88] Durch genetische Untersuchungen am X-Chromosom und Autosomen wurden Argumente für Polygynie (z. B. bei den Aka in Zentralafrikanische Republik, Mandinka in Senegal, San in Namibia, Basken, Han und Melanesier auf Papua-Neuguinea) über lange Zeiträume der menschlichen Evolution gefunden, wobei sich die Ergebnisse geographisch unterscheiden.[89][90] Für Zeit der menschlichen Expansion von Afrika vor 80.000 bis 100.000 Jahren, zeigen Untersuchungen der mitochondrialen DNA eine Zunahme der weiblichen, aber keine wesentliche Zunahme der männlichen Population der Frühmenschen. Die Abstammung heutiger Menschen von wenigen Männern wird u. a. als Ergebnis sexueller Selektion gedeutet.[91] Erst vor 18.000 Jahren nahm auch die männliche Population der Menschen zu, was mit dem Aufkommen des Ackerbaus zusammenfällt.[92][93] Aus den Ergebnissen wurde z. B. geschlossen, dass polygynes Verhalten menschlicher Gemeinschaften durch unterschiedliche Anforderungen der Umwelt verschieden ausgeprägt war und mit dem Aufkommen des Ackerbaus eine Veränderung hin zur Monogamie stattfand.[92][94] Für den heutigen Menschen zeigen Untersuchungen rezessiver Erbanlagen (z. B. Blutgruppen) von Eltern und Kindern, je nach Land und Region, einen Anteil unehelich gezeugten Kindern zwischen 5 % und 30 %.[95][96][97] Nach verschiedenen Studien seit den 1950er Jahren haben z. B. in den USA 20 bis 40 % der Frauen und 30 bis 50 % der Männer mindestens eine Affäre während der Ehe[
    Quelle wiki

    Ganz so einfach, natürlich und selbstverständlich scheint das mit der Monogamie also nicht zu sein. Man muss es wohl schon wollen und auch tatsächlich praktizieren.

    Ob da dein Tipp wirklich hilft, Sex einfach nicht so wichtig zu nehmen?

    Oder geht es, im Gegenteil, nicht vielleicht eher darum, sexuelles Begehren und Leidenschaft bereits innerhalb einer langjährigen Paarbeziehung lebendig zu halten?
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  2. #42

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    AW: Sex immer mit der gleiche Frau oder Mann, ist es nicht langweilig?

    Zitat Zitat von philf74 Beitrag anzeigen
    Hat niemand hast darüber?
    Doch, gelegentlich hast ich schon darüber.

  3. #43
    gesperrt
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    AW: Sex immer mit der gleiche Frau oder Mann, ist es nicht langweilig?

    Wenn man jemanden geil findet und richtig attraktiv, kann ich mir nicht vorstellen, es irgendwann anders zu empfinden.

    Ich frag mich, was man sich überhaupt von verschiedenen Partner an Mehrgewinn verspricht, wenn man einen attraktiven Partner hat mit dem man sich im Bett gut versteht.

    Von der Anatomie ist es ungefähr gleich. Es gibt Kopf, Beine, Arme, die einen umfassen, die Zungefeuchte ist ähnlich und unten die Feuchte unten und Zusammensetzung ist ähnlich. Die Stellungen sind ähnlich, die sexuellen Praktiken werden nicht jedes Mal neu erfunden.

    Also: Warum nicht immer mit dem Gleichen? Warum sich immer für Ähnliches immer einen Neuen/ eine Neue suchen?

  4. #44

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    393

    AW: Sex immer mit der gleiche Frau oder Mann, ist es nicht langweilig?

    Zitat Zitat von Kraaf Beitrag anzeigen
    Einfach mal als Beispiel: am Sonntag waren wir als Wahlhelfer verpflichtet und da konnte ich Frau Krääfin in einem für mich ruhigen Moment pöltzlich beobachten, wie sie dort mit ihrem ganzen Charme mit den Leuten umging. Ich war völlig fasziniert und hingerissen. Genau die Faszination, mit der ich mich einst auch in sie verliebt hatte.

    Wären wir nicht schon fast 3 Jahrzehnte zusammen, hätte ich mich mit ihr verdatet oder ihr zumindest ihre Handynr. abgeluchst.
    das ist eine wundervolle liebeserklärung nach einer 30 jährigen beziehung mit ein- und demselben menschen

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