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  1. #11
    jujuy
    gelöscht

    AW: Schwerer als ich es mir Vorgestellt habe..

    Sind noch irgendwelche Nichtrauch-Newbies da?

    Ich rauche seit einer Woche nicht mehr und bin so müüüde.... und so antriebslos...

  2. #12
    Avatar von Hanseatin42
    Registriert seit
    02.10.2005
    Beiträge
    63

    AW: Schwerer als ich es mir Vorgestellt habe..

    Hey,

    ich bin w.48J. und habe 35J. geraucht. Habe im Frühjahr (April/Mai) aufgehört. Täglich hab ich so 7-10Zigaretten geraucht. Ich habe nach einigen erfolglosen u. halbherzigen Anläufen mir das Buch "Endlich Nichtrauer" von Allen Carr gekauft. Ich habe es beim 1.Mal nicht ganz durchgelesen, da hab ich nach ein paar Tagen wieder angefangen zu rauchen. Beim 2.Mal habe ich es ganz durchgelesen u. als ich das Buch beendet hatte WUSSTE ich, jetzt bin ich von den Zigaretten entgültig befreit. Das ist nun ein gutes halber Jahr her.
    Ich empfehle dir, das Buch zu lesen, vielleicht kannst du es ja gebraucht kaufen. Es hilft dir durchzuhalten. Der Nikotinentzug müsste spätestens nach 2 Wo. überwunden sein, danach ist es eine psyische Geschichte. Und dieser psychische Entzug ist viel schwerer zu verkraften. Und da setzt das Buch an. Ich hätte NIE geglaubt, dass das jemals klappen würde!!! Aber, es funktioniert.
    Und was am besten ist, meine Haut sieht einfach klasse aus. Ich werde immer wieder darauf angesprochen, wie schön rosig mein Gesichtshaut ist. Ich habe leider zugenommen, aber nur 2 kg. Die Gewichtszunahme war ein Hauptgrund, warum meine anderen Versuche immer wieder scheiterten. Aber, ich habe es mit Hilfe des Buchs auch akzeptiert. Mache seitdem 2x mehr Sport Also, falls du weitere Tipps brauchst, schick mir eine PN.
    Halte durch, du schaffst das auch!

  3. #13
    Avatar von Strassenkatze
    Registriert seit
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    Beiträge
    332

    AW: Schwerer als ich es mir Vorgestellt habe..

    Hallo!

    Ich rauche ebenfalls seit ca. 35 Jahren.
    Früher habe ich sehr viel geraucht, dann war ich mit Hilfe von Allen Carr knappe 4 Jahre lang Nichtraucherin. Mir hat dieses Buch, das die Nikotinsucht ja mehr oder weniger als Gehirnwäsche beschreibt, damals auch sehr geholfen. Die ersten 2 Wochen "ohne" waren schlimm, dann wurde es jedoch sehr schnell immer besser.
    Nach etwa 6 Monaten habe ich nur noch ab und zu daran gedacht, eine rauchen zu wollen, doch das ähnelte bloß noch dem Gedanken an ein Stück Schokolade: Würde ich gern, muss ich mir aber nicht unbedingt auf der Zunge zergehen lassen....

    Warum ich wieder angefangen habe? Ich weiß es nicht wirklich, ich glaube es war damals eine Mischung aus Frust und Neugierde.
    Zuletzt rauchte ich 5-10 Zigaretten pro Tag, also nicht allzu viel.

    Was mich jedoch am meisten stört ist dieses "Rauchen-Müssen", insbesondere das Hinausgehen-Müssen, Auf-dem-Balkon-Stehen-Müssen, Vor-der-Türe-Stehen-Müssen oder einfach das Rauchen in ungastlichen, stinkenden Räumen - das Rauchen hat heuzutage nicht mehr viel mit Genuss zu tun. Speziell dann wenn ich draussen in der Kälte stehe und eine durchziehe wird mir bewusst, dass dies kein Genuss sondern einfach das Befriedigen einer Sucht ist. Und hinterher schäme ich mich auch nochdafür dass ich nach Tschick stinke. Wie schrecklich!

    Unlängst habe ich gelesen, dass Rauchen die Droge der Unterschicht ist.
    Ich habe meinen Zigarettenkonsum daraufhin auf 3, und wenige Tage später auf 1 Zigarette pro Tag reduziert.
    So wie damals bemühe ich nun wieder, Situation für Situation zu entkoppeln: Keine
    Morgenzigarette, keine Belohnungszigarette, keine in der Mittagspause, usw.

    Vielleicht werdet Ihr jetzt fragen, wieso ich nicht auch diese eine Zigarette sein lasse.
    Die Antwort mag blöd klingen, aber ich freue mich auf diese Eine.
    Vielelicht schaffe ich es ja mit Jahreswechsel sie wegzulassen .....

    LG Strassenkatze

  4. #14
    jujuy
    gelöscht

    AW: Schwerer als ich es mir Vorgestellt habe..

    Danke für Deine Tips, Hanseatin

    Strassenkatze, ich verstehe Dich sehr gut, insbesondere auch das "Freuen auf die eine"...

    Bei mir ist es inzwischen zwei Wochen her, dass ich aufgehört habe.
    Der körperliche Entzug war relativ leicht (ich habe auch nie extrem viel geraucht), allerdings bin ich in eine depressive Verstimmung gefallen, und das macht die Sache wirklich extrem schwierig.

    Ich habe keine physische Lust zu rauchen (auch nicht, wenn ich inmitten von Rauchern sitze), aber ich habe Mühe, mit meiner sehr depressiven Stimmung umzugehen. Ich habe keine Ahnung, wie lange sowas anhält, hoffe aber sehr, nicht allzu lange .

  5. #15
    Avatar von Strassenkatze
    Registriert seit
    28.12.2011
    Beiträge
    332

    AW: Schwerer als ich es mir Vorgestellt habe..

    Guten Morgen, jujuy!

    Ich wünsche Dir, dass Dein Blues bald vorüber geht.

    Selbst neige ich GsD überhaupt nicht zu Depris, dafür hatte ich nach dem Entzug permanent (leichte) Kopfschmerzen und Albträume.
    Das hat ein paar Wochen gedauert, insgesamt glaube ich 5 oder 6.

    Bei meinem jetzigen "Entwöhnungsversuch", also beim Ausschleichen des Nikotins, verspüre ich nichts dergleichen, also keine Entzugserscheinungen.
    Trotzdem ist mMn nach die Lösung, von einem Tag zum anderen aufzuhören, die bessere.

    Ich bin nun übrigens - was die "Eine" täglich anbelangt, auf eine andere Sorte umgestiegen: 1 - 0,1 - 2mg.
    Also ohnehin nur mehr eine Art Schmähzigarette.
    Spätestens mit der letzten aus dieser Packung werde ich auch auf meine Eine verzichten.

    LG Strassenkatze

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