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  1. #551
    Avatar von Caramon
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    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von picual Beitrag anzeigen
    Da fehlte ein 'k' für kein
    Das verantwortungsvolle Arbeitgeber heute 'völlig flöten' gegangen sind, soll heißen, es gibt sie nicht mehr oder?

    Also da habe ich eine andere Meinung und behaupte dass es sie sicher noch gibt. Möglicherweise sind sie weniger geworden aber das Arbeitgeber verstärkt billige Arbeitnehmer suchen ist auch etwas dem Verbraucher geschuldet. Die meisten wollen nur noch billig oder gleich umsonst und wer soll DAS dann bitte alles bezahlen? Genau, nämlich auch der Arbeitnehmer.

    Wie gesagt, ich habe da eh eine andere Einstellung zu.
    Mhm, geben im Sinne von die Menge der verantwortungsvollen Arbeitgeber ist nicht Null. Diese Menge ist aber nicht so groß als das sie eine Wirkung hätte oder gar ansteckend für andere. Somit fällt sie unter den Tisch und kann quasi als Nichtexistent angesehen werden. Existenz alleine genügt nicht, die Menge muß auch stimmen. In diesem Fall fehlt die Menge.
    Mein ehemaliger Arbeitgeber war es früher, jetzt schwankte er auf den Mainstream um :(

    Nein, das Arbeitgeber deswegen verstärkt billige Arbeitnehmer suchen weil der Verbraucher alles so billig haben will ist etwas zu simpel gedacht und falsch. Wie wäre es damit das der Verbraucher (der mehrheitlich Arbeitnehmer ist) so wenig verdient, das er nur billige Waren in Betracht ziehen kann? Stichwort Niedriglohnsektor, Geldkreisläufe etc.
    Ein Schelm, wer Böses dabei denken mag das ausgerechnet jetzt das Ehrenamt so gepusht und gehyped wird. Ist es so schön kostenlos...

  2. #552
    Avatar von Caramon
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    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von picual Beitrag anzeigen
    Zu dem Thema kann ich nicht so viel beitragen, denn ich habe diese Geschichte nicht 'studiert'. Manchmal lässt sich jedoch schon was ableiten aber auch Caveman ist schon lange öde, vor allem je öfter manche Sachen wiederholt und pauschalisiert werden.
    Leider finde ich das Posting von Arouet nicht wieder :( da war auch ein Link mit dabei wo ein Archäologe das zerpflückte. Sinngemäß schrieb er das diese Jäger und Sammlererklärungen absolut untauglich und unsinnig sind. Mit Spekulationen etwas zu erklären bzw. zu begründen macht es natürlich glaubwürdig.

    Frauen erziehen manchmal sogar noch 'erwachsene' Männer. Das muss man mögen und es wird ja auch keine dazu gezwungen.
    ???
    Rein aus Neugierde und zum Verständnis: was hat Erziehung von Erwachsenen mit der Erziehung von Kindern zu tun? Ich meinte das Männer ihre Kinder ebenfalls erziehen.

    Was bringen Deiner Meinung nach Mütter ihren Töchtern nicht bei? Wo siehst Du da z. B. eine Bildungslücke?
    Wenn ich mir die Notfallaufnahme unserer hiesigen Krankenhäuser anschaue....sexuelle Aufklärung. Eigentlich eine genuine Aufgabe von Eltern (oder das was davon noch übrig ist) die offensichtlich viele überfordert, thematisch wie geistig und sprachlich. Das freundlichste Adjektiv in diesem Zusammenhang war "dumm" gefolgt von "romantisch verblödet", die anderen Ausdrücke, die die Ärzte verwendeten, verstoßen gegen die Nutzungsbedingungen des Forums. Sofern ich den Ärzten dort Glauben schenken kann scheint es da eine extreme Schiefe bei Alleinerziehdenden zugeben.
    Gibt noch andere Punkte aber das würde vom Threadtitel entfernen. Zumindest läßt es einen nachdenken, ob eine Erziehung aus staatlicher Hand nicht doch eine bessere Alternative wäre.

    War es so? Also wie gesagt, ich war damals nicht dabei und habe mich auch mit dem Thema nicht so intensiv auseinandergesetzt.
    Ein Grund mehr es nicht als potentielle Erklärung heranzuziehen.
    Übrigens halte ich nicht so viel von geschlechterabhängiger Solidarität, sondern glaube eher an die geschlechterunabhängige Solidarität. Und das jeder mit jedem solidarisch ist, ist für mich auch ein Wunschdenken. Eher finden sich die passenden Menschen zu Gruppen und sind dann sehr wohl solidarisch, untereinander. Also das finde ich natürlicher als nur auf das Geschlecht zu achten.
    Ich habe geschlechterabhängige Solidarität kennengelernt und vermisse sie hier. Sie erleichtert einiges im zwischenmenschlichen Umgang und verhindert den Weltkrieg Mann versus Frau.
    Aber ich stimme Dir zu das sich Menschen mit gemeinsamen Merkmalen zusammenfinden und ggf. solidarisch sind. Blöd nur wenn diese "Solidarität" anderen Gruppen Steine in den Weg legt bzw. konträr zu dieser ist. Hausfrauen versus Berufstätige etc...
    Eine menschliche Solidarität wäre toll. Hierzulande undenkbar.

    Ich hatte damals mehr als ein Netwerk aufgebaut und mich u. a. gut mit einer Freundin ergänzt. Sie hat mal mein Kind genommen und ich dann wieder ihr Kind. Das war eine gute Zeit, auch für die Kinder und ein sehr hilfreiches Netzwerk, besonders wenn die Großeltern fehlen oder sehr wenig Zeit bzw. auch Lust haben. Keine Ahnung, warum dies z. B. andere Mütter nicht auch machen, denn es war schon eine enorme Hilfe und ohne dem wäre einiges eher nicht möglich gewesen.
    Wie hast Du es geschafft dieses tragfähige Netzwerk aufzubauen?
    Hängt das mehrheitlich von einem selbst ab oder eher von den örtlichen und sozialen Gegebenheiten?

    Es gibt in Großstädten selbstständige Frauen, die ein s. g. Frauen-Netzwerk von Frauen für Frauen anbieten. Also ich sehe keinen Grund, warum ich dort mit machen sollte. Warum soll ich nur die Dienstleistungen von Frauen in Anspruch nehmen und Männer dabei ausklammern? Wie gesagt, also darin sehe ich persönlich eher keine Zukunft.
    Offenbar denken viele Frauen so wie Du "..warum ich dort mitmachen sollte." vielleicht ein Grund, weshalb sie so "erfolgreich" sind und lösungstauglich...

    Das die Männer da ausgeklammert sind sehe ich nicht so, zumindest kann ich das da nicht so herauslesen wie Du. In einer Paarbeziehung ist die Kinderversorgung einigermaßen gesichert, da beide sich darum kümmern können, wenngleich der Klassiker vorherrscht das die Frau die Versorgung übernimmt mehrheitlich.
    Was aber macht eine Alleinerziehende *ohne Mann* ? Jemand der nicht vorhanden ist und zur Verfügung steht (aus welchen Gründen auch immer) kann schwerlich ausgeklammert werden. Möglich ist es zwar aber ob dieser formale Akt sinnvoll ist...
    Es gibt übrigens auch Männernetzwerke (z.B. an meiner ehemaligen Uni) die die Kinderbetreuung organisieren.
    Es könnte mehr davon geben nur ist die Nachfrage nach dieser Dienstleistung von Männern durch Frauen (und Männern) zu gering und oftmals unerwünscht. Ich hatte bei der Stadt interessehalber nachgefragt ob der Lehrgang zur Tagesbetreuung auch für Männer geeignet wäre. Antwort war, das dies prinzipiell möglich ist aber wenig sinnvoll da keine Nachfrage besteht. Es gibt einige Tagesväter aber sie werden nicht nachgefragt. (Es gab auch ein Warum aber dies war off records).
    Geändert von Caramon (22.02.2013 um 14:00 Uhr)

  3. #553
    Avatar von Caramon
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    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von picual Beitrag anzeigen
    Das ist m. E. nicht verwunderlich. Denn die solidarisieren sich ebensowenig wie sich Hausmänner mit berufstätigen Männern solidarisieren, oder wie z. B. Selbstständige mit Angestellten. Die Ansichten und Ziele der jeweiligen Gruppen sind stellenweise so verschieden, also wozu sollten sich diese Gruppen denn solidarisieren bzw. was könnten oder würden sie damit bewirken?
    Gut, ich war der irrigen Annahme verfallan, das das Anliegen "Kinderbetreuung" etwaige Differenzen hinten anstehen ließe (ich kenne es anders).
    Äh, Hausmänner mit berufstätigen Männern solidarisieren? Oo
    Das gibt es doch schon lange und nennt sich Männernetzwerk. Da klappt das meist über das Geschlecht. Das was Du vermutlich meinst ist eher die Solidarisierung von Arbeitenden und Arbeitslosen. DA hakt es enorm! Aber Hausmann? Ich weiß nicht, ob diese Menge so riesig ist als das es da Probleme mit der Solidarität geben könnte. Jeder Single ist Hausmann, denn unabhängig davon ob er arbeitet oder nicht, den Haushalt muß er machen.

    Ich vermute eher das Frauen sich rigider abschotten denn Männer. Bei Männern hat es eher heterogene Netzwerke unterschiedlicher Gruppen. Frauen sind da wohl eher homogener und abgeschotteter.

  4. #554
    Avatar von Caramon
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    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von picual Beitrag anzeigen
    Na da schau mal einer an, sobald auch nur Lösungsvorschläge in Sicht sind, hat sich das Thema erst mal erledigt.

    Interessant!

    Also da würde manch Ur-Bärliner z. B. dazu sagen: Na kiek mal an, alles dann doch halb so schlimm mit all der Kujote samt all der Uffrejung!

    Denn der Bärliner ist ja so einiges gewöhnt, vom jerne fliejen und bitte janz ahnungslos davon mal janz abjesehen, bzw. seinen eigenen Abstand zu wat jewinnen.

    Wo bitte siehst Du da Lösungsvorschläge?

    Es sind wunderbare und gutgeschriebene Pressemitteilungen, mehr aber leider nicht.
    Gefühlvoll an der Oberfläche gekratzt, seicht angerissen und bar jedweder Realität (von der Ferne zu der Lebensrealität der Betroffenen ganz zu schweigen).
    Wenn das welche sind...na dann mal Tau! :/

  5. #555
    picual
    gelöscht

    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von Caramon Beitrag anzeigen
    (etwas angegriffen gefühlt?
    Ganz sicher nicht, denn ich habe einfach auf Dein Post:

    Jedenfalls schön, das Du diese Gruppen bevorzugt einstellen würdest allerdings weiß ich nicht inwieweit Dein Vorsatz bestand hätte, wenn Du wirklich auf einem AG-Stuhl sitzt (mit der entsprechenden Verantwortung und Belastung).
    geantwortet.

    Alles andere später, denn das artet ja fast schon in Arbeit aus und zwar arbeite ich auch am WE ... jedoch nicht für umme ... denn von irgendwas muss auch ich leben.

  6. #556

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    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von picual Beitrag anzeigen
    Also ist ja nicht so, dass es keine 'Bewegung' sowie auch Informationen für Eltern bzw. Unternehmen gibt.

    Und Alleinerziehend ist keine Krankheit sondern ein Lebensmodell!
    Ein Lebensmodell auf Kosten anderer.

  7. #557
    Avatar von marylin
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    AW: Mütterquote im Job?

    Ein Lebensmodell auf Kosten anderer. .
    Inwiefern? Ich war auch alleinerziehend. Mir ist nicht klar, wem ich auf der Tasche gelegen haben soll...
    Das Leben ist kreuzgefährlich und endet mit Sicherheit tödlich.

  8. #558
    picual
    gelöscht

    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von Eisfalke Beitrag anzeigen
    Ein Lebensmodell auf Kosten anderer.
    Nun, dabei kann doch jeder – ob nun mehr oder weniger selbstreflektierend denkend - ganz allein selbst entscheiden, auf wessen Kosten dieses Lebensmodell aufgebaut wird bzw. wer oder was dabei ‚geopfert‘ wird, oder?

    Also mich z. B. erstaunen immer wieder Elternteile, die glauben, nur durch Macht über Kinder ihre eigene Bestimmung finden zu können. Jemand anders sieht das wiederum ganz anders.

    Ich meinte z. B. das Lebensmodell 'Alleinerziehend mit allen dazugehörigen Konsequenzen' – und keine Rosinenpickerei nur allein dem eigenen Gusto zu liebe.

    Und hier sollte man m. M. bei dieser Diskussion ganz genau unterscheiden.

    Zumal es hier auch um den Job und somit um das nackte Überleben geht und dabei kennen verantwortungsvolle Alleinerziehende mit solchen Äußerungen wie von Dir eher so gar keinen Spaß, sondern wollen ihrem Nachwuchs eher mehr bieten, ohne die eigene Seele an das jeweils andere Elternteil zu verkaufen. Bei den ‚fremden‘ fallen dagegen schon eher mehr oder weniger grausam die Hüllen, schaut man nur ab und zu in den gnadenlosen Spiegel der Gesellschaft.

    Schon mal da tiefer hinein, wenn auch nur ängstlich und kurz reingeschaut? Also ich schätze mal eher nein.
    Geändert von picual (26.03.2013 um 00:02 Uhr)

  9. #559
    picual
    gelöscht

    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von Caramon Beitrag anzeigen
    Für Mütter(!) lohnt sich diese Diskussion schon.
    Also bist Du dann vielleicht eine Mutter, oder ein Vater oder bzw. hast Du Erfahrungen diesbezüglich gesammelt oder bist Du ein Mensch, bzw. ein Sohn oder eine Tochter, der oder die denkt dass er oder sie da auch mal mitreden kann nur weil er oder sie sich als ein wichtiges Element empfindet oder sich momentan gerade in einer s. g. Findungsphase befindet?

    Also meine Meinung ist, nur wer wirklich Mutter oder Vater ist, obwohl ich mit Vatersein ja eher weniger Erfahrungen habe aber davon ausgehe, dass es ähnlich wie dem Muttersein ist, der redet nicht viel sondern macht einfach. Ob das alles immer das ‚Beste‘ ist, zeigt allein nur die Erfahrung und ich warte irgendwie ja immer noch auf die Beantwortung meiner Frage:

    Zitat Zitat von picual Beitrag anzeigen
    Das ist m. E. nicht verwunderlich. Denn die solidarisieren sich ebensowenig wie sich Hausmänner mit berufstätigen Männern solidarisieren, oder wie z. B. Selbstständige mit Angestellten. Die Ansichten und Ziele der jeweiligen Gruppen sind stellenweise so verschieden, also wozu sollten sich diese Gruppen denn solidarisieren bzw. was könnten oder würden sie damit bewirken?
    Und vergiss doch mal bitte den Arouet, also der hat sich längst abgeseilt und freut sich bestimmt noch heute darüber, wen er damals so alles „zerpflückte“.

    Es gibt in der deutschen Sprache das Wort "Betriebskindergarten". Der Betrieb beteiligt sich an einer Kindertagesstätte. Es wäre ein Leichtes sowas wieder aufleben zu lassen und zu installieren (einige Firmen machen das mittlerweile aber nicht freiwillig sondern gezwungenermaßen *eg*) jedoch....es ist sehr selten.

    Warum eigentlich?
    Ja, warum ist das so?

    Ganz offensichtlich bist Du ja Lösungsvorschlägen diesbezüglich nicht sonderlich zugeneigt.

    Ja, warum eigentlich?
    Geändert von picual (29.03.2013 um 02:26 Uhr)

  10. #560
    picual
    gelöscht

    AW: Mütterquote im Job?

    Zitat Zitat von marylin Beitrag anzeigen
    Inwiefern? Ich war auch alleinerziehend. Mir ist nicht klar, wem ich auf der Tasche gelegen haben soll...
    Ja, so sind sie, manche Väter oder auch nur Kerls ohne Ahnung bzw. praktischer Erfahrung.

    Jammern, stöhnen und verurteilen, dass sich nur so die Balken biegen, aber stellt man ihnen nur einmal eine einfache und direkte Frage, tja dann sind sie schon überfordert und ... einfach mal so verschwunden.

    Also da wundert mich nicht, dass es das Thema: "Väterquote im Job?" erst gar nicht nur ansatzweise gibt!

    Also mir tun wirklich immer mehr die doch eigentlich "gemeinsamen" Kinder leid, die dafür nun wirklich nichts können und sich sicher beide Elternteile wünschen würden. Ganz ohne Hass der Elternteile aufeinander sondern einfach nur für das eigene Kind da sein.

    Und wenn das zusammen nicht klappt und die Mutter den richtigen Weg geht (für ihr Kind und sich), tja, dann wird gemotzt, weil man wäre ja wohl gerne dabei gewesen aber eh nicht fähig dazu, oder warum ist das so?

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