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  1. #321
    picual
    gelöscht

    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von Alaska Beitrag anzeigen
    Ja gut, die Alternative wäre halt Rückkehr zur Natural- und Tauschwirtschaft bei Sippenarbeitsteilung in feuchten Lehmhütten, oder so.
    Da sind wir gar nicht so weit weg von. Tauschbörsen boomen und immer mehr scheinen zu denken, dass die Waren aus dem Supermarkt irgendwo wild wachsen und nur darauf warten 'gepflückt' zu werden.

    Das sind für mich aber alles keine Argumente für eine Frauenquote in Führungspositionen.
    Ja, ähm also dass meine Zeilen so gar keine Argumente für eine Frauenquote in Führungspostionen enthalten verwundert mich nicht und das ist nicht nur ganz zufällig so, sondern ja, ich stehe dieser Erfindung/Entwicklung von Anfang an bereits sehr kritisch gegenüber und ja, ich stehe auch offen dazu!

    ...gibt es dann ja außer Geschlechtsumwandlung oder Auswandern gar keine andere Chance.
    Mal abgesehen von dem Thema Frauenquote in Führungspositionen fällt mir immer wieder auf, dass besonders Männer den Erfolg von Frauen - der ganz ohne Quote sondern allein mit dem eigenen Einsatz erarbeitet wurde - leider oft als s. g. Konkurrenz sehen was es mit diversen Mitteln zu bekämpfen gilt. Sogar in Partnerschaften. Warum ist das eigentlich so und gibt es da evtl. nicht doch noch den ein oder anderen Entwicklungsbedarf nach vorne anstatt zurück?

  2. #322
    picual
    gelöscht

    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von Alaska Beitrag anzeigen
    Neue Abteilungen und Ausbildungsgänge aufbauen, für und mit Studenten aus Europa bis Fernost.
    Was macht das denn so interessant? Abteilungen und Ausbildungsgänge werden weltweit ständig auf- und wieder abgebaut. Aber offensichtlich möchtest Du da nicht näher drauf eingehen. Auch gut.

  3. #323
    Avatar von Alaska
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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von picual Beitrag anzeigen
    Ja, ähm also dass meine Zeilen so gar keine Argumente für eine Frauenquote in Führungspostionen enthalten verwundert mich nicht und das ist nicht nur ganz zufällig so, sondern ja, ich stehe dieser Erfindung/Entwicklung von Anfang an bereits sehr kritisch gegenüber und ja, ich stehe auch offen dazu!
    Ach so, dann hatte ich das falsch verstanden.
    Zitat Zitat von picual Beitrag anzeigen
    Mal abgesehen von dem Thema Frauenquote in Führungspositionen fällt mir immer wieder auf, dass besonders Männer den Erfolg von Frauen - der ganz ohne Quote sondern allein mit dem eigenen Einsatz erarbeitet wurde - leider oft als s. g. Konkurrenz sehen was es mit diversen Mitteln zu bekämpfen gilt.
    Es gibt sicher Bereiche, in denen der Konkurrenzdruck stärker ist und die Gepflogenheiten weniger zimperlich sind, als in anderen Bereichen und da bleiben dann auch Frauen nicht von verschont, wenn sie eine bestimmte Position erreicht haben. Es mag aber durchaus sein, dass Männer generell dazu neigen, in Frauen die schwächeren Gegner zu sehen.
    Zitat Zitat von picual Beitrag anzeigen
    Sogar in Partnerschaften. Warum ist das eigentlich so und gibt es da evtl. nicht doch noch den ein oder anderen Entwicklungsbedarf nach vorne anstatt zurück?
    Ja gut, da scheint es ja die "Ernährerrolle" zu geben, von der sich Männer nicht gern trennen und die "Hausfeerolle", die Frauen auch nicht immer so gern aufgeben. Und manchen Paaren soll es ja regelrecht die Libido verhageln, wenn sie dann mehr verdient als er. Aber ich weiss nicht, wie repräsentativ das wirklich ist.
    "Denn wie schon gesagt: Damals gab es von allem viel mehr - natürlich auch mehr Abenteuer."
    (Die 13-einhalb Leben des Käpt'n Blaubär)

  4. #324
    Avatar von Alaska
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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von picual Beitrag anzeigen
    Was macht das denn so interessant? Abteilungen und Ausbildungsgänge werden weltweit ständig auf- und wieder abgebaut. Aber offensichtlich möchtest Du da nicht näher drauf eingehen. Auch gut.
    Das war nur ein Beispiel: Es wäre mal eine Abwechslung, Paris ist eine schöne Stadt, die Leute dort sind mit Verve dabei, es gäbe sicher viel zu bewerkstelligen und haufenweise Überstunden, aber trotzdem wäre da mehr an selbstbestimmtem Gestalten möglich bzw. erforderlich, als bei meiner jetzigen Tätigkeit hier, wo sich seit Jahren mehr oder weniger im Kreis gedreht wird und sämtliche Planungen regelmässig blockiert oder über den Haufen geworfen werden und nur gequasselt wird. Ich merke nur, dass ich immer bequemer werde und nicht mal mehr den Biss habe, herauszufinden, ob das mit Paris nicht wirklich klappen könnte.

    Hat aber mit Frauenquote jetzt eigentlich weniger zu tun. In Frankreich fahren die ja sogar noch viel mehr auf Quoten ab, glaube ich.
    "Denn wie schon gesagt: Damals gab es von allem viel mehr - natürlich auch mehr Abenteuer."
    (Die 13-einhalb Leben des Käpt'n Blaubär)

  5. #325
    picual
    gelöscht

    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von Alaska Beitrag anzeigen
    Ach so, dann hatte ich das falsch verstanden.
    Ja, warum kann man zur Abwechslung nicht auch mal miteinander argumentieren? Und viele Deiner Argumente kann ich einfach auch aus eigener Erfahrung bestätigen. Und jemandem der nicht ganz den Blick für die Realität verloren hat (Politiker neigen leider oft dazu) sollte es ebenso gehen.

    Es gibt sicher Bereiche, in denen der Konkurrenzdruck stärker ist und die Gepflogenheiten weniger zimperlich sind, als in anderen Bereichen und da bleiben dann auch Frauen nicht von verschont, wenn sie eine bestimmte Position erreicht haben. Es mag aber durchaus sein, dass Männer generell dazu neigen, in Frauen die schwächeren Gegner zu sehen.

    Ja gut, da scheint es ja die "Ernährerrolle" zu geben, von der sich Männer nicht gern trennen und die "Hausfeerolle", die Frauen auch nicht immer so gern aufgeben. Und manchen Paaren soll es ja regelrecht die Libido verhageln, wenn sie dann mehr verdient als er. Aber ich weiss nicht, wie repräsentativ das wirklich ist.
    Ja, die Ursachen sind sehr vielfältig und gehen oft nahtlos ineinander über. Dann wird meist privates mit beruflichem vermischt, es geht um Macht, Verlustangst und Ohnmacht auf allen Seiten. Die beste Lösung wäre doch, wenn jeder sich zuerst an seine eigene Nase fässt, sich selbst hinterfragt und dann seine Einstellung sich und anderen gegenüber überdenkt und 'überarbeitet'. Aber das ist halt nicht ganz so einfach und da muss dann auch jeder mitmachen, wenn es wirklich funktionieren soll.

  6. #326
    picual
    gelöscht

    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von Alaska Beitrag anzeigen
    ... als bei meiner jetzigen Tätigkeit hier, wo sich seit Jahren mehr oder weniger im Kreis gedreht wird und sämtliche Planungen regelmässig blockiert oder über den Haufen geworfen werden und nur gequasselt wird. Ich merke nur, dass ich immer bequemer werde ...
    Das findest Du aber überall. Entweder es passt oder es nervt, genau diese eigene Verantwortung muss dann auch jeder selbst tragen. Entweder gehen oder aushalten. Das ist doch jedem selbst überlassen, wie lange und wo er/sie Nerven lässt - oder?

    Hat aber mit Frauenquote jetzt eigentlich weniger zu tun. In Frankreich fahren die ja sogar noch viel mehr auf Quoten ab, glaube ich.
    Und ich glaube auch das hat mit dem Thema zu tun. Es gibt nicht nur immer schwarz und weiss, so, jetzt aber genug gequasselt. ;)

  7. #327
    Avatar von Alaska
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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von picual Beitrag anzeigen
    Entweder gehen oder aushalten. Das ist doch jedem selbst überlassen, wie lange und wo er/sie Nerven lässt - oder?
    Ja, völlig richtig. Und - um wieder zum Thema zu kommen - stellte sich mir in Zusammenhang mit den Artikeln, die ich gelesen hatte ...

    Illner: Natürlich muss der Emanzipation der Frau jetzt die Emanzipation des Mannes folgen. Und da sage ich nicht: Heult doch!, ich sage: Das ist echt eine Aufgabe.

    ZEIT: Geben Sie mal ein paar Tipps.

    Illner: Das ist zunächst ein selbstdefinitorischer Akt: Wenn Frauen künftig weder beruflich noch privat von mir abhängig sind, muss ich als Mann mit aller Kraft und Brutalität herausfinden, wozu ich gebraucht werde, worin meine Rolle besteht.


    ... die Frage, wie das weitergehen soll, wenn ich selbst für Paris jetzt schon nicht mehr Hintern hochbekomme, überspitzt formuliert. Und dieses Quotengezerre und Gequassel nimmt ja eher noch zu als ab.
    "Denn wie schon gesagt: Damals gab es von allem viel mehr - natürlich auch mehr Abenteuer."
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  8. #328
    picual
    gelöscht

    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von Alaska Beitrag anzeigen
    Es mag aber durchaus sein, dass Männer generell dazu neigen, in Frauen die schwächeren Gegner zu sehen.
    Also den 'Gegner' wie Du so schön schreibst zu unterschätzen, war schon immer gefährlich.

    Zitat Zitat von Alaska Beitrag anzeigen
    Ja, völlig richtig. Und - um wieder zum Thema zu kommen - stellte sich mir in Zusammenhang mit den Artikeln, die ich gelesen hatte ...
    Den einen Artikel hast du aber ziemlich oft gelesen, oder?

    ... die Frage, wie das weitergehen soll, wenn ich selbst für Paris jetzt schon nicht mehr Hintern hochbekomme, überspitzt formuliert. Und dieses Quotengezerre und Gequassel nimmt ja eher noch zu als ab.
    Wer genau quasselt und zerrt denn? Und wie genau wer den Hintern hochbekommt ist sicher erst einmal ein ganz persönliches Problem was jeder selbst zu lösen hat oder wer soll das Deiner Meinung nach z. B. für Dich übernehmen? Maybritt Illner, Patrick Schwarz oder wer genau?

    Aus aktuellem Anlass und zur Ursachenfindung warum das Thema immer noch ein Thema ist, hier noch ein Zusatz zu meinem vorherigen Post/Aufruf:
    Nicht nur die Mütter welche ihre Söhne bereits früh zu Tyrannen, sondern auch die, die gerne s. g. 'Weicheier' erziehen, ja, also die können sich auch gerne outen.

  9. #329
    Avatar von Alaska
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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von picual Beitrag anzeigen
    Also den 'Gegner' wie Du so schön schreibst zu unterschätzen, war schon immer gefährlich.
    Frau Illner macht uns da keine Illusionen:

    Illner: Aber jetzt mal ehrlich: Hattet ihr denn wirklich gehofft, dass die Welt netter wird durch die Frauen? Dass wir eine rosa Schleife um die Probleme der Erde winden und alles Übel dann nicht mehr so wehtut?
    Zitat Zitat von picual Beitrag anzeigen
    Den einen Artikel hast du aber ziemlich oft gelesen, oder?
    Nicht öfter als andere. Warum? Gefällt er Dir nicht?
    Zitat Zitat von picual Beitrag anzeigen
    Wer genau quasselt und zerrt denn?
    Es kommt mir so vor, als würden Abläufe immer länger brauchen, anstatt zügiger zu einer nachhaltigen Entscheidung zu kommen:

    ZEIT: Das Versprechen war: Die blöden Sitzungen der männerdominierten Arbeitswelt werden anregender, angenehmer und dabei produktiver, als wenn die Männer unter sich bleiben.

    Illner: Das werden sie auch ...

    Zitat Zitat von picual Beitrag anzeigen
    Und wie genau wer den Hintern hochbekommt ist sicher erst einmal ein ganz persönliches Problem was jeder selbst zu lösen hat oder wer soll das Deiner Meinung nach z. B. für Dich übernehmen? Maybritt Illner, Patrick Schwarz oder wer genau?
    Nein, das muss dann natürlich jeder selbst tun:

    Illner: Das ist zunächst ein selbstdefinitorischer Akt: Wenn Frauen künftig weder beruflich noch privat von mir abhängig sind, muss ich als Mann mit aller Kraft und Brutalität herausfinden, wozu ich gebraucht werde, worin meine Rolle besteht.
    Zitat Zitat von picual Beitrag anzeigen
    Aus aktuellem Anlass und zur Ursachenfindung warum das Thema immer noch ein Thema ist,...
    Das Thema ist ja ein Dauerthema:

    Nach wochenlangem internen Streit hat die EU-Kommission eine Frauenquote für Europas börsennotierte Unternehmen vorgeschlagen. Das Gremium nahm am Mittwoch einen Gesetzesentwurf von EU-Justizkommissarin Viviane Reding an. Dieser soll den rund 5000 börsennotierten Firmen in der EU vorschreiben, bis 2020 Aufsichtsratsposten zu 40 Prozent mit Frauen zu besetzen. Bei gleicher Qualifikation sollen weibliche Bewerberinnen Vorrang haben. Wenn sich Firmen nicht daran halten, soll es Strafen geben.
    "Denn wie schon gesagt: Damals gab es von allem viel mehr - natürlich auch mehr Abenteuer."
    (Die 13-einhalb Leben des Käpt'n Blaubär)

  10. #330
    Avatar von Alaska
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    AW: Frauenquote in Führungspositionen; neue Vorschläge von Schröder und von der Leyen

    Zitat Zitat von picual Beitrag anzeigen
    Was genau machen die denn da in Paris für interessante Sachen? Longboardskaten wirds ja wohl nicht sein.
    Paris hätte natürlich auch den Vorteil, dass die da modisch teilweise Lichtjahre voraus sind. Aber ich lese gerade, dass ich da wohl doch eher vom Regen in die Traufe kommen würde:

    Überhaupt scheinen manche Männer um die 30 in Frankreich heute dem Feminismus einer Simone de Beauvoir näher als das Frauenbild, das die zahlreichen Hochglanzmagazine über Stars, Sternchen, Make-up und Zellulitis vermitteln. Zum Beispiel Boris Vallaud. Der Ehemann der Frauenministerin arbeitet im Industrieministerium und ist nach den Schilderungen seiner Frau dafür zuständig, für die Zwillingen zu kochen und sie zu baden, wenn es bei ihr mal wieder spät wird. Oder Gregory Lassus-Debat. Er hat mit eigenem Geld eine Art deutsche "Emma" gegründet. "Causette" heißt das Magazin und trägt den bezeichnenden Untertitel: "Femininer im Kopf als bei den Problemzonen". Wenn man Frauen von ihren Fesseln befreie, befreie man auch Männer, sagt Lassus-Debat.
    "Denn wie schon gesagt: Damals gab es von allem viel mehr - natürlich auch mehr Abenteuer."
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