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  1. #11
    Moderation Avatar von Analuisa
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    AW: Frage zur Feststellung von Lungenkrebs

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Kann es sein, dass der junge Mann eine Erkrankung im Bereich der Atemwege hat, die ihm peinlich ist und wegen der er Angst hat, abgelehnt zu werden? Tuberkulose?
    Oder HIV - da gibt es ja oft langwierig verlaufende Pneumonien. Wobei da auch das mit der künstlichen Lunge nicht passen würde. Vielleicht hat er es auch falsch verstanden und der Arzt hat gesagt, im Falle einer drastischen Verschlechterung müsse er evtl. beatmet werden. Das kann bei schweren Lungenerkrankungen u.U. nötig werden.

    Zitat Zitat von TingelTangelBob Beitrag anzeigen
    Diese Frage will ich mal mit Nein beantworten. Dieser Typ hat echt was an der Rübe, aber es ist halt ein Unterschied, ob man den Leuten was vom Sonnenschein bei Regen erzählt oder von einer angeblichen Krebserkrankung.
    So selten ist das gar nicht mal, dass jemand in der Absicht, Aufmerksamkeit zu erheischen, schwere Krankheiten "erfindet". Ist für uns aus der Entfernung natürlich ganz schwer zu beuteilen, was bei dem jungen Mann vorliegt.

  2. #12
    Nemesis59
    gelöscht

    AW: Frage zur Feststellung von Lungenkrebs

    Hört sich für mich nach nem Münchhausen an.....ich kannte mal jemand da wars sehr ähnlich. Der erzählte auch ständig Dinge die nicht stimmten....bishin, daß er ab dem Datum sowieso als Pilot der LH arbeiten würde usw. Jeder der ihm zuhörte wußte das ist krankhafte Aufmerksamkeitsheischerei.....
    Hat dein Bekannter so ein langweiliges Leben ? Es gibt so Charaktere, die ständige Beachtung brauchen, sind aber nicht automatisch "gestört". Und mit jeder Rückfrage hat er was er braucht - Beachtung.

  3. #13
    Moderation Avatar von katelbach
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    AW: Frage zur Feststellung von Lungenkrebs

    Zitat Zitat von TingelTangelBob Beitrag anzeigen
    Ja und genau solche Untersuchungen, wurden bei diesem Typen nicht durchgeführt. Es ist auch keine Rede von Chemotherapie oder Ähnlichen. Jetzt hat er mitgeteilt, er würde im Sommer eine künstliche Lunge erhalten.
    Im Sommer. Ah ja.
    Und was macht er jetzt? Hängt er am Sauerstoffgerät bis dahin?

    Wenn die Lungenkrebs-Diagnose stimmen würde (was für ein Lungentumor von den vielen verschiedenen, die es gibt?), dann wäre er aller Voraussicht nach ohne adäquate Behandlung im Sommer nicht mehr am Leben.

    Man kann einen starken Verdacht auf ein tumoröses geschehen aussprechen, bestätigt werden muss es durch weitergehende Untersuchungen, vor die Therapieplanung gehört eine histologische Abklärung, weil sich inden meisten Fällen Chemotherapien etc. an der Histologie orientieren (z.B. werden kleinzellige Bronchialkarzinome anders behandelt als nichtkleinzellige, Mesotheliome wieder ganz anders). Man arbeitet dazu das OP-Präparat auf oder aber präoperativ bzw. prätherapeutisch das bioptisch gewonnene Gewebe.

    Ich halte das für Unsinn. Erfunden. Oder vielleicht auch für missverstanden. Beim Arzt verstehen schon brillante Köpfe manchmal abseitige Sachen.
    Es gibt Lungenerkrankungen, die relativ zügig zur Sauerstoffpflichtigkeit führen, also zum Sauerstoffgerät. Lungengerüsterkrankungen sind das. Lungenfibrose, ein fortschreitendes Emphysem ... solche Geschichten gibt es auch bei jungen Menschen. Vielleicht hat er tatsächlich da etwas verbaselt.

    Jedenfalls ist nach einer Krebsdiagnose immer Aktion angesagt. Diagnostik, Staging, Aufklärung, Therapieplanung. Und wenn es die Suche nach einem Hospiz oder einem Palliativpflegedienst ist, falls die Situation schon extrem weit fortgeschritten ist.
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    Moderation in den Foren Beziehung im Alltag, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
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  4. #14

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    75

    AW: Frage zur Feststellung von Lungenkrebs

    Es gibt meines Wissens bisher keine künstlichen Lungen die einem Patienten als "definitive" Therapie eingesetzt werden können.

    Zusätzlich zu den ganzen anderen Unstimmigkeiten würde ich daher auch auf eine erfundene Geschichte tippen...
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