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  1. #1

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    doppeltes Patchwork - doppelt kompliziert?!

    Liebes Forum,


    (für die, die mich kennen - ich habe kein akutes Anliegen und möchte auch gar nicht meine alten Posts zur Disposition stellen...)

    Mich bewegt folgende Frage: eine Freundin von mir lebt auch in Patchwork. Wobei sie 2 Kinder von 2 Vätern hat und mit dem Vater ihres kleinen Kindes noch zusammenlebt. Mit dem ersten war es nie eine wirkliche Beziehung, der Große hat deren Zusammenleben also nicht mitbekommen.
    Wir unterhalten uns öfter mal über meine / unsere Patchwork Situation und dabei sagte sie neulich diesen schönen Satz "naja, ihr habt das auch doppeltes Patchwork, das ist ja noch mal komplizierter".

    Und da denke ich jetzt schon seit Wochen drüber nach, ob das so ist, wie das andere sehen etc. Ich bin mir nicht so sicher, weil ich Vor- und Nachteile sehe (und vor allem auch: ich habe mir den Mann ausgesucht, nicht die Situation ...).

    Würde mich über Meinungen oder Erfahrungen freuen!

    Meine Frage: findet ihr, dass "doppeltes Patchwork" - also wenn beide Partner Kinder aus einer Ex-Beziehung mitbringen - per se komplizierter ist, als "einfaches" (nur einer bringt Kinder mit)??
    Geändert von fraubaush (20.04.2017 um 22:34 Uhr)

  2. #2

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    AW: doppeltes Patchwork - doppelt kompliziert?!

    Ich verstehe nicht, wer hier mit wem und wieviel Kindern von wem zusammen lebt.

    Du schreibst von Deiner Freundin mit 2 Kindern von 2 Vätern und willst über Deine Situation diskutieren, von der überhaupt nichts in Deinem Post steht.

    Oder verstehe nur ich das nicht?

  3. #3

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    AW: doppeltes Patchwork - doppelt kompliziert?!

    Ok, habe die Frage konkretisiert - jetzt klar worum es geht?!

  4. #4

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    AW: doppeltes Patchwork - doppelt kompliziert?!

    Ob Kinder von beiden Partnern mehr Probleme bringen?
    Ich denke, das kann man nicht pauschal sagen.
    Ich stelle mir ein Kind von einer Seite schwieriger vor, wenn der andere gar keine Kinder hat als wenn beide Kinder mitbringen.
    Es liegt doch letztlich an den Eltern, wie sie mit allem umgehen und vor allem- wie sie die Situation mit dem neuen Partner regeln können (in der Lage dazu sind).

    Zitat Zitat von fraubaush Beitrag anzeigen
    (und vor allem auch: ich habe mir den Mann ausgesucht, nicht die Situation ...).
    Doch hast Du Dir!
    Du hast diesen Mann schließlich nicht im luftleeren Raum kennen gelernt sondern doch wohl - bis er Dir richtig wichtig wurde- erfahren, was für einen Hintergrund er hat-- oder??

    Du magst Dir nicht klar gewesen sein, welche Probleme das bringt-- aber Du hast Dir die Situation - so wie sie nun ist- durchaus als Ganzes ausgesucht.
    Es ist die Aufgabe als PAAR, das durchzustehen und gemeinsam einen Weg zu finden.
    Es liegt also nicht an der Situation sondern am Partner! (Der sorgt mit für die Situation!)
    Und ganz sicher ist ein Partner MIT Kind eine große Herausforderung- im Gegensatz zu "ich habe keine Kinder"- aber es ist ja nicht unmöglich damit glücklich zu werden.(sofern die Konflikte konstruktiv angegangen werden).
    Und es kann auch sein, dass es eben nicht passt- das liegt halt leider auch in der Möglichkeit.
    Geändert von kenzia (21.04.2017 um 06:26 Uhr)

  5. #5

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    AW: doppeltes Patchwork - doppelt kompliziert?!

    Ja ich finde es kann komplizierter sein.

    Die Ex meines Freundes hat einen Freund mit Kindern und Ex. Das ging bei der Ferienplanung so weit, dass wir berücksichtigen sollten das die Ex vom Freund der Ex meines Freundes in den Sommerferien günstig in ihre Heimat fliegen will.

    Solche Disskusionen hat man natürlich nicht wenn nur einer Kinder hat.

    Und ja, man sucht sich die Situation vielleicht aus, wie es aber wirklich ist und läuft merkt man erst wenn man drin steckt. Und das verändert sich ja auch immer wieder.

  6. #6
    Avatar von Horus
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    AW: doppeltes Patchwork - doppelt kompliziert?!

    Meine Mutter und ihr jetziger Mann haben beide je 2 Kinder aus erster Ehe mit in die neue Beziehung gebracht.

    Weil das nie und nimmer funktioniert hätte und bei allen Beteiligten viel zu viel Nerven gekostet hätte, war die Lösung: nicht zusammenziehen, bevor nicht alle "Kinder" ausgezogen sind.

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
    _____________________________________

    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.

  7. #7

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    AW: doppeltes Patchwork - doppelt kompliziert?!

    Ich kann das aus der Kind Perspektive sagen - aber klar ist es komplizierter. Denn selbst wenn alles super läuft, alle sich super verstehen - es ist einfach Orga-Aufwand.

  8. #8

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    AW: doppeltes Patchwork - doppelt kompliziert?!

    Das kann man so pauschal nicht beantworten. Wenn einer kinderlos ist, kann es einerseits stressfreier sein, weil man sich auf seine Kinder und Ex nicht einstellen muss. Andererseits hat ein Kinderloser evt. weniger Verständnis für die Kinder als jemand, der selbst Kinder hat.

    Für mich ist das A und O: Dass das Paar eine gemeinsame Linie hat. Dass Kinder (wie in Ehen mit leiblichen Kindern auch) nicht die Chance bekommen, die Eltern gegeneinander auszuspielen, dass sie wissen, dass beide an einem Strang ziehen.

    Wenn die Einstellungen zur Erziehung nicht zumindest in groben Zügen zusammenpasst, kann es meiner Meinung nach nicht klappen.

    Und in sofern würde ich mit Kindern nicht mit jemandem zusammenziehen. Vielleicht hätte ich es getan, wenn die Kinder noch im Kleinkindalter gewesen wären, sodass beide Seiten eine realistische Chance zum Zusammenwachsen haben.

  9. #9

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    AW: doppeltes Patchwork - doppelt kompliziert?!


  10. #10

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    AW: doppeltes Patchwork - doppelt kompliziert?!

    Zitat Zitat von Fluvius Beitrag anzeigen
    Das kann man so pauschal nicht beantworten. Wenn einer kinderlos ist, kann es einerseits stressfreier sein, weil man sich auf seine Kinder und Ex nicht einstellen muss. Andererseits hat ein Kinderloser evt. weniger Verständnis für die Kinder als jemand, der selbst Kinder hat.

    Für mich ist das A und O: Dass das Paar eine gemeinsame Linie hat. Dass Kinder (wie in Ehen mit leiblichen Kindern auch) nicht die Chance bekommen, die Eltern gegeneinander auszuspielen, dass sie wissen, dass beide an einem Strang ziehen.

    Wenn die Einstellungen zur Erziehung nicht zumindest in groben Zügen zusammenpasst, kann es meiner Meinung nach nicht klappen.

    Und in sofern würde ich mit Kindern nicht mit jemandem zusammenziehen. Vielleicht hätte ich es getan, wenn die Kinder noch im Kleinkindalter gewesen wären, sodass beide Seiten eine realistische Chance zum Zusammenwachsen haben.
    Perfekt auf den Punkt gebracht. Ich sehe das genau so.

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