Hallo Ihr Lieben,
ich bin ganz frisch hier im Forum. Habe im Netz nach Antworten gesucht und bin dann auf dieses Forum aufmerksam geworden.
Vor fast zwei Jahren habe ich einen zehn Jahre älteren Mann kennengelernt (jetzt 51). Er hat damals immer von der Ex gesprochen so das ich dachte sie leben getrennt. Wie sich dann jedoch herausstellte, lebten sie immer noch gemeinsam in einer Wohnung getrennt von Tisch und Bett. Nach seinen Erzählungen zu urteilen hat er sehr darunter gelitten, das sich seine Ehe nach der Geburt des gemeinsamen Sohnes auseinander gelebt hat (sein Sohn ist jetzt 7). Irgendwie hat er lange Zeit gehofft das da noch was zu kitten ist. Das Zusammenleben hat er wie folgt beschrieben: Sie schläft im Kinderzimmer, er mit Kind im Schlafzimmer, im Kühlschrank hat er zwei Fächer und sie zwei Fächer, er hat begonnen Unterhalt für seinen Sohn zu zahlen. Es gab getrennte Wäsche, getrenntes Essen, für ihn war es wohl eine schlimme Zeit. Wir lernten uns näher kennen als ich mich in der Trennungsphase mit meinem Exmann befand und irgendwann verliebten wir uns ineinander. Ungefähr drei Monate später wurde die gemeinsame Wohnung mit seiner Ex aufgegeben, da sie in die Nähe ihrer Familie gezogen ist da der gemeinsame Sohn dort eingeschult werden sollte. Mein Freund hat viel geweint in dieser Zeit, er hatte Angst das sein Sohn ihm entgleitet, das er ihn verliert. So ca. ein halbes Jahr später sind wir dann zusammengezogen und die zwei haben sich scheiden lassen. Nun ist es so das er alle 14 Tage zu seinem Sohn fährt (sie wohnen 600 km von uns entfernt) er fährt Freitags und kommt Montags wieder. Was mir wirklich zu schaffen macht ist, das er dort übernachtet. Er sagt so kann er wenigstens ein wenig Normalität im Leben seines Kindes miterleben, die Gute Nacht Geschichte erzählen, morgens das Frühstück zubereiten u.s.w. Er ist dankbar für das mittlerweile entspannte Verhältnis zur Ex und das sie ihm diese Normalität möglich macht. Für mich kommt erschwerdend hinzu, das weder er noch sie dem Kind erklärt haben das die zwei getrennt sind. Bei ihrem Umzug hat er gesagt, er kann nicht mit umziehen wegen der Arbeit. Mittlerweile habe auch ich seinen Sohn kennengelernt, bei uns zuhause, ein lieber kleiner Kerl. Dann schlafen die zwei in einem Raum und ich in einem anderen. Wir geben uns schon auch einen Kuss, halten uns an der Hand, alles sehr zurückhaltend. Jetzt letztens hat sein Sohn wohl zu ihm gesagt: Papa Du hast gesagt Du kannst wegen der Arbeit nicht mit und nun lebst Du woanders und mein Freund hat wohl geantwortet, ich muss dorthin wo die Arbeit ist. Ich finde das echt schräg, Mein Freund sagt er möchte vermeiden das sein Sohn unter Verlustängsten leidet. Auch ist es so das die drei (er, seine Ex und das gemeinsame Kind) auch mal gemeinsam etwas unternehmen. Für mich ist das alles sehr schwer. Hat jemand von Euch ähnliche Erfahrungen ? Freue mich auf Eure Kommentare.
Lieben Gruß
EmmiRothner














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denke Du wirst hier viel Verständnis und Hilfe bekommen, habe in einer etwas ähnlichen Situation auch hier gefragt und sehr viel Unterstützung erfahren dürfen 

) Ich finde, dass Dein Partner und seine Ex dem Kind unbedingt die Fakten erzählen müssen. Das Kind ist alt genug, um sich sowieso seinen Teil zu denken....
