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  1. #111

    Registriert seit
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    AW: Ich weiß nicht mehr weiter mit diesem Mann

    Zitat Zitat von Erania Beitrag anzeigen
    Er ist definitiv nicht alkoholsüchtig. Klar könnte es dazu kommen aber noch ist das Kind nicht in den Brunnen gefallen. Das Cannabis ist eine andere Sache. Aber das macht nicht aggressiv, gegen einen geringen Konsum hätte ich noch nicht mal was. Vorausgesetzt, das bleibt hinter verschlossenen (unseren) Türen und das Kind bekommt davon nichts mit.

    Was meinst du...er entfernt sich von mir? Von unseren Problemen ja aber von mir?
    Er hebt ab, damit entfernt er sich auch von dir.

    Co-abhängigkeit hat etwas mit Sucht zu tun, und er ist süchtig, ob Cannabis, Alkohol, Arbeit oder etwas anderes, ist egal.

    Wenn du magst, lies die Bücher einfach, vor allem "Die Sucht gebraucht zu werden" kann ich in so einer Situation empfehlen.
    LG,
    VN

  2. #112

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    AW: Ich weiß nicht mehr weiter mit diesem Mann

    Zitat Zitat von Erania Beitrag anzeigen
    Ich weiß, dass er sehr leiden würde.

    Deswegen möchte ich ihm ja helfen.
    Du wirst auch leiden.

    Du kannst ihn unterstützen, wenn er selbst die Änderung einleitet und dran bleibt. Du kannst ihn nicht dazu bringen es zu tun.

    Tatsächlich musst du deine Erfahrung mit ihm selbst machen und es kann auch gut ausgehen, wenn er sich radikal ändert, mit den Suchtmitteln aufhört und sein Verhalten wirklich versteht.
    LG,
    VN

  3. #113
    Avatar von Ping-Pang-Pong
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    AW: Ich weiß nicht mehr weiter mit diesem Mann

    Destiny, danke für deine Offenheit!

    Erania - ich bin mit einem Kleinkind und schwanger von meinem Ex weg, als er mich einmal versucht hat zu schlagen. Das war eine Entscheidung auf die ich noch heute stolz bin.

  4. #114

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    AW: Ich weiß nicht mehr weiter mit diesem Mann

    Erania,

    du luegst dich selbst an, hier wird nie etwas besser, es wird immer haesslicher werden und er wird dich mit hinunter ziehen,

    beinhart gesagt, er ist ein looser, das weiss er auch und deswegen trinkt und kifft er auch

    es gibt nichts, was du machen koenntest, im gegenteil, du unterstuetzt noch seinen untergang und er verwendet dich

    glaube mir, wenn du gehst, grosses drama und dann findet er die naechste, die benuetzen kann

    so und nun kannst du darueber nachdenken und mir meine worte uebel nehmen

    aber ich kann dir versichern, solange er jemand findet, dem er was vorspielen kann und der ihn unterstuetzt wird er immer eine grosse lippe haben und nie sich selbst auf die beine kommen

  5. #115

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    35

    AW: Ich weiß nicht mehr weiter mit diesem Mann

    Hallo ihr Lieben

    Ich hätte mich gerne früher gemeldet aber ich habe gerade ein 8!-stündiges Gespräch mit meinem Freund hinter mir. Jetzt will ich natürlich auch bald ins Bett fallen. Aber vorher möchte ich noch ein paar Fragen beantworten und euch ein Fazit dieses Gespräches mit ihm geben. Ich würde gerne mehr einzelne posts zitieren und etwas dazu sagen, aber leider bin ich sehr müde.

    Zitat Zitat von nurgutes Beitrag anzeigen
    Eine positive Entwicklung wäre in diesem Fall:

    1. Hilfe suchen hinsichtlich des Suchtproblems (inkl. Agressionsverhalten)
    2. Arbeit suchen/andere Weiterbildung angehen - das geht eventuell erst, wenn 1 gelöst ist

    Ist er dazu bereit? Ich höre hier immer nur irgendwelche Diskussionen wegen der gemeinsamen Wohnung und wegen des Kindes (das mit obigem überhaupt nichts zu tun hat).
    Nein, ist er nicht - auch ein Ergebnis unseres Gespräches. Für ihn ist es keine Sucht, sondern eine Art "Lifestyle"...wie Tabak rauchen, mal ein Glas Wein trinken usw. Ein Stück Lebensqualität eben.

    Zitat Zitat von MokeyFraggle Beitrag anzeigen
    Ist er bereit, eine Therapie zu machen? Ist er einsichtig, dass er ein Problem hat? Denn ohne die wird das wohl nichts...

    Aber: einen erwachsenen Menschen wirst Du nicht aendern. Verhalten kann man aendern, nicht aber die Persoenlichkeit. Waere er vorher treusorgend, liebevoll und nicht alkoholosch gewesen... und ploetzlich ist er es ... das laesst sich therapieren. Nicht aber, wenn er sein ganzes Leben schon so ist. Ja, den Alkohol und das Kiffen kann er weglassen, aber ist er dann denn ein "toller Partner"?

    Jemand, der seine Ex als "Schlampe, die sein Kind austragen soll" bezeichnet.
    Jemand, der wuenscht, sein Kind sei nie geboren.
    Jemand, der Dich als Babysitter will.
    Jemand, der sich selbst als Zentrum des Universums sieht.
    Etc....

    Ueberleg Dir gut, ob Du das willst. Oh und nicht zuletzt, google mal "Persoenlichkeitsstoerung / Narzissmus" Passt das?
    Ein Narzisst ist er in jedem Fall. er erfüllt beinah sämtliche Symptome. Will auch das aber nicht wahrhaben. Ebenfalls typisch: Er ist sehr oft der Meinung, dass die Menschheit seine Meinung teilt und jede Meinung, die abweicht,ist keine gute Meinung oder dumm etc. Ich habe das Problem manchmal mit ihm, muss aber auch sagen, dass er schon einiges von mir angenommen hat...auch ein Narzisst kann sich eben logischer Argumentation nicht vollständig verschließen?!

    Zitat Zitat von Yana Beitrag anzeigen
    Sie ist verliebt in diesen Mann und da ist es für verdammt schwierig einen neutralen Blickwinkel herzustellen (wenn nicht gar unmöglich).

    Der Mann hat den Charakter eines malignen Narzisten. Dieser Typ Mann kann äusserst charmant sein und als Frau glaubt man sich zunächst im 7ten Himmel zu befinden.
    ....bis einem dann so gewisse Verhaltensweisen "komisch" (gelinde gesagt) vorkommen...und da versucht man dann alles daranzusezten, damit die Beziehung wieder so glücklich ist, wie sie anfangs war....und es gibt auch kurze "Phasen der Besserung" (allerdings nur scheinbar)


    Sich aus so einer Beziehung zu lösen kostet unglaublich viel Kraft.

    Ich hoffe, dass mein Link Erania helfen kann, sonst wird sie eine Beziehung erleben, die sie seelisch in den Ruin treibt (finanziell sowieso).
    Ja das trifft es schon sehr gut. Verhaltensweisen und Ansichten, die komisch und teilweise aberwitzig sind. Bei denen man sich als "normaler" Mensch fragt....bin ich im falschen Film? Sehr oft und gerne nimmt er auch Gesagtes zurück. Etwa: Das war doch nur Spaß, du hast mich provoziert, ich war verletzt, deshalb habe ich das so und so gesagt etc.pp...
    Yana, deinen Link habe ich mir durchgelesen, noch gestern Nacht und ja, was soll ich sagen...das Isolieren vom Umfeld, eigene Fehler grundsätzlich äußeren Umständen zuzuschreiben usw...das passt schon. Ich schreibe gleich nochmal was dazu.

    Zitat Zitat von dieLiebste Beitrag anzeigen


    Ich fasse seine Weltsicht zusammen:

    • Seine Ex ist die Schl*mpe, die sein Kind zur Welt gebracht hat.
    • Du bist die Schl*mpfe, die schuld ist an seinen Problemen und eurer Beziehungsproblematik
    • Das Kind ist das R*tzbalg, das schuld daran ist, dass eure Beziehung nicht funktioniert.
    • Die Arbeitswelt ist schuld daran, dass er nicht arbeiten kann, weil die Jobs ihm zu wenig Freizeit lassen
    • Der Alkohol ist schuld daran, dass er agressiv werden kann und dich beißt. Zum Glück hat er kein Alkoholproblem.
    • Das Kiffen ist nicht so schlimm, weil die Kleine davon ja nichts mitbekommt.
    • Auch das Schlagen ist nicht so schlimm, weil es nicht wieder vorkommt.
    • Der Vermieter ist schuld daran, dass dein Freund so böse auf dich wurde, weil du Beschwerden wegen Ruhestörung vermeiden wolltest und er die Musiklautstärke herunterdrehen sollte.


    Und die Ex, die keinen Cent Unterhalt fürs Kind bekommt und von ihm respektlos und ggf. auch gewalttätig behandelt worden ist, ist unfreundlich zu ihm (und zu dir)? Und du glaubst einem Kind, das als Scheidungskind massive Loyalitätskonflikte hat, wenn es dir ins Ohr flüstert, es wollte, du seist seine Mutter? Und du freust dich heimlich, wenn das Kind klagt, die Mutter daheim sei so streng (dort gibt es vermutlich eine Grundordnung, die beim Vater fehlt)? Und zugleich wünschst du dir regelmäßig, das Kind wäre nicht da?

    O.k., mir stehen die Haare zu Berge, wenn ich an das Kind denke.

    Du solltest deine Verletzungen beim Arzt dokumentieren lassen, eine Anzeige bei der Polizei gegen ihn machen (wg. Gewalt und Drogenbesitz), das Jugendamt informieren, die Mutter informieren und ihn in die Sahara schicken, da du juristisch, finanziell und menschlich eine wachsende Mitverantwortung trägst für die Situation.
    Das ist zwar alles etwas übertrieben formuliert aber ich möchte noch etwas zu dem Kind sagen: die kleine ist kein Scheidungskind, sie war bei der Trennung der Eltern erst wenige Monate alt. Beide haben sich darauf geeinigt, dass er keinen Unterhalt zahlt, da misch mich mich nicht ein und sollte hier auch niemand tun. Und natürlich glaube ich ihr nicht, wenn sie so etwas sagt. Sie hatte wohl einfach nur sehr viel Spaß mit mir an diesem Tag. Ich habe ihr auch gesagt, dass sie doch schon eine tolle Mama hat. Das hat sie dann auch bejaht. Seitdem hätte sie mich gerne als Schwester. Also freue ich mich nicht heimlich!!! Dass es dort eine Grundordnung gibt, die der Vater nicht durchzieht..das ist richtig und wohl auch der Grund, warum sie so gern bei uns ist.

    Zitat Zitat von --martha-- Beitrag anzeigen

    Rein praktisch stellen sich mir folgende Fragen:

    Was tut er zur Erlangung von Arbeit / einer Ausbildung (die ihm scheinbar fehlt) ?
    Wie stellt er sich die Finanzierung des von ihm angestrebten Zusammenlebens vor ?
    Und wie stellt er sich die Finanzierung des von ihm seinem Kind geschuldeten Unterhalt vor ?
    Seine Kindzeit verbringt er in Deiner Wohnung. Zahlt er für Essen und Trinken von sich und Kind bei Dir ?
    Wie finanziert er seinen Drogenkonsum (Alkohol + Gras) von ALG II ?
    Wer soll sein "Wunsch"Kind mit Dir finanzieren, also den Unterhalt verdienen ?
    Derzeit tut er nichts. Für ihn bedeutet der Grad unserer Beziehung Stagnation, was ihm jede Lust nimmt, die anderen Dinge in den Griff zu nehmen.
    Unterhalt steht für ihn nicht zur Debatte derzeit. Vor allem auch, um der Schl.... das Leben nicht leichter zu machen. Er bezeichnet sich auch jetzt schon häufiger mal als ihren Babysitter. Sagt aber auch, dass er es trotzdem gerne für die Kleine macht.
    Essen wird von uns gemeinsam bezahlt. Ich werd auch den Teufel tun, das bisschen Essen, was die Kleine zu sich nimmt, in Rechnung zu stellen. Das Thema eigenes Kind wird von mir meist sehr schnell abgewürgt.

    Zitat Zitat von mushunt Beitrag anzeigen
    Siehst Du Erania, weshalb ich glaube, dass Du uns hier einen Riesenbären aufbindest?
    Klar, dass das von dir kommt
    Ich habe in meinem Leben keinen echten Kinderwunsch gespürt, da ich bisher keinen Mann hatte, mit dem ich mir ein ganzes Leben vorstelen konnte. Dann treff ich einen Mann, mit dem ich mein Leben verbringen möchte. Von so einem Mann wünscht man sich doch für gewöhnlich dann ein Kind? Um etwas gemeinsames Großes zu erschaffen, weil man selbst eine so große Liebe gefunden hat. Mit der Zunahme der Probleme, hat sich der Wunsch danach auch recht schnell wieder in Grenzen gehalten. Also kein Bär weit und breit, den im Übrigen auch irgenwie nur du siehst.

    Danke an Sternenlady, die Mutter des drogensüchtigen jungen Mannes, an Destiny und die anderen, die auch eine persönliche Note reingebracht haben. Wenn man gewisse Parallelen in den gelebten Geschichten sieht, kann man sich wohl am wenigsten der Wahrheit verschließen.

    Puh, das hat jetzt schon eine halbe Stunde gedauert...bald kann ich ins Bett...gelobt sei die Gleitzeit


    Tja..8 Stunden Gespräch und ich weiß schon wieder mehr. Die ersten 2 Stunden des Gespräches war eine Trennung bereits beschlossene Sache. Er meinte auch, dass dieser Kampf wegen Zusammenziehens, diese Stagnation ihn fertig machten und er nicht mehr könne. Dasselbe, was ich sagte. Dann passierte etwas seltsames. Er ging an mir vorbei, schnupperte an mir (er meint immer, dass er den Duft meiner Haut so liebt) und fing an zu weinen. So, dass ich es nicht sehen konnte, aber ich kenne ihn ja schließlich. Irgendwann kam er aus dem Bad zurück und machte mir ein Angebot. Er meinte, dass wir eben doch weiterhin in getrennten Wohnungen leben könnten, er wolle mich nicht verlieren.
    Darufhin griff ich das Drogenproblem auf, was er aber kategorisch ablehnt. Etwas weniger ja, aber aufhören würde er nicht. Ich erklärte ihm, dass er die Droge nicht mehr im Griff habe (was er durchaus mal besser konnte) sondern sich von ihr vereinnahmen ließe. Das gibt er auch in gewissem Umfang zu...sagt aber dennoch, dass er nicht drauf verzichten möchte. Ich stehe da auf verlorenem Posten.

    Sein Wunsch ist eber weiterhin eine gemeinsame Wohnung, die getrennten Wohnungen sollten nur eine Übergangslösung sein. Ich fragte, wie wir die finanziellen Fragen regeln sollten bezüglich seiner Tochter. Ich mag die Kleine wirklich, aber ich fühle mich finanziell nicht für sie verantwortlich. Nicht, weil ich geizig wäre sondern weil ich möchte, dass er sein finanzielles Leben selbst in den Griff bekommt und für seine Verantwortlichkeiten einsteht. (Bevor er mit mir zusammen kam, gab er sein Geld seiner Exfreundin, die es für ihn einteilte!!) Er kann nicht mit Geld umgehen, hat auch nicht wenig Schulden
    Ich habe kein Problem für ihr Essen und Trinken mitzusorgen, wenn sie bei uns ist. Auch mal Naschen oder ein kleines Plüschtier oder was immer. Aber ich bin z.B. nicht bereit, für Klamotten zu sorgen oder größere Geschenke zu kaufen, abgesehen von Geburtstagen und Weihnachten, wo ich gerne die Hälfte beisteuer. ich bin auch nicht bereit, seine Fahrkarten mitzutragen, die er für sich und sie kaufen muss. Bin ich da zu knickrig? Muss man das nicht tun, wenn man Patchwork zusammenlebt? Hätte diesbezüglich gern eure Meinungen.

    Aber es nützt alles nichts. Durch eure Beiträge und auch dieses Gespräch heute bin ich mehr als verunsichert. Mein Verstand sagt mir, dass ein Leben mit diesem Mann schwer möglich ist...weil er letztlich nur ein großes Kind ist, dass Verantwortung ablehnt. Und das nicht wegen den Geschehnissen am Samstag. Er hat sich heute wieder sehr geschämt und gewunden. Auch gesagt, dass das durch nichts zu entschuldigen sein, hat keine Ausflüchte gefunden, nur leider erinnert er sich nicht mehr an die Nacht.

    Seine Bereitschaft, getrennte Wohnungen zu nehmen signalisiert mir Verhandlungsbereitschaft. Euch auch? Er hat ebenfalls den großen Wunsch, dass ich ihm wieder mehr Vertrauen entgegen bringe, dann würde er alles schaffen, dann würden wir alles schaffen und wieder zu unseren Anfängen zurück kehren, wo wir einander das Wertvollste waren.

    Alles Gelesene, Eingesehene hier ist trotzdem in mir und ich bin im Zwiespalt. Ihr habt alle Recht, ich weiß es. Hier hat nicht ein Mensch geschrieben: Ja ich wurde einmal vor 10 Jahren geschlagen, mein Mann ist ein großes Kind, ein Narzisst und stoffabhängig aber heute ist alles wundervoll.

    Versteht ihr? Ich sehe eine schlechte Eigenschaft und daneben gleich wieder eine gute. Die Kleine bekommt wenig Erziehung aber die Bindung zwischen beiden ist unübersehbar. Er ist ein Narzisst aber gleichzeitig liebevoll. Er ist lethargisch und kifft aber kocht auch jeden Tag für uns.

    Naja...ich muss wirklich ins Bett.
    Danke nochmal für die vielen Rückmeldungen.

  6. #116
    Avatar von brighid
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    AW: Ich weiß nicht mehr weiter mit diesem Mann

    lasse es bei den getrennten wohnungen und setze dir/euch ein zeitlimit.

    und dann schau wie es sich entwickelt. ob er auch nur ansatzweise zu seinem wort steht.

    vorallem was seine berufliche zukunft betrifft. ich schreibs nochmal: hartz 4- aber saufen und kiffen. du hast selbst geschrieben: für 70 euro im monat gras.
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern

    jeder denkt daran, die welt zu verändern. aber niemand denkt daran sich selbst zu verändern. tolstoi

    es erscheint immer unmöglich, bis es vollbracht ist. nelson mandela

    auf grosser kaperfahrt für kleine piraten

  7. #117
    dieLiebste
    gelöscht

    AW: Ich weiß nicht mehr weiter mit diesem Mann

    Zitat Zitat von Erania Beitrag anzeigen
    Darufhin griff ich das Drogenproblem auf, was er aber kategorisch ablehnt.... Ich stehe da auf verlorenem Posten...

    Er kann nicht mit Geld umgehen, hat auch nicht wenig Schulden..

    Aber es nützt alles nichts. Durch eure Beiträge und auch dieses Gespräch heute bin ich mehr als verunsichert. Mein Verstand sagt mir, dass ein Leben mit diesem Mann schwer möglich ist...weil er letztlich nur ein großes Kind ist, dass Verantwortung ablehnt... Er ist ein Narzisst aber gleichzeitig liebevoll. Er ist lethargisch und kifft aber kocht auch jeden Tag für uns.
    Wow. Ich bin total überwältigt davon, wie schnell du die Situation glasklar erfasst - und noch dazu mit ihm diskutiert hast!!! Obwohl du emotional mitten drin steckst. Das ist unglaublich. Eine Riesenleistung, ein Riesenschritt.

    Im Grunde brauchst du kaum noch Feedback. Klar muss jetzt erst einmal alles ein wenig sacken. Doch im Herzen weißt du, glaube ich, schon, was zu tun ist. Damit DEIN Leben wieder die Lebensqualität hat, die du brauchst.

  8. #118
    Moderation Avatar von izzie
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    AW: Ich weiß nicht mehr weiter mit diesem Mann

    Zitat Zitat von Erania Beitrag anzeigen
    ... Irgendwann kam er aus dem Bad zurück und machte mir ein Angebot. Er meinte, dass wir eben doch weiterhin in getrennten Wohnungen leben könnten, er wolle mich nicht verlieren.

    ...

    Sein Wunsch ist eber weiterhin eine gemeinsame Wohnung, die getrennten Wohnungen sollten nur eine Übergangslösung sein.

    Seine Bereitschaft, getrennte Wohnungen zu nehmen signalisiert mir Verhandlungsbereitschaft. Euch auch?
    Er ist nicht bereit zu getrennten Wohnungen, er sagt ja selbst, dass er das als Übergangslösung sieht. Das ist m.E. nur eine Aussage, um dich zu beschwichtigen.

    Ich fragte, wie wir die finanziellen Fragen regeln sollten bezüglich seiner Tochter.
    Und was hat er darauf geantwortet?

    Ich mag die Kleine wirklich, aber ich fühle mich finanziell nicht für sie verantwortlich. Nicht, weil ich geizig wäre sondern weil ich möchte, dass er sein finanzielles Leben selbst in den Griff bekommt und für seine Verantwortlichkeiten einsteht. (Bevor er mit mir zusammen kam, gab er sein Geld seiner Exfreundin, die es für ihn einteilte!!) Er kann nicht mit Geld umgehen, hat auch nicht wenig Schulden
    Ich habe kein Problem für ihr Essen und Trinken mitzusorgen, wenn sie bei uns ist. Auch mal Naschen oder ein kleines Plüschtier oder was immer. Aber ich bin z.B. nicht bereit, für Klamotten zu sorgen oder größere Geschenke zu kaufen, abgesehen von Geburtstagen und Weihnachten, wo ich gerne die Hälfte beisteuer. ich bin auch nicht bereit, seine Fahrkarten mitzutragen, die er für sich und sie kaufen muss. Bin ich da zu knickrig? Muss man das nicht tun, wenn man Patchwork zusammenlebt? Hätte diesbezüglich gern eure Meinungen.
    Nein, bist du nicht. Und nein, muss man nicht. Es ist seine Tochter, also auch seine Verantwortung.

    Egal, was du sonst entscheidest, zieh bitte nicht mit ihm zusammen, vor allem nicht mit einem gemeinsamen Mietvertrag. Den könnt ihr nur gemeinsam kündigen und du haftest für die volle Miete. Außerdem seid ihr dann eine Bedarfsgemeinschaft, das heißt, du musst der ARGE deine gesamten finanziellen Verhältnisse (Einkommen, Schulden, etc.) offenbaren und wahrscheinlich für ihn aufkommen. Dann finanzierst du ihn, damit natürlich auch seine Sucht.
    Um andere tief zu bewegen, müssen wir uns absichtlich erlauben, über die Grenzen unserer normalen Empfindlichkeit hinaus davongetragen zu werden. (Joseph Conrad)

    Moderation von:
    Alle Jahre wieder... ------------ Reine Familiensache . ----------- Rezepte für Kinder----
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    ------------------------ Hochzeit

  9. #119

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    AW: Ich weiß nicht mehr weiter mit diesem Mann

    Gut dass Ihr geredet habt und auch gut, dass Du jetzt viel klarer siehst.

    Bleib bei getrennten Wohnungen und lass ihn handeln (Therapie, kein Alkohol mehr, keine Drogen, Jobsuche etc). Beobachte das eine Weile und sieh, ob es eine Entwicklung gibt. Mein Bauchgefuehl sagt mir, dass er es ca zwei Wochen durchhalten wird und dann wieder bei Null ist.

    Und noch etwas: sieh zu, dass er Dich nicht isoliert. Sprich offen mit Deinen Freundinnen oder Eltern, wenn ihr einen guten Draht habt. Erzaehl Ihnen Deine Situation. Auch wenn es Dir unangenehm ist, aber sie werden dir helfen, eine klare Sicht zu bewahren.

  10. #120
    Lichtkrieger
    gelöscht

    AW: Ich weiß nicht mehr weiter mit diesem Mann

    Zitat Zitat von MokeyFraggle Beitrag anzeigen
    Gut dass Ihr geredet habt und auch gut, dass Du jetzt viel klarer siehst.

    Bleib bei getrennten Wohnungen und lass ihn handeln (Therapie, kein Alkohol mehr, keine Drogen, Jobsuche etc). Beobachte das eine Weile und sieh, ob es eine Entwicklung gibt. Mein Bauchgefuehl sagt mir, dass er es ca zwei Wochen durchhalten wird und dann wieder bei Null ist.

    Und noch etwas: sieh zu, dass er Dich nicht isoliert. Sprich offen mit Deinen Freundinnen oder Eltern, wenn ihr einen guten Draht habt. Erzaehl Ihnen Deine Situation. Auch wenn es Dir unangenehm ist, aber sie werden dir helfen, eine klare Sicht zu bewahren.


    Du rutscht sonst ab...

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