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  1. #11

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    AW: Wenn der Druck immer größer wird...

    also, ich an deiner stelle würde die drei des öfteren auch mal alleine machen lassen und was schönes unternehmen, für mich wäre das zu eng, gerade, WEIL es nicht meine kinder sind.

    unter druck setzt du dich meiner ansicht nach selbst. warum strengst du dich so an und lässt dich funktionalisieren? wenn dein partner das verlangt, dann stimmt etwas nicht mit euch.

    kann es sein, dass du unbewusst nicht damit zurecht kommst, dass du mit ihm keine eigenen kinder haben wirst und eigentlich einen großen eigenen kinderwunsch hättest?
    Never regret anything. At one time it was exactly what you wanted.

  2. #12

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    AW: Wenn der Druck immer größer wird...

    Das mit dem "logistisch" funktionieren ist halt das, was sie zu diesem Wochenende beitragen kann. Ich bin vielleicht hier auch keine gute Ratgeberin, weil ich selbst viele Dinge getan habe, die nicht aus tiefstem Herzen kamen - aus Angst, jemanden zu verletzen oder den Partner gar zu verlieren.

    Aber hier sind es doch "nur" vier Tage im Monat. Ich sehe es dann eher als Kompromiß. Aber dieser Kompromiß ließe sich sicher noch zu ihren Gunsten verschieben: Eben indem sie an dem Tag auch was für sich macht, mit Freundinnen trifft - und abends dann vielleicht etwas entspannter zur "Familienrunde" dazu stößt.

  3. #13
    Avatar von Loop1976
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    AW: Wenn der Druck immer größer wird...

    Zitat Zitat von blackandwhite83 Beitrag anzeigen
    Die Kinderwochenenden waren für mich von Anfang an ungewohnt und auch teilweise emotional sehr belastend, da natürlich die Ex dann immer sehr präsent war und ich das Gefühl hatte in ein fremdes Leben einzutauchen.
    zum besseren verständnis:
    warum ist die ex bei den kinderwochenenden präsent?

    Mein eigentliches Problem ist, dass diese Kinderzeit von Anfang an sehr funktionell gestaltet wurde. Mein Partner verwandelte sich regelmäßig freitags in ein "Papamonster". Von meinem Partner war dann nicht mehr viel übrig...
    was ist sehr funktionell?
    ich kann mir da wenig bis viel drunter vorstellen

    klar ist dein partner an den kinderwochenenden mit seinen kindern beschäftigt. finde ich auch klasse, die beiden sind in einem alter, wo sie den papa noch brauchen.
    Personalführung ist die Kunst, den Mitarbeiter so schnell über den Tisch zu ziehen, dass er die Reibungshitze als Nestwärme empfindet

    Es gibt immer 4 Versionen beim Zusammentreffen von Mann und Frau:
    Seine, ihre, die Wahrheit, und das, was wirklich passiert ist.


    Wer sich über Kritik ärgert gibt zu, dass sie berechtigt war.

  4. #14
    Avatar von Signora
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    AW: Wenn der Druck immer größer wird...

    Ich kenne ja auch dieses Gefühl, mich für die "idealen Rahmenbedingungen" zuständig zu fühlen.

    Da mutiert man irgendwann zu so ner Art Hausmeister, der dafür sorgt, dass alles klappt, der aber oft nicht so richtig wahr genommen wird. Es sei denn, es klappt mal etwas nicht...

    Die funktionelle Rolle auszufüllen als Beitrag zu einem gelungenen WE ist, ehrlich gesagt, kein guter Weg.

    Als ich irgendwann nicht mehr konnte, mich nur noch eingesperrt fühlte in diesem Korsett, das ich mir (auch) selbst angelegt hatte, bin ich "ausgestiegen". Es ist 3 Jahre her, da habe ich mich einige Wochen ganz konsequent aus den Kinder-WEs ausgeklinkt. Es fiel mir schwer, weil ich auch unsere gemeinsame Tochter dann an dem WE nicht sah. Aber es war "überlebenswichtig". Ich war bei meiner Mutter und habe von dort aus dann eigene Dinge unternommen.

    Es war auf unbestimmte Zeit angelegt, ich brauchte dann aber nur einige Wochen, um wieder mit leichterem, offenen Herzen an den Kinder-WE s teilzunehmen.

    Mich hat es entspannt - und es war dann auch schön zu erfahren, dass ich vermisst wurde.

    Das war damals der Anfang auf dem Weg zu mir zurück nach sehr schweren Jahren.
    Herr, gib mir die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Verleihe mir den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann und schenke mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden!
    ----------------------------------------------------
    Reife ist der Zustand kurz bevor die Verrottung einsetzt (...geklaut...)

  5. #15
    Avatar von Signora
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    AW: Wenn der Druck immer größer wird...

    Zitat Zitat von Loop1976 Beitrag anzeigen
    was ist sehr funktionell?
    ich kann mir da wenig bis viel drunter vorstellen
    Ich gebe zu, ganz habe ich das auch nicht verstanden. Ist nur die TE auf Funktionalität gepolt? Der Mann auch? Nur in seiner Rolle als Partner oder auch den Kindern gegenüber?

    Zitat Zitat von Loop1976 Beitrag anzeigen
    klar ist dein partner an den kinderwochenenden mit seinen kindern beschäftigt. finde ich auch klasse, die beiden sind in einem alter, wo sie den papa noch brauchen.
    Loop, ich bin zwar nicht die TE, sage trotzdem etwas dazu.

    Das, was du sagst, ist klasse, keine Frage. Aber es geht mehr um die Dinge, die "zwischen den Zeilen" ablaufen. Weil ich es ähnlich erlebt habe, fällt mir dazu nur ein, dass da schwer der Finger drauf zu legen ist. Es geht nicht darum, Zeit und Aufmerksamkeit für die Kinder "abzuzwacken". Es ist oft jedoch so, das sich ganz simpel die non-verbale Kommunikation auf einmal verändert, wenn die Kinder da sind.

    Mir fällt gerade ein Beispiel ein, das vielleicht ein wenig skizzieren kann, wie sich das anfühlen könnte:

    Du fühlst dich deinem Partner verbunden und auch auf non-verbaler Ebene ist es stimmig. Du hast das Gefühl eines "Wir".
    Dann geht ihr auf eine Party.

    Während man sich (meiner Meinung nach) auch auf einer Party, wo man sich an verschiedenen Ecken mit verschiedenen Menschen unterhält, miteinander verbunden fühlen kann, weil ab und zu vielleicht der Blick des anderen gesucht und auch mit Wärme erwidert wird oder man sich bei einer kurzen Begegnung liebevoll anschaut und/oder ein schnelles Küsschen gibt oder, oder, oder - jede wird wissen, was sie mit ihrem Partner auch außerhalb der eigenen 4 Wände zu einem "Wir" macht -,

    läuft bei manchen ein anderes Schema ab:

    Das "Wir" verschwindet irgendwie auf nicht greifbare Weise. Der Partner lässt nicht sehr viel Nähe zu, der Blick - sofern er überhaupt noch erwidert wird - strahlt keine Wärme/Liebe aus. Irgendwie ist man auf einmal "Zwei", die nicht sehr viel verbindet.

    Das ist irritierend und verunsichernd - ob nun auf einer Party oder zuhause.
    Herr, gib mir die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Verleihe mir den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann und schenke mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden!
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  6. #16

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    AW: Wenn der Druck immer größer wird...

    Wie lange seid ihr denn zusammen?

    Bei uns hat es sich mit der Zeit eingespielt und ich erkenne mich in der Situation ganz gut wieder.... am Anfang.

    Mein Freund war immer super-nervoes, wenn seine Tochter kam. Rotierte durch die Gegend, benahm sich einfach nur merkwuerdig. Er war nicht er. Papa-Monster.... trifft es ganz gut. Das fiel auch der Tochter auf. Ich erinner mich noch an ein Gespraech mit ihr, abends vor dem Einschlafen... wo ich sie gebeten habe, Mitleid mit dem Papa zu haben... Dass er sich so doof benimmt, weil er will, dass wir beide gluecklich sind und dass er ueber das Ziel hinausschiesst, weil er es nicht besser weiss ... dass es sich alles einpielen wird. Und so war es auch.

    Ich bin immer noch nicht ganz stressfrei, wenn die Tochter da ist (beim Sohn allerdings schon, der ist aber auch aelter), aber es ist viel besser geworden.

  7. #17

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    AW: Wenn der Druck immer größer wird...

    Zitat Zitat von blackandwhite83 Beitrag anzeigen
    Seine Kinder (heute 13 und 14 Jahre) leben weiterhin bei der Kindsmutter und sind, mehr oder weniger regelmäßig, jedes zweite Wochenende bei uns. Pubertät halt...
    Wir lieben uns, auch heute nach vier Jahren, noch wie am ersten Tag und unsere Paarbeziehung ist sehr erfüllend, schön und liebevoll! Eigentlich ein Traum und dass was ich mir immer gewünscht habe...
    Die Kinder sind mir von Anfang an sehr positiv entgegengetreten. Also eigentlich kein Grund zur Sorge...
    Als jemand der Ex ist und Next war klingt das für mich ein bisschen nach Luxusproblem. Warum?

    Erstens würde ich mir einen Mann wünschen, über den ich so sprechen könnte. Das finde ich sehr sehr wertvoll.

    Und dafür kannst du dich nicht zwei Wochenenden im Monat ein bisschen zurücknehmen? Find ich sehr anspruchsvoll.

    Noch dazu bei so großen Kindern - warte mal noch zwei, drei Jahre - dann wollen die gewiss kein WE mehr beim Papa verbringen.

    Das wirst du doch aushalten können, für so einen tollen Mann??????
    Ich will überhaupt lauter Unmögliches;
    aber lieber will ich das wollen, als mich im Möglichen schön zurechtzulegen.

    Fanny Gräfin zu Reventlow

  8. #18

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    AW: Wenn der Druck immer größer wird...

    Zitat Zitat von Signora Beitrag anzeigen
    Das "Wir" verschwindet irgendwie auf nicht greifbare Weise. Der Partner lässt nicht sehr viel Nähe zu, der Blick - sofern er überhaupt noch erwidert wird - strahlt keine Wärme/Liebe aus. Irgendwie ist man auf einmal "Zwei", die nicht sehr viel verbindet.

    Das ist irritierend und verunsichernd - ob nun auf einer Party oder zuhause.
    Ich kann mir das vorstellen und hab es bei einem Scheidungspapa als Partner auch miterlebt. Aber wir reden hier von zwei Wochenenden im Monat, das finde ich nun wirklich auszuhalten, wenn man den Rest der Zeit ganz für sich als Paar hat.
    Ich will überhaupt lauter Unmögliches;
    aber lieber will ich das wollen, als mich im Möglichen schön zurechtzulegen.

    Fanny Gräfin zu Reventlow

  9. #19
    Avatar von Signora
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    AW: Wenn der Druck immer größer wird...

    Zitat Zitat von schnellschnell Beitrag anzeigen
    Ich kann mir das vorstellen und hab es bei einem Scheidungspapa als Partner auch miterlebt. Aber wir reden hier von zwei Wochenenden im Monat, das finde ich nun wirklich auszuhalten, wenn man den Rest der Zeit ganz für sich als Paar hat.
    Genau...du.

    Die TE hält es nicht aus. Vielleicht gestaltet sich das in der Realität bei ihr auch noch etwas anders als du es in deiner Realität erlebt und erfahren hast.

    Schöner wäre es doch, ihr "Werkzeug" an die Hand zu geben, wie sie für sich anders damit umgehen kann, als ihr zu sagen, sie solle "aushalten"....
    Herr, gib mir die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Verleihe mir den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann und schenke mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden!
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  10. #20
    Avatar von Signora
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    AW: Wenn der Druck immer größer wird...

    Mokey, nach vier Jahren... ?
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