An allererster Stelle steht das Verhältnis
zwischen dem Vater und seinem Kind.
Und DAS ist tatsächlich nicht Deine Sache, nein.
Die Tochter verweigert den Kontakt zu Dir (10 ist sie, glaube ich, oder?).
Da hast Du leider keinen Einfluss darauf.
Und der Vater auch erst eventuell dann, wenn er selbst sein Verhältnis
zu seinem Kind wieder ins Lot gebracht hat.
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Liebe Nani, meinst Du nicht du solltest wenigstens mal erwaegen, dass die Ratschlaege hier im Forum Hand und Fuss haben? Ich glaub' es war Einstein der sinngemaess gesagt hat: Man kann nicht immer das gleiche Schema wiederholen und auf einen anderes Ergebnis hoffen.
I am not young enough to know everything, Oscar Wilde
Was meinst du jetzt genau? Es gibt hier verschiedene Meinungen.Liebe Nani, meinst Du nicht du solltest wenigstens mal erwaegen, dass die Ratschlaege hier im Forum Hand und Fuss haben?
Leider hatte er nie ein richtiges Verhältnis zu ihr, weil seine Ex-Frau immer dafür gesorgt hat, dass beim Umgang jemand aus ihrer Familie (Nichten, Neffen etc.) dabei war. Seitens des JA wurde dann gesagt, dass das nicht geht und auf die Art nie ein Vertrauensverhältnis zwischen Vater/Kind hergestellt werden kann. Aber dann war es ja leider so, dass die Tochter den Kontakt (wegen mir) ganz abgebrochen hat.An allererster Stelle steht das Verhältnis
zwischen dem Vater und seinem Kind.
Und DAS ist tatsächlich nicht Deine Sache, nein.
Die Tochter verweigert den Kontakt zu Dir (10 ist sie, glaube ich, oder?).
Da hast Du leider keinen Einfluss darauf.
Und der Vater auch erst eventuell dann, wenn er selbst sein Verhältnis
zu seinem Kind wieder ins Lot gebracht hat.
Mein LG versucht andauernd telefonisch Kontakt zu seiner Tochter aufzunehmen und wird andauernd bezüglich eines Treffens vertröstet, sie müsse sich "das erst mal durch den Kopf gehen lassen" und zuletzt "weiß ich nicht". Jedesmal wenn es ihm gelingt sie ans Telefon zu bekommen wird er nur hingehalten.Zitat Zitat von Nani1970 Beitrag anzeigen
Warum geht das in unserem Fall nicht? Er würde nie mit mir zum JA gehen, einfach weil er seine Ex-Frau schützen will. So sehe ich das jedenfalls.
Das musst Du Ihn fragen, nicht uns.
Ich habe ihm dann zuletzt vorgeschlagen, dass wir gemeinsam einen Termin beim JA machen und die Sache schildern weil ich auch denke, das Mädel hat Angst wegen ihrer Mutter. Die Mutter müsste dann ein Gespräch mit dem JA führen ohne das das Kind das mitbekommt. Seine Reaktion "Ach Quatsch", "Hör auf" oder "ich kriege das schon so hin".
Vox, aber der Partner der TE handelt nach seinem Ermessen und nach seinem GEfühl. Hier wendet sich ja Nani zum wiederholten Mal an die Bricom, um Hilfe für ihre verfahrende Situation zu erhalten.
Und ich für mich sehe eben die von dir oben angesprochenen Punkte: Sie ist nicht konsequent darin, ihre Bedürfnisse wichtig zu nehmen und aus dem andauernden Verhalten ihres Partner für sich Konsequenzen zu ziehen. Weder verändert sie ihre Position zu Dingen, noch kann sie seine Befindlichkeiten loslassen - kurz gesagt: Für mich versucht sie das Eckige rund zu machen, damit es passt. Aber nach meiner Erfahrung funktioniert eine Beziehung auf Dauer nur, wenn beide Seiten aufeinander zu gehen und auch beide interessiert sind, den Partner so anzunehmen, wie er eben ist. Man kann sich den Partner nicht zurechtbiegen, bis er komplett in das eigene Bild passt ... ok, man kann schon bzw. man kann es versuchen, aber ist das Liebe? Ich meine wirkliche Liebe?![]()
Wenn ich mal kurz hierauf eingehen darf:
Ich finde schon, dass ich mich stark für meine Bedürfnisse einsetze, aber irgendwie bei ihm nicht weiterkomme.Sie ist nicht konsequent darin, ihre Bedürfnisse wichtig zu nehmen und aus dem andauernden Verhalten ihres Partner für sich Konsequenzen zu ziehen. Weder verändert sie ihre Position zu Dingen, noch kann sie seine Befindlichkeiten loslassen - kurz gesagt: Für mich versucht sie das Eckige rund zu machen, damit es passt. Aber nach meiner Erfahrung funktioniert eine Beziehung auf Dauer nur, wenn beide Seiten aufeinander zu gehen und auch beide interessiert sind, den Partner so anzunehmen, wie er eben ist. Man kann sich den Partner nicht zurechtbiegen, bis er komplett in das eigene Bild passt ... ok, man kann schon bzw. man kann es versuchen, aber ist das Liebe? Ich meine wirkliche Liebe?
Und auch hier wieder zweigeteilte Meinung: Ich wäre nicht konsequent genug um meine Bedürfnisse wichtig zu nehmen aber auch, ich würde ihn nicht so annehmen wie er ist bzw. würde versuchen, ihn zurecht zu biegen. Das stimmt aber nicht, es ist eigentlich immer nur diese "eine" Sache, weswegen es bei uns zum Streit kommt.
Und diese Umzugsgeschichte lass ich auch einfach auf mich zukommen. Ich habe ihm ja nicht "verboten" dort hinzugehen sondern nur erwähnt, dass es mir nicht angenehm ist. Aber wenn ihm soviel daran liegt dort mit der Familie seiner Ex zusammenzutreffen, die ansonsten bei seiner Ex sitzt und über uns tratscht kann er das meinetwegen ruhig machen.
[QUOTE=Nani1970;20111466]Was meinst du jetzt genau? Es gibt hier verschiedene Meinungen.
Ich meine dass die meisten hier, ich eingeschlossen, der Ansicht sind, dass Du ueberreagierst. Lass' Ihn helfen, mach' keine Vorwuerfe und schmoll' auch nicht. Lass' die alten Geschichten hinter, Dir fang' neu an. Wenn du Ihn unter Druck setzt, stellst Du Dich mit seiner Exfrau auf eine Stufe.
Einer muss den Anfang machen um die Dinge zu normalisieren - warum nicht Du?
I am not young enough to know everything, Oscar Wilde
Und da haben wir schon ein unterschiedliches Verständnis von "Bedürfnisse, deren Wahrnehmung und die Befriedigung" - Ich habe nicht geschrieben, Du sollst darauf dringen, daß ER DEINE Bedürfnisse befriedigt - DAS ist nämlich gar nicht sein Job. Er kann, wenn er das möchte - und es ist schön, wenn das in einer Partnerschaft funktioniert, ohne das sich der eine dabei verliert. Aber er MUSS nicht. Und DU musst schauen, reicht Dir das, was er gibt.
Und mit jedem weiteren Strang, den du hier aufmachst, unterstreichst Du genau eines - es reicht DIR nicht, was er bereit ist dir zu geben und was er tut deine Bedürfnisse zu befriedigen.
Einfachstes Beispiel: Frau geht gern tanzen, Mann ist Tanzmuffel, spielt lieber Billiard - dem kann sie nichts abgewinnen. Mögliche Lösungen: Man geht immer zusammen und einer hat halt dann gerade nicht wirklich grossen Spaß. Oder beide bleiben mißmutig zu Hause und werfen dem anderen insgeheim vor, die Bedürfnisse nicht zu verstehen.
Und dann die für mich schöne Lösung: Sie geht mit Freundinnen tanzen, und er trifft sich zum Billiard mit seinen Freunden. Dann trifft man sich gut gelaunt nach so einem Abend, und erzählt sich was man so tolles erlebt hat... oder eben auch nicht so tolles![]()
sehr wahrscheinlich siehst du das alles viel dramatischer als er.
Er kennt diese Menschen schon lange und versteht sich mit ihnen gut. Außerdem finde ich es völlig normal, dass innerhalb einer Familie darüber gesprochen wird - auch ob man den neuen Partner sympathisch oder unsympathisch findet.
Schließlich sind sie mit seiner Ex verwandt und er gehörte auch lange zur Familie.
Warum sollte er dann den Kontakt komplett abbrechen?