hi!
ich lebe mit einem Mann zusammen, der ein Kind mitgebracht hat, gemeinsam haben wir noch eines.
nun glaube ich sind wir ziemlich gut darin, uns über die erziehungsfragen unseres gemeinsamen kindes abzustimmen, nur wenn es um "sein" kind geht, haben wir so unsere streitthemen.
dazu muss ich sagen, das "kind" ist schon erwachsen und gerade dabei flügge zu werden, es geht also nicht um den "hast-du-die-spülmaschine-ausgeräumt" streit, sondern vielmehr um grundsätzliche themen. ich weiß, dass ich mich da nicht einmischen sollte, aber wenn der vater seine tochter nach strich und faden verwöhnt (also sehr viele wünsche ohne anlass erfüllt, nur weil sie mal meint, sie bräuchte dies und das), finde ich als "aussenstehende" er macht das wahrscheinlich aus schlechtem gewissen (alte familie - neue familie klappt besser?)
ich möchte mir meine meinung auch nicht verbieten lassen und würde mir sehnlich eine sachliche diskussion um das thema wünschen, aber da scheine ich bei meinem liebsten auf granit zu beissen. er findet, ich würde mich in ein thema hineinmischen, dass mich nichts anginge und er würde sein kind eben verwöhnen wollen, und dabei solle es auch bleiben.
nur finde ich erstens haben wir keinen geldesel und zweitens bringt das einen jungen erwachsenen kein stück weit zu mehr selbständigkeit, wenn der dauernd zu papa kommt, wegen neuer wünsche - ganz im gegenteil, ich finde zu ausgeprägtem egoismus!
dazu kommt ncoh weihnachten: als "stiefmama" würde ich die tochter gern ein bisschen verwöhnen und mal was leisten, das nicht alltäglich ist, aber wie wenn papa bereits unterm jahr alle wünsche großzügig erfüllt? was macht dann mein geschenk noch aus?
wie handhabt ihr das mit eurem partner, sofern stiefkinder da sind?
würd mich freuen eure meinungen dazu zu lesen!
lumi










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