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  1. #11
    Avatar von donnamobile
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    AW: wie geht ihr mit unterschiedlichen Ansichten zum Umgang mit Stiefkindern um?

    Zitat Zitat von Werderbremen Beitrag anzeigen
    Donnamobile, und ich bin damit, die Kinder etwas zu verwöhnen und auch mal Luxus außer der Reihe zu finanzieren, genauso gut gefahren.
    Wir sind ja hier nicht im Erziehungsforum. Aber im fettgedruckten liegt m.E. der Unterschied. "Auch mal", über das Kind sich dann freut, ist etwas anderes als wie "ganz normal", das Kind für ganz selbstverständlich hält. Aber das ist OT.
    bbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbb bbbb

    Liebe ist nicht Schicksal, Liebe ist Wachstum




  2. #12

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    AW: wie geht ihr mit unterschiedlichen Ansichten zum Umgang mit Stiefkindern um?

    Zitat Zitat von donnamobile Beitrag anzeigen
    Wir sind ja hier nicht im Erziehungsforum. Aber im fettgedruckten liegt m.E. der Unterschied. "Auch mal", über das Kind sich dann freut, ist etwas anderes als wie "ganz normal", das Kind für ganz selbstverständlich hält. Aber das ist OT.
    ok.

  3. #13
    Avatar von Chris13
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    AW: wie geht ihr mit unterschiedlichen Ansichten zum Umgang mit Stiefkindern um?

    Ich würde sagen, solange euch, liebe TE, das Geld nicht irgendwie fehlt, er also seines ausgibt, halte dich raus.

    Anders würde es aussehen, wenn er seine Tochter auf eure Kosten "verwöhnt" - das heißt, dass ihr aufgrund seiner Ausgaben für die Tochter eingeschränkt werden würdet.
    Chris

  4. #14

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    AW: wie geht ihr mit unterschiedlichen Ansichten zum Umgang mit Stiefkindern um?

    @jethrotullpe: hey, also da besteht ja noch hoffnung! :-)

    donna und selena, da kann ich euch nur zustimmen, danke! und ja, selena, du hast recht, ich bin froh darüber, dass wir uns über unser gemeinsames kind einig sind (derzeit :-)). das schafft ja auch nicht jeder.

    ich glaube, auch wenn mich das thema immer wieder auf die palme bringt (und danke an dieser stelle, dass ich dem hier luft machen darf, ohne, dass ich lange streit zuhause habe!! ;)), dann ist es für mich trotzdem gut, das nicht alles runterzuschlucken. ok, es muss ja nicht alles angesprochen werden, und gegen ein "hin und wieder verwöhnen" hab ich ja auch nix. nur eben wenns zuviel ist, dann schreit es auf in mir - wie eben das beispiel der urlaubszuschüsse - wer sagt, dass ein studierendes kind nicht auch mal einen ferialjob machen kann, um einen beitrag für den eigenen urlaub zu leisten? eben das will ich mit meinem partner diskutieren - und siehe da, es zeigt anscheinend früchte, denn er hat mich letztens um meine meinung zu einem geschenk gefragt! :-)
    Geändert von Lumumba (27.12.2012 um 22:53 Uhr)

  5. #15
    Was-immer-es-gibt
    gelöscht

    AW: wie geht ihr mit unterschiedlichen Ansichten zum Umgang mit Stiefkindern um?

    Liebe Lumumba,
    also, ich hatte ja mal in einer ähnlichen Situation gelebt. Aber, andersrum. Da war mein Ex der "Stiefvater".

    Irgendwie war dieses mitgebrachte Kind schon immer mehr meins.
    Aber, es geht meiner Meinung nach nicht, wenn die Erziehungsansichten völlig konträr sind.
    Ich kann doch den Mann nicht als einen behandeln der nur so rum steht.

    Älteste nehmen ja sowieso eine Sonderstellung ein. Weil sich alle folgenden Kinder an ihnen orientieren. Das ist so.

    Aber, es dürfen nicht Lichtjahre in der Behandlung zu den anderen Kindern liegen.

    Last but not least frage ich mich immer: wieso schauen sich Frauen nicht genauer an wie die Männer mit ihren Kindern umgehen? Mir schien damals, die Männer die mich und meine Kleine kennen lernten taten das schon.

    Mein Ex hatte immer wieder betont wie es ihm gefiel wie ich mit der Kleinen umging. Wir waren anfangs sogar mal kurz getrennt und er sagte mir, er hätte fast die Kleine mehr vermisst. Ich glaube, er meinte das Leben mit uns...

    Kurzum, ich würde nie isoliert den Mann ansehen. Auch die Brut.
    Und das gleich am Anfang besprechen. Ich krieg ja jetzt schon nen Hals wenn ich daran denke, jahraus jahrein nur so peripheriemässig da zu sein. Wenns um Entscheidungen geht. Wenns hart auf hart kommt wird ja wohl doch auf Stiefeltern zurück gegriffen.

    Ich hatte zwar bewusst ne Distanz zu meinem damaligen Mann und der Kindersituation gezogen.

    Aber, die große Linie stimmte. Ich hielt ihn für vatertauglich. Und er mich wohl für muttertauglich....

    PS: mein Beitrag bezieht sich natürlich nur auf Situationen in denen Frau und Mann langfristig - zumindest angelegt - zusammen leben.
    Geändert von Was-immer-es-gibt (28.12.2012 um 03:47 Uhr)

  6. #16

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    AW: wie geht ihr mit unterschiedlichen Ansichten zum Umgang mit Stiefkindern um?

    Hallo zusammen,
    der Anfangspost ist ja schon von 2005, daher würde es mich interessieren wie das genau alles weiter ging usw..

    Ich bin im Moment in einer ähnlichen Position, dazu aber noch in einer Fernbeziehung. Das "Verwöhnen" bedeutet leider oft, dass mein Partner nicht mal erreichbar ist, wenn er bei seinen Kindern ist - hat was von Schubladenfreundin. Das mag ich nicht, so sage ich ihm das auch. Wie sich das weiter entwickelt weiß ich nicht.

    Generell lese ich viele Bücher zum Thema. Ich denke immer "Psychologen usw. haben mehr Erfahrung mit dem Thema als wir alle". Ich verstehe mich mit den beiden Kindern wirklich super gut, wir mögen uns total und das Verhältnis ist sehr eng. Eigentlich alles super - nur mein Partner bekommt die Balance gar nicht hin. Sein schlechtes Gewissen (vermute ich mal) führt dazu, dass ich oft irgendwie auf dem Abstellgleis lande. Kennt ihr das Thema? Wie habt ihr das angesprochen?

    Das Thema finanzielle Unterstützung ist differenziert. Zunächst muss der Partner Geld bezahlen - dass damit verbundene gesetzliche Regelungen total obsolet sind, bzw. seine Ex das theoretisch in Champagner fließen lassen kann und die Kinder trotzdem löcherige Kleidung haben - es ist nun halt mal so. D.h. etwas "Spaßgeld" extra für Kleidung, Kino, Urlaub usw. legen wir zur Seite. Das gibt auch er dann für die Kinder aus, weil ich denke, es ist wichtiger, dass er als Vater sein Gesicht behält. Zu Scheidungszeiten war das nur mein Geld... aber egal.

    Ab der Ausbildung/Studium finde ich generell bei Kindern (bei meinen eigenen wäre das auch so), dass Kids Eigenständigkeit lernen müssen. Der Sohn eines bekannten Paares ist in der Ausbildung und lässt sich von den Eltern durchfüttern - und denkt im Monat 1200 Euro für Partys ausgeben ist das "echte Leben". Wir haben zwei Mädels, daher bin ich da noch etwas mehr hinterher. Ich habe meinem Partner erklärt, dass es SEINE Aufgabe als Vater ist, selbstbewusste und eigenständige Mädels zu erziehen, die UNABHÄNGIG sind - d.h. für sich Sorgen können (wenn sie alt genug sind). Auch wenn das hart ist, aber ich sage ihm "willst du 2 Frauen erziehen, die nie Angst haben ihren eigenen Weg zu gehen - oder 2 Frauen, die sich vom Partner flatschen lassen und sich nicht trennen weil Angst alleine zu sein und für sich selbst Sorgen zu müssen". Ich sage ihm immer, dass es auch sein Job ist die Mädels "davor durch Eigenständigkeit zu bewahren" Diese Argumentation ist wirklich hart - aber wir alle ahnen, dass sie auch ehrlich ist. Und Väter wollen für ihre Prinzessinnen wirklich nur diese Sicherheit, wenn sie mal flügge werden.

    Generell gehen wir die meisten Dinge gemeinsam durch. Das Theme "eigenes Kind" haben wir auch besprochen. Kinder haben ein riesen Talent - sie kapieren was sie in welchem Haushalt dürfen. Z.B. sind bei uns im Haus Tischmanieren echt wichtig - die beiden essen halt unter der Woche mehr wie kleine Schweinchen - sobald sie bei uns sind reicht eine Ermahnung und sie kapieren "hier im Haushalt läuft das anders". Warum tun wir das? Ganz klar, wenn wir ein Kind haben gibt es sicher nicht 2 Regel-Sets... sondern gleiche Regeln für alle... PUNKT. Kinder können sich an so etwas wirklich gewöhnen (bei mir ist eine 7, die andere 12...) und Studien zeigen sogar, dass Kinder mit Regeln sich geliebter fühlen.

    Clevere Idee meiner Mutter (hat schon bei meiner Schwester und mir geholfen) ist übrigens die Frage "Wie würdet ihr jetzt an meiner Stelle bestrafen" oder "Welche Regel sollen wir euch jetzt eurer Meinung nach geben"... sehr mal wie STRENG Kinder zu sich selbst sind ;) Hahaahaha! Ernsthaft...

    Seid umarmt,
    ich freue mich auf eure Tipps (gerade in Bezug auf wie sage ich meinen Partner, dass ich nicht die 2. Geige bin).

    Liebe Grüße
    DIE kitschfee****

  7. #17

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    AW: wie geht ihr mit unterschiedlichen Ansichten zum Umgang mit Stiefkindern um?

    Das Theme "eigenes Kind" haben wir auch besprochen. Kinder haben ein riesen Talent - sie kapieren was sie in welchem Haushalt dürfen. Z.B. sind bei uns im Haus Tischmanieren echt wichtig - die beiden essen halt unter der Woche mehr wie kleine Schweinchen - sobald sie bei uns sind reicht eine Ermahnung und sie kapieren "hier im Haushalt läuft das anders". Warum tun wir das? Ganz klar, wenn wir ein Kind haben gibt es sicher nicht 2 Regel-Sets... sondern gleiche Regeln für alle... PUNKT
    Das ist grundsätzlich richtig, leider nicht immer durchführbar. Zu unserer gemeinsamen Tochter ist mein Mann deutlich strenger, als zu seinem Sohn aus der ersten Ehe. Vermutlich, weil ich auch strenger bin, als seine Ex Frau. Wenn der Sohn bei uns ist, will mein Mann ihn nicht die ganze Zeit maßregeln, es ist ihm zu viel Geschimpfe in dieser kurzen Zeit, in der der Sohn bei uns ist. Das heißt aber nicht, dass die Erziehung unserer Tochter auch beiseite gelegt wird. Sie wird weiterhin ermahnt sich vernünftig zu benehmen.
    Ich gebe zu, das Verhalten meines Mannes den Kindern gegenüber ist unser häufigster Grund für den Beziehungsstreit. Ich bestehe darauf, dass beide Kinder gleich behandelt werden. Er ist der Meinung, weil beide so unterschiedlich sind, kann er sie nicht gleich behandeln. Ein Beispiel: er ist mit seinem Sohn zum Fußball gegangen, teure Tickets gekauft und gesagt, das ist das Ostergeschenk. Ich habe daraufhin abends gefragt, ob er auch an ein Ostergeschenk für unsere Tochter gedacht hat, weil eigentlich bekommen die Kinder nur zum Geburtstag und zum Weihnachten etwas. Nein, ein Geschenk für die Kleine kam meinem Mann natürlich nicht in den Sinn. Sie ist ja noch klein und versteht nichts. Ich kann gar nicht sagen, wie sehr mich das verletzt. Letztendlich habe ich meiner Tochter ein Puzzlebuch für ein paar Euro gekauft, damit sie auch etwas hat.
    Mein Mann will dabei nicht verstehen, dass es mir nicht darum geht, was er für seinen Sohn kauft oder was er mit ihm macht. Mir geht's nur darum, dass er auch an unsere Tochter denkt. Hätte er nicht gesagt, Fußball ist ein Ostergeschenk, sondern wäre einfach mit ihm hingegangen, wer es kein Problem für mich. Wenn er aber schon ein Ostergeschenk für ein Kind besorgt, soll er auch an das andere Kind denken, und das tut er leider nicht.
    Geändert von Anja987 (29.04.2014 um 09:04 Uhr)

  8. #18
    Avatar von elli07
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    AW: wie geht ihr mit unterschiedlichen Ansichten zum Umgang mit Stiefkindern um?

    Zitat Zitat von kitschfee Beitrag anzeigen
    ....Das "Verwöhnen" bedeutet leider oft, dass mein Partner nicht mal erreichbar ist, wenn er bei seinen Kindern ist - hat was von Schubladenfreundin. Das mag ich nicht, so sage ich ihm das auch. Wie sich das weiter entwickelt weiß ich nicht....
    Es ist eine Erscheinung unseres Handy-Zeitalters, dass man meint, der andere müsse immer und jederzeit erreichbar sein. Früher hatte man -wenn überhaupt- einen Festnetzanschluss und wenn man unterwegs war (sei es nun beruflich oder privat oder im Urlaub), dann war man eben nicht erreichbar, das war akzeptiert und kein Problem.

    Ich will jetzt nicht sagen, dass früher alles besser war, gell , ich denke nur, speziell beim Thema "Erreichbarkeit" sollte man keine Brücke schlagen zum Gefühl der "zweiten Geige".

    Stichwort "Finanzierung: ich bin der Meinung, dass für Kinder einzig und alleine die Eltern zuständig sind. Sonst bist du schnell in der Nexten-Mühle "zahlen kannst, ja musst du, aber ansonsten hast du den Schnabel zu halten, denn es sind meine Kinder". Dass sich das nicht immer so strikt einhalten lässt, ist klar, aber sobald das Gefühl aufkommt, ausgenutzt zu werden, sollte man konsequent die Reissleine ziehen, denn sonst wird die Beziehung auf Dauer vergiftet.

    Gruß Elli
    Auf der höchsten Stufe der Freundschaft offenbaren wir dem Freunde nicht unsere Fehler, sondern die seinen (F. de La Rouchefoucauld, 1613-1680)

    Fürchte dich nicht vor einem großen Schritt. Mit zwei kleinen lässt sich keine Schlucht überwinden (David Lloyd George)

  9. #19

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    AW: wie geht ihr mit unterschiedlichen Ansichten zum Umgang mit Stiefkindern um?

    Zitat Zitat von kitschfee Beitrag anzeigen
    ich freue mich auf eure Tipps (gerade in Bezug auf wie sage ich meinen Partner, dass ich nicht die 2. Geige bin).
    wenn du dir wie die zweite geige vorkommst, wenn er sich um die kinder kümmert, dann solltest du dir einen mann ohne kinder suchen.

    aus jedem deiner sätze tropft die eifersucht. du wälzt sogar extra noch psychologische ratgeber, um zu legitimieren, dass du deinen freund vom verwöhnen seiner töchter abzubringen versuchst.

    lass den mann und seine kinder besser in ruhe.

  10. #20
    Avatar von Marta-Agata
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    AW: wie geht ihr mit unterschiedlichen Ansichten zum Umgang mit Stiefkindern um?

    kitschfee,
    ich sitze auch so da über das, was du schreibst, und wie egozentrisch du bist.
    Als dein Partner würde ich das nicht lange mitmachen.

    Dem was elli und ambiva geschrieben haben, kann ich nur zustimmen.

    Und noch eine Ergänzung: Eltern sind per Gesetz verpflichtet, ihren Kindern ein Studium bzw. eine Ausbildung zu finanzieren. Da brauchst du keine Theorien über "Eigenständigkeit" zu entwickeln (die ich sowieso hanebüchen finde, so wie du sie schreibst.).

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