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  1. #31

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    AW: Eifersucht unter "Patchwork-Kindern"

    Zitat Zitat von etoile132 Beitrag anzeigen
    ...dabei fällt mir auf, durch meine Hilfe hat sich sein Sohn in zwei Fächern deutlich verbessert und ist dafür auch sehr dankbar. Jetzt sagt mir meiner, der auch seine schulischen Querelen hat, er könne das nicht haben und ich solle ihm nicht mehr helfen? Käme für mich gar nicht in Frage.... ist das eine Milchmädchenrechnung????
    Für mich ist nicht der Vater der Ansprechpartner, sondern der 16jährige. Ich würde ihm anhand dieses Beispiels versuchen zu erklären, worum es geht.

    Vermutlich mag der 16jährige seine Inaktivität selbst nicht und würde seinem Vater gerne mehr "zusagen" (nur auf die Aktivität bezogen). Und da piekt der 13jährige mit seinen Interessen genau dahin.

  2. #32
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    AW: Eifersucht unter "Patchwork-Kindern"

    Zitat Zitat von Werderbremen Beitrag anzeigen
    Für mich ist nicht der Vater der Ansprechpartner, sondern der 16jährige. Ich würde ihm anhand dieses Beispiels versuchen zu erklären, worum es geht.

    Vermutlich mag der 16jährige seine Inaktivität selbst nicht und würde seinem Vater gerne mehr "zusagen" (nur auf die Aktivität bezogen). Und da piekt der 13jährige mit seinen Interessen genau dahin.
    Ich differenziere da: Die Dinge des direkten Umgangs, die kann man direkt klären.
    Aber bei den Aktivitäten, die ja nicht stattfinden, weil das der Vater in Ordnung findet, kann man nur mit de2. Erwachsenen reden, der den Sohn ja unterstützt.

    Sie kann ihn ja nicht zwingen und der Vater findet das ja alles o.k. im Großen und Ganzen. Und solange das so ist, kann man viel erreichen.

  3. #33
    Avatar von Signora
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    AW: Eifersucht unter "Patchwork-Kindern"

    Zitat Zitat von DANU1 Beitrag anzeigen
    Ich würde dann so ein WE ausfallen lassen und allein mit meinem Kind was unternehmen.
    Hätte ich vor 10 Jahren wahrscheinlich anders gesehen - jetzt, eben diese 10 im Patchwork gelebten Jahre später, sehe ich das genauso.

    Es kann seine Vorteile haben, getrennt zu leben. Der Vorteil hier: Du musst deinen Sohn dieser Situation nicht aussetzen.



    Zitat Zitat von Werderbremen Beitrag anzeigen
    Für mich ist nicht der Vater der Ansprechpartner, sondern der 16jährige. Ich würde ihm anhand dieses Beispiels versuchen zu erklären, worum es geht.

    Vermutlich mag der 16jährige seine Inaktivität selbst nicht und würde seinem Vater gerne mehr "zusagen" (nur auf die Aktivität bezogen). Und da piekt der 13jährige mit seinen Interessen genau dahin.
    Das mag alles sein, werderbremen, in die Richtung habe ich auch schon gedacht. Allerdings sollte die TE das nicht zu ihrem Thema machen. Zumal der Junge nichts von ihr "will", sondern von seinem Vater.

    Ich habe leider die Erfahrung hinter mir, dass ich "gesehen" habe und mich kümmern wollte. Da ich aber gar nicht die richtige Ansprechpartnerin war, war das ganze ziemlich ohne Effekt bei den Beteiligten - und bei mir entstand enormer Frust und auch Wut, wenn ich dann weiterhin erleben konnte, dass meine Tochter angepiekt wurde.

    Nein, die TE sollte sich um sich und ihren Sohn kümmern. Wenn eine Lösung nicht in Sicht ist, die Situation verlassen. Das hat sie in der Hand.

    Allerdings würde ich die aktuellen Aktionen nicht zu hoch hängen, die sind ja nur Symptome für das "Große Ganze".
    Herr, gib mir die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Verleihe mir den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann und schenke mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden!
    ----------------------------------------------------
    Reife ist der Zustand kurz bevor die Verrottung einsetzt (...geklaut...)

  4. #34
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    AW: Eifersucht unter "Patchwork-Kindern"

    Das Alleineuntemehmen muss ja kein Dauerzustand sein.

    Aber ich kann mir vorstellen, Sasses dem Vater aUf Dauer auch lieber was machen möchte, statt zu Hause zu sitzen.

    Ich würde mir davon versprechen, dass er die Konsequenzen bedauert und sich dann lieber anschließt, statt seinem Sohn beim PC-Gucken zuzugucken...

  5. #35
    Avatar von Fiella
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    AW: Eifersucht unter "Patchwork-Kindern"

    etoile123, aus allem, was du bisher erzählt hast, ergibt sich mir ein Bild, in dem der 16-jährige es vermutlich schwer hat. Jetzt können wir spekulieren: ist es sein Charakter, ist es die Situation, ist es die irgendwie doch gefühlte Enttäuschung seines Vaters, dass er selbst als sein Sohn nicht aus seinem Holz geschnitzt ist oder noch etwas ganz anderes. Wie gesagt, Spekulation - und hilft daher nicht wirklich weiter.

    Was ich noch sehe, ist dass ihr bzw. dein Partner dem 16-jährigen Handlungsspielraum einräumt, den er meiner Meinung nach nicht haben sollte. Wieso darf er entscheiden, ob das Seil abgehängt wird, an dem zwei andere eine Wette laufen haben? Wieso darf er bestimmen, wie oft sein Vater etwas mit deinem Sohn macht? Wenn er damit durchkommt, fordert er beim nächsten Mal mehr, ist doch klar. ABER: er selbst wird dadurch nicht zufriedener, sondern im Gegenteil unzufriedener, er muss nämlich immer mehr aufpassen, wo er eingreifen "sollte" und wird das kultivieren. Ich weiß leider aus Erfahrung, dass 16-jährige da sehr kreativ, ausdauernd und auch unbarmherzig sein können. Nehmt ihm das ab und definiert gemeinsam, wo es langgeht.

    Ich denke, dass du mit deinem Partner besprechen solltest, wie diese Dinge in Zukunft laufen sollen und parallel dem 16-jährigen sofort etwas konkret sagen, wie die anderen es schon vorgeschlagen haben.

  6. #36
    Avatar von Fiella
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    AW: Eifersucht unter "Patchwork-Kindern"

    Zitat Zitat von Signora Beitrag anzeigen
    Nein, die TE sollte sich um sich und ihren Sohn kümmern. Wenn eine Lösung nicht in Sicht ist, die Situation verlassen. Das hat sie in der Hand.
    Und das unterschreibe ich gleich dreimal!

  7. #37

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    AW: Eifersucht unter "Patchwork-Kindern"

    Zitat Zitat von DANU1 Beitrag anzeigen
    Ich differenziere da: Die Dinge des direkten Umgangs, die kann man direkt klären.
    Aber bei den Aktivitäten, die ja nicht stattfinden, weil das der Vater in Ordnung findet, kann man nur mit de2. Erwachsenen reden, der den Sohn ja unterstützt.

    Sie kann ihn ja nicht zwingen und der Vater findet das ja alles o.k. im Großen und Ganzen. Und solange das so ist, kann man viel erreichen.
    Vermutlich hast du recht.

  8. #38

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    AW: Eifersucht unter "Patchwork-Kindern"

    Zitat Zitat von Signora Beitrag anzeigen

    Das mag alles sein, werderbremen, in die Richtung habe ich auch schon gedacht. Allerdings sollte die TE das nicht zu ihrem Thema machen. Zumal der Junge nichts von ihr "will", sondern von seinem Vater.

    Ich habe leider die Erfahrung hinter mir, dass ich "gesehen" habe und mich kümmern wollte. Da ich aber gar nicht die richtige Ansprechpartnerin war, war das ganze ziemlich ohne Effekt bei den Beteiligten - und bei mir entstand enormer Frust und auch Wut, wenn ich dann weiterhin erleben konnte, dass meine Tochter angepiekt wurde.

    Nein, die TE sollte sich um sich und ihren Sohn kümmern. Wenn eine Lösung nicht in Sicht ist, die Situation verlassen. Das hat sie in der Hand.

    Allerdings würde ich die aktuellen Aktionen nicht zu hoch hängen, die sind ja nur Symptome für das "Große Ganze".
    Ich lebe ja auch in einer Patchworksituation (allerdings ist der Sohn älter) und habe mal einen langen Brief an den Sohn geschrieben. Das kam bei ihm sehr gut an und hat unsere Situation geklärt und verbessert. An Stelle des 16jährigen käme ich mir übergangen vor, wenn die TE über ihn spricht statt mit ihm.

  9. #39

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    AW: Eifersucht unter "Patchwork-Kindern"

    Zitat Zitat von DANU1 Beitrag anzeigen
    Das Alleineuntemehmen muss ja kein Dauerzustand sein.

    Aber ich kann mir vorstellen, Sasses dem Vater aUf Dauer auch lieber was machen möchte, statt zu Hause zu sitzen.

    Ich würde mir davon versprechen, dass er die Konsequenzen bedauert und sich dann lieber anschließt, statt seinem Sohn beim PC-Gucken zuzugucken...
    Ich empfinde das als Manipulieren und lege lieber die Fakten auf den Tisch, als so zu handeln, dass der andere "was merken muss".

  10. #40

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    AW: Eifersucht unter "Patchwork-Kindern"

    Zitat Zitat von Fiella Beitrag anzeigen
    etoile123, aus allem, was du bisher erzählt hast, ergibt sich mir ein Bild, in dem der 16-jährige es vermutlich schwer hat. Jetzt können wir spekulieren: ist es sein Charakter, ist es die Situation, ist es die irgendwie doch gefühlte Enttäuschung seines Vaters, dass er selbst als sein Sohn nicht aus seinem Holz geschnitzt ist oder noch etwas ganz anderes. Wie gesagt, Spekulation - und hilft daher nicht wirklich weiter.

    Was ich noch sehe, ist dass ihr bzw. dein Partner dem 16-jährigen Handlungsspielraum einräumt, den er meiner Meinung nach nicht haben sollte. Wieso darf er entscheiden, ob das Seil abgehängt wird, an dem zwei andere eine Wette laufen haben? Wieso darf er bestimmen, wie oft sein Vater etwas mit deinem Sohn macht? Wenn er damit durchkommt, fordert er beim nächsten Mal mehr, ist doch klar. ABER: er selbst wird dadurch nicht zufriedener, sondern im Gegenteil unzufriedener, er muss nämlich immer mehr aufpassen, wo er eingreifen "sollte" und wird das kultivieren. Ich weiß leider aus Erfahrung, dass 16-jährige da sehr kreativ, ausdauernd und auch unbarmherzig sein können. Nehmt ihm das ab und definiert gemeinsam, wo es langgeht.

    Ich denke, dass du mit deinem Partner besprechen solltest, wie diese Dinge in Zukunft laufen sollen und parallel dem 16-jährigen sofort etwas konkret sagen, wie die anderen es schon vorgeschlagen haben.
    Fiella, da bin ich ganz deiner Meinung. Ich finde es auch feige von dem Vater, sich dem Konflikt nicht zu stellen.

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