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  1. #21
    gesperrt
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    AW: Noch so eine Geschichte - verheirateter Freund

    Ich glaube ihm nicht, dass er was erzählt hat.

    Bzw. hat sich was für dich verändert?

  2. #22
    Avatar von Raratonga
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    AW: Noch so eine Geschichte - verheirateter Freund

    Zitat Zitat von kubus Beitrag anzeigen
    Ich finde, das ist auch nur dann Thema "einer Geliebten" wenn sie sich überhaupt in der Verantwortung gegenüber der Familie ihres Liebhabers sieht.
    Das scheint hier nicht so zu sein. Die Kiste läuft seit 3 Jahren.
    Das ist aber leider eine Fehleinschätzung der Realität. Die Geliebte ist in der Verantwortung gegenüber der Familie des Geliebten, auch wenn sie persönlich es nicht so sieht oder sehen möchte.

    Und in meinem Umfeld habe ich es noch kein einziges Mal beobachtet, dass bei einer Trennung in der Pubertät (besonders wenn eine dritte Person der Auslöser war - ich sage bewusst nicht "der Grund") das Verhältnis zum Jugendlichen unbelastet blieb - vom Umgang mit dem neuen Partner mal ganz abgesehen.

  3. #23
    Achwoher
    gelöscht

    AW: Noch so eine Geschichte - verheirateter Freund

    Der Mann, den du beschreibst, hat seit 30 Jahren eine Hauptbeziehung und immer wieder lange dauernde Nebenbeziehungen.
    Die Familie war bisher für ihn nicht antastbar, war vermutlich für ihn Hafen oder Fixpunkt im Leben.

    Menschen die so leben, haben (meistens) Angst vor wirklich tiefer Bindung - aus verschiedenen Gründen. Sie regulieren diese Angst, in dem sie Zweitbeziehungen unterhalten. Sie halten damit beide Frauen in einer gewissen Distanz.
    Die Hauptfrau - selbst wenn sie nichts von den Nebenfrauen weiß - kann jederzeit abgelöst werden, sollte sie ihm das Gefühl vermitteln, dass er emotional zu stark von ihr abhängig ist. Die Nebenfrau wird ja durch das Wesen der Affäre auf Distanz gehalten.

    Nun scheint der Mann seinen Schwerpunkt verlagern zu wollen. Möglich, dass das gelingt. Wenn er aber seine zugrunde liegenden Muster nicht erkennt UND bearbeitet, wird er nach einer Weile der trauten Zweisamkeit mit dir wohl wieder unruhig werden und diese Unruhe in bewährter Manier "heilen", nämlich mit einer dritten Person.

    Du hast den Vorteil gegenüber seiner Ehefrau, dass du ja die Dreierkonstellation bereits kennst und geraume Zeit geduldig mitmachst.

    Es stellt sich hier deshalb NUR die Frage: ist es das, was DU willst. Ist das das Leben, das du leben willst?

    Ihn kannst du analysieren bis der Arzt kommt - er wird sich ändern oder auch nicht, ganz so, wie es seinen inneren Bedürfnissen entspricht, die ihm bewusst sein können, aber nicht müssen!

    Also im Großen und Ganzen isser ja schon ne treue Seele und kein Beziehungs-Hopper - das muss man ihm ja lassen .

    Es klang bei dir ja die Thematik an: soll ich nicht zu früh aufgeben, wo ich doch schon so viel investiert habe an Warten, Verständnis und auch Leiden. Das ist die Denke, die die Frauen in der Geliebtenfalle hält! Sie überlegen nicht, wie will ICH leben und wer passt dazu. Sie wählen einen Mann und setzen alles daran, IHN passend zu machen. Mit einer Riesenportion Leidensfähigkeit....

  4. #24
    gesperrt
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    AW: Noch so eine Geschichte - verheirateter Freund

    Zitat Zitat von Raratonga Beitrag anzeigen
    Das ist aber leider eine Fehleinschätzung der Realität. Die Geliebte ist in der Verantwortung gegenüber der Familie des Geliebten, auch wenn sie persönlich es nicht so sieht oder sehen möchte.
    In der speziellen Situation wird das jeder für sich unterschiedlich beantworten, wie und wo seine Grenzen sind, da will ich gar nicht drüber diskutieren.

  5. #25
    Avatar von donnamobile
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    AW: Noch so eine Geschichte - verheirateter Freund

    Zitat Zitat von Galaxy54 Beitrag anzeigen
    (...)

    P.S.: Jugendliche brauchen es, dass sie sich von den Eltern ablösen und nicht umgekehrt. Wenn die Eltern zuerst gehen, wird dieser Prozess unterbrochen - mit unabsehbaren Folgen.
    Der Idealfall, ganz sicher. Aber nicht immer ist der gegeben. Und wenn mir als Eltern es so wichtig ist, dass meine pubertierenden Kinder keinen Schaden erleiden, dann gehe ich auch keine Affäre ein mit dem Risiko, dass es auf eine Trennung hinausläuft. So etwas nenne ich dann Konsequenz. Aber eine Affäre haben und gleichzeitig auf treusorgender Vater machen, der seinen Kindern nicht schaden will, nenne ich scheinheilig. Nichts anderes.

    Und eine klare Trennung, wo hinterher der Vater dennoch präsent ist, ist für Kinder m.M.n. besser als eine Lügengespinst, das vielleicht oder wahrscheinlich eh eines Tages auffliegt. Bei ganz kleinen Kindern ist es sicher anders, nur frage ich mich, warum dann jemand in so einer Phase überhaupt fremdgeht. Aber sobald Kinder größer sind, selbst entscheiden können, vielleicht sogar mit dem Vater mitgehen können, selbst Zug fahren können etc.pp, glaube ich nicht, dass eine Trennung irrreversible Schäden hervorruft.

    Und eine Therapie zum Verarbeiten gewisser Lebensumstände brauchen/bräuchten viele, nicht nur Menschen, deren Eltern sich in der Pubertät getrennt haben. Ehrlichkeit und Offenheit sind die besten Begleiter für Kinder, auch wenn es schmerzhaft sein sollte manchmal.
    bbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbb bbbb

    Liebe ist nicht Schicksal, Liebe ist Wachstum




  6. #26

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    AW: Noch so eine Geschichte - verheirateter Freund

    Zitat Zitat von donnamobile Beitrag anzeigen
    Der Idealfall, ganz sicher. Aber nicht immer ist der gegeben. Und wenn mir als Eltern es so wichtig ist, dass meine pubertierenden Kinder keinen Schaden erleiden, dann gehe ich auch keine Affäre ein mit dem Risiko, dass es auf eine Trennung hinausläuft. So etwas nenne ich dann Konsequenz. Aber eine Affäre haben und gleichzeitig auf treusorgender Vater machen, der seinen Kindern nicht schaden will, nenne ich scheinheilig. Nichts anderes.
    Das Zitat war übrigens nicht von mir, sondern von Raratonga, aber ich kann ihren Beitrag zu 100 % unterstreichen.

    Wenn eine Affäre beginnt, ist doch meistens der Verstand ausgeschaltet. Zumindest zeigt sich dann, ob der Gebundene eine Trennung überhaupt in Erwägung zieht oder nicht. Falls ja, nimmt er das Risiko in Kauf und lässt die Zeit für sich arbeiten.
    Alles, was zu besitzen sich lohnt, lohnt auch, dass man darauf wartet.

    Marylin Monroe, US-Schauspielerin (1926-1962)

  7. #27

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    AW: Noch so eine Geschichte - verheirateter Freund

    ...
    Geändert von amras (20.10.2012 um 17:19 Uhr)

  8. #28
    Avatar von Sandra71
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    AW: Noch so eine Geschichte - verheirateter Freund

    Zitat Zitat von amras Beitrag anzeigen
    Nun ja, er sprach schlussendlich mit seiner Frau
    Möglicherweise hat er tatsächlich mit ihr gesprochen, aber was da jetzt genau los ist (will heißen: besprochen wurde und noch wird), weißt du ja letztendlich auch nur von ihm...und das muss eben nicht zwangsläufig der Wahrheit entsprechen - was du ja anscheinend auch vermutest.

    Ich muss "Verständnis" aufbringen. Zunächst, weil die Situation so frisch war, dann, weil mehr als ein einmal wöchentliches Zusammensein eben einfach noch nicht zumutbar sei, die Wochenenden wegen der Ahnungslosigkeit der Kinder ohenhin nach wie vor tabu seien etc etc.
    Wann soll das Gespräch mit seiner Frau (siehe oben) denn stattgefunden haben? Und was genau hat sich seitdem -für dich- geändert/verbessert?

    Mittlerweile sei das Thema "Trennung" zwar auf dem Tisch, aber er möge und könne die andere Seite nicht auf schäbige Weise fallen lassen..
    Naja. Du weißt -wie gesagt- nicht, was da abläuft. Ich halte es für ziemlich wahrscheinlich, dass er sie hinhält. Genauso, wie er es mit dir ja auch macht. Oder sie hat nun die Schnauze voll, will sich trennen...und er sucht das zu verhindern, indem er sie vertröstet. Kommt für dich aber im Grunde genommen aufs Selbe raus.

    Unterdessen leide ich undendlich und weiss nicht mehr, was ich glauben soll und was nicht.
    Verständlich...

    Er sagt, dass mein Vertrauen ihm undendlich wichtig sei und dass er ohne das keinen Sinn im Weiterverfolgen unserer Zukunft sehe.
    Hinhaltetaktik, meiner Meinung nach. Und vermutlich auch dem Zweck dienend, dass du nicht hinterfragst & in Zweifel stellst. Das ist für ihn doch sehr viel bequemer.

    Ich bin sehr unglücklich, aber ihn zu verlieren, würde mich auch sehr unglücklich machen...
    In beiden Fällen wärst du unglücklich, im Fall der Trennung von diesem Mann würde sich deine Leidenszeit aber mit Sicherheit deutlich verkürzen.
    Theorie ist, wenn man weiß wie es geht und nichts funktioniert - Praxis ist, wenn alles klappt und keiner weiß warum.
    Geändert von Sandra71 (13.10.2012 um 18:25 Uhr)

  9. #29
    Avatar von Sandra71
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    AW: Noch so eine Geschichte - verheirateter Freund

    Zitat Zitat von amras Beitrag anzeigen
    Aber andererseits würde ich es mir auch nicht verzeihen, das Handtuch geschmissen zu haben, wenn es vielleicht wirklich gerade eine Art Entwicklung gibt...
    Dann setz dir wenigstens ne Deadline. Sollte gerade tatsächlich eine Entwicklung stattfinden (was ich nicht glaube, aber es ist ja bekanntlich kein Ding unmöglich), dürfte es bis zum endgültigen Schritt nicht mehr ganz so lange hin sein.
    Theorie ist, wenn man weiß wie es geht und nichts funktioniert - Praxis ist, wenn alles klappt und keiner weiß warum.

  10. #30
    Moderation Avatar von schlaflos68
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    AW: Noch so eine Geschichte - verheirateter Freund

    Zitat Zitat von amras Beitrag anzeigen
    4. Ich glaube auch, dass er irgendwo mit starken Unsicherheiten im Hinblick auf Beziehungen zu kämpfen hat.
    Ich denke, @achwoher meint keine Beziehungsunsicherheit; denn dass dein OdB eine Beziehung führen kann, beweist sein Lebenslauf ja. Sie spricht von bindungsphobischen Mustern. Das ist ein ganz anderes Feld - und keines, das sich im zwarten Alter von 50 Jahren noch irgendwie ändern wird.

    Zitat Zitat von amras Beitrag anzeigen
    Aber das sehr starke Bedürfnis nach ununterbrochenem virtuellen Kontakt (die ca 20 sms pro Tag), das anfangs ja recht schmeichelhaft erscheint, ist vielleicht doch Ausdruck eines etwas übersteigerten Bedürfnisses nach Bestätigung....
    Da hast du den Nagel auf den Kopf getroffen. Ich will ja jetzt nicht wieder von der guten alten Forumsmähr des Narzissten im Allgemeinen und Besonderen daherkommen, aber raten würde ich dir dennoch, deine eigenen Gefühle mal ganz gepflegt ernst zu nehmen.

    Und schau doch auch einmal - bei dieser Gelegenheit - was so mit deinen eigenen Bedürfnissen ist. Deine alte Beziehung verlief voller Streit und Auseinandersetzung, auch die Trennung lief eher in Unfrieden ab. Hast du selbst vielleicht auch so einen kleinen Hang zum Abstandhalten?

    What are you going to do now?
    Going back to Ibsen, I hope...
    Some guys have all the luck. I wish I was dead and Norvegian.





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