Wenn man schnell mit "Bewertung" daher kommt, dann kann ich schon deine Interpretation von "gebraucht" verstehen.
An diesem Begriff wurde sich hier schon mehrfach aufgehangen - aus ähnlichen Beweggründen, wie du sie oben aufführst.
Jeder hat da eben sein persönliches Bild.
Ich z.B. impliziere mit "gebraucht" keineswegs "geringeren Wert". Ich bevorzuge in vielen Lebenslagen "Gebrauchtes". Gebrauchte Klamotten, mehrfach gewaschen, sind die Schadstoffe bereits losgeworden und haben sich dem natürlichen Fall bereits angepasst, sind nicht mehr so steif. Gebrauchte Möbel haben für mich etwas gemütliches und bringen eben ihre Geschichte mit - finde ich spannend.
Genauso - wie eben hier bezeichnet - "gebrauchte Menschen". Auch die bringen viel gelebte Geschichte und Erfahrung mit. Es kommt natürlich immer auf den einzelnen Menschen an, was er aus seinen Erfahrungen macht...
Ich denke, wir (du) sollten uns hier nicht an dem Begriff aufhängen - sondern schlicht in den Austausch gehen, oder?!











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) Kinder, zwei Hunde, berufstätig und von daher finanziell unabhängig (was nicht immer ein Zuckerschlecken war, worauf ich jedoch ziemlich stolz bin!), seit nunmehr 2,5 Jahren getrennt und seit gut 1 Jahr geschieden (apropos: ich habe in den Vorstellungen oft gelesen, dass zwischen Trennung und Scheidung oft Jahre dazwischen lagen - warum?) und im Großen und Ganzen vollauf zufrieden.