Signora,Also suche ich jetzt nach Ideen, die wenig kosten - aber eben einer Hochzeit angemessen sind.
ich habe mir von meiner Schwester gewünscht, dass sie mir Kissenbezüge für mein Sofa näht. Sie hat auch nicht so viel Geld und ich finde selbst gemachte Geschenke immer sehr schön.
Es kann was Getöpfertes, Gemaltes, Gest(r)ictes sein.
P.S. Die Gutscheine, die wir bekommen haben, die liegen da und warten eingelöst zu werden.
Die Kissenbezüge liegen längst auf dem Sofa und werden täglich benutzt![]()
Das Leben is zu kurz, um es zu vergeuden.........
Hallo Signora,
bei Freunden von mir wurde mit den Gästen "Reise nach Jerusalem" gespielt. Allerdings durfte man sich nicht einfach so setzen, sondern musste vorher eine Aufgabe erledigen, zB von einem anderen Gast eine Uhr holen, die rechte Socke ausleihen, eine Kreditkarte bekommen und das geilste war im Finale "einen BH ergattern" - den hatte die Spieleleitung vorsichtshalber auch auch extra mitbegracht. ;-) Sobald ein Gast ausgeschieden war, bekam er als Verlierer eine Karte mit einer Aufgabe, die dem Monat angepasst war oder einfach Erleichterung im Haushalt brachte. Zum Beispiel im November einen Adventskranz basteln, im März was zu Ostern basteln oder im Juni einfach mal nen Korb Wäsche bügeln. So hatte das Brautpaar jeden Monat ein Geschenk von den Gästen und das Spiel war super lustig!
Wenn ihr noch was persönliches machen wollt, könntet ihr kleine "Alltagsdinge" verschenken, die jeder braucht und auch Geld kosten, und diese in einem Reim/Gedicht verpacken. Ich habe sowas mal zu einem 60. Geburtstag gemacht. Das "Hauptgeschenk" war eine Flasche Wein und dass wir den Garten umgraben, "verpackt" war das Ganze dann in einem "Fressalienkorb" der aus verschiedenen Süßigkeiten (von jedem aber nur ein Riegel) und einem Apfel bestand. Im Gedicht kam dann alles drin vor und wurde allen gezeigt, während die Zeilen vorgetragen wurden. Das Schöne daran war, es ist sehr persönlich, kreativ und vor allem unterhaltsam, wenn man ein wenig auf die "Macken" der betreffenden Person(en) eingeht. ;-)
LG
Polly
Ich hätte gerne die Gelassenheit eines Stuhls, der muss auch mit jedem Arsch klar kommen...
Svenska,
mir geht es aehnlich wie Signora. Aber ich kann mirauch gut vorstellen, dass dadurch viel in Bewegung kommt. Und vielleicht dann lebenswert fuer Dich wird.
Wuensche Dir viel Kraft und einen guten Ausgang.
Vermisse trotzdem Deine klaren Aussagen.
Signora,
das schoenste Geschenk fuer meinen Bruder war ein kleines Video (mit einem normalen Digital-Fotoapparat aufgenommen) von der Frage, dem Ja-Wort, der Unterschrift und dem Kuss.
Nur wenige Minuten lang!
Aber das schaut er sich heute noch zwischendurch mal eben an.
Ich hatte sehr viele Fotos einfach in die Menge gemacht. Aus allen Ecken. Habe einfach versucht, diese ganze Szene und Party und moeglichst alle Leute festzuhalten.
Auch diese Bilder lieben die Beiden. Sie sehen so vieles darauf, was sie am Tag der Trauung ja gar nicht mitbekommen haben.
Und da die Bilder am PC am Besten zur Geltung kommen, ist das auch ein sehr preiswertes Geschenk. Toll verpackt in eine Diashow mit Musik untermalt .... (aber auch einzeln, damit man sich einfach mal ein Bild anschauen kann).
Dala
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Walk what you talk
Svenksa macht ja nun auch schon viele Jahre dieses Theater mit. Irgendwann ist dann die Schmerzgrenze erreicht. Ich finde es sehr sehr stark und mutig, dass sie diesen Schritt geht. Und ich denke das die Beziehung darunter nicht leiden muss.
Für wahre Freunde geh ich durch die Hölle...den anderen zeig ich gern den Weg dorthin....
So, dann bring ich euch mal auf den neuesten Stand bzw. Rückblende:
Seit vier Monaten kommen die Kinder nicht mehr. Es hat sich ja schon lange angebahnt, die Sommerferien waren an der Grenze des noch erträglichen und danach gings nur noch bergab. Keiner mochte eigentlich mehr Zeit mit ihnen verbringen, sie mochten mit uns nicht mehr. Ich hatte mich nur noch abgesetzt und machte gar nichts Gemeinsames mehr. Ich hatte nicht mal mehr die Nerven für einen gemeinsamen Spaziergang. Mein Freund hatte dann irgendwann die Notbremse gezogen und die Weekends sistiert und von der Familienhelferin gefordert, dass ein Familienpsychologe beigezogen wird.
Das wäre auch installiert und finanziert worden, doch nach Weihnachten mochten offenbar die Kinder den Kontakt nicht mehr aufnehmen und haben das per Brief mitgeteilt. Nun setzt sich aber die Familienhelferin sehr ein und der Kinderpsychologe wird eingesetzt. Sogar die Kindsmutter ist damit einverstanden (ja man glaubt es nicht!).
Das alles ist natürlich nicht ohne Spuren an uns vorübergegangen. Für mich war es DIE Erlösung, als die Kiwos sitiert wurden. Womit ich nicht gerechnet hatte war, dass es nun keine Paarzeit im konstruktiven Sinne gab. Mein Freund stürzte irgendwie komplett in sich zusammen, er wurde fast paranoid, kontrollierte mich, engte mich ein, schlussendlich konnte ich mich schier nicht mehr bewegen, ohne Vorwürfe zu ernten oder tagelang angeschwiegen zu werden.
Silvester war dann der absolute Höhepunkt seines Verhaltens und ich hab die Konsequenzen gezogen, Wohnung gesucht, Mietvertrag unterschrieben.
Es war einfach ein Akt der Selbstliebe und des Selbstschutzes. Ich kann nicht zulassen, dass jemand ein solche emotionale Kontrolle ausübt. Bestimmt, welche Stimmung am Wochenende herrscht (Eiszeit, Vakkuum oder Staatsbegräbnis, Sie dürfen wählen Madame). Das hatte ich 20 Jahre mit meiner Mutter, bitte.. soviel könnte ich nicht saufen, wie ich kotzen möchte, bei dem Gedanken daran, dass ich wieder im selben Schlammassel festsitze und wieder jemanden mit seinem Frust mittragen und ertragen darf....
Also war die Trennung die einzige logische Konsequenz. Wie Tini richtig geschrieben hat, der Mann bedeutet mir wirklich sehr viel und deshalb gehe ich jetzt auf Distanz. Wir könnten auch zusammen wohnen bleiben und in ca. 3 Monaten würde ich ihn wohl im Bett liegend abknallen. Und wir wissen alle: DAS ist keine Lösung...
Ich bleibe aber trotzdem drin in der Drama-Sache, ich gehe mit an die Gespräche mit der Familienhelferin, ich bleibe da sein Coach. Aber das ist auch ok, die Sache interessiert mich ja auch. Aber auch hier: Distanz.
Nun, ich hoffe auf diese Weise, die Krise mit ihm zu überstehen und dass wir uns als Paar nicht verlieren. Allerdings ist er unreif, stur, verbohrt, dickköpfig, verletzt, traurig, seeeeehr wütend, uneinsichtig, beratungsresistent. Super Voraussetzungen also..
Aber ich schau jetzt gar noch nicht so weit in die Zukunft. Erstmal will ich den Auszug gut über die Bühne bringen. Meine Wohnung ist Klasse und ich freu mich tierisch auf den Einzug. Es ist eine kleine Stadtwohnung, Maisonette (kennt ihr das in D? Eine Wohnung also auf zwei Stockwerken), mit zwei Balkonen.. herrlich unter dem Dach, hoch und luftig.. und ich kann alles so einrichten wie ICH es will. Ich geniesse das grad unglaublich und belohne mich mit schönen Einrichtungsgegenständen. Ihm passt das alles natürlich gar nicht. Aber hey.. wer hat mich die letzten viereinhalb Jahre gefragt? Eben!
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Life has no remote.
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Hach, manchmal möchte ich so sein wie du.![]()
Für wahre Freunde geh ich durch die Hölle...den anderen zeig ich gern den Weg dorthin....
Wie? 1,60 m klein und dunkelhaarig?![]()
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