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  1. #1

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    Alkohol und Depression

    Hallo liebe Forianer,

    in einem anderen thread könnt Ihr nachlesen, dass ich seit 28 Tagen keinen Alkohol mehr trinke.
    Ein Grund sind meine Depressionen, von denen ich nicht weiss, was zuerst da war.

    War erst der Alkoholmissbrauch da und dann die Depression?Oder trank ich mit dem Alkohol gegen die Depression an?

    Es wird ja, wenn auch seltener, ein Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Depressionen beschrieben.
    Wer kennt das auch?

    Ich würde gerne wissen, ob sich durch Abstinenz die Depressionen verbessern oder sogar verschwinden. Und, falls ja, nach welcher Zeit das eintritt.

    Möchte gerne auf Antidepressiva verzichten, da diese bei mir (drei Versuche mit drei verschiedenen Mitteln) paradoxe Wirkungen zeigen....die Depressionen verschlimmerten sich (konnte auch mein Arzt kaum glauben, war aber so).

    Beste Grüße

    Dionysos

  2. #2
    Avatar von Opelius
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    AW: Alkohol und Depression

    Alkoholabstinenz ist schon mal gut.
    Aber Depressionen sollten behandelt werden. Deine mißlungenen Versuche mit Antidepressiva liegen ja wohl in der Zeit, in der Du getrunken hast. Da können Medikamente auch nicht helfen.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  3. #3

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    7

    AW: Alkohol und Depression

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Alkoholabstinenz ist schon mal gut.
    Aber Depressionen sollten behandelt werden. Deine mißlungenen Versuche mit Antidepressiva liegen ja wohl in der Zeit, in der Du getrunken hast. Da können Medikamente auch nicht helfen.
    Ich habe auch eine Zeit lang Medikamente genommen und Alkohol konsumiert. Das hat mir zusätzlich geholfen zu unterdrücken. Hinterher ging es mir aber nicht besser, wenn dann sogar schlechter.
    Also verzichte auf den Alkohol, behandle deine Depressionen unbedingt weiter, sei es mit Medikamenten oder durch eine Therapie. Allein durch den Verzicht auf Alkohol, wird die Depression nicht weg gehen.

  4. #4
    Avatar von PrettyWoman1982
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    AW: Alkohol und Depression

    hey,also ich denke,dass deine Depressionen schon besser werden.Klar,am Anfang,werden sie sich warscheinlich noch verschlimmert haben,durch deinen Entzug.Antidepressivas wirken nicht gleich nach dem ersten Tag.Dauert schon ungefähr ca.2 Wochen bis sich dein Körper dran gewöhnt hat.Verschwinden werden deine Depressionen denke ich mal nicht,nur durch Abstinenz von Alkohol.Du solltest deinen Depressionen mit nem Psychologen auf den Grund gehen,nur so kannst du davon weg kommen.Alles hat nen Anfang,warum etwas so ist und da hilft reden Wunder.
    Es nie zu früh und selten zu spät.

  5. #5

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    AW: Alkohol und Depression

    Hallo Dionysos

    Der Zusammenhang kommt daher, da Menschen mit einer psychischen Erkrankung oft sehr labil und schwächer sind als andere, deshalb kommt es auch häufiger vor, dass diese ein Suchtproblem entwickeln. Eine Depression kommt schleichend und man bemerkt es oft erst wenn es schon zu spät ist, da viele denken es sei nur eine Phase in der man sich nicht gut fühlt und die wieder vorbei geht...

    Depressionen kann man gut mit Tabl. therapieren, jedoch werden sie dann nur unterdrückt und wenn die Medikamente mal einige Zeit abgesetzt werden, fängt alles wieder von vorne an, so war es zumindest bei mir.

    Ich leide unter der Krankheit Borderline die nur sehr schwer und selten geheilt werden kann. Auf Tabletten habe ich nach 2 Jahren verzichtet und dann kamen die Depressionen. Ich hatte sie in regelmässigen Abständen, die aber zum Glück sehr gross waren (2x im Jahr) Da war mein Leben, so gut es auch lief, ein einziges Desaster..

    Was MIR half war das Schreiben. Ich schrieb auf was ich träumte, suchte Leute denen es ähnlich ging, las Bücher über Menschen mit diesen Erkrankungen und fühlte mich dadurch verstanden und das Gefühl nicht allein mit diesen Problemen zu sein beruhigte mich ungemein, obwohl es nicht gerade ein netter Gedanke ist, sich darüber zu "erfreuen", dass es anderen Menschen auch so geht

    Wie geht es dir denn momentan? Du schreibst du bist seit du 28 bist trocken, gleichzeitig fragst du aber, ob deine Abstinez dazu beiträgt, deine Depression loszuwerden, was aber anscheinend nicht der Fall ist... Wann genau fingen denn deine Depressionen an? Wie ich dem Text entnehmen konnte, waren sie schon da, als du getrunken hast?

    LG Leandra
    Glück ist das Ergebnis von selbstverantwortlichem, entschiedenem Handeln.

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